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Gesundheit
DAS MAGAZIN DER BERTELSMANN BKK
BKK-Medizinkompass
veröffentlicht Ihre
Arzt-Bewertungen
Integrierte Versor-
gung bei Hüft- und
Kniegelenkersatz
Jahresabschluss 2008:
BKK steht auf gesun-
dem Fundament
6
0
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E 430
1
6 · 28
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Inhalt
02
Inhalt
Aktuell
Hautkrebsvorsorge nun auch in Bayern
ohne Altersgrenze ...................................................... 16
Azubis
Jobstarter ­ jetzt die BKK wählen .................. ........... 17
Ausbildung 2010 ­ wir bilden aus .............................. 17
Kinder
Starke Kids ­ neue Vorsorgeuntersuchungen ............. 18
Der Sandalen-Test ...................................................... 19
Sicherheit
Nicht ohne meinen Helm ........................................... 20
Leistung
BKK-Hilfsmittel auf hohem Niveau ............................. 21
Ratgeber
............................................................ 22
Gewinn-Rätsel
................................................ 23
Studie
Dicke Vorurteile ............................................................ 04
Betriebliche Gesundheitsförderung
BeFit ­ die Gesundheitsinitiative bei Bertelsmann ...... 05
Unternehmen
Jahresabschluss 2008: BKK steht auf
gesundem Fundament ................................................ 06
Mitglieder werben Mitglieder ...................................... 09
Versorgung
Integrierte Versorgung bei Hüft- und
Kniegelenkersatz ........................................................ 10
Serie
Die elektronische Gesundheitskarte ........................... 13
Service
BKK-Medizinkompass veröffentlicht
Ihre Arzt-Bewertungen ............................................... 14
Gesunder Urlaub
Planen Sie gerade einen Sommerurlaub? Denken Sie an
eine Reisekrankenversicherung. Für wenige Euro mini-
mieren Sie Ihr Risiko erheblich. Wenden Sie sich an Ihren
Kundenberater oder fordern Sie über unsere Internetseite
ausführliche Informationen an: Fon 0 52 41/80-74 000,
www.bertelsmann-bkk.de/urlaub
PS: Als eine von wenigen Kassen übernehmen wir auch
Ihre Reiseimpfungen.
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Fällen, Mehrleistungen, die erkennbare positive Wirkung
zeigen, bundesweit auszudehnen. Für NRW konnten wir
die Altersgrenze zur Hautkrebsvorsorge übrigens jüngst
auf 20 Jahre senken.
Wir freuen uns auch, nun allen Versicherten das Gesund-
heits-Sportprogramm von Bertelsmann kostenlos anbieten
zu können. Mehr als 100 Gesundheitskurse pro Halbjahr
stehen nun all unseren Kunden, die nicht Mitarbeiter von
Bertelsmann sind, offen.
Sie sehen, wir sind auf vielerlei Ebenen aktiv, um Ihnen
bessere Vorsorge- und Versorgungsangebote machen zu
können. Es macht schließlich einen großen Unterschied, in
welcher Krankenkasse man versichert ist. Sehen Sie das
auch so? Dann empfehlen Sie uns doch einfach weiter. Mit
jedem Neukunden vergrößert sich unser Handlungsspiel-
raum bei der Schaffung neuer Mehrwerte.
Wir wünschen Ihnen einen herrlichen Sommer, erholsame
Ferien und weiterhin gute Gesundheit.
Wolfgang Diembeck
Thomas Johannwille
Vorstand Bertelsmann BKK
Liebe Leserinnen
und Leser,
mit einem frischen Auftritt und einem neuen Claim haben
wir Sie in der letzten Ausgabe begrüßt. Unser Claim ,,Das
höchste Gut verdient die beste Leistung" bringt nun auf
den Punkt, welchen Anspruch wir an unser Leistungs- und
Serviceangebot haben.
In dieser Ausgabe des Kundenmagazins finden Sie erneut
interessante Beispiele, mit denen wir das untermauern. Ein
echtes Highlight ist der neue Medizinkompass, der Ihnen
Orientierung im Gesundheitswesen gibt. Unsere Kunden
haben uns oft gefragt, welche Ärzte wir empfehlen können.
Wir haben dazu Sie ­ unsere Kunden ­ befragt. Seien Sie
gespannt auf die Ergebnisse, die Ihnen exklusiv für den
Raum Gütersloh und Pößneck zur Verfügung stehen und
das erstmalig in dieser Form in Deutschland.
Patienten, die eine Knie- oder Hüftgelenksprothese benöti-
gen, profitieren von einer neuen integrierten Versorgung in
Ostwestfalen-Lippe. Dazu haben wir Ärzte, Krankenhäuser
und Reha-Einrichtungen ausgewählt und vernetzt.
Aber auch für unsere vielen Kunden im Süden haben wir
interessante neue Angebote. So haben wir bei der Haut-
krebsvorsorgeuntersuchung in Bayern die Altersgrenze von
35 Jahren komplett gestrichen. In Baden-Württemberg,
wo das ebenfalls gilt, konnten wir im Rahmen des BKK-
Programms ,,Starke Kids" neue Vorsorgeuntersuchungen
für Kinder ermöglichen. Viele Mehrleistungen starten auf
regionaler Ebene. Unser Bestreben ist es in all diesen
03
Editorial
Das höchste Gut verdient
die beste Leistung
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Studie
04
69,2 % der Deutschen glauben
nicht, dass Schlafen vor dem Dick-
werden schützt.
Richtig ist: Ausreichend Schlaf kann vor allem Kinder vor
Fettleibigkeit bewahren. US-Wissenschaftler der John
Hopkins Bloomberg School of Public Health in Baltimore
kamen nach der Analyse von 17 Studien über Kinderschlaf
zu diesem Ergebnis. Jungen und Mädchen, die extrem we-
nig schliefen, hatten ein fast doppelt so hohes Risiko, dick
zu werden. Optimal sind laut dieser Studie mindestens 11
Stunden Ruhe für Kinder unter fünf Jahren. Ab dem Schulal-
ter sollten es rund 10 Stunden sein. Danach braucht der Kör-
per immerhin noch neun Stunden Erholung. Ein ähnlicher
Zusammenhang zwischen Schlafmangel und Übergewicht
wurde auch bei Erwachsenen nachgewiesen.
34,3 % der Übergewichtigen sind
der Meinung, dass man nicht ver-
hindern könne, dick zu werden,
wenn man eine erbliche Veranla-
gung dazu hat.
Richtig ist: Das 2007 entdeckte Adipositas-Gen (FTO), eine
der häufigsten erblichen Ursachen für Übergewicht, lässt
sich durchaus austricksen. Wer etwa viel Sport treibt, kann
trotz seiner Veranlagung schlank bleiben. Das zeigte eine
Studie der University of Maryland in den USA: Von 704
untersuchten Personen waren nur diejenigen Gen-Träger
dick, die sich wenig bewegten.
Mehr Infos unter: www.myhealthyday.de
82,4 % der deutschen Frauen
schätzen, dass etwa die Hälfte der
Männer zu dick ist.
Richtig ist: Es sind mehr! Das Europäische Statistikamt
Eurostat hat errechnet, dass 58 % aller deutschen Männer
zu viele Pfunde auf die Waage bringen.
79,6 % der Männer sind der Mei-
nung, dass sie mit Normalgewicht
am längsten leben würden.
Richtig ist: Statistisch haben Männer mit ein paar Kilos
zu viel die besten Aussichten, richtig alt zu werden. Zu
diesem Ergebnis kommt eine israelische Langzeitstudie
des Hadassah-Krankenhauses in Jerusalem in Zusam-
menarbeit mit der Universität Tel Aviv. Fast die Hälfte der
10.000 untersuchten Männer mit leichtem Übergewicht
wurde mindestens 80 Jahre alt. Knapp ein Viertel starb erst
im Alter von 85 Jahren oder darüber. Normalgewichtige
wurden im Schnitt nicht ganz so alt. Die Forscher führen
das darauf zurück, dass kleine Fettpolster dem Körper im
Alter helfen, Krankheiten besser zu überstehen. Deutliches
Übergewicht verringerte die statistische Lebenserwartung
allerdings, ebenso Untergewicht.
Die große Medizin-Studie von healthy living
Dicke Vorurteile
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05
Betriebliche Gesundheitsförderung
Betriebliche Gesundheitsförderung hat bei Bertelsmann eine
lange und erfolgreiche Tradition. Seit 2008 werden alle Akti-
vitäten von Bertelsmann und der BKK unter BeFit gebündelt
und mit dem Ziel einer stärkeren Verbreitung vorangetrie-
ben. Dazu beraten Fachleute aus der BKK, dem Sport- und
Gesundheitsprogramm, dem Betriebsärztlichen Dienst und
dem Betriebssozialdienst Mitarbeiter und Firmen zum Thema
Gesundheitsförderung und führen zahlreiche Aktionstage zu
verschiedenen Gesundheitsthemen in den Betrieben durch.
,,Um gesund und fit zu bleiben, muss man nicht viel tun ­ 2-
bis 3-mal Sport in der Woche und eine abwechslungsreiche
Ernährung mit viel Obst und Gemüse, und schon ist man
gegen viele Krankheiten gewappnet. Im Rahmen von BeFit
werden in den Bertelsmann-Firmen nicht nur Kurse angebo-
ten, sondern auch Aktions- und Gesundheitstage mit dem
Ziel, die Bertelsmann-Mitarbeiter in den Bereichen Bewe-
gung, gesündere Ernährung, Nichtrauchen, medizinische
Früherkennung von Erkrankungen und Stressbewältigung
zu motivieren und aktiv für ihre Gesundheit vorzusorgen,"
erläutert Sandra Schulz von der Bertelsmann BKK.
Bis jetzt wurden rund 20 Firmen besucht. Darunter waren
unter anderem RTL (Köln), arvato digital services (ehemals
Sonopress, Gütersloh), arvato services (u. a. Erfurt, Stral-
sund, Neubrandenburg und Neumünster), s4m (Köln), Info-
Network / RTL (Berlin), RTL2 (München), Der Club (Rheda)
und GGP media in Pößneck. Fast 900 Mitarbeiter haben an
einem der Gesundheits-Checks teilgenommen. So konnten
die Mitarbeiter im Rahmen der BeFit-Gesundheitstage
beispielsweise an einem ,,Rücken-Fit-Check" oder an der
Aktion ,,Gesund genießen" teilnehmen. Bei dem ,,Rücken-
Fit-Check" handelt es sich um eine strahlenfreie und prä-
zise Messung der Wirbelsäule. Hierbei wird durch das Ab-
fahren der Wirbelsäule mit einem computermausähnlichen
Gerät die Wirbelsäule analysiert und in 3-D dargestellt. Der
Teilnehmer erhält einen Auswertungsbogen, der die Form,
Beweglichkeit und Haltungskompetenz seiner Wirbelsäule
einstuft und konkrete Bewegungsempfehlungen gibt.
