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Gesundheit
DAS MAGAZIN DER BERTELSMANN BKK
BKK-Bonusprogramm ­
aktiv und gesund leben
zahlt sich aus
Mitte des Jahres
sinkt der
Beitragssatz
Mit 5 am Tag
und Sport in den
Frühling starten
6
0
.

J
a
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r
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1

März 20
09
E 430
1
6 · 28
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Inhalt
02
Inhalt
Aktuell
Streit um Arzthonorare
bestimmt das erste Quartal ...................................... 14
Unternehmensnachrichten
Neue Gesichter bei der BKK ...................................... 17
Sie können gewinnen ................................................ 17
Mitte des Jahres sinkt der Beitragssatz ..................... 18
Satzungsnachtrag ........................... ........................... 19
Gesund leben
Mit 5 am Tag und Sport in
den Frühling starten ................................................... 20
Ratgeber
............................................................ 22
Gewinn-Rätsel
................................................ 23
Saison
Der Frühling naht,
die Zecken machen mobil ............................................ 04
Studien
Mangelernährung kostet 13 Mrd. ............................. 06
Schlaganfall-Risiko senken .......................................... 06
Leben
Parkinson: Symptome frühzeitig erkennen ................. 07
Innovation
Die elektronische Gesundheitskarte ........................... 08
Azubis
Jobstarter 2009 .......................................................... 09
Service
Service-Check 2009 .................................................... 10
Bonusprogramm
Aktiv und gesund leben zahlt sich aus ....................... 12
Gesunder Urlaub
Planen Sie gerade einen Osterurlaub? Denken Sie an eine
Reisekrankenversicherung. Für wenige Euro minimieren
Sie Ihr Risiko erheblich. Wenden Sie sich an Ihren Kun-
denberater oder fordern Sie über unsere Internetseite
ausführliche Informationen an: Fon 0 52 41/80-74 000,
www.bertelsmann-bkk.de/urlaub
PS: Als eine von wenigen Kassen übernehmen wir auch
Ihre Reiseimpfungen.
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Dagegen sind Sie bei uns bestens aufgehoben. Unser
BKK-Bonusprogramm ist frei von Nebenwirkungen
und Spätfolgen. Mehr als 2.200 gesundheitsbewusste
Kunden haben sich bereits kostenlos und ohne jegliche
Verpflichtung eingeschrieben. Gehören Sie schon dazu?
Lassen Sie sich dieses tolle Angebot nicht entgehen,
denn Gesundheitsbewusstsein zahlt sich aus. Stück für
Stück schaffen wir derzeit übrigens auch neue Versor-
gungsangebote, wie zum Beispiel zur endoprothetischen
Versorgung unserer Kunden in Ostwestfalen. Aber auch
im Bundesgebiet entstehen ständig neue innovative
Versorgungsangebote, die wir Ihnen zugänglich machen.
In der nächsten Ausgabe werden wir hierzu ausführlich
berichten.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Frühling, erholsame
Ostertage und weiterhin gute Gesundheit
Ihr
Wolfgang Diembeck
Vorstandsvorsitzender Bertelsmann BKK
PS: Intensiv kümmern wir uns derzeit auf lokaler Ebene
in Gesprächen mit den Ärzten um eine Lösung des Hono-
rarstreits. Seien Sie versichert, dass wir hier alles für Sie
tun. Zu den Hintergründen informieren wir Sie in dieser
Ausgabe und fortlaufend im Internet.
Liebe Leserinnen
und Leser,
mit einem frischen Auftritt und einem neuen Claim begrü-
ßen wir Sie in dieser Ausgabe. Unser Claim ,,Das höchste
Gut verdient die beste Leistung" bringt auf den Punkt,
wofür wir seit jeher stehen: für ein hochwertiges Angebot,
für Verlässlichkeit und für Engagement für Ihre Gesundheit.
Dass Sie uns darüber hinaus als preislich attraktive Kasse
kennen, beruht zum einen auf einer überdurchschnittlich
guten Gesundheit unserer Versichertengemeinschaft,
zum anderen aber auch auf diesem Anspruch. Denn ein
vorausschauendes Handeln führt langfristig gesehen zu
geringeren Ausgaben. Das Schielen auf den kurzfristigen
Erfolg hingegen rächt sich nicht nur bei vielen börsenno-
tierten Unternehmen, sondern auch in der gesetzlichen
Krankenversicherung.
Aktuell steht die Gesundheitswirtschaft, trotz des grund-
sätzlich weniger konjunkturabhängigen Geschäfts mit Ge-
sundheitsleistungen, vor sehr ähnlichen Herausforderun-
gen. Was in anderen Branchen Finanzkrise und Rezession
bewirken, können für die gesetzliche Krankenversicherung
Gesundheitsfonds und Risikostrukturausgleich werden.
Die neue Finanzierungsmechanik der GKV stellt die Leis-
tungsfähigkeit der Kassen auf die Probe und ist zugleich
von Planungsunsicherheit geprägt. Daher halten wir es
auch für sehr kurzsichtig, wie manche Wettbewerber nun
mit teuren Hausarzt- sowie Selbstbehalttarifen und Bei-
tragsrückgewährungen versuchen, Kunden zu locken oder
zurückzugewinnen. Geht in 2010 aufgrund der großzügigen
Ausgaben das Geld zur Neige, bleibt nur die Erhebung
eines Zusatzbeitrages. Und da mit Einschreibung in die
Tarife meist das Sonderkündigungsrecht erlischt, ist der
Beitragsvorteil schnell zunichte.
03
Editorial
Das höchste Gut verdient
die beste Leistung
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Saison
04
Wenn man die Kapriolen betrachtet, die die Meldezahlen
des Robert Koch-Institutes in den vergangenen Jahren
vollführt haben (s. Tabelle), spiegelt sich auch dort die
Unberechenbarkeit der FSME wider. Im vergangenen Jahr
sind wieder 20 % mehr Krankheitsfälle gemeldet worden
als im Vorjahr. Welchen Einfluss das Klima auf Zecken und
damit auf die Übertragung von Krankheiten hat, kann keiner
abschließend erklären. ,,Fakt ist aber, dass solche Erkran-
kungen generell europaweit stark zugenommen haben", so
der Experte Professor Jochen Süss vom Friedrich-Loeffler-
Institut in Jena.
FSME ist eine nach dem Infektionsschutzgesetz melde-
pflichtige Erkrankung. Erfasst werden in der bundesdeut-
schen Statistik die gesicherten Fälle, die meist schwer
oder mit eindeutigen Symptomen verlaufen. Dazu addieren
müsste man theoretisch auch diejenigen Infektionen, die
zum Beispiel gar nicht bemerkt oder wegen unspezifischer
Symptome nicht diagnostiziert werden. Die Dunkelziffer
ist also hoch. Unberechenbar ist auch der Verlauf einer
FSME-Infektion. Sie kann fast unbemerkt bleiben, aber
auch über Sommergrippe-Symptome bis hin zu schwersten
Verläufen mit Lähmungen und anderen Funktionsausfällen
des Nervensystems führen. Manche Patienten behalten ein
Leben lang Störungen zurück oder müssen sogar dauerhaft
künstlich beatmet werden.
Einen sicheren Schutz bietet die FSME-Schutzimpfung.
Dabei gilt es, die Impfung am besten noch in der kalten
Jahreszeit zu beginnen. Nach dem regulären Impfschema
müssen es zunächst zwei Impfungen im Abstand von vier
Wochen sein. Danach benötigt das Abwehrsystem weite-
re zwei Wochen, um den Schutz zuverlässig aufzubauen.
Nicht vergessen darf man die dritte Impfung nach neun bis
zwölf Monaten. Dann erst ist der Langzeitschutz aktiviert.
Als Faustregel für die nachfolgenden Auffrischimpfungen
gilt: Die erste ,,Erinnerung" fürs Immunsystem ist nach drei
Jahren fällig, alle weiteren nach jeweils fünf Jahren.
,,Die Kosten der Impfung werden von der Bertelsmann
BKK übernommen, wenn Sie in einem Risikogebiet
wohnen oder dorthin reisen. Sofern Arzt oder Ärztin
diese FSME-Schutzimpfung nicht über die Versicher-
Jährliche FSME-Erkrankungsmel-
dungen an das Robert Koch-Institut
Informationen zu FSME finden Sie unter www.dgk.de/
fsme, weitere Informationen zur Zecken-Infotour ab
Anfang April unter www.dgk.de/zecken-info-tour.
Die Zecke lässt aufhorchen. Allerdings nur im übertragenen
Sinn. Denn die Tiere leben geräuschlos. Noch nicht einmal
der Zeckenstich wird bemerkt, denn er ist dank der zecken-
eigenen ,,Betäubungsmittel" schmerzlos. Erst dann, wenn
man die Zecke fest- und vollgesogen entdeckt, denkt man
an eventuelle Krankheitsfolgen.
Die Bewegungen der Zecken sind bei niedrigen Temperatu-
ren verlangsamt, so richtig aktiv werden sie meist erst ab
etwa acht Grad Celsius. Die Zeit bis zu den frühlingshaften
Temperaturen sollte man jetzt nutzen. Denn wer frühzeitig
vorsorgt, kann sich zumindest gegen eine schwere, durch
Zecken übertragene Infektionskrankheit zuverlässig wapp-
nen: die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).
Der Frühling naht,
die Zecken machen mobil
tenkarte abrechnen, erstatten wir die Kosten anteilig",
erläutert Angelika Ahlfeld, Kundenberaterin im Team
Leistungen bei der Bertelsmann BKK.
FSME gibt es nicht bundesweit, die meisten Risikogebie-
te liegen in Baden-Württemberg, außerdem in Bayern,
Hessen, Thüringen und Rheinland-Pfalz. Dennoch muss
erwähnt werden, dass auch in anderen Bundesländern
einzelne Patienten eine FSME erworben haben. Das
bedeutet, dass auch dort vereinzelt Zecken leben, die

FSME-Viren beim Stich weitergeben können: Brandenburg,
Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und
Niedersachsen. Sehr verbreitet sind ,,FSME-Zecken" auch
in Österreich, der Schweiz, in vielen Ländern Osteuropas
und auch in Nordeuropa, zum Beispiel in Finnland und
Schweden.
