Gesundheit
Das Magazin der Bertelsmann BKK
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·
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Bonus und Beitrag viel Neues in 2009
fit for life mit Schwung durchs neue Jahr
Auszeichnung für Gesundheitsmanagement
bei Bertelsmann
02
Online-Portal
Kostenloser Hörtest im Internet
Jeder Vierte in Deutschland leidet
unter Hörschäden bis hin zur Gehörlo-
sigkeit. Dieser schleichende Prozess,
der schon bei Jugendlichen auftritt,
kann nun schnell und unkompliziert
erkannt werden. Das Internetportal
www.fiftiesnet.de bietet einen leicht
zu bedienenden Hörtest, der mittels
Soundkarte und Kopfhörer an einem
beliebigen Computer gemacht wer-
den kann. Somit ist endlich auch ein
anonymer Test möglich. Das Ergebnis
sollte dann gegebenenfalls mit einem
HNO-Arzt besprochen werden.
Bewegung
,,Trimmy" kommt zurück!
Die Molkerei Alois Müller hat die Trimm Dich-Bewegung der 70er Jahre wie-
derbelebt. In Anlehnung an die Kampagne der 70er Jahre hat sie in vier Städten
moderne Trimm Dich-Parcours errichtet. Münster bildete den Auftakt. Duisburg,
München und Leipzig folgten. Für 2009 können sich interessierte Städte und
Bürger bewerben. Partner der Aktion ist der Deutsche Olympische Sportbund
(DOSB).
1970 startete die Initiative ,,Trimm Dich durch Sport!". Im Zuge der Kampagne
wurden in vielen Waldgebieten Trimm Dich-Pfade eingerichtet. Sympathieträger
war die Trimmy-Figur. Unabhängig von Gruppen- oder Vereinszugehörigkeit
konnte jeder seine Fitness verbessern. Nicht Höchstleistung, sondern Spaß und
Freude an der Bewegung waren der Antriebsmotor der Initiative. ,,Die Trimm
Dich-Bewegung ist mit der Zeit gegangen. Die kompakten Anlagen entsprechen
modernsten sportmedizinischen Erkenntnissen und sind für jedermann zu be-
wältigen", so Dr. Karin Fehres vom DOSB. www.trimmy.de
Internet
Über eine halbe Million Online-
Beratungen Tendenz steigend
Menschen mit seltenen und chroni-
schen Erkrankungen suchen verstärkt
den schnellen Zugang zu wichtigen
gesundheitsrelevanten Informationen
und Beratungsangeboten im Internet
kostenfrei, anonym und unverbindlich.
In Krisensituationen finden Interessier-
te unter www.portal-gesundheiton-
line.de professionelle Berater. Der BKK
Bundesverband startete das Modell-
projekt in Kooperation mit ,,beranet"
im August 2003. Die Zahl der Zugriffe
auf die Online-Beratungs angebote hat
sich seit 2005 jährlich verdoppelt und
verzeichnet nun mehr als 500.000
Zugriffe. Über 50 Beratungsstellen
und Selbsthilfeorganisationen, wie
zum Beispiel die Aidshilfe Wuppertal
oder ANAD (Verein zur Beratung und
Therapie bei Essstörungen), beraten
Menschen in Konfliktsituationen über
E-Mail, Einzel- oder Gruppenchat.
Interessierte Beratungsstellen und
Selbsthilfeorganisationen, die kosten-
los in die Online-Beratung einsteigen
und vom BKK Bundesverband geschult
und gefördert werden möchten, kön-
nen sich unter www.projekt-gesund-
heitonline.de für die Teilnahme am
Projekt bewerben.
Die kalten
Tage
genießen ...
Buch-Tipp für Kinder
Das spannende Bilderbuch ,,Upsi und der grüne
Drache machen Feuer", geschrieben von Maria
Garcia und liebevoll illustriert von Christoph Hager,
soll Kinder und Erwachsene zunächst auf das The-
ma Feuer und Verbrennung aufmerksam machen.
Gleichzeitig bietet der Anhang eine Anleitung, nach
der Kinder Schritt für Schritt von ihren Eltern oder Großeltern lernen, eine Kerze
anzuzünden. Denn erst wenn Kinder Dinge aktiv tun und greifen dürfen, begrei-
fen sie richtig und machen echte Lernfortschritte.
Zu bestellen gegen Einsendung von Briefmarken im Wert von 4 bei: Aktion
DSH, Stichwort ,,Upsi-Feuer (BMAS)", Holsteinischer Kamp 62, 22081 Hamburg
03
Inhalt
Krankenversicherung
Bonus und Beitrag die Neuerungen
04
Leistung und Service 2009
06
Kundenbefragung 2008 die Ergebnisse
07
Drum prüfe, wer sich neu bindet ...