Die BKK-Aktion ,,Gesund genießen" widmet sich dem
Thema Ernährung. Anhand einer Blutanalyse (Cholesterin,
Blutzucker, Triglyceride), einer Blutdruckmessung, der Be-
stimmung des Body-Mass-Index und allgemeinen Fragen
wie zum Sportverhalten wird das Risiko eines Herzinfarkts
bestimmt. In zwei Firmen wurde zudem, neben der
Messung des Körperfetts und des Cholesterinwertes, ein
Cardio-Scan (Bestimmung des Fitnesslevels, Stressindex)
durchgeführt. Auf allen Aktionstagen bietet die BKK um-
fangreiche Informationen zu einer gesunden Ernährung,
um die Risikofaktoren positiv zu beeinflussen.
Eine Reihe weiterer BeFit-Aktionen folgt im zweiten Halbjahr.
So sind für den Juli Aktionstage bei der Verlagsgruppe
Random House und weiteren in München ansässigen Ber-
telsmann-Firmen sowie bei Prinovis (Nürnberg) geplant
.
An beiden Standorten ergänzt die BKK die Gesundheitsaktio-
nen mit dem eGK-Fotoservice. Kunden der Bertelsmann BKK
können quasi im Vorbeigehen ­ länger dauert es nicht ­ ein
Foto für die eGK aufnehmen lassen. Natürlich kostenlos. Wei-
tere Informationen zur eGK erhalten Sie auf der Seite 13.
Sandra Schulz: ,,Interessierten Bertelsmann-Firmen kön-
nen wir eine breite Palette an attraktiven Aktionen für einen
Gesundheitstag bieten. Zudem helfen wir Gesundheitsan-
gebote vor Ort dauerhaft zu installieren."
Betriebliche Gesundheitsförderung
BeFit ­ die Gesundheitsinitiative
bei Bertelsmann
Informieren Sie sich unter: www.befit.bertelsmann.de
Ausblick:
In der nächsten Ausgabe berichten wir über den
BKK-Gesundheitsbericht, der den betrieblichen Arbeitskreisen
Hinweise zu möglichen Ursachen des Krankenstandes gibt.
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Unternehmen
06
Die Beiträge zur Krankenversicherung sinken zum
1. Juli von 15,5 auf 14,9 % ­ die Bertelsmann BKK trotzt
der Krise und baut ihr Leistungsangebot aus.
Als Maßnahme zur Konjunkturförderung hat die Bundesre-
gierung die Senkung des allgemeinen Beitragssatzes der
Krankenkassen ab dem 1. Juli 2009 von 15,5 auf 14,9 %
(inkl. des allein von Versicherten zu tragenden Zusatzbei-
trages von 0,9 %) beschlossen. Finanziert wird dies durch
einen Milliardenzuschuss aus Steuergeldern.
Die Bertelsmann BKK begrüßt die Senkung, die Bertels-
mann eine Entlastung bei den Lohnzusatzkosten von
1,5 bis 2 Mio. für 2009 bringen dürfte. Für die Versicher-
ten sinkt die Beitragsbelastung ebenfalls. So beläuft sich
die Ersparnis für Arbeitnehmer auf bis zu 11 im Monat
(0,3 % vom Bruttoeinkommen, begrenzt auf 3.675,00 ),
sodass der Höchstbeitrag der Arbeitnehmer zum 1. Juli auf
290,33 im Monat sinkt.
Die Wirtschaftskrise wird jedoch auch die Finanzierung
der Krankenkassen und der anderen Sozialversiche-
rungszweige stark unter Druck setzen, vor allem durch
sinkende Einkommen und die steigende Arbeitslosigkeit.
So werden die Beitragseinnahmen des Gesundheitsfonds
der Krankenversicherung in 2009 um voraussichtlich
2,9 Mrd. geringer ausfallen als durch die Bundesregierung
geplant. Diese Lücke wird durch ein Darlehen aus dem
Bundeshaushalt gefüllt, das in 2011 zurückgezahlt werden
muss. Die Kassen werden daher im nächsten Jahr erheblich
unter Kostendruck geraten. Schon jetzt erwarten Experten
für Beginn des zweiten Halbjahres 2009, dass bis zu 20
Kassen einen Zusatzbeitrag von ihren Versicherten erheben
werden müssen. Allein mit den Zuweisungen aus dem Ge-
sundheitsfonds können diese Kassen ihre Ausgaben nicht
decken. In 2010 könnte diese Entwicklung auf eine Reihe
weiterer Kassen zukommen, die ebenfalls über keine aus-
reichenden Reserven oder Einsparpotenziale verfügen.
BKK steht auf gesundem Fundament
Jahresabschluss 2008
,,Die Bertelsmann BKK ist durch ihre langfristig auf Soli-
dität angelegte Finanzpolitik gut gewappnet und rechnet
auf absehbare Zeit nicht damit, einen Zusatzbeitrag von
ihren Kunden erheben zu müssen", so Wolfgang Diem-
beck, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann BKK.
Die Bertelsmann BKK schließt das Geschäftsjahr 2008
zwar bei einem Gesamtvolumen der Ausgaben in Höhe
von 120,2 Mio. mit einem Überschuss der Ausgaben von
rund 2,56 Mio. ab, kann dies aber aus ihren Rücklagen be-
streiten. Wolfgang Diembeck: ,,In 2008 gehörten wir trotz
vieler attraktiver Mehrleistungen mit 12,9 % allgemeinem
Beitragssatz noch zu den preisgünstigsten Krankenkassen
in ganz Deutschland. Ziel war es, unseren Beitragszahlern
so lange wie möglich den Beitragssatzvorteil zu erhalten.
Nun haben wir rückwirkend für 2008 abermals erhöhte
Zahlungsverpflichtungen für den Risikostrukturausgleich
erhalten. Da zudem die erst im vierten Quartal folgende
Schlussabrechnung für den Risikostrukturausgleich 2008
ebenfalls nicht genau kalkulierbar ist und angesichts der
anstehenden Wahl auch politischen Einflüssen unterliegt,
haben wir weitere Rückstellungen gebildet, die nun den
Ausgabenüberschuss bewirken. Insgesamt stehen wir
jedoch auch im neuen Zeitalter von Einheitsbeitrag und
Gesundheitsfonds auf einem soliden Fundament. Daher
kann die Bertelsmann BKK ihrem neuen Unternehmens-
claim ­ Das höchste Gut verdient die beste Leistung ­ ent-
sprechend ihren Anspruch an eine hochwertige Versorgung
unverändert beibehalten und auch zukünftig spürbare
Mehrwerte in Versorgung und Service schaffen. So haben
wir beispielsweise ganz aktuell für unsere Versicherten in
Bayern die Altersbeschränkung bei der Hautkrebsvorsorge
aufgehoben. Regulär beginnt der Anspruch erst mit 35
Jahren. Gleiche Mehrleistungen haben wir bereits für Ba-
den-Württemberg und ­ leicht abweichend ­ für NRW (ab
20 Jahren) unterzeichnet. Weitere Regionen und weitere
Mehrleistungen und Serviceangebote werden folgen, zum
Beispiel der Medizin-Kompass, den wir Ihnen an anderer
Stelle in diesem Magazin vorstellen."
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07
Unternehmen
Das Geschäftsjahr 2008 in Zahlen
Ein immenser Ausgabenposten sind unverändert die
Transferzahlungen an andere Krankenkassen. Sie belau-
fen sich mit 48,7 Mio. auf gut 40 % unserer Ausgaben.
Zurückzuführen sind diese Transferzahlungen auf den Risi-
kostrukturausgleich (RSA), der Jahr für Jahr einen Großteil
unserer Einnahmen Krankenkassen mit einer aufgrund
ihrer älteren Kunden schlechteren Risikostruktur zuführt.
Dies sind überwiegend die Allgemeinen Ortskrankenkas-
sen (AOK). Weitere Ausgaben, die nicht der Bertelsmann
BKK-Versichertengemeinschaft zugutekommen, sind die
Zahlungsverpflichtungen zur Entschuldung anderer Be-
triebskrankenkassen.
Gestiegen sind aber auch die Leistungsausgaben. Pro Kopf
betrug die Steigerung 3,4 %. Sie ist zurückzuführen auf
steigende Ausgaben für Medikamente, Krankengeld und
Zahnersatz.
Jeder 7. nutzt die Präventionsan-
gebote der BKK
Die Früherkennung und Vermeidung von Krankheiten nimmt
einen hohen Stellenwert im Leistungskatalog der BKK ein.
Thomas Johannwille, Vorstandsmitglied der Bertelsmann
BKK: ,,Für die Gesundheitsförderung geben wir mehr als
400.000 im Jahr aus. Das entspricht dem 3,5-Fachen,
was der Gesetzgeber als Mindestausgabe empfiehlt. Zum
einen investieren wir gezielt in die betriebliche Gesund-
heitsförderung (Stichwort BeFit) bei Bertelsmann, um so
Die Ausgaben im Geschäftsjahr 2008
in Mio.
in %
Gesundheitsleistungen
67.447.347
56,11
(Ärzte, Medikamente, Krankenhaus, Prävention etc.)
Ausgleichszahlungen an andere Kassen
48.696.639
40,51
(Risikostrukturausgleich und Sanierungsbeihilfen)
Verwaltungskosten
3.876.744
3,23
(Personal, Miete, IT, Kommunikation, Verbandsbeiträge)
Sonstiges
179.750
0,15
Summe Gesamtausgaben
120.200.480
100
Die Einnahmen im Geschäftsjahr 2008
in Mio.
in %
Beitragseinnahmen
114.497.279
97,33
Zuschuss aus Steuermitteln
2.115.260
1,8
(für versicherungsfremde Leistungen)
Zinsen und Ersatzansprüche
1.030.962
0,88
Summe Einnahmen
117.643.501
100
Überschuss der Ausgaben
2.556.979
den Gesundheitsschutz unserer Kunden zu erhöhen. Zum
anderen haben wir die gesetzlichen Impfleistungen deutlich
ausgeweitet, zum Beispiel für private Auslandsreisen und
gegen Gebärmutterhalskrebs. Ferner bieten wir Kurszu-
schüsse, Aktivwochen und das neue Bonusprogramm.