Vom 5. bis 13. Mai 2009 plant das Deutsche Grüne Kreuz
e. V. (DGK) eine Zecken-Infotour. Das Info-Mobil wird von
Stuttgart aus sechs weitere Städte ansteuern: Frankfurt,
Köln, München, Erfurt, Leipzig und Berlin. An diesem Mobil
gibt es für Jung und Alt anschaulich aufbereitete Informa-
tionen zu Zecken und zeckenübertragenen Erkrankungen
wie FSME und Borreliose bei Mensch und Tier, außerdem
Tipps und Beratung zur Vorbeugung. Das DGK wird dabei
von mehreren Institutionen unterstützt, unter anderem
vom Bundesverband der Ärzte des Öffentlichen Gesund-
heitsdienstes e. V., dem FSME-Netzwerk Deutschland,
dem Bundesverband der beamteten Tierärzte und dem
Deutschen Volkssportbund.
2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008
256
239
277
275
432
546
238
287
(SurvStat, www.rki.de/SurvStat, Datenstand 17.2.2009)
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05
Saison
Wenn man die Kapriolen betrachtet, die die Meldezahlen
des Robert Koch-Institutes in den vergangenen Jahren
vollführt haben (s. Tabelle), spiegelt sich auch dort die
Unberechenbarkeit der FSME wider. Im vergangenen Jahr
sind wieder 20 % mehr Krankheitsfälle gemeldet worden
als im Vorjahr. Welchen Einfluss das Klima auf Zecken und
damit auf die Übertragung von Krankheiten hat, kann keiner
abschließend erklären. ,,Fakt ist aber, dass solche Erkran-
kungen generell europaweit stark zugenommen haben", so
der Experte Professor Jochen Süss vom Friedrich-Loeffler-
Institut in Jena.
FSME ist eine nach dem Infektionsschutzgesetz melde-
pflichtige Erkrankung. Erfasst werden in der bundesdeut-
schen Statistik die gesicherten Fälle, die meist schwer
oder mit eindeutigen Symptomen verlaufen. Dazu addieren
müsste man theoretisch auch diejenigen Infektionen, die
zum Beispiel gar nicht bemerkt oder wegen unspezifischer
Symptome nicht diagnostiziert werden. Die Dunkelziffer
ist also hoch. Unberechenbar ist auch der Verlauf einer
FSME-Infektion. Sie kann fast unbemerkt bleiben, aber
auch über Sommergrippe-Symptome bis hin zu schwersten
Verläufen mit Lähmungen und anderen Funktionsausfällen
des Nervensystems führen. Manche Patienten behalten ein
Leben lang Störungen zurück oder müssen sogar dauerhaft
künstlich beatmet werden.
Einen sicheren Schutz bietet die FSME-Schutzimpfung.
Dabei gilt es, die Impfung am besten noch in der kalten
Jahreszeit zu beginnen. Nach dem regulären Impfschema
müssen es zunächst zwei Impfungen im Abstand von vier
Wochen sein. Danach benötigt das Abwehrsystem weite-
re zwei Wochen, um den Schutz zuverlässig aufzubauen.
Nicht vergessen darf man die dritte Impfung nach neun bis
zwölf Monaten. Dann erst ist der Langzeitschutz aktiviert.
Als Faustregel für die nachfolgenden Auffrischimpfungen
gilt: Die erste ,,Erinnerung" fürs Immunsystem ist nach drei
Jahren fällig, alle weiteren nach jeweils fünf Jahren.
,,Die Kosten der Impfung werden von der Bertelsmann
BKK übernommen, wenn Sie in einem Risikogebiet
wohnen oder dorthin reisen. Sofern Arzt oder Ärztin
diese FSME-Schutzimpfung nicht über die Versicher-
Jährliche FSME-Erkrankungsmel-
dungen an das Robert Koch-Institut
Informationen zu FSME finden Sie unter www.dgk.de/
fsme, weitere Informationen zur Zecken-Infotour ab
Anfang April unter www.dgk.de/zecken-info-tour.
Die Zecke lässt aufhorchen. Allerdings nur im übertragenen
Sinn. Denn die Tiere leben geräuschlos. Noch nicht einmal
der Zeckenstich wird bemerkt, denn er ist dank der zecken-
eigenen ,,Betäubungsmittel" schmerzlos. Erst dann, wenn
man die Zecke fest- und vollgesogen entdeckt, denkt man
an eventuelle Krankheitsfolgen.
Die Bewegungen der Zecken sind bei niedrigen Temperatu-
ren verlangsamt, so richtig aktiv werden sie meist erst ab
etwa acht Grad Celsius. Die Zeit bis zu den frühlingshaften
Temperaturen sollte man jetzt nutzen. Denn wer frühzeitig
vorsorgt, kann sich zumindest gegen eine schwere, durch
Zecken übertragene Infektionskrankheit zuverlässig wapp-
nen: die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).
Der Frühling naht,
die Zecken machen mobil
tenkarte abrechnen, erstatten wir die Kosten anteilig",
erläutert Angelika Ahlfeld, Kundenberaterin im Team
Leistungen bei der Bertelsmann BKK.
FSME gibt es nicht bundesweit, die meisten Risikogebie-
te liegen in Baden-Württemberg, außerdem in Bayern,
Hessen, Thüringen und Rheinland-Pfalz. Dennoch muss
erwähnt werden, dass auch in anderen Bundesländern
einzelne Patienten eine FSME erworben haben. Das
bedeutet, dass auch dort vereinzelt Zecken leben, die
FSME-Viren beim Stich weitergeben können: Brandenburg,
Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und
Niedersachsen. Sehr verbreitet sind ,,FSME-Zecken" auch
in Österreich, der Schweiz, in vielen Ländern Osteuropas
und auch in Nordeuropa, zum Beispiel in Finnland und
Schweden.
Vom 5. bis 13. Mai 2009 plant das Deutsche Grüne Kreuz
e. V. (DGK) eine Zecken-Infotour. Das Info-Mobil wird von
Stuttgart aus sechs weitere Städte ansteuern: Frankfurt,
Köln, München, Erfurt, Leipzig und Berlin. An diesem Mobil
gibt es für Jung und Alt anschaulich aufbereitete Informa-
tionen zu Zecken und zeckenübertragenen Erkrankungen
wie FSME und Borreliose bei Mensch und Tier, außerdem
Tipps und Beratung zur Vorbeugung. Das DGK wird dabei
von mehreren Institutionen unterstützt, unter anderem
vom Bundesverband der Ärzte des Öffentlichen Gesund-
heitsdienstes e. V., dem FSME-Netzwerk Deutschland,
dem Bundesverband der beamteten Tierärzte und dem
Deutschen Volkssportbund.
2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008
256
239
277
275
432
546
238
287
(SurvStat, www.rki.de/SurvStat, Datenstand 17.2.2009)
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Studien
06
Ein gesunder Lebensstil mit viel Obst und Gemüse auf
dem Speiseplan und ausreichend Bewegung kann das
Schlaganfall-Risiko deutlich senken. Das lassen Daten der
EPIC-Norfolk-Studie (EPIC = European Prospective Inves-
tigation into Cancer) vermuten.
Die Mediziner begleiteten mehr als 20.000 britische Teil-
nehmer ab vierzig Jahren für einen Zeitraum von rund
einem Jahrzehnt. Zu Beginn der Studie machten die
Probanden Angaben zu ihren Ernährungs- und Lebensge-
wohnheiten und nahmen an medizinischen Untersuchun-
gen teil. Der Obst- und Gemüseverzehr wurde anhand der
Gesund leben
Schlaganfall-Risiko senken
von Mangelernährung in Deutschland jedes Jahr rund 13
Mrd. . Auch andere Zahlen lassen aufhorchen. So hat der
jährlich durchgeführte ,,nutrition day", eine Datenerhebung
in europäischen Krankenhäusern und Pflegeheimen, erge-
ben, dass eine stark verminderte Nahrungsaufnahme den
Zeitpunkt der Entlassung aus dem Krankenhaus verzögert.
Die Gewährleistung einer genügenden Nahrungszufuhr
steht daher in einer wichtigen Beziehung zur effektiven
Nutzung der vorhandenen Krankenhausbetten.
Angesichts der harten Fakten hat nun auch der Europarat
das Thema Mangelernährung auf die politische Agenda ge-
setzt. So soll ein regelmäßiges Screening in Pflegeheimen
und durch Pflegende zu Hause durchgeführt werden, damit
Mangelernährung frühzeitig erkannt werden kann.
(Quelle: aid, Harald Seitz)
Mangelernährung ist ein schwerwiegendes Problem, das
insbesondere ältere Menschen betrifft.
Schwere und chronische Erkrankungen gehen häufig mit
einem schlechten Ernährungszustand einher. Studien
haben gezeigt, dass es einen klaren Zusammenhang
zwischen Verschlechterung des Ernährungszustandes und
funktionellen Defiziten, z. B. weniger Kraft in den Händen
oder schlechtere Fähigkeit zur selbstständigen Versorgung,
gibt.
Leider zeigt die ernüchternde Realität oft genug, dass in Kli-
niken und Pflegeheimen die Ernährung nur noch als Kosten-
faktor gesehen wird, bei dem als Erstes die Sparschraube
angezogen wird. Wie falsch diese Entwicklung ist, zeigt sich
alleine schon an nackten Zahlen. So kostet die Behandlung
Erhöhtes Krankheitsrisiko und höhere Sterblichkeit
Mangelernährung kostet 13 Mrd.
Vitamin-C-Konzentration im Blut eingeschätzt. Die Wis-
senschaftler definierten vier Kriterien für einen gesunden
Lebensstil: Verzehr von fünf Portionen Obst und Gemüse
pro Tag, täglich sportliche Aktivitäten, moderater Alkohol-
konsum und Nichtrauchen. Bei Probanden, die keinen
dieser vier Faktoren erfüllten, war das Schlaganfallrisiko
mehr als doppelt so hoch. Im Laufe der Studienzeit starben
170 Patienten an den Folgen eines Schlaganfalls ­ die dritt-
häufigste Todesursache in Industrieländern. Der plötzliche
Ausfall der Blutversorgung des Gehirns oder einzelner
Hirnregionen wird meist durch einen Gefäßverschluss
ausgelöst.
(Quelle: aid, Heike Kreutz)
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07
Leben
James Parkinson war der Erste, der die Schüttellähmung
1817 beschrieb. Später wurde sie nach dem Londoner Arzt
benannt: Morbus* Parkinson. Eine endgültige Diagnose
ist bis heute nicht einfach. Doch je eher die Anzeichen der
schleichenden Krankheit erkannt werden, desto besser
sind die Chancen der medizinischen Behandlung.