08
Intern
Mitglieder werben
09
Vorsorge
Hörscreening für Neugeborene
wird GKV-Leistung
10
Betriebliche Gesundheitsförderung
Verleihung Deutscher
Unternehmenspreis Gesundheit
11
Serie eGK
Die eGK bekommt ein Gesicht!
12
Kurzmeldungen
GesundheitOnline Expertenchat
13
Rentenberatung 2009 Termine
13
Neue Gesichter in der BKK
13
fit for life
,,fit for life" das Gesundheits-
programm 2009
14
Essen & Trinken
Jahreswechsel: Statt guter
Vorsätze gleich was ändern
16
Medizin
Niedriger Blutdruck
17
Fokus
Ein aktives Leben mit MS Maren Valenti
18
Medizin
Damit die Lunge nicht schlappmacht
20
Ratgeber
22
Gewinn-Rätsel
23
Liebe Leserinnen und Leser,
mit dem Jahr 2009 beginnt ein neues Zeitalter in der gesetzlichen
Krankenversicherung. Der gewohnt günstige Beitragssatz der Bertels-
mann BKK wird durch den gesetzlich festgelegten, deutlich höheren,
Einheitsbeitrag abgelöst. Wir haben versucht, der Politik die schon
jetzt erkennbaren Fehlwirkungen deutlich zu machen. Zuletzt in einem
offenen Brief zusammen mit vielen namhaften Unterzeichnern aus
der Krankenversicherung, der Medizin und der Gesundheitswirtschaft.
Eine Veränderung war jedoch nicht mehr erreichbar, da offensichtlich
das politische Wohl der Koalition am Gesundheitsfonds und dem damit
einhergehenden Einheitsbeitrag hängt.
Mit unserem Verwaltungsrat haben wir in den letzten Wochen die Per-
spektiven unserer BKK intensiv diskutiert. Die Erkenntnis: Bertelsmann
baut auf die Betriebskrankenkasse, denn die Herausforderungen einer
älter werdenden Belegschaft wird Bertelsmann mit unserer Expertise
besser bewältigen. Daher werden wir unsere Aktivitäten im betrieb-
lichen Gesundheitsmanagement zum Vorteil von Mitarbeitern und
Betrieb weiter ausbauen. Achten Sie auf die Aktionen unter dem Dach
,,BeFit". Wir würden uns auch freuen, wenn Sie uns weiterempfehlen,
denn umso mehr Kunden wir bundesweit in den Bertelsmann-Be-
trieben haben, desto mehr Gesundheitsaktionen können wir vor Ort
durchführen.
Alles in allem blicken wir optimistisch ins Jahr 2009, denn wir sind
kerngesund und, wie die Kundenbefragung zeigt, hinsichtlich eines
Wettbewerbs um Leistungen und Service bestens vorbereitet.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien erholsame Feiertage und alles
Gute im neuen Jahr, besonders Zufriedenheit und Gesundheit
Ihre
Wolfgang Diembeck
Thomas Johannwille
Vorstand Bertelsmann BKK
im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
PS: Nutzen Sie auch jetzt noch die Chance zur Grippeimpfung, es steht
ausreichend Impfstoff zur Verfügung! Erwiesenermaßen geht von der
Impfung selber keinerlei Ansteckungsgefahr aus. Im Gegenteil, ein
kleiner Pieks schützt vor der keinesfalls harmlosen Grippe. Ermuntern
Sie auch Ihre Angehörigen, Freunde und Kollegen zur Impfung.
04 Krankenversicherung
So bestätigt unsere aktuelle Kunden-
befragung deren Ergebnisse wir an
anderer Stelle in diesem Heft ausführ-
lich darstellen uns bereits eine hohe
generelle Zufriedenheit mit Leistung
und Service, zeigt jedoch auch Bereiche,
in denen wir noch besser werden kön-
nen, so zum Beispiel in der allgemeinen
Kundeninformation mittels Kundenma-
gazin und Internetseite oder hinsichtlich
der Beratungsatmosphäre in der BKK. In
diesen Bereichen wird die BKK daher in
2009 verstärkt tätig sein.
Aber auch unseren Stärken wid-
men wir große Aufmerksamkeit und
wollen sie weiter ausbauen, so die
Gesundheitsförderung mittels unserer
Programme fit for life und BeFit.
fit for life, das bundesweite Ge-
sundheitsprogramm für alle Kun-
den, erweitern wir zu Jahresbeginn
um einen Bonus für gesundheitsbe-
wusste aktive Menschen
Thomas Johannwille, Vorstands-
mitglied der Bertelsmann BKK: ,,Ein
gesunder Lebensstil zahlt sich jetzt
doppelt aus. Unser Bonusprogramm
belohnt gesundheitsbewusstes Verhal-
ten, wie zum Beispiel die Teilnahme an
Früherkennungsuntersuchungen und
Impfungen sowie sportliche Aktivität,
Normalgewicht und Nicht-Rauchen.