Allesamt Angebote, die allen Kunden offenstehen. Der
Erfolg gibt uns recht: Insgesamt haben unsere Gesund-
heitsangebote in 2008 mehr als 7.300 Versicherte bzw.
jeden 7. Versicherten erreicht."
Günstige Verwaltungskosten
Die Ausgaben der BKK für die Verwaltung, also Büromiete,
Ausstattung, Gehälter etc., sind durch die effiziente Or-
ganisation nach wie vor deutlich geringer als bei anderen
Kassen. Während die Verwaltungskosten der Kassen im
Durchschnitt ca. 5,2 % der Ausgaben ausmachen, liegt der
Wert der Bertelsmann BKK mit 3,2 % deutlich niedriger.
Somit kann die Bertelsmann BKK prozentual betrachtet
deutlich mehr in ihr Leistungsangebot investieren als Kas-
sen mit einem teuren Verwaltungsapparat.
Der Verwaltungsrat hat das Ministerium für Arbeit, Gesund-
heit und Soziales NRW mit der Prüfung der Jahresrechnung
beauftragt. Nach Vorlage des Prüfberichtes wird der Verwal-
tungsrat im August über die Abnahme der Jahresrechnung
und die Entlastung des Vorstandes entscheiden. Die Ber-
telsmann BKK wird im nächsten Kundenmagazin und auf
der Internetseite entsprechend darüber berichten.
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Unternehmen
08
Freiwillig versicherte Arbeitnehmer
Für freiwillig versicherte Arbeitnehmer sinkt der monatliche
Beitrag auf 290,33 . Der Arbeitgeberanteil beträgt 257,25 .
Maßgeblich ist die Beitragsbemessungsgrenze in Höhe
von 3.675 im Monat.
Freiwillig versicherte Rentner
Für Renten, Versorgungsbezüge (Pensionen oder Betriebs-
renten) und Einnahmen aus nebenberuflichen selbständi-
gen Tätigkeiten gilt der allgemeine Beitragssatz (14,9 %).
Für andere Einnahmen, zum Beispiel aus Kapitalvermögen
oder aus Vermietung und Verpachtung, gilt der ermäßigte
Beitragssatz von 14,3 %.
Studenten
Der monatliche Beitrag beträgt 53,40 (bis 30.6. 55,55 ).
Die Pflegeversicherung beträgt unverändert 9,98 , bzw.
11,26 für Mitglieder ab 23 ohne Kinder.
Selbständige
Der Beitragssatz sinkt ebenfalls von 14,9 auf 14,3 %. Grund-
sätzlich werden die Beiträge aus der Beitragsbemessungs-
grenze von 3.675 monatlich berechnet. Bei nachweislich
geringeren Einnahmen sinkt diese Grenze auf bis zu
1.890 . Existenzgründer mit entsprechendem Zuschuss
können als Mindesteinnahme 1.260 geltend machen.
Krankengeld für Selbständige
Zum 1.1. traten umstrittene rechtliche Änderungen beim
Krankengeld für Selbständige, Künstler und Publizisten in
Kraft. So bleibt diesen Personenkreisen seit dem 1.1. nur
die Möglichkeit, ihr Entgeltausfallrisiko über die neuen
Krankengeld-Wahltarife abzusichern. Seitdem werden auf
politischer Ebene Korrekturen diskutiert. So begrüßt der
Bundesrat Änderungen und fordert, die Rückkehr zum ge-
setzlichen Krankengeld für den betroffenen Personenkreis
als Regelfall wieder einzuführen. Selbständige und Künstler
sollen zum allgemeinen Beitragssatz ab der siebten Woche
der Arbeitsunfähigkeit Krankengeld erhalten können. Auf
besondere Erklärung hin soll das Krankengeld auch zu
einem neu einzuführenden, erhöhten Beitragssatz bereits
ab der dritten Woche der Arbeitsunfähigkeit vorgezogen
werden können. Gegen einen weiteren neu einzuführen-
den, zweiten erhöhten Beitragssatz sollen Unständige
mit Beginn der Arbeitsunfähigkeit Krankengeld erhalten
können. Krankenkassen können nach dem Willen des
Bundesrates noch ergänzende Tarife anbieten, sind dazu
aber nicht verpflichtet. Der Bundesrat möchte dann aber,
dass bei den Prämien dieser Tarife keine Unterscheidungen
mehr hinsichtlich Alter, Geschlecht oder Krankheitsrisiko
gemacht werden.
Wir werden Sie im Kundenmagazin und auf unserer
Internetseite über alle Änderungen informieren. Den
Gesetzesentwurf können Sie sich auf der Website des
Bundesgesundheitsministeriums (www.bmg.bund.de)
herunterladen.
Prozentsatz
Arbeitnehmeranteil
Arbeitgeberanteil
Krankenversicherung
(Beitragsbemessungsgrenze 3.675 /Monat)
allgemeiner Beitragssatz
(Arbeitnehmer, pflichtversicherte Rentner)
14,9 %
7,9 %
7,0 %
ermäßigter Beitragssatz
(falls kein Anspruch auf Krankengeld besteht, z. B. Selbstständige)
14,3 %
Pflegeversicherung
(Beitragsbemessungsgrenze 3.675 /Monat)
1,95 %
0,975 %
0,975 %
Mit Zusatzbeitrag für kinderlose Mitglieder
2,2 %
1,225 %
0,975 %
Rentenversicherung
(Beitragsbemessungsgrenze
5.400 /Monat West, 4.550 /Monat Ost)
19,9 %
9,95 %
9,95 %
Arbeitslosenversicherung
(Beitragsbemessungsgrenze siehe Rentenversicherung)
2,8 %
1,4 %
1,4 %
Die Beiträge im zweiten Halbjahr 2009
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Äußerst zufriedene Kunden ­ 93 %* unserer Kunden sind zufrieden oder
sehr zufrieden und würden sich wieder für die Bertelsmann BKK entscheiden
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1. Rufen Sie uns an:
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2. Nennen Sie uns den Interessenten
3. Freuen Sie sich über Ihre Prämie
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Bertelsmann-Mitarbeiters, Ehepartners oder Kindes eines
Bertelsmann-Mitarbeiters führt, bedanken wir uns mit
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Lassen Sie gute Argumente für sich sprechen!
Einsendeschluss: 31.12.2009. Der Gewinner wird im Kundenmagazin ,,Gesundheit"
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09
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PS: Die gesetzliche Bin-
dungsfrist beträgt 18 Mona-
te. Eine vorherige Mitglied-
schaft in einer gesetzlichen
Krankenkasse ist mit einer
zweimonatigen Kündigungs-
frist schriftlich kündbar.
Eine vorherige beitragsfreie
Familienversicherung als
Angehöriger braucht nicht
gekündigt zu werden.
Empfehlen Sie uns weiter:
Sie können gewinnen
Mitglieder werben
Mitglieder
Alle Angaben sind zur rechtmäßigen Erfüllung der Aufgaben der Krankenkasse erforderlich; sie werden auf Grund der Vorschriften des Sozialgesetzbu-
ches erhoben und auf Datenträgern gespeichert. Ihre Angaben werden vertraulich behandelt und unterliegen dem Datenschutz. Die Anmeldung wird
wirksam, wenn sie der gewählten Krankenkasse zugegangen ist. Ein Widerruf der Anmeldung ist bis zum Ablauf der Kündigungsfrist möglich.
Anmeldung 2009
Senden Sie uns Ihre Anmeldung:
per Fax: 05241 80-74140
per Bertelsmann-Hauspost: Abt. BKK
oder per Post: Carl-Miele-Str. 214, 33311 Gütersloh
Bei Rückfragen rufen Sie uns bitte an ­ gebührenfrei
unter 0800 80-74000. Wir beraten Sie gern.
Name:
Vorname:
Telefon:
E-Mail:
Ich werde Mitglied zum nächstmöglichen Zeitpunkt:
Name:
Vorname:
Straße:
PLZ/Ort:
Telefon:
E-Mail:
Mein Arbeitgeber
Abteilung:
Straße:
PLZ/Ort:
Mein Ehepartner/Lebensgefährte ist selbst Mitglied
einer gesetzlichen Krankenkasse und möchte eben-
falls Mitglied werden.
Name:
Vorname:
Die BKK empfohlen hat mir:
Ich habe Angehörige, die ich beitragsfrei in der
Familienversicherung versichern möchte.
£
Ja
£
Nein (bitte ankreuzen)
________________________________________________
Ort, Datum, Unterschrift
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Versorgung
10
Verschleißerscheinungen oder Verletzungen von Knie- und
Hüftgelenken sind nicht nur besonders schmerzhaft, son-
dern können auch Mobilität und Lebensqualität erheblich
beeinträchtigen. Die moderne Medizin kann hier Abhilfe
schaffen. So verbessert der Ersatz eines betroffenen Ge-
lenks durch eine Prothese die Situation der Betroffenen
in der Regel deutlich und schenkt Schmerzlinderung und
neue Beweglichkeit. Elementar für den Behandlungserfolg
ist jedoch die optimale Auswahl und Abstimmung der be-
teiligten Behandler.
Bertelsmann BKK treibt Versorgungsqualität in der Region OWL voran
Integrierte Versorgung bei Hüft- und
Kniegelenkersatz
Wolfgang Diembeck, Vorstandsvor-
sitzender der Bertelsmann BKK:
,,Zusammen mit hoch qualifizierten
Partnern haben wir für die Versorgung
mit Knie- und Hüftprothesen eine von
der Diagnose bis zur Nachsorge opti-
mierte Behandlungskette geschaffen.
Hierzu haben wir Partner aus Ostwest-
falen-Lippe an einen Tisch gebracht, um die Versorgung in
der Region voranzutreiben. Gemeinsam mit dem Verbund
der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie in Ost-
westfalen-Lippe sowie den ausgewählten hiesigen Kliniken
und Reha-Einrichtungen haben wir ein ganzheitliches Ver-
sorgungskonzept entwickelt, das niedergelassene Fachärz-
te, Krankenhäuser und Reha-Bereiche optimal miteinander
vernetzt und den Patienten eine hervorragende qualitäts-
gesicherte Behandlung garantiert. Wir freuen uns, unseren
Kunden diesen tollen Mehrwert bieten zu können."
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11
Versorgung
,,Besonders bei größeren Eingriffen,
wie einer Endoprothese der Hüfte
oder des Kniegelenkes, ist ein Erfolg
von der gesamten medizinischen
Behandlung einschließlich Operati-
on und Rehabilitation abhängig. Im
Rahmen unseres Vertrages wird der
Patient vom Tag der Erstdiagnose bis zum Abschluss
seiner postoperativen Rehabilitation auf einem optima-
len qualitätskontrollierten Behandlungspfad versorgt.