Durch die Diagnose ,,Parkinson", die den Schauspieler Ott-
fried Fischer vor etwa einem Jahr ereilte, rückte die unheil-
bare Krankheit ins öffentliche Bewusstsein: In Deutschland
sind es mehr als 240.000 Menschen, die dieses Schicksal
mit dem als ,,Bulle von Tölz" bekannten TV-Star teilen. Doch
mit einer frühzeitigen Behandlung ist nach dem Kenntnis-
stand der modernen Medizin für lange Zeit ein nur wenig
eingeschränktes Leben möglich.
Symptome, die man kennen sollte
Verantwortlich für die Entstehung von Morbus Parkinson
sind Degenerationsprozesse im Gehirn. Dabei sterben
Nervenzellen in einem bestimmten Hirnareal, der Sub-
stantia nigra, ab. Infolgedessen nimmt die Produktion des
körpereigenen Botenstoffes Dopamin bedrohlich ab, die
Weiterleitung von Nervenreizen und Bewegungsimpulsen
wird empfindlich gestört. Mit dem Fortschreiten der Krank-
heit gerät schließlich das gesamte Gleichgewicht aus den
Fugen: Parkinson-Patienten fällt es zunehmend schwer,
die Balance zu halten. Häufig sieht man sie schlurfend
mit kleinen Schritten. Zielgerichtete Bewegungen werden
mühsam. Gerade begonnene Aktionen geraten ins Stocken
oder werden abgebrochen.
Zu den Hauptsymptomen der Parkinson'schen Krankheit ge-
hört die Akinese, die Verlangsamung und Verminderung der
Bewegungen. Betroffen können auch die Gesichtsmuskeln
sein, wodurch das Antlitz maskenhaft wirkt. Die Sprache
ist monoton, das Schriftbild verkleinert. Dazu kommt eine
Muskelverspannung, Rigor genannt. Die steife Haltung mit
vornübergebeugtem Rumpf, leicht gebeugten Ellbogen-
und Kniegelenken ist typisch für Parkinson-Patienten. Der
Ruhetremor, das Zittern der Arme, Hände oder Beine im
Ruhezustand, ist das auffälligste Symptom. Nur etwa 10 %
der Erkrankten bleiben von diesem Leiden verschont.
Wenn's mehr ist als ein schlechter Tag
Erst wenn 70­80 % der dopaminproduzierenden Zellen in der
Substantia nigra zerstört sind, werden Krankheitssymptome
sichtbar. Doch auch dann sind diese häufig unspezifisch. So
ist es nicht ungewöhnlich, dass tatsächlich Betroffene frühe
Störungen nicht als Anzeichen einer ernsten Erkrankung deu-
ten. Schmerzen der Gelenke oder des Rückens hat schließlich
jeder einmal. Kommen aber Schwierigkeiten mit der Feinmo-
torik dazu ­ fällt zum Beispiel das Binden der Schnürsenkel,
das Zuknöpfen des Hemdes bei Männern oder das Schmin-
ken bei Frauen schwer ­, sollte darauf geachtet werden, ob
diese Phänomene auch in Verbindung mit Bewegungsarmut
auftreten. Menschen, die an Parkinson erkrankt sind, wirken
häufig ungelenk und ungeschickt. Durch die Verlangsamung
ihrer Bewegungen nimmt die Verrichtung alltäglicher Dinge,
wie Anziehen, Körperpflege oder Rasieren, sehr viel mehr
Zeit in Anspruch als vor der Erkrankung. Außerdem können
vegetative Störungen wie vermehrter Speichelfluss, Schwit-
zen, Darmträgheit, gestörte Sexualfunktion und nicht zu
unterdrückender Harndrang auftreten. 20 % aller Parkinson-
Erkrankungen geht auch eine Depression voraus.
Nicht heilbar, aber gut zu behandeln
Nur ein Facharzt kann mithilfe eines Bluttests oder mit bildge-
benden Verfahren die endgültige Diagnose stellen. Vermeintli-
che Anzeichen der Parkinson'schen Krankheit können nämlich
ebenso in Verbindung mit anderen Störungen auftreten oder
sogar harmlos sein. Stellt der Neurologe jedoch Parkinson fest,
bedeutet das kein Aus mehr für das berufliche und familiäre
Leben. Die wirksamste Therapie ist der Ersatz von Dopamin
durch entsprechende Medikamente. Wichtig dabei ist die frü-
he Behandlung, um die Symptome einzudämmen ­ und die
bisherige Lebensqualität möglichst lange zu erhalten.
Parkinson
Symptome frühzeitig erkennen
Weitere Infos
Informationen zu Diagnose, Therapie und Selbsthilfe im
Internet unter:
www.kompetenznetz-parkinson.de
www.michaeljfox.org
*Morbus = lat. Krankheit
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Innovation
08
Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) wird Ihre der-
zeitige Krankenversichertenkarte ersetzen. Sie wird alle an
der Gesundheitsversorgung beteiligten Akteure miteinan-
der vernetzen und damit die medizinische Versorgung in
Deutschland optimieren. Sie selbst werden mit Ihrer eGK
die Möglichkeit erhalten, medizinische Daten zu speichern,
um von der Behandlungs- und Arzneimittelsicherheit und
der damit verbundenen höheren Versorgungsqualität zu
profitieren. Dabei steht die Sicherheit Ihrer persönlichen
Daten an erster Stelle.
Was ist neu an der
Gesundheitskarte?
Die Gesundheitskarte wird zunächst mit den Pflichtanwen-
dungen ausgestattet. Die Grundausstattung beinhaltet
neben den Daten, die bereits heute auf der Krankenver-
sichertenkarte gespeichert sind (Name, Anschrift, Ge-
burtsdatum, Versichertennummer, Kassennummer), den
Versicherungs- und Zuzahlungsstatus. Als zusätzliches
Identifizierungsmerkmal wird auf die Kartenvorderseite
ein Foto des Karteninhabers aufgebracht. Neu ist auch das
elektronische Rezept, kurz eRezept. Dieses wird vom Arzt
auf dem Chip der Gesundheitskarte oder einem ,,eRezept-
Server" gespeichert. Des Weiteren soll das eRezept auch in
Versandapotheken genutzt werden können. Entsprechende
Verfahren befinden sich derzeit noch im Test.
Auf der Kartenrückseite befindet sich nach wie vor die Eu-
ropäische Krankenversicherungskarte, die den Versicherten
berechtigt, in Notfällen medizinische Leistungen im euro-
päischen Ausland in Anspruch zu nehmen.
Sobald alle Akteure des Gesundheitswesens (Versicherte,
Ärzte, Zahnärzte, Krankenhäuser, Apotheken und Kranken-
kassen) miteinander vernetzt sind, verfügt die Gesund-
heitskarte neben der Grundausstattung über freiwillige
Anwendungen
:
u
Notfalldaten: Allergien, Arzneimittelunverträglichkeiten etc.
u
elektronischer Arztbrief: Befunde, Diagnosen, Berichte etc.
u
Arzneimitteldokumentation
u
elektr. Patientenakte: Befunde, Diagnosen, Therapie-
maßnahmen, Röntgenbilder, Laborbefunde etc.
Zur Nutzung der freiwilligen Anwendungen muss sich der
Versicherte durch seine Geheimnummer identifizieren und
seine Zustimmung geben. Denn welche der Anwendungen
der Versicherte für sich nutzen will, entscheidet allein er.
Welche Vorteile bietet die
Gesundheitskarte?
Sie bekommen mit der Gesundheitskarte die Möglichkeit,
persönliche medizinische Daten zu speichern. Sie können
auf diese Daten zugreifen und auch Ihren behandelnden
Ärzten und Apothekern bei Bedarf Einsicht in ausgewählte
Informationen gewähren. Dadurch können Sie Ihre Thera-
piesicherheit deutlich erhöhen und unnötige, belastende
Mehrfachuntersuchungen reduzieren. Darüber hinaus trägt
die neue Karte dazu bei, Verwaltungs- und Abrechnungs-
prozesse von Ärzten, Apotheken und Krankenkassen zu
optimieren.
Innovativ, individuell, sicher!
Die elektronische
Gesundheitskarte
Nutzen Sie unseren kostenlosen und bequemen
Foto-upload
Zur Erhöhung der Sicherheit vor einem möglichen Kar-
tenmissbrauch erhält Ihre Gesundheitskarte auf der
Vorderseite ein Foto von Ihnen.
Reichen Sie uns Ihr Foto schon heute digital ein:
www.bertelsmann-bkk.de/egk
Weitere Informationen rund um die neue Gesundheits-
karte finden Sie ebenfalls auf unserer Internetseite.
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09
Azubis
Ihr habt euren Ausbildungsvertrag in der Tasche und nehmt
Kurs Richtung Ausbildung? Das wird ein spannender und
bestimmt sehr interessanter Weg. Viel Neues kommt auf
euch zu. Auch das Thema Krankenversicherung wird für
euch neu sein. Derzeit seid ihr ja über eure Eltern in der
Bertelsmann BKK familienversichert.
Mit Beginn der Ausbildung werdet ihr nun selbst versiche-
rungspflichtig und wählt dazu erstmals eure Krankenkasse.
Was liegt näher, als weiterhin der Bertelsmann BKK zu
vertrauen!
Die Vorteile auf einen Blick:
u
Attraktives Bonusprogramm: Gesund leben zahlt sich
aus ­ wir belohnen einen gesunden Lebensstil und
Vorsorge mit bis zu 150 in zwei Jahren.
u
Viele Zusatzleistungen: z. B. Aktivwochen, Hautkrebs-
vorsorge (ab 20 Jahren in NRW, ohne Altersgrenze in
Baden-Württemberg), Impfung gegen Gebärmutterhals-
krebs bis 26 Jahre (sonst nur bis 17 Jahre), Homöopa-
thie, Online-Gesundheitsakte und vieles mehr ...
u
Schneller und persönlicher Service: Wir sind nicht nur
rund um die Uhr erreichbar, wir bearbeiten eure Anliegen
auch schnell und unkompliziert in maximal 48 Stunden.
Habt ihr Fragen zur BKK, zu speziellen Leistungen oder
sonstigen Themen? Ruft uns an. Wir beraten euch gern. Ihr
erreicht uns gebührenfrei unter 08 00/80-74 000.