Somit geht der innovative Vertrag der ostwestfälischen
Betriebskrankenkassen mit den Kliniken und Fachärzten
für Orthopädie und Unfallchirurgie in Ostwestfalen-Lip-
pe jetzt genau diesen Weg des Zusammenschlusses
aller Behandlungsebenen auf hohem Qualitätsniveau".
Dr. med. Michael Busch, Facharzt für Orthopädie-Unfall-
chirurgie, Vorstand des OUC OWL ­ der Genossenschaft
der niedergelassenen Fachärzte für Orthopädie und
Unfallchirurgie in Ostwestfalen-Lippe.
Für den Patienten ergeben sich im Rahmen der Integrier-
ten Versorgung viele Vorteile. Er wird über den gesamten
Verlauf fachärztlich betreut. Durch die engere Zusammen-
arbeit zwischen den Fachärzten und den ausgewählten
Kliniken können zudem Wartezeiten reduziert werden. Die
Wahl zwischen stationärer und ambulanter Rehabilitation
wird bereits vor der Operation festgelegt, und bei der
ambulanten Rehabilitation bleibt der Facharzt vor Ort der
Ansprechpartner. Schließlich wird der Erfolg der Operation
über ein Jahr kontrolliert und dokumentiert. Dr. Stephan
Pantenburg, Geschäftsführer des St. Elisabeth Hospitals
in Gütersloh: ,,Letztendlich bestimmt der zufriedene Pati-
ent, ob die Zusammenarbeit aller Leistungserbringer mit
seiner Krankenkasse zum erwarteten Erfolg führt. Die hier
vereinbarte Versorgung bietet für eine erfolgreiche Behand-
lung die bestmögliche Grundlage. Wir freuen uns, hierzu
beitragen zu können."
Der Ablauf der Integrierten
Versorgung bei Knie- und
Hüftgelenksersatz
Patienten, die vor einer Knie- oder Hüftgelenksoperation
stehen, können von der Teilnahme an der Integrierten
Versorgung erheblich profitieren. Stefan Döding, verant-
wortlich für das Vertragsmanagement bei der Bertelsmann
BKK: ,,Das Ziel der Integrierten Versorgung besteht darin,
eine optimal abgestimmte Behandlung zu gewährleisten.
Dadurch ist sichergestellt, dass eine schnelle, qualifizierte
Behandlung erfolgt und eine lange Wartezeit auf einen
Operationstermin vermieden wird. Hin-
zu kommt, dass alle an der Integrierten
Versorgung teilnehmenden Partner ihre
Therapien nach dem aktuellsten Stand
der Medizin ausrichten. Am Ende profi-
tieren Patienten von kurzen Wegen und
einer durch den Orthopäden koordinierten
Behandlung, der auch die persönlichen Belange des Patien-
ten kennt und die Behandlung mit dem Patienten bespricht
und abstimmt."
Alle an der Integrierten Versorgung teilnehmenden Partner
verpflichten sich zu einem fachlichen Austausch zum Wohle
der Patienten. Die Integrierte Versorgung beginnt somit
beim Facharzt für Orthopädie, gegebenenfalls nach einer
Überweisung durch den Hausarzt. Hier wird die Indikation
zur Operation gestellt und die strukturierte Behandlung
kann beginnen.
Der Beitrag des niedergelassenen Facharztes für Or-
thopädie:
u
Einleitung der Behandlung und Begleitung des gesamten
Behandlungsprozesses als verantwortlicher Koordinator
u
Ausführliche Beratung und Aufklärung der Patienten über
die Vorzüge der Integrierten Versorgung
u
Anfertigung aller Röntgenaufnahmen
u
Kontaktaufnahme zum operierenden Krankenhaus, um
eine kurzfristige stationäre Aufnahme sicherzustellen
u
Informationen an den behandelnden Hausarzt
u
Einmal präoperativ und zweimal postoperativ stattfinden-
de Qualitätskontrollen
u
Empfehlung einer ambulanten oder stationären Rehabi-
litationsmaßnahme nach der Operation bereits mit der
Krankenhauseinweisung
u
Begleitung der Patienten, auch nach der erfolgreichen Ope-
ration und der anschließenden Rehabilitationsmaßnahme
Der Beitrag des Krankenhauses:
u
Aufnahme zur stationären Krankenhausbehandlung
innerhalb von 4 Wochen nach Teilnahmeerklärung zur
Integrierten Versorgung
u
Stationäre Versorgung bis zu dem Zeitpunkt, ab dem eine
ambulante Versorgung möglich ist
u
Abstimmung der weiteren Behandlung mit der Rehabi-
litationseinrichtung
u
Lückenlose Aufnahme in die Rehabilitationseinrichtung
im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt
u
Vielfältige kostenfreie Zusatzleistungen (wie in einigen
Häusern zum Beispiel Zweibettzimmer)
background image
Versorgung
12
Der Beitrag der Rehabilitationseinrichtung:
u
ambulante oder stationäre Rehabilitation (je nach Emp-
fehlung des einweisenden Orthopäden)
u
individuelle Abstimmung der Dauer der Rehabilitation, je
nach Bedarf des Patienten
Durch die Teilnahme an der Integrierten Versorgung
Ihrer BKK sichern Sie sich eine Behandlung
u
in der Region
u
bei ausgewiesenen Spezialisten auf dem Feld der Knie-
und Hüftprothesen
u
die eng zusammenarbeiten
u
damit Sie schnell wieder ,,auf die Beine" kommen
Teilnehmende Orthopäden
Alle Mitglieder der OUC OWL eG ­ der Genossenschaft
der niedergelassenen Fachärzte für Orthopädie und
Unfallchirurgie in Ostwestfalen-Lippe ­ nehmen an dem
Vertrag teil. Dies ist der weit überwiegende Teil der
hiesigen Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie.
Eine Mitgliederliste ersehen Sie auf der Internetseite
www.ouc-owl.de
Teilnehmende Krankenhäuser
Brüderkrankenhaus St. Josef, Paderborn, Evangelisches
Krankenhaus Bielefeld, Franziskus Hospital, Bielefeld,
Klinikum Herford, Klinikum Lippe, Detmold, Lukas Kran-
kenhaus Bünde, Sankt Elisabeth Hospital, Gütersloh, St.
Josef-Stift, Sendenhorst, St. Vincenz Hospital, Brakel
Teilnehmende Reha-Einrichtungen
Johanniter Ordenshäuser, Bad Oeynhausen, Klinik am
Rosengarten, Bad Oeynhausen, MediClin Rose Klinik,
Horn-Bad Meinberg, ZAR Zentrum für ambulante medi-
zinische Rehabilitation Bielefeld
So nehmen Sie teil
u
Wenden Sie sich an einen teilnehmenden Orthopäden
(siehe www.ouc-owl.de). Ein Wohnsitz des Versicherten
in OWL ist nicht notwendig. Auch Versicherte in angren-
zenden Regionen können an dem Vertrag teilnehmen.
u
Erklären Sie Ihrem Arzt gegenüber Ihre Teilnahme durch
Unterzeichnung einer Teilnahmeerklärung. Ihr Arzt wird
dann alles Weitere für Sie in die Wege leiten.
u
Die Teilnahme an dem Integrierten Versorgungspro-
gramm IGV TEP OWL ist freiwillig und kann jederzeit von
Ihnen beendet werden.
Weitere Angebote in anderen Regionen
Auch unseren Kunden im Rheinland (Vertrag ,,vitep") und
in Baden-Württemberg können wir ähnliche integrierte
Versorgungsangebote für die Versorgung mit Knie- und
Hüftprothesen bieten. Wir beraten Sie gern.
Haben Sie Fragen zum Thema? Detaillierte Informationen
enthält die kostenlose Broschüre ,,IGV TEP OWL", die Sie
unter der folgenden E-Mail-Adresse bestellen können bzw.
ab Juli auf www.bertelsmann-bkk.de/infothek zum
Download finden. Wünschen Sie eine persönliche und in-
dividuelle Beratung? Bitte wenden Sie sich an Ihre Kunden-
beraterin Sarah Lehmann im Service-Team Krankenhaus,
05241 80-74047, sarah.lehmann@bertelsmann-bkk.de
Glossar:
TEP: Totalprothese, Totalendoprothese, Abk. TEP, voll-
ständiger Ersatz eines nicht mehr funktionstüchtigen
Gelenks durch ein entsprechend geformtes Ersatzstück
aus Metall oder Kunststoff, z. B. des Hüftgelenks, aber
auch der Knie-, Fuß- und Fingergelenke. Bei einer Total-
prothese werden beide Gelenkanteile (Gelenkpfanne und
Gelenkkopf) durch eine Prothese ersetzt.
Jedes Jahr werden wir ein Jahr älter ­ aber ,,alt" müssen wir
deswegen noch lange nicht sein: Erfahren Sie in unserem
Online-Portal Gesundheit Online, wie Sie mit der richtigen
Ernährung und Bewegung lange fit bleiben und sich so Ihre
Lebensfreude und Vitalität bis ins hohe Alter bewahren.
Die Themen im Expertenchat lauten:
Themenwelt Fit ab 50! (vom 1.7.2009 bis 30.9.2009)
14.7.2009: ,,Gesund durch die Wechseljahre ­ Was hilft
wirklich?"
15.9.2009: ,,Fit bleiben und Spaß haben ­ So erhalten
Sie Ihre körperliche Fitness!"
Jeweils von 20 bis 21.30 Uhr
www.bertelsmann-bkk.de/chat
Tipp: Weiterhin finden Sie in der Gesundheit Online In-
formationen zu den letzten Themenwelten ,,Ernährung"
und ,,Gesund bleiben". www.bertelsmann-bkk.de
Gesundheit Online
,,Fit ab 50!"
background image
13
Serie
Sie gehört heute zu jedem Arztbesuch ­ die Krankenver-
sichertenkarte. Mitte der 90er Jahre eingeführt, ist sie
technisch gesehen in die Jahre gekommen. In naher Zu-
kunft wird die Krankenversichertenkarte deshalb durch die
elektronische Gesundheitskarte, kurz eGK, ersetzt. In den
letzten Ausgaben haben wir ausführlich informiert.
Zur Erhöhung der Sicherheit vor einem möglichen Kar-
tenmissbrauch erhält die Gesundheitskarte (eGK) auf der
Vorderseite, für alle Versicherten ab 15 Jahren, ein Foto.