So wählt ihr die Bertelsmann BKK:
Am einfachsten über die Online-Anmeldung auf unse-
rer Internetseite www.bertelsmann-bkk.de/azubis oder
fordert unser Infopaket telefonisch oder per E-Mail an:
info@bertelsmann-bkk.de
Das Gute liegt so nah
Jobstarter 2009
Jetzt
das Infopaket
für Azubis
bestellen!
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Service
10
Das Bundesgesundheitsministerium, die Stiftung Wa-
rentest und der Verbraucherzentrale Bundesverband e. V.
haben am 19. Februar eine Informationsaktion zum Wettbe-
werb der Krankenkassen um besseren Service und mehr
Leistungen gestartet. Eine Karte, etwa so groß wie ein
Personalausweis, steht im Mittelpunkt der Aktion. Unter
der Überschrift ,,Fragen Sie Ihre Krankenkasse!" führt sie
exemplarische Kriterien zum Service- und Leistungswettbe-
werb der gesetzlichen Krankenkassen auf. Ziel der Aktion ist
es, die Versicherten für den Servicewettbewerb der Kassen
zu sensibilisieren, der mit Einführung des einheitlichen Bei-
tragssatzes Auftrieb gewonnen hat. Thomas Johannwille,
Vorstandsmitglied der Bertelsmann BKK: ,,Die Bertelsmann
BKK legt von jeher großen Wert auf einen bestmöglichen
Service und eine höchstmögliche Qualität der Leistungen.
Wir freuen uns daher, Ihnen nachstehend unsere Antworten
auf die Musterfragen vorstellen zu können."
Gute Erreichbarkeit
(Telefon oder Geschäftsstellen):
Sie erreichen uns nicht nur telefonisch montags bis sonn-
tags rund um die Uhr ­ das ganze Jahr! Auch per E-Mail ist
Ihr persönlicher Kundenberater direkt erreichbar. Geschäfts-
stellen haben wir für unsere Kunden bei RTL in Köln und
im Graphischen Großbetrieb Pößneck (Thüringen). Unsere
Kunden im Hause Bertelsmann profitieren zudem von der
bequemen hausinternen Kommunikation.
Hilfe bei der Vermittlung
von Arztterminen:
Die BKK ermöglicht Ihnen den freien Zugang zu mehr als
140.000 Kassenärzten in Deutschland. Je nach örtlicher
Situation und saisonal bedingten Umständen kann es vor-
kommen, dass man für einen Facharzttermin eine gewisse
Wartezeit in Kauf nehmen muss, was übrigens auch ein
Indiz für die Attraktivität des Arztes sein kann. Sollten Sie
die Wartezeit als unverhältnismäßig empfinden, rufen Sie
uns an. Regional können wir über Hausarzt-Modell-Verträge
kürzere Wartezeiten und nach Absprache Feierabendtermi-
ne anbieten (Westfalen-Lippe). Derzeit prüfen wir, ob wir
in einigen Städten mit Medizinischen Versorgungszentren
kooperieren, um Wartezeiten zu verkürzen.
Individuelle und kompetente Hilfe
(z. B. bei medizinischen Fragen):
Neben persönlichen Ansprechpartnern bieten wir Beratung
in Reha-Fragen, Sozialberatung und Unterstützung bei
vermuteten Behandlungsfehlern. Zudem bieten wir auf
unserer Internetseite mit dem Online-Beratungsservice
GesundheitOnline-Expertenrat per E-Mail und Chat. Für
Mitte des Jahres planen wir zudem als Online-Service
einen Medizinkompass, der Ihnen mehr Transparenz für
die Auswahl von Ärzten, Krankenhäusern und Pflegeein-
richtungen liefern soll. Auch hinsichtlich unserer Mehrleis-
tungen in der integrierten Versorgung wollen wir unsere
bundesweiten Angebote transparent machen. Für unsere
Kunden in der Region Gütersloh planen wir in diesem
Zuge Ärzte-Bewertungen anderer BKK-Kunden zugänglich
zu machen. So erfahren Sie, mit welchen Ärzten die Versi-
chertengemeinschaft am zufriedensten ist. Da für dieses
Angebot eine ausreichende Anzahl von Versicherten und
Arztkontakten notwendig ist, werden wir es in anderen
Regionen nicht anbieten können.
Zusatzleistungen bei
Krankheit zu Hause:
Wir leisten auch während und nach einer ambulanten Ope-
ration Haushaltshilfe, wenn so ein Krankenhausaufenthalt
vermieden wird. Zudem leisten wir Haushaltshilfe während
einer akuten Erkrankung. Die Altersgrenze für das im Haus-
halt lebende Kind beträgt im ersten Fall 12, im zweiten Fall
14 Jahre. Zudem bieten wir bei der häuslichen Krankenpfle-
Aktion: Fragen Sie Ihre Krankenkasse!
Service-Check 2009
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11
Service
ge zur Sicherung des Ziels der ärztlichen Behandlung über
die Behandlungspflege hinweg auch die Grundpflege und
hauswirtschaftliche Versorgung. Voraussetzung ist, dass
keine Leistung der Pflegeversicherung bezogen wird.
Kostenübernahme für

Gesundheitskurse:
Wir bezuschussen Ihre Kursteilnahmen mit bis zu 320 im
Jahr (vier Kurse mit 85 % der Kurskosten, bis zu 80 , in
den Themenfeldern Bewegung, Entspannung, Ernährung,
Nichtrauchen). Für Versicherte, die durch hohe Zuzahlungen
bereits die gesetzliche Belastungsgrenze (2 % der jährlichen
Bruttoeinnahmen) erreicht haben, erhöhen wir 2009 den Zu-
schuss auf 100 %, jedoch ebenfalls maximal 80 . Alternativ
bieten wir Ihnen die Teilnahme an einer BKK-Aktivwoche an
und bezuschussen diese mit 160 (110 für Kinder).
Attraktiver Hausarzttarif:
Wir haben bundesweite Hausarztverträge. Da diese regio-
nal geschlossen werden, gibt es unterschiedliche Beson-
derheiten. Die Programme sollen zu einer besseren und
wirtschaftlicheren Versorgung führen. Bestätigt sich dies,
prüfen wir die Einführung eines Hausarzttarifes.
Bonusprogramme, Zuzahlungs-
oder Praxisgebührermäßigung:
Unser zu Jahresbeginn gestartetes Bonusprogramm be-
lohnt Erwachsene mit bis zu 150 in zwei Jahren. Kinder
und Jugendliche erhalten ebenfalls einen Bonus.
Gute Angebote für chronisch Kranke:
Für Asthma bronchiale, Brustkrebs, COPD, Diabetes mel-
litus Typ 1 und 2 und koronare Herzkrankheiten haben wir
mit ,,BKK MedPlus" besondere Versorgungsprogramme.
Regio nal haben wir zudem weitere integrierte Versorgungs-
verträge. Wer sich in ein BKK MedPlus-Programm ein-
schreibt, erhält im Rahmen unseres BKK-Bonusprogramms
einen Bonus in Höhe von 10 jährlich.
Kostenübernahme
für alternative Medizin:
Neben der Akupunktur bei bestimmten Krankheiten bieten
wir die klassische Homöopathie als besonderen Mehrwert.
Sie wird von Vertragsärzten mit Zusatzqualifikation durch-
geführt und beinhaltet eine Erstanamnese, Analyse und
Folgeanamnese. Homöopathische Arzneien übernehmen
wir bis zum 12. Geburtstag.
Bitte beachten Sie auch unsere weiteren Mehrleistungen:
Zum Beispiel: Impfungen (Reiseimpfungen, HPV-Imp-
fung bis 26, Grippeimpfung für alle), unsere Online-Ge-
sundheitsakte mit Patientenquittung. Bertelsmann-Ange-
hörige profitieren zudem von unseren BeFit-Aktionen im
Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung.
Wünschen Sie weitere Informationen?
Wir haben die Antworten hier auf das Wesentliche
reduziert. Ausführliche Informationen zu den einzelnen
Punkten erhalten Sie auf unserer Internetseite unter
www.bertelsmann-bkk.de/service. Oder rufen Sie uns
an. Wir beraten Sie gern. 0 52 41 / 80-74 000.
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Bonusprogramm
12
Auf großes Interesse stößt das zu Jahresbeginn gestartete
BKK-Bonusprogramm. Mehr als 2.200 Anmeldungen kann
die BKK bereits im ersten Quartal verzeichnen. ,,Da wir erst
mit dieser Ausgabe ausführlich berichten und alle Kunden
flächendeckend erreichen, sind wir mehr als zufrieden und
erwarten für das zweite Quartal weitere Anmeldungen in
ähnlicher Höhe", resümiert Thomas Johannwille, Vorstands-
mitglied der Bertelsmann BKK.
Unser Bonus belohnt einen gesunden Lebensstil. Hierzu
gehört neben Untersuchungen zur Früherkennung ein
vollständiger Impfstatus sowie die Teilnahme an unseren
medizinischen Versorgungsprogrammen, wie zum Beispiel
für Diabetiker oder werdende Mütter in einer Risikoschwan-
gerschaft. Weitere Inhalte sind u. a. sportliche Aktivität,
die durch die erfolgreiche Teilnahme am Sportabzeichen
oder die Mitgliedschaft im Sportverein oder Fitnessstudio
BKK-Bonusprogramm erfolgreich gestartet
Aktiv und gesund leben
zahlt sich aus
nachgewiesen werden kann. Thomas Johannwille: ,,Hinzu
kommen die Kriterien Normalgewicht und Nichtrauchen.
Freizeitsport, für den es keine Nachweise gibt, dürfen wir
nicht berücksichtigen. Wir freuen uns, unseren Kunden
hiermit einen attraktiven Mehrwert anbieten zu können,
der gleichzeitig langfristig Kosten spart. Der Ausgestaltung
des Bonusprogramms vorausgegangen war eine intensive
Abstimmung mit den Betriebsräten und Führungskräften
im BKK-Verwaltungsrat."