Der Gesetzgeber sieht ein Lichtbild nach der aktuell gül-
tigen Passbildverordnung vor. Ein Bewerbungsfoto oder
ein digital aufgenommenes Bild (frontales Profil vor ein-
farbigem Hintergrund), auf dem Sie eindeutig zu erkennen
sind, reicht dabei ebenso aus. Im April haben wir daher alle
Kunden angeschrieben und um die Einsendung eines Fotos
gebeten ­ gut die Hälfte hat ihr Foto bereits eingereicht.
Sofern Sie noch kein Foto eingereicht haben, informieren
wir hier noch einmal über die serviceorientierten Möglich-
keiten, die wir für Sie geschaffen haben. Bitte beachten
Sie, dass das Foto zur Ausstellung der zukünftigen eGK ge-
setzlich vorgeschrieben ist. Einzige Ausnahme: Versicherte,
die aufgrund ihres gesundheitlichen Zustandes nicht in der
Lage sind ein Foto einzureichen (z. B. pflegebedürftige,
bettlägerige Personen).
Wie können Sie Ihr Foto einreichen?
Per Post
u
Nutzen Sie zur Einreichung eines Papierfotos bitte aus-
schließlich den persönlichen Rücksendebogen, den wir
Ihnen automatisch zugesandt haben. Sofern Sie noch
keinen Bogen erhalten haben, folgt dieser automatisch
mit der nächsten Versandaktion.
Per Fotoupload im Internet
u
Zur Einreichung eines Digitalfotos nutzen Sie unsere
Pixelboxx: www.bertelsmann-bkk.de/egk
Per Fotoservice im Betrieb ­ wir kommen zu Ihnen
u
Sie haben kein geeignetes Foto bzw. keine Möglich-
keit, ein Digitalfoto aufzunehmen? Dann können Sie je
nach Region von unserem Foto-Service profitieren.
Bertelsmann-Mitarbeitern im Raum Gütersloh, in Köln,
Pößneck und Baden-Baden stand unser eGK-Team in den
vergangenen Wochen bereits zur Verfügung. Rund 2.500
begeisterte Kunden nutzten den kostenlosen Service. In
weniger als 5 Min. nahm das eGK-Team ein Foto auf und
speicherte dies kundenbezogen ab.
Es folgen eGK-Fotoaktionen in Nürnberg (9.­10. Juli bei
Prinovis) und München (14.­16. Juli für Random House
und alle weiteren Bertelsmann-Firmen ­ inkl. ehemaliger
Bereiche ­ in der Neumarkter Straße).
Per Fotoservice in der BKK
Zudem bieten wir den kostenlosen Service jetzt auch
in unseren Geschäftsräumen in Gütersloh an. Kosten-
los, schnell und unkompliziert ­ jeden Donnerstag von
8.30 bis 17 Uhr in der Bertelsmann BKK, Carl-Miele-Str.
214.
Es gibt keine Terminvergabe, kommen Sie einfach
vorbei und bringen Sie bitte Ihre Versichertenkarte mit.
Sofern Sie an unserem Foto-Service teilgenommen
haben, können Sie etwaige zukünftige Erinnerungen als
gegenstandslos betrachten.
Wann erhalten Sie Ihre persönli-
che Gesundheitskarte?
Wir schätzen, dass die ersten Karten Ende diesen, Anfang
nächsten Jahres in der Region Nordrhein ausgegeben
werden können. Weitere Regionen folgen kurz darauf.
Tipp:
Informationen rund um die eGK sowie den Foto-Upload
finden Sie auf unserer Internetseite: www.bertelsmann-
bkk.de/egk
Fragen und Anregungen nehmen wir gerne entgegen
unter egk@bertelsmann-bkk.de.
Neue Funktionen und dank Foto auch mehr Sicherheit
Die elektronische
Gesundheitskarte
background image
Service
14
Die Entscheidung für einen Hausarzt oder einen Facharzt
ist oft weitreichend. Ist der Patient zufrieden, entsteht
eine Bindung, die in der Regel erst endet, wenn die Praxis
schließt oder ein Wohnortwechsel eine Neuorientierung
am neuen Wohnort nötig macht. Wer wünscht sich da
nicht konkrete Empfehlungen von vertrauten Personen
oder Experten, die hinter die Kulissen schauen können.
Die Bertelsmann BKK bietet ihren Kunden in den Regionen
Gütersloh und Pößneck daher nun mit dem BKK-Medi-
zinkompass eine einzigartige Transparenz hinsichtlich der
Patientenzufriedenheit.
Thomas Johannwille: ,,Die Arztwahl wird bis heute zumeist
zufällig, nach Wohnortnähe oder durch private Empfehlun-
gen getroffen. Dabei sammeln Patienten Tag für Tag Erfah-
rungen, die für die Wahl eines Arztes bzw. einer Arztpraxis
von Bedeutung sind. Diese Erfahrungen blieben bislang
ungenutzt ­ wurden aber in den letzten Jahren immer
stärker nachgefragt. Wir haben uns daher entschieden
­ als bisher einzige Krankenkasse in Deutschland ­ mit ei-
ner Patientenbefragung Erfahrungen unserer Versicherten
strukturiert zu sammeln und sie anderen Versicherten zur
Verfügung zu stellen.
Bewertung ­ Orientierung ­ Transparenz
BKK-Medizinkompass
veröffentlicht Ihre Arzt-Bewertungen
Mehr als 4.200 Versicherte haben wir angeschrieben und
zu rund 350 Ärzten die Patientenzufriedenheit abgefragt.
Dabei haben wir nur Ärzte, die mindestens 20 unserer Ver-
sicherten im letzten Jahr behandelt haben, berücksichtigt.
Dank der hervorragenden Resonanz von 38 % der Ange-
schriebenen haben wir nun die Möglichkeit, aussagefähige
Daten in unseren BKK-Medizinkompass einfließen zu
lassen und transparent zu machen. Die Bewertung erfolgt
anonym, eine Rückverfolgung zu dem Patienten, der die
Bewertung abgegeben hat, ist nicht möglich. Johannwille:
,,Da die 20er-Schwelle fast nur von Ärzten aus unseren
Kernregionen Gütersloh und Pößneck erreicht wird, ist die
Ausbreitung des BKK-Medizinkompasses begrenzt, die
Aussagekraft der Ergebnisse war uns jedoch wichtiger,
als bundesweit Ärzte mit unter Umständen wenig aussa-
gekräftiger Bewertung abzubilden. Das wäre unverhältnis-
mäßig und auch den jeweiligen Ärzten gegenüber nicht fair
bzw. für unsere Kunden kaum hilfreich."
Mit dem BKK-Medizinkompass erhalten Sie einen
innovativen und exklusiven Service ­ von Kunden für
Kunden ­ nahezu einmalig.
Die Befragungsergebnisse werden in einem ­ nur für Kunden
der Bertelsmann BKK zugänglichen ­ Bereich des BKK-Me-
dizinkompasses auf der Homepage der BKK abgebildet. Der
BKK-Medizinkompass ist insoweit einzigartig, als alle gängi-
gen Arztbewertungsportale in der Regel nur geringe und da-
mit wenig aussagekräftige Bewertungszahlen zu einem Arzt
bieten. Wir hingegen haben nur Ärzte von unseren Kunden
bewerten lassen, die mindestens 20 Bertelsmann BKK-Ver-
sicherte behandeln. Erst ab der fünften Bewertung für einen
Arzt wird das Befragungsergebnis abgebildet. Ausgesprochen
negative oder positive Bewertungen fallen nur ins Gewicht,
wenn andere Patienten gleichermaßen bewerten. Auch geht
die Initiative zur Bewertung nicht von einem ­ besonders zu-
friedenen oder verärgerten ­ Patienten aus, sondern kommt
von außen, was ein neutraleres und objektiveres Abbild der
Patientenzufriedenheit bewirken wird. Johannwille: ,,Machen
Sie sich ein Bild. Klicken Sie rein. Die Freischaltung des BKK-
Medizinkompasses erfolgt Anfang Juli."
u
www.bertelsmann-bkk.de/medizinkompass
background image
15
Service
Bundesweite Adresssuche,
Spezialisierungen, Qualität
Über die Arztbewertung hinaus ermöglicht der BKK-Medi-
zinkompass der Bertelsmann BKK zudem eine detaillierte
Suche nach Ärzten, Psychotherapeuten, Logopäden etc.
sowie nach Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.
Ärzte finden
Wer einen Arzt, Zahnarzt, Psychotherapeuten, Logopäden
oder sonstigen Behandler sucht, findet diesen ebenfalls im
BKK-Medizinkompass. Hierzu haben wir die renommierte
Arzt-Auskunft der Stiftung Gesundheit eingebunden. Auch
Ärzte, die die Voraussetzungen für die Teilnahme am Haut-
krebs-Screening erfüllen, finden sich hier. Das Verzeichnis
umfasst rund 390.000 Ansprechpartner aus dem gesamten
Bundesgebiet inklusive des größten Verzeichnisses von
gesundheitlichen Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen.
Was die Arzt-Auskunft von allen anderen Suchdiensten
unterscheidet, ist die Informationsdichte auch bei seltenen
Fragestellungen.
Krankenhäuser finden
Unter dem Dach des BKK-Medizinkompasses erhalten
Patienten und Angehörige auch Hilfestellung bei der
Suche nach einem geeigneten Krankenhaus. Hierzu hat
die Bertelsmann BKK die Weiße Liste der Bertelsmann
Stiftung eingebunden. Diese greift unter anderem auf die
Qualitätsberichte der Krankenhäuser zurück, die alle zwei
Jahre vorgelegt werden müssen. Darin legen die rund
2.000 deutschen Kliniken nicht nur Zahlen und Fakten, wie
Anzahl der Betten und Operationen offen, sondern geben
auch Auskunft über die Qualifizierung ihrer Ärzte und den
Erfolg ihrer Behandlungen. Die Krankenhäuser können
zudem mit einem von der Bertelsmann Stiftung entwickel-
ten Fragebogen ihre Patientenzufriedenheit ermitteln. Die
Ergebnisse werden nach und nach in der Weißen Liste
veröffentlicht.
Pflegeeinrichtungen finden
Auch Paula, die bundesweite Pflegedatenbank der Be-
triebskrankenkassen, finden Sie im BKK-Medizinkompass.
Mit Paula können Pflegebedürftige und Angehörige ein
Pflegeheim, einen ambulanten Pflegedienst, spezielle Be-
treuungsangebote für Demenzkranke und Behinderte oder
ein Hospiz finden. Hierzu liefert die Datenbank ,,Paula" eine
Übersicht über 35.000 Leistungsangebote. Nutzerfreundli-
che Suchfunktionen ermöglichen eine schnelle Auswahl.