Leider konnten wir unseren ehrgeizigen Zeitplan zum Start
des Bonusprogramms nicht einhalten, daher entschuldigen
wir uns an dieser Stelle bei allen Kunden, die ihr Bonusheft
nicht unmittelbar nach der Anmeldung erhalten haben und
so unter Umständen anstehende Vorsorgeuntersuchungen
nicht gleich eintragen lassen konnten. Kritisch war, dass
wir erst mit der um den Jahreswechsel erfolgten Geneh-
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Kinder und Jugendliche
13
Bonusprogramm
migung durch unsere Aufsichtsbehörde das Bonusheft
im Detail fertigstellen und in Druck geben konnten. Wir
haben daher beschlossen, dass für alle Kunden, die sich
bis einschließlich 30. April anmelden, als Startdatum der
1. Januar gilt.
Bis Ende 2010 läuft das Bonusprogramm für Erwachsene.
Auch der Nachwuchs kann einen Bonus erzielen, denn
für Kinder und Jugendliche gibt es ein eigenes Bonuspro-
gramm. Dabei ist der Bonuszeitraum in die Lebensabschnit-
te 0 bis 5 Jahre, 6 bis 11 Jahre und 12 bis 17 Jahre eingeteilt.
Mit dem Bonus für Kinder und Jugendliche werden über
die gesetzlichen Vorsorgemaßnahmen hinaus sportliche
Aktivitäten im Verein, Schutz vor Übergewicht und Nichtrau-
chen belohnt. Wir freuen uns, auch hier bereits den ersten
Bonus auszahlen zu können. Alexandra Bock aus Dessau ist
die erste Teilnehmerin, die mit ihrem sechsten Geburtstag
Ende Januar bereits ihr frisch erhaltenes Bonusheft direkt
zurückgeschickt hat.
Corinna Bock, die in der Dessauer Club-Filiale tätige Mutter
von Alexandra: ,,Wir sind begeistert. Toll, dass wir für die
Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen nun sogar be-
lohnt werden. Alexandra wird sich mit ihrem Bonus in Höhe
von 18,50 einen Wunsch erfüllen und freut sich, weitere
Stempel in ihrem Bonusheft zu sammeln. Denn nun kann
sie ja erneut teilnehmen, auch wenn es bis zur nächsten
Auszahlung am 12. Geburtstag noch ein langer Weg ist."
Aktueller Hinweis: In den letzten Tagen vor Redaktions-
schluss erhalten wir erste Rückmeldungen, dass Ärzte im
Anschluss an Vorsorgeuntersuchungen die gewünschte
Bestätigung im Bonusheft nur gegen eine Privatgebühr
vornehmen. Melanie Seidel, Kundenberaterin im Team Leis-
tungen: ,,Die Aufsichtsbehörden der Krankenkassen haben
hierzu eine eindeutige Rechtsauffassung abgestimmt und
den Kassenärztlichen Vereinigungen mitgeteilt. Sie lautet,
dass der Aufwand für Stempel und Unterschrift so gering
ist, dass er im Rahmen der ärztlichen Vergütung mit abge-
golten ist." Die Unterschrift durch eine Arzthelferin reicht
übrigens vollkommen aus.
Anmeldung/Information
Auf unserer Internetseite erhalten Sie detaillierte Infor-
mationen und eine FAQ-Liste mit häufigen Fragen. Dort
können Sie auch Ihr Bonusheft bestellen und sich somit
anmelden: www.bertelsmann-bkk.de/bonus
Oder wenden Sie sich an Ihren persönlichen Kundenbe-
rater im Team Leistungen unter 0 52 41/80-74 000.
Alexandra Bock (6) aus Dessau bekam die erste
Prämienauszahlung im BKK-Bonusprogramm
Zeitlicher Ablauf des Bonusprogramms
Abweichend vom Bonusprogramm für Erwachsene endet das
Bonusprogramm für Kinder und Jugendliche jeweils am 6., 12. und
18. Geburtstag, auch wenn diese Tage bereits unmittelbar auf die
Anmeldung folgen. Eine Mindestlaufzeit ist nicht vorgesehen.
Erwachsene
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Viele Patienten verstehen derzeit die Welt nicht mehr. Zu
Jahresbeginn ist ihr Beitrag zur Krankenversicherung im
Zuge des Gesundheitsfonds um bis zu 30 im Monat
gestiegen. Die Ursachen haben wir in der letzten Ausgabe
genannt: Es sind die Honorarsteigerungen bei Ärzten und
Krankenhäusern. Daher sollten sie nun doch eigentlich auf
glänzend aufgelegte Ärzte treffen. Die aktuell wieder neu
aufgeflammte Honorardiskussion verwundert daher viele
Kunden. Die oft gestellten Fragen in der Kundenberatung
der Bertelsmann BKK lauten in den letzten Wochen: Wie
kann es denn nun erneut zu Ärztestreiks kommen? Wieso
ist auf einmal sogar von Vorkasse die Rede? Zahlen wir
denn immer noch nicht genug Beiträge?
Die GESUNDHEIT hat Wolfgang
Diembeck, Vorstandsvorsitzender
der Bertelsmann BKK, gefragt:
GESUNDHEIT: Wo liegen die Ursachen der erneuten
Honorardiskussion?
Wolfgang Diembeck: Die gesetzlichen Krankenkassen
haben den Honorartopf für Ärzte 2009 um 2,75 Mrd.
beziehungsweise 10 % gegenüber 2007 aufgestockt. Je
Arztpraxis sind das im Schnitt rund 17.500 an zusätzlichen
Einnahmen. Vor diesem Hintergrund ist es mir unverständ-
lich, dass einzelne Ärztevertreter jetzt weitere Forderungen
erheben. Auch wenn nicht alle Ärzte gleichermaßen vom
Honorarplus profitieren, scheinen uns Horrorszenarien, die
riesige Umsatzeinbußen bei Arztpraxen sehen, unseriös.
Denn zum jetzigen Zeitpunkt ist die Entwicklung für das
erste Quartal 2009 überhaupt noch nicht absehbar. Das
unterstreicht auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung
(KBV), die die Honorarreform maßgeblich ausgearbeitet
hat und nun für die Verteilung der Honorare innerhalb der
Ärzteschaft zuständig ist.
GESUNDHEIT: Wer ist denn eigentlich Urheber der
Vergütungsreform? Die Krankenkassen?
Wolfgang Diembeck: Nein, die Vorgaben für die Vergü-
tungsreform hat das Parlament beschlossen. Erarbeitet
hat sie aber das Gesundheitsministerium, und das unter
intensiver Beteiligung der KBV. Wiederum eine politische
Entscheidung unter Beteiligung von Ministerium, KBV,
Kassen und dem neutralen Vorsitzenden des Erweiterten
Bewertungsausschusses war die Honorarerhöhung um
2,75 Mrd. gegenüber 2007.
GESUNDHEIT: Wie werden die Krankenkassen auf die
neuen Forderungen und auf angedrohte Streiks oder
gar das Verlangen nach Vorkasse reagieren?
Wolfgang Diembeck: Es ist falsch, nun die Patienten als
Druckmittel für Honorarforderungen zu missbrauchen und
Leistungsbeschränkungen oder Ärztestreiks anzukündigen,
denn das steht in einem krassen Widerspruch zum Sicher-
stellungsauftrag, den die Ärzte mit ihrer Kassenzulassung
übernommen haben. Dafür erhalten ja die Ärzte bzw. deren
Kassenärztliche Vereinigungen die Beitragsgelder unserer
Versichertengemeinschaft. Patienten zur Vorkasse zu zwin-
gen ist ganz klar rechtswidrig. Uns Krankenkassen kommt
in dieser Situation eine wichtige Rolle und Verantwortung
gegenüber den Patienten und Beitragszahlern zu. Wenn
Ärzte ihren konkreten Versorgungsverpflichtungen, z. B.
durch Streiks oder durch eine Verpflichtung zur Vorkasse,
nicht nachkommen, können wir den Entzug der Kassenzu-
lassung beantragen. In Schleswig-Holstein hat es bereits
eine Reihe von Anträgen durch die dortigen Kassen ge-
geben. Wir bitten unsere Versicherten, in solch einem Fall
Kontakt mit uns aufzunehmen. Wir werden uns um eine
Lösung bemühen. Ohnehin befinden wir uns regelmäßig
in Gesprächen mit den Ärzten und ihren Vertretern, um im
Innerärztliche Verteilungsprobleme dürfen nicht zulasten der Versicherten gehen
Streit um Arzthonorare
bestimmt das erste Quartal
Aktuell
14
background image
gegenseitigen Austausch Fehlentwicklungen zu erkennen
und mögliche Optimierungen zu besprechen.
GESUNDHEIT: In welchen Fällen dürfen Ärzte eine Be-
handlung ablehnen?
Wolfgang Diembeck: Nicht jede abgelehnte Behandlung
ist rechtswidrig. Die Behandlungspflicht, die Vertragsärzte
bei GKV-Versicherten haben, geht nicht so weit, dass wirk-
lich jeder Patient ins Sprechzimmer gebeten werden muss.
Die Grenze ist das, was machbar und im üblichen Rahmen
ist. Daraus folgt: Wenn kein Notfall vorliegt und das Warte-
zimmer so voll ist, dass der Arzt bis in den späten Abend
behandeln müsste, kann er einen Versicherten nach Hause
oder zu einem Kollegen schicken. Auch ein Arzt braucht
schließlich mal Feierabend.
Für Ärzte mit Bestellpraxen ist es sogar noch leichter, Ver-
sicherte ohne Termin abzulehnen, denn die einbestellten
Patienten kann man ja nicht beliebig lange warten lassen.
Sonst läuft der Arzt Gefahr, dass er sich schadenersatz-
pflichtig macht und Patienten zum Beispiel Lohnausfall
erstatten muss.
GESUNDHEIT: Wie sieht denn derzeit die ärztliche Ver-
gütung im Einzelfall aus?
Wolfgang Diembeck: Die ärztliche Honorierung im konkre-
ten Einzelfall ist in der Tat sehr komplex und nicht einfach
zu beantworten. Da ein Gesamtbudget festgelegt ist, ist
sie umso höher, je weniger Arztkontakte erfolgen. Hier
kursiert viel Halbwissen, auch in den ärztlichen Praxen.