Zudem bietet die Pflegedatenbank einen Preisvergleich am-
bulanter Pflegeeinrichtungen an und stellt für jeden Pflege-
dienst eine komplette Preisliste zur Verfügung. Im Bereich
der stationären Pflege erhalten Interessierte ebenfalls eine
Preisauskunft über das monatliche Heimentgelt, über den
Anteil der Pflegekassen und den Anteil des Versicherten.
Die Betreuungsangebote erstrecken sich über vollstationä-
re Pflege, Kurzzeitpflege, Tagespflege, Nachtpflege, Hos-
pize/Kinderhospize, ambulante Pflege sowie spezielle Be-
treuungsangebote für Demenzerkrankte und Behinderte.
In der Rubrik vollstationäre Pflege kann nach Einrichtungen
für einzelne Erkrankungen, wie z. B. Demenz oder Multiple
Sklerose, aber auch nach Blinden- oder Pflegeeinrichtungen
für Kinder und Jugendliche gesucht werden.
Der BKK-Medizinkompass im Überblick:
Ärzte
Sonstige Behandler
Krankenhäuser
Pflege
Bewertung
(Gütersloh, Pößneck) Hier finden Sie rund 350
von Ihnen bewertete
Ärzte der Regionen GT
und Pößneck.
Suche
(bundesweit)
Alle Ärzte mit Schwer-
Vom Logopäden bis
,,Weiße Liste" nennt ,,Paula" nennt Adressen,
punkt, Zusatzqualifika-
zum Psychotherapeuten rund 2.000 Kliniken
Preise und vieles
tion (z.B. Hautscree-
­ hier finden Sie alle
mit Schwerpunkten,
mehr von Pflege-
ning, Homöopathie), Adres- nichtärztlichen Be-
Behandlungszahlen,
einrichtungen
se etc. finden Sie hier.
handler bundesweit.
Qualitätsaussage etc. bundesweit.
Klicken Sie doch mal rein: www.bertelsmann-bkk.de/medizinkompass
background image
Aktuell
16
Auch in Bayern können nun alle BKK-Versicherten unabhän-
gig von ihrem Alter eine fachärztliche Hautkrebsvorsorge-
untersuchung kostenlos in Anspruch nehmen. Hierzu hat
die BKK den gesetzlichen Leistungsanspruch erweitert,
der regulär mit 35 Jahren beginnt und die Untersuchung
bei einem Haus- oder Hautarzt alle zwei Jahre vorsieht.
Die Mehrleistung der Bertelsmann BKK hingegen ermög-
licht nun auch Jüngeren diese wichtige Untersuchung, die
zudem jährlich erfolgen kann.
Im Rahmen der Untersuchung findet eine Erhebung der
Vorgeschichte (z. B. familiäre Häufung), eine körperliche
Untersuchung (sofern notwendig einschließlich Auflicht-
mikroskopie), die erstmalige Hauttypbestimmung, die
vollständige Dokumentation und die Beratung über das
Ergebnis (z. B. Risikoprofil und gesundheitsschädliche
Verhaltensweisen) statt. Bleibt es bei der reinen Vorsorge-
untersuchung, fällt keine Praxisgebühr an.
Die Untersuchung wird von Hautärzten (Dermatologen)
durchgeführt, die im Rahmen der Krebsfrüherkennungs-
Richtlinien eine entsprechende Genehmigung der Kas-
senärztlichen Bundesvereinigung (KBV) haben. Die Ber-
telsmann BKK bittet dies bei der Terminvereinbarung zu
erfragen, ist hierzu aber auch gern behilflich. Entsprechend
qualifizierte Hautärzte sind zudem in der Arztsuche auf
www.kbv.de zu finden (erweiterte Suche > Fachgebiet /
Schwerpunkt: Haut- und Geschlechtskrankheiten > Geneh-
migungen ,,Hautkrebs-Screening").
Ähnlich erweiterte Leistungsangebote hat die Bertelsmann
BKK für NRW und Baden-Württemberg schließen können.
In NRW beginnt der Anspruch mit 20 Jahren, in Baden-
Württemberg ist die Altersgrenze, wie in Bayern, ganz
entfallen. Thomas Johannwille, Vorstand der Bertelsmann
BKK: ,,Wir freuen uns, diesen wichtigen Mehrwert nach
Baden-Württemberg und NRW auch unseren vielen Kun-
den in München und Nürnberg anbieten zu können. Für
unsere Kunden in den anderen Bundesländern streben wir
ähnliche Regelungen an. Denn Hautkrebsvorsorge kann
Leben retten. Daher wollen wir sie möglichst vielen Kunden
bundesweit ermöglichen."
Neben der Früherkennung ist ein vernünftiger Umgang
mit der Sonne unverzichtbar, besonders für Kinder. Wir
empfehlen:
u
Meidung der direkten Sonne zwischen 11 und 15 Uhr
u
Schatten aufsuchen, Schatten schaffen, z. B. mit Schirm,
Markise usw.
u
Kleidung mit UV-Schutz tragen (UV Standard 801)
u
Sonnenbrille tragen
u
Sonnenschutzmittel (SPF>15) für ungeschützte Körper-
stellen (Gesicht, Nacken)
BKK erweitert Vorsorgeangebot
Hautkrebsvorsorge nun auch
in Bayern ohne Altersgrenze
Weitere Informationen zu den Mehrleistungen der
Bertelsmann BKK erhalten Sie unter www.bertels-
mann-bkk.de/plus
Tipp: unsere Broschüre ,,Sonne und Haut". Für Kunden
kostenlos erhältlich.
Weitere Informationen sind in der Kundenberatung der
Bertelsmann BKK, im Team Leistungen erhältlich: Tel.:
0 52 41 / 80-74 000, E-Mail: info@bertelsmann-bkk.de
background image
17
Azubis
,,Wir freuen uns, auch im kommenden Jahr wieder zwei
jungen Menschen den Start ins Berufsleben ermöglichen
zu können. Dazu suchen wir motivierte und aufgeschlos-
sene junge Menschen mit guten schulischen Leistungen
und Umgangsformen", erklärt Thomas Johannwille, für die
Ausbildung verantwortliches Vorstandsmitglied der Bertels-
mann BKK. Nach erfolgreich beendeter Ausbildung konnte
die BKK bisher allen Auszubildenden einen Arbeitsplatz
anbieten.
Wer sich für eine 2010 startende Ausbildung zum Sozi-
alversicherungs-Fachangestellten bei der Bertelsmann
BKK bewerben möchte, sollte seine Bewerbung mit den
üblichen Unterlagen (Anschreiben, tabellarischer Lebens-
lauf, Kopien des Sommerzeugnisses) bis zum 10.8.2009
auf dem Postweg an die Bertelsmann BKK, z. H. Herrn
Johannwille, Carl-Miele-Str. 214, 33311 Gütersloh
,
senden. Als Schulabschluss setzen wir die Fachhoch-
schul- oder Hochschulreife (Höhere Handelsschule/Abi-
tur) voraus. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.bertelsmann-bkk.de/ausbildung
Persönliche Auskünfte erhalten Sie unter 05241 80-74
012 (Herr Johannwille)
Wir bilden aus
Ausbildung 2010
Ihr habt euren Ausbildungsvertrag in der Tasche und nehmt
Kurs Richtung Ausbildung? Das wird ein spannender und
bestimmt sehr interessanter Weg. Viel Neues kommt auf
euch zu. Auch das Thema Krankenversicherung wird für
euch neu sein. Derzeit seid ihr ja über eure Eltern in der
Bertelsmann BKK familienversichert.
Mit Beginn der Ausbildung werdet ihr nun selbst versiche-
rungspflichtig und wählt dazu erstmals eure Krankenkasse.
Was liegt näher, als weiterhin der Bertelsmann BKK zu
vertrauen!
Die Vorteile auf einen Blick:
u
Attraktives Bonusprogramm: Gesund leben zahlt sich
aus ­ wir belohnen einen gesunden Lebensstil und
Vorsorge mit bis zu 150 in zwei Jahren.
u
Viele Zusatzleistungen: z. B. Aktivwochen, Hautkrebs-
vorsorge (ab 20 Jahren in NRW, ohne Altersgrenze in
Baden-Württemberg), Impfung gegen Gebärmutterhals-
krebs bis 26 Jahre (sonst nur bis 17 Jahre), Homöopa-
thie, Online-Gesundheitsakte und vieles mehr ...
u
Schneller und persönlicher Service: Wir sind nicht nur
rund um die Uhr erreichbar, wir bearbeiten eure Anliegen
auch schnell und unkompliziert in maximal 48 Stunden.
Habt ihr Fragen zur BKK, zu speziellen Leistungen oder
sonstigen Themen? Ruft uns an. Wir beraten euch gern. Ihr
erreicht uns gebührenfrei unter 08 00/80-74 000.
So wählt ihr die Bertelsmann BKK:
Am einfachsten über die Online-Anmeldung auf unse-
rer Internetseite www.bertelsmann-bkk.de/azubis oder
fordert unser Infopaket telefonisch oder per E-Mail an:
info@bertelsmann-bkk.de
Das Gute liegt so nah
Jobstarter 2009
background image
Kinder
18
Vor zwei Jahren wurde in Bayern die U7a-Kindervorsorge
für die Altersgruppe der Dreijährigen (,,Kindergartencheck")
eingeführt. Aufgrund ihres hohen Vorsorgewertes ist die
U7a mittlerweile bundesweit in das gesetzliche Kinder-
früherkennungsprogramm aufgenommen worden. Damit
schließt sich die Vorsorgelücke zwischen der U7 für die
Zweijährigen und der U8 der Vierjährigen. Schließlich finden
in dieser Zeit ganz wesentliche körperliche und psychoso-
ziale Entwicklungsprozesse statt. Nun wurde die U7a-Un-
tersuchung im Rahmen des BKK-Programms ,,Starke Kids"
abermals erweitert ­ nahezu exklusiv für BKK-versicherte
Kinder. In Kooperation mit den Kinder- und Jugendärzten
von PaedNetz Bayern e.V. bietet ,,Starke Kids" ein erwei-
tertes U7a-Vorsorgeprogramm für die Dreijährigen an.
Hierin werden umfassende Zusatzleistungen hinsichtlich
der Vorsorge der Seh- und Sprachentwicklung gewährt.
Neben der allgemeinen Entwicklung liegt der Schwerpunkt
auf der Sprachentwicklung und einer einwandfreien Sehfä-
higkeit. So werden die Kinder bereits zwischen dem 20. und
27. Lebensmonat zur fachärztlichen Augenuntersuchung
überwiesen.