Viele Informationen sind dazu interessengeleitet und nicht
vollständig. Eine gute Orientierung ist die ganzheitliche Be-
trachtung. So setzten die niedergelassenen Vertragsärzte
im Jahr 2006 36,45 Mrd. um, jeder Arzt somit statistisch
gesehen rund 300.000 . Da laut Statistischem Bundesamt
die Betriebskosten einer Arztpraxis bei etwa 54 % liegen,
sollte ein Reinerlös von 138.000 verbleiben. Nach der
Honorarerhöhung zu Jahresbeginn müsste das Einkommen
bei der Mehrheit der Ärzte weiter angestiegen sein. Für
eine gerechte Verteilung innerhalb der Ärzteschaft sind nun
die Kassenärztlichen Vereinigungen zuständig. Wichtig ist
zudem, dass zu den Einnahmen aus der vertragsärztlichen
Behandlung noch Einnahmen von Privatpatienten und pri-
vat berechnete IGeL-Leistungen für gesetzlich Versicherte
kommen. 2006 sollen das laut einer Studie rund 30 % des
Gesamteinkommens sein. Das statistische Gesamtein-
kommen würde somit insgesamt bei rund 180.000 liegen.
Natürlich ist hier die Bandbreite groß, denn ein Landarzt in
einer strukturschwachen Region hat in der Regel weniger
Privatpatienten als ein Arzt in einer städtischen Region.
15
Aktuell
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GESUNDHEIT: Wie hoch sind die Ausgaben der BKK
für die ärztliche Behandlung ihrer Versicherten?
Wolfgang Diembeck: Für 2009 rechnen wir mit Ausgaben
für die ärztliche Behandlung in Höhe von 15,8 Mio. . Auf
aktuell 45.000 Versicherte umgelegt sind das 351 pro
Kopf beziehungsweise 88 je Kopf im Quartal. Hierin sind
auch die vielen Menschen enthalten, die gar nicht zum
Arzt gehen müssen. Denn natürlich gibt es Versicherte mit
einer hervorragenden Gesundheit, die nur selten zum Arzt
gehen. Andere hingegen suchen während eines Quartals
Ärzte und Fachärzte mehr als einmal auf. So kann es z. B.
in den von Erkältungskrankheiten geprägten Wintermona-
ten zu vielen Arztkontakten und hieraus resultierend zu
entsprechend geringen Einzelfallhonoraren kommen. In
den Sommermonaten hingegen relativiert sich die Zahl der
Arztkontakte wieder mit der Folge, dass das Gesamtbudget
auf weniger Behandlungen umgelegt werden muss. Inso-
fern erhöht sich das Honorar für die einzelne Behandlung.
Daher ist die von Ärzten oft beklagte Minimalhonorierung
in der Regel irreführend. Aussagekräftiger ist da die auf das
Kalenderjahr bezogene Gesamtbetrachtung.
GESUNDHEIT: Was hat es mit der Stärkung der haus-
ärztlichen Versorgung auf sich? Die Politik fordert die
Kassen dazu auf, flächendeckende Hausarztprogramme
anzubieten.
Wolfgang Diembeck: Wir haben, wie von der Politik ge-
fordert, bundesweit Hausarztverträge abgeschlossen. Da
diese je nach Bezirk einer Kassenärztlichen Vereinigung
von unterschiedlichen Verbänden der Kassen und Ärzte
geschlossen werden, gibt es unterschiedliche Besonder-
heiten. Eines haben die Programme gemein: Sie sollen
zukünftig zu einer besseren und wirtschaftlicheren Versor-
gung führen, indem der Hausarzt als Lotse fungiert und den
Patienten optimal steuert. Unnötige Mehrfachbehandlun-
gen oder Krankenhauseinweisungen sollen so vermieden
werden. Bestätigen sich die gewünschten Einsparungen,
werden wir die Einführung eines Hausarzttarifes, der
über die Behandlung hinaus auch finanzielle Anreize für
den Patienten setzt, prüfen, denn dann ist es natürlich
im Sinne der Versichertengemeinschaft, wenn möglichst
viele Versicherte an der hausarztzentrierten Versorgung
teilnehmen. Wir bitten aber derzeit um Verständnis, dass
wir erst die tatsächliche Entwicklung beobachten. Allein
der Vertragsabschluss mit den regionalen Hausarztver-
bänden bringt bereits deutliche Mehrausgaben mit sich,
daher wäre es unverantwortlich und nicht im Sinne der
Versichertengemeinschaft, jetzt mit der Einschreibung in
einen solchen Hausarztvertrag vorschnell auch noch die
Praxisgebühr auszusetzen. Die Politik hat uns hier übrigens
auch in keine gute Verhandlungsposition gebracht, denn wir
dürften nur Verträge mit einem Verbund schließen, der die
Mehrheit der Hausärzte vertritt. Insofern hebelt das Ge-
sundheitsministerium hier den Wettbewerb um die beste
und wirtschaftlichste Versorgung aus.
GESUNDHEIT: Wie können Sie für Ihre Versicherten
mehr Transparenz schaffen?
Wolfgang Diembeck: Um hier in diesem Bereich mehr
Transparenz zu schaffen, haben wir schon Mitte 2008 eine
Online-Patientenquittung eingerichtet. Sie listet die Kosten
ärztlicher Behandlungen, Arzneimittelverschreibungen und
sonstiger Leistungserbringer auf. Auch wenn die Daten erst
zeitversetzt eingespielt werden, ist es ein erster Schritt hin
zu mehr Transparenz und einem besseren Verständnis der
aktuellen Diskussion.
Zudem arbeiten wir an einem Medizinkompass, der über
unsere Internetseite abrufbar sein soll und unseren Kun-
den unter anderem die Besonderheiten und Mehrwerte
der hausärztlichen Versorgung je nach Region transparent
machen wird. Zudem werden weitere regionale Besonder-
heiten, wie integrierte Versorgungsverträge, abrufbar sein.
Für die Region Gütersloh planen wir zudem, Daten zur Zu-
friedenheit mit der ärztlichen Behandlung zu erheben und
ebenfalls anderen Kunden zugänglich zu machen.
Aktuell
16
Noch Fragen?
Weiter Informationen zum Thema unter
www.bertelsmann-bkk.de/arzthonorare
background image
17
Unternehmensnachrichten
Wir haben unser BKK-Team im Bereich Gesundheitsför-
derung erweitert. Neu im Team ist seit November Sandra
Schulz. Sie hat an der Universität Bielefeld ihr Studium
,,Health Communication" der Fakultät für Gesundheits-
wissenschaften erfolgreich absolviert und während des
Studiums bereits vielfältige Erfahrungen in der betriebli-
chen Gesundheitsförderung gesammelt. Zu den ersten
Aufgaben der gebürtigen Berlinerin gehörte die Erstellung
der Medien zum BKK-Bonusprogramm und nun das Be-
Fit-Projekt ,,Gesund genießen". Sandra Schulz: ,,'Gesund
genießen' widmet sich als ein Baustein der Bertelsmann
internen Gesundheitsinitiative BeFit dem Thema Ernäh-
rung. Diese Aufgabe finde ich besonders spannend, weil
ich selbst sehr viel Sport treibe und mich deshalb schon
lange mit gesunder Ernährung beschäftige. Denn sowohl
im Sport wie auch im Beruf oder Privatleben ist eine gute
Ernährung wichtig, um leistungsfähig zu sein und die eige-
nen Ziele zu erreichen."
,,Gesund genießen" ist im Club in Rheda, bei RTL in Köln
und bei Arvato digital services (Sonopress) in Gütersloh mit
großem Interesse seitens der Mitarbeiter gestartet. Zum
Angebot gehört ein Gesundheits-Check, mit dem man z. B.
Risiken wie Arteriosklerose oder Diabetes entdecken und
sich ausführlich über eine optimale Ernährung informie-
ren kann. Interessierte Mitarbeiter können in einem sich
anschließenden Kurs ihr Wissen vertiefen. Am 30. März
startet ,,Gesund genießen" bei GGP Media in Pößneck.
Neu in der BKK ist seit dem
1. Dezember auch Melanie
Blum. Als Medizinische Fachan-
gestellte (MFA) unterstützt
und berät sie das vierköpfige
Service-Team Rehabilitation
bei der Bearbeitung von Ar-
beitsunfähigkeiten und sich daraus ergebender Kranken-
geldfälle. Melanie Blum: ,,Hier kann ich meine Erfahrung
aus der betriebsärztlichen Praxis sehr gut einbringen.
Denn wir in der BKK müssen bei aufeinander folgenden
Arbeitsunfähigkeitszeiten entscheiden, ob es sich um die
gleiche Krankheit bzw. eine Folgeerkrankung handelt. Bei
nicht eindeutigen Fällen fragen wir bei den Ärzten an. Han-
delt es sich um die gleiche Erkrankung, die erneut auftritt,
werden die Arbeitsunfähigkeitszeiten zusammengerechnet
und verkürzen die sechswöchige Entgeltfortzahlung des
Arbeitgebers. Nach Ablauf der Entgeltfortzahlung leisten
wir dann für maximal 78 Wochen Krankengeld."
Neue Gesichter bei der BKK
Sandra Schulz
informiert zu
,,Gesund genießen"
Bertelsmann intern:
Sie können gewinnen
Allen Kunden, die im ersten Halbjahr einen Neukunden in der Bertelsmann-Belegschaft
werben, winkt nicht nur eine Prämie in Höhe von 15 oder eine attraktive Sachprämie. Wir
verlosen zudem unter allen Teilnehmern wieder einen iPod nano 8 GB im Wert von rund
150 . Info und Teilnahme unter www.bertelsmann-bkk.de/werben
background image
Mit einem ausgeglichenen Ergebnis ­ einer schwarzen Null,
so die vorläufigen Berechnungen ­ wird die Bertelsmann BKK
das Jahr 2008 planmäßig abschließen. Insgesamt beträgt das
Finanzvolumen 116,87 Mio. in 2008, nach 109,8 Mio. in
2007. Die Ursache für den Anstieg liegt zum einen in einem
Wachstum um erneut 1.000 Mitglieder im abgelaufenen Jahr,
zum anderen gab es abermals deutliche Ausgabensteigerun-
gen in den Bereichen ärztliche und zahnärztliche Behandlung
sowie bei den Arzneimitteln. Der endgültige Jahresabschluss
mit detaillierten Zahlen wird Thema der kommenden Ausga-
be der GESUNDHEIT sein. Wesentliche Änderungen sind
hingegen nicht mehr zu erwarten. Daher informiert die BKK
in dieser Ausgabe über den aktuellen Stand.