Ergeben sich in der Untersuchung erste Hinweise für eine
Sprachentwicklungsstörung, wird neben dem allgemeinen
Entwicklungscheck ein ausführliches Sprachscreening
durch den Kinder-/Jugendarzt durchgeführt. Hierbei wird
neben der Aussprache insbesondere die Sprachentwick-
lung und das Satzgedächtnis überprüft. Falls erforderlich,
wird ein kooperierender Logopäde zur weitergehenden
Diagnostik hinzugezogen.
Ein weiteres Plus ist die Kooperation der beteiligten
Fachdisziplinen. Damit ist eine Optimierung der Prä-
ventionsmaßnahmen und eine einwandfreie Diagnostik
insbesondere in ,,zweifelhaften" Fällen gewährleistet.
Die Untersuchung ist für Versicherte der Bertelsmann
BKK kostenlos. Sie müssen lediglich eine Einverständnis-
erklärung (zur Datenverarbeitung) bei Ihrem Kinder- und
Jugendarzt unterzeichnen. Die bayernweit teilnehmenden
Kinder-/Jugendärzte, Augenärzte und Sprachtherapeuten
ersehen Sie über www.bertelsmann-bkk.de/starkekids.
Dort erhalten Sie auch eine ausführliche Elterninformation
zum Download.
,,Starke Kids" in Baden-Württemberg, Hessen und
Nordrhein-Westfalen
In Baden-Württemberg, Hessen und NRW können wir
unseren jungen Versicherten weitere zusätzliche Vorsor-
geuntersuchungen als BKK-Mehrleistung anbieten. In
Baden-Württemberg für 7­8-jährige Kinder die U10 und für
9­10-jährige Kinder die U11. In Hessen derzeit die U10 und
in NRW derzeit die U11.
Inhalte des ,,U 10 ­ Grundschulchecks" sind:
u
eventuelle Schulleistungsstörungen wie Lese-, Recht-
schreib- oder Rechenstörungen und deren Ursachen
u
allgemeine medizinische Begutachtung inklusive Bewer-
tung von Zahn-, Mund- und Kieferentwicklung
u
altersatypische Verhaltensweisen werden hinterfragt
u
neu und zeitgemäß kommt eine spezielle Bewertung des
Freizeit- und Medienverhaltens hinzu. In welchem Maß
Fernsehen und Computer den Tagesablauf des Kindes
bestimmen, steht im Zusammenhang mit motorischen
Fähigkeiten und Ernährungsverhalten.
Der ,,U 11 ­ Schülercheck" beinhaltet Untersuchungen
in folgenden Bereichen:
u
Schulleistungsstörungen
u
Sozialisations- und Verhaltensstörungen
u
Zahn-, Mund- und Kieferanomalien
u
Gesundheitsschädigendes Medienverhalten
Eine Liste der teilnehmenden Kinder- und Jugendärzte
finden Sie unter www.bertelsmann-bkk.de/starkekids.
Dort erhalten Sie auch einen Überblick zu allen Vorsorgeun-
tersuchungen für Kinder und Jugendliche. Eine persönliche
Beratung zu diesem Thema erhalten Sie im Service-Team
Leistungen unter 0 52 41/80-74 000 oder per E-Mail unter
info@bertelsmann-bkk.de.
BKK-Programm ,,Starke Kids"
Vorsorgeuntersuchungen
für Kinder ausgebaut
background image
19
Kinder
Der Sommer ist da, und damit die angenehmen Tempe-
raturen auch kleinen Füßen Spaß und Erholung bieten,
präsentiert hier das österreichische Forschungsteam
,,Kinderfüße-Kinder schuhe" die wichtigsten Tipps für alle
Mamis und Papis.
Untersuchungen zeigen, dass jedes zweite Kind zu kurze
Schuhe trägt und dass dadurch sogar schon bei 3- bis 6-
jährigen Kindern Fußschäden verursacht werden.
Freiheit für Kinderfüße!
Das mögen Kinderfüße im Sommer, sie erholen sich damit
optimal von den Winterschuhen.
Raus aus den Socken
Bei warmen Außentemperaturen fühlen sich Kinderfüße
barfuß am wohlsten. Deshalb sind Socken im Sommer
überflüssig. Je luftiger und freier sich Kinderfüße jetzt be-
wegen können, desto besser. Und noch ein Vorteil: Trocke-
ne Füße sind widerstandsfähiger gegen Fußpilz. Übrigens:
Wenn schon Socken, dann passende. Auch wenn Socken
elastisch sind ­ die Zehen sollten einen kleinen Spielraum
haben. Wir empfehlen mindestens 5 mm.
Barfuß ­ hurra!
Beim Barfußgehen können sich Füße uneingeschränkt be-
wegen und dadurch wird die Muskulatur besser trainiert als
in Schuhen. Das ist auch der Grund, weshalb Erwachsene
beim Barfußgehen gelegentlich einen Fuß-Muskelkater
bekommen.
Zusätzlich ­ quasi im Vorbeigehen ­ werden noch das Ner-
vensystem (z. B. die Beschaffenheit des Bodens fühlen)
und das Gleichgewicht (mit der geringeren Auflagefläche
des Fußes im Vergleich zu Schuhen) geschult.
Der Kleinfinger-Test bei Sandalen
Klar, Sandalen haben, wenn es um die Zehenfreiheit geht,
einen logischen Vorteil: Die Zehen können nicht einge-
quetscht werden. Deshalb empfiehlt das Forschungsteam
zehenoffene Modelle. Damit scheint die Auswahl pas-
sender Sandalen kinderleicht. Ein Blick in den Alltag zeigt
aber, dass Kinderfüße meistens in viel zu kurzen Sandalen
stecken: Die Zehen reichen bis zur Vorderkante der Schuhe
oder hängen sogar darüber.
Zwei Gründe, weshalb auch für Sandalen ein 12-mm-
Spielraum empfohlen wird:
u
Die Vorderkante der Schuhe ist meist ziemlich scharf, und
bei Untersuchungen sind immer wieder Kinder dabei, die
deswegen Blasen an der Unterseite der Zehen haben.
u
Kinderfüße wachsen im Alter von 3­6 Jahren ca. 1 mm
pro Monat. Nur passend mit Spielraum gekaufte Sanda-
len bieten den ganzen Sommer über Sicherheit.
Ein einfacher Test genügt und Sie wissen, ob die Kinder-
Sandalen passen.
Die durchschnittliche Breite des kleinen Fingers eines
Erwachsenen beträgt rund 12 mm. Passt der kleine Finger
(Breite) zwischen längste Zehe und Schuhrand, dann passt
auch der Schuh.
Forschungsteam Kinderfüße-Kinderschuhe, Salzburg
Forschung Kinderschuhe
Der Sandalen-Test
background image
Sicherheit
20
85 % aller Fahrradunfälle enden laut Statistischem Bun-
desamt mit Kopfverletzungen. Da wird der richtige Helm
zur echten Lebensversicherung für jeden Radfahrer. Zudem
wiegen moderne Helme nur 250 bis 300 Gramm und haben
dank guter Belüftungssysteme enorm an Tragekomfort
hinzugewonnen.
Was es beim Kauf zu beachten gilt:
Erstes Gebot
Der Kopfschutz muss richtig passen, ohne zu drücken oder
zu wackeln. Er muss Stirn, Schläfen und Hinterkopf sicher
abdecken. Außerdem sollte der Kinnriemen fest sitzen.
Nur ein Finger sollte noch unter das Kinn passen und die
Riemen müssen ein Dreieck um das Ohr bilden. Der Ver-
schluss muss am Ende richtig einrasten und der Riemen
darf nicht drücken. Der Helm darf auch bei einem Sturz
nicht verrutschen.
Auf Prüfsiegel achten
Beim Kauf ist auf die in der Innenseite aufgeklebten TÜV-,
GS- und OE-Siegel zu achten. Diese Zeichen stehen für
geprüfte Sicherheit. Ebenso sollte die aktuelle europäische
Prüfnorm EN 1078 auf dem Helm vermerkt sein. Sie zeigt
an, dass die Qualität des Helms überwacht wird ­ sowohl
qualitativ als auch sicherheitstechnisch.
Qualität muss nicht teuer sein
Schon ab 20 gibt es Modelle, die sehr gut vor lebens-
gefährlichen Kopfverletzungen schützen, so z. B. Fahrrad-
helme mit der sogenannten Inmold-Technik: Hier werden
die äußeren Hartschalen mit der Innenschale verbacken
und erreichen somit eine wesentlich höhere Stabilität und
Haltbarkeit. Von der Stiftung Warentest sind Inmold-Helme
daher mit ,,GUT" bewertet worden (z. B. der proFEX In-
mold-Helm ­ laut Stiftung Warentest der günstigste Helm
mit dem Urteil ,,GUT", Ausgabe 5/2008).
Zusätzliche Extras für Sicherheit und Komfort
Für ein Plus an Sicherheit sorgen Extras wie Reflektoren am
Fahrradhelm. Ein zusätzliches LED-Blinklicht an der Rück-
seite des Helms bietet auch bei Dunkelheit und schlechten
Sichtbedingungen ein deutlich höheres Maß an Sicherheit.
Ein abnehmbares Stirnband schützt die Ohren auch dann,
wenn die Temperaturen wieder ungemütlich werden.
Haltbarkeit
Nach einem Sturz oder spätestens nach fünf Jahren sollte
der Fahrradhelm ausgetauscht werden. Durch UV-Einstrah-
lung, Umwelteinflüsse und Schweiß wird das Material
mit der Zeit spröde und gibt nicht mehr die gewohnte
Sicherheit.
proFEX, Landau/Pfalz
Mit dem Fahrrad auf Tour
Nicht ohne meinen Helm!
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21
Leistung
Zum Leistungskatalog der Krankenkassen gehört die
Kostenübernahme für ärztlich verordnete Hilfsmittel wie
Rollstühle, Hörgeräte, Prothesen und vieles mehr. Ziel kann
es sein, den Erfolg einer ärztlichen Behandlung zu sichern,
einer drohenden Behinderung vorzubeugen oder eine Be-
hinderung auszugleichen. Hierzu schließen die Kassen Ver-
träge mit Leistungserbringern ab, in denen sie die Qualität
des einzelnen Hilfsmittels, den Preis des Hilfsmittels und
die Qualitätssicherung beim Leistungserbringer verbindlich
regeln. Vor dem Hintergrund notwendiger Einsparungen im
Gesundheitswesen unterscheidet sich das Versorgungsni-
veau der gesetzlichen Krankenkassen daher zunehmend.