Wolfgang Diembeck, Vorstandsvorsitzender der Bertels-
mann BKK: ,,Dank einer soliden und vorausschauenden
Haushaltspolitik schließen wir das Jahr 2008 planmäßig
ab und gehen gut gerüstet in das Jahr 2009 mit den völlig
neuen Rahmenbedingungen des Gesundheitsfonds. Seit
Januar werden unsere Beitragseinnahmen nun direkt in
den Gesundheitsfonds weitergeleitet. Entsprechend der Ri-
sikostruktur unserer Versichertengemeinschaft erhalten wir
anschließend die Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds,
mit denen wir unsere Ausgaben bestreiten. Für 2009 rech-
nen wir so mit Einnahmen in Höhe von rund 81 Mio. . Die
voraussichtlichen Ausgaben werden nach unseren Berech-
nungen bei rund 80 Mio. liegen. Somit können wir unser
hohes Leistungs- und Serviceniveau halten, weitere Aktivi-
täten in der Gesundheitsförderung und Versorgung starten
und die Erhebung eines Zusatzbeitrags vermeiden."
Ein Zusatzbeitrag droht Versicherten in Kassen, die ihre
Ausgaben mit den Geldern aus dem Fonds nicht bestreiten
können. Ihnen bleibt in diesem Fall nur die Streichung von
Zusatzleistungen oder das Erheben eines Zusatzbeitrags
von ihren Versicherten. Bei der Bertelsmann BKK droht
dies nicht. Diembeck: ,,Wir sind auf der sicheren Seite und
haben weiter alle Optionen. Für 2009 haben wir uns daher
vorgenommen, unsere gute Ausgangsbasis zu nutzen
und weitere Mehrwerte zu schaffen. Wir sprechen dazu
bereits seit längerer Zeit auf vielen Ebenen mit Ärzten und
ihren Vertretern. Ziel ist es, für unsere Versicherten eine
bestmögliche medizinische Versorgung zu gewährleisten.
Ein Beispiel ist ein integrierter Versorgungsvertrag für die
Planmäßiger Jahresabschluss 2008 ermöglicht Service- und Leistungsausbau
Mitte des Jahres sinkt der Beitragssatz
Unternehmensnachrichten
18
endoprothetische Versorgung von Menschen mit Knie- oder
Hüftschäden. Dieses Angebot wird im April in Ostwestfalen
starten und eine nachweisbar höhere Behandlungsquali-
tät bringen. Zudem ist es unser Ziel, für unsere Kunden
schnellere und flexiblere Arzttermine zu vereinbaren, auch
außerhalb der gewohnten Zeiten. Hierzu laufen beispiels-
weise für Köln bereits Verhandlungen mit einem Arztzent-
rum. Das TV-Magazin RTL extra hat Mitte Februar hierüber
berichtet. Aber auch in anderen Regionen wollen wir tätig
werden. Zudem wollen wir mit einem Medizinkompass
Arztbewertungen transparent machen und mehr Überblick
über unsere regio nalen Versorgungsverträge geben. Denn
wir bieten ja nicht nur in Gütersloh Mehrwerte.
Über unser BKK-Netzwerk können
wir bundesweit Versorgungsver-
trägen beitreten.
So bieten wir für Neun- bis Zehnjährige seit Mitte letzten
Jahres in Baden-Württemberg die neue U11-Kinderuntersu-
chung, den sogenannten Schüler-Check, über die Versicher-
tenkarte an. Und auch die Hautkrebsvorsorgeuntersuchung
ist dort ohne Altersbeschränkung möglich.
Hautkrebsvorsorgeuntersuchung
ausgedehnt
Wir haben unser Vorsorgeangebot in der Region NRW er-
weitert. Seit Jahresbeginn besteht nun für alle Versicherten
ab 20 Jahren ein Anspruch auf eine kostenlose Hautkrebs-
vorsorgeuntersuchung beim Haus- oder Hautarzt. Regulär
beginnt der Anspruch auf die Untersuchung erst ab 35
Jahren. Tipp: Einen Videobeitrag zum Thema finden Sie im
BKK-webTV unter www.bkk-nrw-webtv.de ­ Gesundheit
zum Ansehen.
Bundesweit gibt es eine Reihe weiterer Beispiele, die
Sie zukünftig über den Medizinkompass ersehen kön-
nen. Darüber hinaus beraten wir Sie aber auch weiterhin
wie gewohnt gerne im persönlichen Gespräch. Denn die
persönliche, kompetente Beratung, so spiegeln unsere
Kunden es immer wieder zurück, ist letztendlich das, was
uns ausmacht.
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19
Unternehmensnachrichten
Satzungsnachtrag
Der BKK-Verwaltungsrat hat am 12.12.2008 den Satzungs-
nachtrag Nr. 3 beschlossen. Er ist vom Bundesversiche-
rungsamt (BVA) genehmigt worden. Folgende Neuerungen
sind enthalten:
u
Der gesetzliche Einheitsbeitragssatz ersetzt den indivi-
duellen Beitragssatz der Bertelsmann BKK.
u
Die BKK führt einen Bonus für gesundheitsbewusstes
Verhalten ein.
u
Der Bonus für die Einschreibung in ein strukturiertes
Behandlungsprogramm (DMP) entfällt.
u
Die BKK führt für Selbständige einen Wahltarif Kranken-
tagegeld ein.
u
Die BKK erhöht den Zuschuss für Präventionskurse für
Versicherte, die die gesetzliche Belastungsgrenze er-
reicht haben, von 85 auf 100 % (maximal 80 ).
Im Wortlaut können Sie die Änderungen auf unserer Inter-
netseite nachlesen: www.bertelsmann-bkk.de/satzung
Ingesamt schließt die gesetzliche
Krankenversicherung das Jahr
2008 mit einem Überschuss von
760 Mio. ab
Einnahmen von 161,7 Mrd. standen Ausgaben von
160,8 Mrd. gegenüber. Damit erzielten die Kassen im
fünften Jahr hintereinander ein positives Finanzergebnis.
Laut Bundesregierung ist das darauf zurückzuführen, dass
wieder mehr Arbeitnehmer Beiträge eingezahlt und die
Tarifpartner höhere Lohnabschlüsse getätigt haben. Der
Überschuss soll nun der Mitfinanzierung des Gesundheits-
fonds dienen. Aus dem neuen Gesundheitsfonds erhalten
die Krankenkassen dieses Jahr rund 167 Mrd. , etwa
11 Mrd. mehr als 2008. Hierzu war der inzwischen für alle
Kassen einheitliche Beitragssatz zum 1. Januar 2009 von ei-
nem Durchschnittswert von 14,9 % auf 15,5 % des Brutto-
lohns erhöht worden. Im Rahmen des Konjunkturpaketes II
hat die Regierung jedoch beschlossen, mit zusätzlichen
Milliardenzuschüssen an den Gesundheitsfonds den Bei-
tragssatz ab 1. Juli 2009 wieder auf 14,9 % zu senken.
Nachfolgend informieren wir Sie in eigener Sache. Wie ge-
setzlich vorgeschrieben, veröffentlichen wir die Vorstands-
gehälter im Jahr 2008.
Vorstandsvorsitzender
Grundvergütung: 95.212 , variabler Bestandteil: 28.257
(abhängig vom Grad der Zielerreichung). Ein Dienstwagen
steht zur Verfügung, auch zur privaten Nutzung; der geld-
werte Vorteil wird versteuert. Der jährlich aufzuwendende
Betrag für die Betriebsrente beträgt 15.102 .
Vorstandsmitglied
Grundvergütung: 73.051 , variabler Bestandteil: 20.560
(abhängig vom Grad der Zielerreichung). Der jährlich aufzu-
wendende Betrag für die Betriebsrente beträgt 6.935 .
Der Vorstand ist in der gesetzlichen Rentenversicherung
versichert. Kein Anspruch besteht auf einen Zuschuss zur
privaten Versorgung, eine Übergangsregelung nach Ablauf
der Amtszeit, vertragliche Sonderregelungen der Versor-
gung oder eine Regelung für den Fall der Amtsenthebung
oder -entbindung.
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Gesund leben
20
Wenn alles blüht und die Sonne vom Himmel lacht, ist es
höchste Zeit, aktiv in die schönste Jahreszeit zu starten.
Eine obst- und gemüsereiche Ernährung nach dem 5 am
Tag-Prinzip ist dabei das Richtige. Denn fünf Portionen
Obst und Gemüse am Tag machen den Körper fit für alle
Frischluft-Aktivitäten.
5 am Tag leicht gemacht
Die Outdoor-Saison bricht jetzt nicht nur im Sport an,
sondern schlägt sich auch in den Gemüseregalen nieder:
Endlich warten wieder Möhren, Radieschen, Spinat und
natürlich Spargel aus heimischem Anbau darauf, verspeist
zu werden. Während wir in der kalten Jahreszeit noch
auf vielfältige Tiefkühlkost zurückgreifen konnten, lohnt
Mach mit!
Mit 5 am Tag und Sport
in den Frühling starten
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21
Gesund leben
sich jetzt wieder der Gang zum Frischgemüsemarkt beim
Einkaufen. Hier darf es dann auch gerne ein bisschen
mehr sein. Am besten drei Portionen Gemüse und zwei
Portionen Obst über den Tag verteilt verzehren. Denn die
leckeren Vitamin- und Mineralstoffbomben halten auch fit
und gesund.
Wandern ­ Balsam für Körper und
Geist
Wer fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag mit Sport
kombiniert, den kann nichts mehr aus der Bahn werfen.
Also Wanderstiefel schnüren und raus an die frische Luft.
Wenn die Natur sich im Frühjahr von ihrer üppigen Seite
zeigt, gibt es an allen Ecken und Enden etwas zu entde-
cken. Dass Wandern unser Wohlgefühl steigert, ist ein
willkommener Nebeneffekt. Sportmediziner bestätigen,
dass es die Muskeln stärkt, den Blutdruck normalisiert und
den Stoffwechsel anregt. Je nach Lust und Laune wird die
Wandertour zur geselligen Unternehmung, zum meditati-
ven oder unbeschwert fröhlichen Naturerlebnis. Falls sich
Hunger und Müdigkeit bemerkbar machen, verschaffen
Trockenfrüchte und Nüsse Abhilfe. Sie liefern schnelle
Energie für noch mehr Spaß im Freien.