Die Bertelsmann BKK freut sich daher, den hohen Anspruch
an das eigene Leistungsniveau nun auch im Bereich der
Hilfsmittel, die für viele Versicherte Lebensqualität sichern
und erhalten können, demonstrieren zu können. Hierzu
hat die Bertelsmann BKK über ihre Einkaufsgemeinschaft
GWQ ServicePlus AG derzeit bereits 19 Verträge mit Hilfs-
mittellieferanten abgeschlossen. Das Leistungsniveau zum
Beispiel im Bereich der Inkontinenzartikel ist deutlich höher
als bei vielen anderen Krankenkassen und aus BKK-Sicht
dennoch wirtschaftlich. Denn, so Thomas Loose, Teamleiter
Leistungen: ,,Im Rahmen der GWQ-Verträge bündeln wir
die gesundheitlichen Interessen von 17 innovativen und
anspruchsvollen Kassen mit annähernd 4 Mio. Versicher-
ten. Das bringt uns eine sehr gute Verhandlungsposition,
die wir im Sinne unserer Kunden nutzen. Ganz unserem
neuen Unternehmensclaim entsprechend: Das höchste
Gut verdient die beste Leistung."
Weitere Hilfsmittelbereiche, für die wir Verträge geschlos-
sen haben, sind z. B. Atemtherapie, enterale Ernährung,
Stomaversorgung und Kompressionshilfen. Andere Pro-
duktgruppen werden in diesem Jahr folgen, sodass wir un-
sere Kunden im nächsten Jahr weitestgehend im Rahmen
eigener Verträge versorgen können.
Zur GWQ: Zu den Aufgaben der 2007 gegründeten
Dienstleistungsgesellschaft gehören unter anderem
die Verhandlung und der Abschluss medizinischer Ver-
sorgungs- und Rabattverträge (zum Beispiel für Arznei-
mittel) und der zentrale Einkauf von Hilfsmitteln. Das
Unternehmen steigert so die Qualität, Leistungsfähigkeit
und Wirtschaftlichkeit der teilnehmenden gesetzlichen
Krankenkassen. Die Bertelsmann BKK ist mit ihrem
Vorstandsmitglied Thomas Johannwille im GWQ-Auf-
sichtsrat vertreten und nimmt damit direkt Einfluss auf
die Einkaufspolitik.
Lebensqualität erhalten
BKK-Hilfsmittelversorgung
auf hohem Niveau
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Ratgeber
Anschriften
GESUNDHEIT erscheint viermal im Jahr
im Rahmen der gesetzlichen Verpflichtung
der BKK zur Aufklärung über Rechte und
Pflichten aus der Sozialversicherung.
Herausgeber: AGIS Verlag GmbH,
Baden-Baden. Für individuelle Seiten
einzelner Betriebskrankenkas-
sen und Verbände zeichnen
diese verantwortlich.
Redaktion: Karin Grochowiak
(Chefredakteurin), Priska Sellung-Sylla
Lektorat: Alexandra Frank, Andreas Frasch
Sekretariat: Laura Frank
Artdirector: Martin Grochowiak
Layout: Elisabeth Langfort
Bildnachweis Titel: Archiv
Verlag und Vertrieb: AGIS Verlag GmbH,
Geschäftsleitung: Karin Grochowiak,
Beda Sellung
Anschrift: Ooser Luisenstr. 23, 76532 Ba
-
den-Baden, Tel. 07221 9575-0, Fax 07221
66810, E-Mail: info@agis-verlag.de
Druck: Weiss-Druck, Monschau
© AGIS Verlag GmbH
Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, Aufnah-
me in Online-Dienste, Internet, Vervielfältigung
auf CD-ROM, DVD etc. nur nach vorheriger
schriftlicher Zustimmung des Verlags.
BKK-Versicherte erhalten das Magazin im
Rahmen ihrer Beiträge durch ihre BKK.
Abonnementbestellungen beim Verlag.
Eine Kündigung des Abonnements ist zum
31. Dezember eines Jahres mit halbjährli-
cher Kündigungsfrist möglich. Ist der Verlag
durch höhere Gewalt, Streik oder dgl., an
seiner Leistung verhindert, so besteht keine
Ersatzpflicht.
Preisrätsel: Alle Gewinner werden schrift-
lich benachrichtigt. Ein Umtausch der
Gewinne ist nicht möglich. Der Rechtsweg
ist ausgeschlossen. Mitarbeiter des Ver-
lages und deren Angehörige dürfen nicht
teilnehmen. Auf Wunsch wird das jeweilige
Gewinnerverzeichnis gegen Erstattung des
Briefportos zugesandt. Alle Gewinne wur-
den von Sponsoren gestiftet und belasten
nicht die BKK-Versichertengemeinschaft.
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Ratgeber
22
Deutscher Diabetiker Bund e. V.
Goethestr. 27, 34119 Kassel
Tel.: 0561 7034770, Fax: 0561 7034771
E-Mail: info@diabetikerbund.de
Internet: www.diabetikerbund.de
Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e. V.
Rungestr. 19, 10179 Berlin
Tel.: 030 2853870, Fax: 030 285387200
E-Mail: info@dbsv.org, Internet: www.dbsv.org
Deutsche Epilepsievereinigung e. V.
Zillestr. 102, 10585 Berlin
Tel.: 030 3424414, Fax: 030 3424466
E-Mail: info@epilepsie.sh
Internet: www.epilepsie.sh
Bundesverband Polio e. V.
Freiberger Str. 33, 09488 Thermalbad Wiesenbad
Tel.: 03733 5041187, Fax: 03733 5041188
E-Mail: bundesverband@polio.sh
Internet: www.polio.sh
Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose e. V.
Kirchfeldstr. 149, 40215 Düsseldorf
Tel.: 0211 3013140, Fax: 0211 30131410
E-Mail: Info@Osteoporose-Deutschland.de
Internet: www.Osteoporose-Deutschland.de
Themenübergreifende Informationen zu Selbsthilfegruppen erhalten Sie
bei der Nationalen Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und
Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS), Wilmersdorfer Str. 39,
10627 Berlin, Internet: www.nakos.de
Jetzt nehme ich mein Leben in die Hand
21 Coaching-Profis verraten ihre effektivsten
Strategien
von Christine Koller und Dr. Stefan Rieß, Kö-
sel-Verlag, München, 304 S., Pappband, ISBN
978-3466308255; 19,95
Fahrstuhlkarrieren sind etwas Feines. Sie starten meist mit ei-
nem Praktikum und befördern einen in die Führungsetage des
Unternehmens. Doch solche Traumszenarien sind rar geworden.
Heute heißt es vielmehr, sich gut zu positionieren: als hochkarätige
Mitarbeiter, die mit Know-how glänzen, sozial kompetent und offen
für Neues sind und die Balance zwischen Arbeit und Privatleben
nicht verlieren. 21 profilierte Coachs zeigen, wie jeder von uns
das schaffen kann.
Topfit für die Schule durch kreatives Lernen
im Familienalltag
von Dr. med. Rupert Dernick und Werner
Tiki Küstenmacher, Kösel-Verlag, München, 2.
Auflage, 192 S., 80 Illustrationen, durchgeh.
zweifarbig, Broschur, ISBN 978-3466307777;
15,95
Die beste Schulvorbereitung bietet der Familienalltag. Ob den
Tisch decken, selbst telefonieren oder beim Einkaufen helfen:
Kinder lernen dabei, sich auf eine bestimmte Aufgabe zu kon-
zentrieren, Verantwortung zu übernehmen und selbstbewusst zu
handeln. Wichtige Fähigkeiten für den Schulstart werden so ganz
nebenbei eingeübt.
Auflösung unseres Gewinn-Rätsels in
der letzten GESUNDHEIT:
MEDIKAMENTE RICHTIG EINNEHMEN
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MEDIKAMENTE RICHTIG EINNEHMEN
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Gewinn-Rätsel
Tragen Sie die Buchstaben der Kästchen
1­33 in die entsprechenden Quadrate des
Lösungsfeldes ein. Schicken Sie dann bis
zum 31.7.2009 (Einsende schluss) eine
Postkarte, ein Fax oder eine E-Mail mit
dem Lösungsspruch an:
Bertelsmann BKK
Stichwort: GESUNDHEIT
33311 Gütersloh
Fax: 0 52 41/97 26 80-37
E-Mail: gesundheit@bertelsmann-bkk.de
Unter allen Einsendern mit der richti-
gen Lösung verlosen wir:
1 Paar
Nike free-
Sportschuhe
Powertraining für die Füße ­ Nike Free
simuliert das Barfußlaufen
gesponsert von Nike
50 Touren für jeden Anspruch. Mit allen
Tourenkarten auf CD-ROM zum Ausdru-
cken. Gebundenes Buch, Pappband, 144
Seiten, 21,0 x 26,0 cm, 100 farbige Abbil-
dungen, mit CD-ROM, Verlag: Südwest
Der Gewinner unseres letzten Rätsels
Über je ein healthy living-Jahresabonnement dürfen
sich freuen: Esther Lange (Backnang), Wiebke Tu-
cholski (Herzebrock), Antje Zahn (Ranis)
Im neuen BeFit-Laufshirt starten in den Sommer: Ste-
fan Abraham (Bielefeld), Jan Bulig (Hamburg), Thomas
Günnewig (Gütersloh), Jürgen Kathke (München),
Kerston Perbix (Schloß Holte-Stukenbrock)
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nisch:
Luft
Binnen-
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gesetz
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Vorname
von US-
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Gibson
kleiner
Sack
Hohlmaß
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Rohöl
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haltiges
Wasser
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Hoheits-
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Himmels-
blau
Sülze
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Fleisch-
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gemah-
lenes
Korn
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griech.
Innen-
hof
Sitz-
möbel
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Anrede:
Herr
Frage-
wort
Zeit-
alter
Gewandt-
heit im
Beneh-
men
ohne
Sinn
Holz-
blas-
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ment
Frauen-
unter-
kleidung
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täglich,
banal
röm.
Zahl-
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zwei
deutsche
Vorsilbe
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stadt von
Kenia
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Sonder-
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einheit
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DEIKE PRESS-1217-15
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Einstellungen für Schrift,
Rahmen und Kästchen.
Bitte diese Objekte kopie-
ren und in der nächsten
Rätseldatei einfügen.
Absatzformat: Rätsel Text
Absatzformat: Rätsel Nummern
Grafikstil: Rätsel Kästchen
Grafikstil: Rätsel Rahmen
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Fußmuskulatur, wodurch die Verletzungs-
häufigkeit beim Sport
reduziert werden kann.
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