Radeln als Allzweckmittel gegen
Beschwerden
Wer den Drahtesel langen Fußmärschen vorzieht, sollte
dies im Frühjahr ausgiebig tun. Eine Studie der Deutschen
Sporthochschule belegt, dass Radfahren das Herzinfarktri-
siko reduziert und Glückshormone freisetzt. Gute Gründe
also, das Auto in der Garage zu lassen und stattdessen in
die Pedalen zu treten. Für den notwendigen Flüssigkeits-
ausgleich bietet sich eine erfrischende Apfelsaftschorle
an. Die Mischung von einem Drittel Saft und zwei Dritteln
(Mineral-) Wasser ersetzt teure isotonische Getränke und
bekämpft jedes Leistungstief.
Nach dem Wandern oder Radfahren rundet ein leckeres
Spargelgericht oder ein Frucht-Shake den bewegungsrei-
chen Frühlingstag perfekt ab.
Unsere 5 am Tag-Rezeptideen:
Gebratener Spargel
Zutaten für 4 Personen: 800 g grüner geschälter Spargel,
eine geschälte Karotte, 2 Stangen Frühlingslauch, 1 Bund
Staudensellerie, eine Schalotte, Salz, Pfeffer und Zucker,
Weißer Balsamico (Essig), Olivenöl
Zubereitung: Die Enden des Spargels 2 cm abschneiden
und die Stangen in Stücke schneiden. Eine Pfanne mit
Olivenöl erhitzen und den Spargel darin 5 Minuten braten.
Die Schalotte schälen und in Würfel, die Karotte in feine
Streifen schneiden. Staudensellerie waschen, von den
Fäden befreien und in feine Streifen schneiden. Frühlings-
lauch putzen und in Ringe schneiden. Das Gemüse zum
Spargel geben, kurz mitbraten, gut würzen und mit dem
Balsamicoessig abschmecken. Das Gericht kann warm
oder kalt serviert werden.
Frucht-Mandel-Shakes
Zutaten für 4 Personen: 160 g Obst (pro Shake etwa 40 g)
Beerenshake: Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren
Exotischer Shake: Ananas, Mango, Papaya
250 ml Orangensaft, 250 g Joghurt, 2 EL Honig, 3­4 EL
feine Haferflocken
Zubereitung: Früchte vorbereiten und gegebenenfalls
würfeln. Einige Früchte oder Fruchtstücke zum Garnieren
beiseitelegen. Je Shakesorte Früchte mit je der Hälfte der
restlichen Zutaten in einen Mixer geben, kurz mixen. Mit
Früchten garnieren und kühl servieren.
Weitere Ernährungstipps, Informationen sowie einen
kostenlosen Newsletter rund um die Kampagne 5 am Tag
erhalten Sie unter: www.machmit-5amtag.de.
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Ratgeber
Anschriften
GESUNDHEIT erscheint viermal im Jahr
im Rahmen der gesetzlichen Verpflichtung
der BKK zur Aufklärung über Rechte und
Pflichten aus der Sozialversicherung.
Herausgeber: AGIS Verlag GmbH,
Baden-Baden. Für individuelle Seiten
einzelner Betriebskrankenkas-
sen und Verbände zeichnen
diese verantwortlich.
Redaktion: Karin Grochowiak
(Chefredakteurin), Priska Sellung-Sylla
Lektorat: Alexandra Frank, Andreas Frasch
Sekretariat: Laura Frank
Artdirector: Martin Grochowiak
Layout: Joachim Faudt, Andrea Häderle,
Elisabeth Langfort, Tania Stuchl
Bildnachweis Titel: Archiv
Verlag und Vertrieb: AGIS Verlag GmbH,
Geschäftsleitung: Karin Grochowiak,
Beda Sellung
Anschrift: Ooser Luisenstr. 23, 76532 Ba
-
den-Baden, Tel. 07221 9575-0, Fax 07221
66810, E-Mail: info@agis-verlag.de
Druck: Weiss-Druck, Monschau
© AGIS Verlag GmbH
Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck,
Aufnahme in Online-Dienste, Internet,
Vervielfältigung auf CD-ROM, DVD etc. nur
nach vorheriger schriftlicher Zustimmung
des Verlags.
BKK-Versicherte erhalten das Magazin im
Rahmen ihrer Beiträge durch ihre BKK.
Abonnementbestellungen beim Verlag.
Eine Kündigung des Abonnements ist
zum 31. Dezember eines Jahres mit
halbjährlicher Kündigungsfrist möglich.
Ist der Verlag durch höhere Gewalt, Streik
oder dgl., an seiner Leistung verhindert,
so besteht keine Ersatzpflicht.
Preisrätsel: Alle Gewinner werden schrift-
lich benachrichtigt. Ein Umtausch der
Gewinne ist nicht möglich. Der Rechtsweg
ist ausgeschlossen. Mitarbeiter des Ver-
lages und deren Angehörige dürfen nicht
teilnehmen. Auf Wunsch wird das jeweilige
Gewinnerverzeichnis gegen Erstattung des
Briefportos zugesandt. Alle Gewinne wur-
den von Sponsoren gestiftet und belasten
nicht die BKK-Versichertengemeinschaft.
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Auflösung unseres Gewinn-Rätsels in
der letzten GESUNDHEIT:
SILVESTERPARTY ­
KOESTLICH MIT 5 AM TAG
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SILVESTERPARTY KOESTLICH
MIT 5 AM TAG
Ratgeber
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Anonyme Alkoholiker Interessengemeinschaft e. V.
Gemeinsames Dienstbüro
Postfach 1151, 84122 Dingolfing
Tel.: 08731 325730, Fax: 08731 3257320
E-Mail: aa-kontakt@anonyme-alkoholiker.de
Internet: www.anonyme-alkoholiker.de
Bundesverband Glaukom*-Selbsthilfe e. V.
Im Ärztehaus, Wißstr. 9, 44135 Dortmund
Tel.: 0231 97100034, Fax: 0231 97100056
E-Mail: info@bundesverband-glaukom.de
Internet: www.glaukom-buero.de
*Grüner Star
Bundesverband ,,Das frühgeborene Kind" e. V.
Speyerer Str. 5­7, 60327 Frankfurt am Main
Tel.: 01805 875877, Fax: 069 58700999
E-Mail: info@fruehgeborene.de
Internet: www.fruehgeborene.de
Deutscher Allergie- und Asthmabund e. V. (DAAB)
Fliethstr. 114, 41061 Mönchengladbach
Tel.: 02161 814940, Fax: 02161 8149430
E-Mail: info@daab.de, Internet: www.daab.de
Deutsche Aids-Hilfe e. V.
Wilhelmstr. 138, 10963 Berlin
Tel.: 030 6900870, Fax: 030 69008742
E-Mail: dah@aidshilfe.de, Internet: www.aidshilfe.de
Themenübergreifende Informationen zu Selbsthilfegruppen erhalten Sie
bei der Nationalen Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und
Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS), Wilmersdorfer Str. 39,
10627 Berlin, Internet: www.nakos.de
Gesund ohne Pillen
Was kann die Alternativmedizin?
von Simon Singh und Edzard Ernst, Carl Hanser
Verlag GmbH & Co. KG, München; 408 S., gebun-
den, ISBN 978-3-446-23301-0; 21,50
Die Alternativmedizin boomt. Immer mehr
Menschen verlassen sich auf die Kräfte sanfter
Therapien wie z. B. klassische Homöopathie, Traditionelle Chinesi-
sche Medizin oder Sauerstofftherapien. Mit diesem Standardwerk,
das Bestsellerautor Simon Singh gemeinsam mit dem weltweit
ersten Professor für Alternativmedizin, Edzard Ernst, geschrieben
hat, können sich endlich auch Laien ein Urteil über die verschiede-
nen Wege der Naturheilkunde bilden. Singh und Ernst zeigen auf,
welche Behandlungsmethoden helfen, welche nicht helfen und
welche schaden. Ein Serviceteil am Ende des Buches präsentiert
alle wichtigen Informationen über 37 alternative Heilverfahren.
Flaschenpost nach irgendwo
Ein Kinderfachbuch für Kinder suchtkranker
Eltern
von Schirin Homeier und Andreas Schrappe, Ma-
buse-Verlag, Frankfurt/M.; 141 S., gebunden, ISBN
978-3-940529-17-6; 22,90
Irgendwas muss sich ändern: Marks Papa trinkt
zu viel, die Eltern streiten nur noch, und in der
Schule geht alles drunter und drüber. Mark kann mit niemandem
darüber reden. In seiner Not schreibt er eine Flaschenpost. Dann
nehmen die Dinge ihren Lauf ... Einfühlsam, liebevoll illustriert er-
halten Kinder von suchtkranken Eltern durch eine Bildergeschichte
und einen altersgerechten Erklärungsteil Hilfestellungen für ihren
Alltag. Ein Ratgeber für Kinder, Eltern und Bezugspersonen, der
dazu ermutigt, das Schweigen zu durchbrechen und gemeinsam
die suchtbedingten Schwierigkeiten zu bewältigen.
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richtung
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druck d.
Überra-
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trischer
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Wasser-
sportart
Novität
Kreuzes-
inschrift
niemals
DEIKE PRESS-1217-12
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Gewinn-Rätsel
Tragen Sie die Buchstaben der Kästchen
1­27 in die entsprechenden Quadrate des
Lösungsfeldes ein. Schicken Sie dann bis
zum 30.4.2009 (Einsende schluss) eine
Postkarte, ein Fax oder eine E-Mail mit
dem Lösungsspruch an:
Bertelsmann BKK
Stichwort: GESUNDHEIT
33311 Gütersloh
Fax: 0 52 41/97 26 80-37
E-Mail: gesundheit@bertelsmann-bkk.de
Unter allen Einsendern mit der richti-
gen Lösung verlosen wir:
3 x
das healthy living-
Jahresabonnement
gesponsort von Gruner+Jahr
und erneut
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je ein BeFit-
Laufshirt
healthy living ist das monatlich erschei-
nende Gesundheits- und Wellness-
magazin aus dem Hause Gruner+Jahr.
BeFit ist die interne Gesundheits -
initiative der Bertelsmann AG und der
Bertelsmann BKK. Mehr zu BeFit unter:
www.befit.bertelsmann.de
Der Gewinner unseres letzten Rätsels
Über den 100--Einkaufsgutschein vom active Sport-
shop Gütersloh freut sich: Madlen Weiße (Gütersloh)
Im neuen BeFit-Laufshirt starten in den Frühling:

Cristian Heymann (München), Jacqueline Neef

(Kamsdorf), Ina Poweleit (Berlin), Birke-Marie Skriabine
(Hamburg), Carola Werner (Gütersloh)
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