Eine Bonusauszahlung von bis zu 150
in zwei Jahren kann jeder Kunde er-
reichen. Für Kinder und Jugendliche
haben wir die Kriterien altersgemäß
angepasst und ebenfalls eine attraktive
Geldprämie vorgesehen." Sobald das
Bundesversicherungsamt das Bonus-
programm genehmigt hat, werden wir
umfassend informieren.
Auch in der betrieblichen Gesund-
heitsförderung verstärken wir unser
Engagement
Unter ,,BeFit" bündelt Bertelsmann
seit 2008 die Angebote und Aktivitäten
der internen betrieblichen Gesundheits-
förderung. Neben dem Betriebsärzt-
lichen Dienst und dem Gesundheits-
sportprogramm übernimmt die BKK
hier eine wichtige Rolle. Die BKK berät
Firmen in Gesundheitsprojekten und
unterstützt sie bei der Realisierung.
Ziel ist es, möglichst viele Mitarbeiter
für einen gesundheitsbewussten Le-
bensstil zu begeistern. Dazu werden
die in 2008 begonnenen Projekte und
Gesundheitstage in verschiedenen
Konzernfirmen, wie bei RTL in Köln, bei
Arvato Services in Stralsund, Rostock
und Neumünster, bei Arvato Infoscore
in Baden-Baden sowie bei Random
House und Sony-BMG in München
fortgeführt und auf weitere Standorte
ausgedehnt.
Bonus und Beitrag
die Neuerungen
Krankenversicherung 2009
Mit der Einführung eines kasseneinheitlichen Beitragssatzes gestaltet die
Bundesregierung neue Rahmenbedingungen für den Wettbewerb der Kran-
kenkassen. Dieser soll sich künftig auf Leistungen und Service konzentrieren.
Krankenkassen, die sich bislang in erster Linie über den Preis profiliert haben,
geraten dagegen nun in schwieriges Fahrwasser und müssen ihren Kurs ra-
dikal ändern. Die Bertelsmann BKK sieht sich in einer guten Ausgangsbasis,
da sie schon immer auf eine hochwertige gesundheitliche Versorgung und
einen persönlichen und individuellen Service gesetzt hat.
Der Beitragssatz 2009
nicht mehr kassenindi-
viduell
Die Bundesregierung schreibt den
Krankenkassen von 2009 an den Bei-
tragssatz vor. Dieser beträgt nun bei
allen Krankenkassen, egal ob AOK, IKK,
Ersatzkasse oder BKK, 15,5 %. Bis zur
Höhe von 14,6 % tragen Arbeitnehmer
und Arbeitgeber den gleichen Anteil, also
jeweils 7,3 %. Die verbleibenden 0,9 %
tragen allein die Mitglieder, die somit ins-
gesamt 8,2 % von ihrem Bruttolohn für
ihre Krankenversicherung aufwenden.
Damit steigen die Aufwendungen
der BKK-Mitglieder für ihre Kranken-
versicherung zum Jahreswechsel um
0,85 Beitragssatzpunkte. Wolfgang
Diembeck, Vorstandsvorsitzender der
Bertelsmann BKK: ,,Der höhere Bei-
tragssatz beschert uns jedoch keine
höheren Einnahmen, denn die Mehr-
einnahmen werden zugunsten anderer
Krankenkassen mit einer schlechteren
Risikostruktur umverteilt vor allem zu
den Allgemeinen Ortskrankenkassen."
Gemildert wird der Anstieg durch
eine parallel beschlossene Beitrags-
satzsenkung in der Arbeitslosen-
versicherung von 3,3 auf 2,8 %. Es
verbleibt eine Mehrbelastung von 0,6
Beitragssatzpunkten bzw. 6 je 1000
Bruttoeinkommen. Nach oben hin be-
grenzt ist die Beitragszahlung durch die
Beitragsbemessungsgrenze 2009 in
Höhe von 3.675 monatlich. Der vom
Mitglied zu tragende Höchstbeitrag
beträgt somit ab Januar 301,35 .
Die Bertelsmann BKK hat angesichts
der vielen Fragen zu diesem Thema
05
Krankenversicherung
in mehreren Bertelsmann-Betrieben
informiert. Viele Teilnehmer äußerten
sich verärgert über die Gesundheits-
politik der Bundesregierung, da mit
dieser Reform wieder einmal nur alles
teurer werde, ohne dass Lösungen für
den stetigen Kostenanstieg gefunden
werden.
,,Die Gesundheitspolitik geht
momentan in die falsche Richtung.
Doch Gespräche mit Politikern aus
der Region haben uns durchaus
Perspektiven gezeigt. An
diesen arbeitet die BKK
nun. Ich bin überzeugt,
dass die Bertelsmann
BKK die großen Verände-
rungen im Gesundheits-
wesen meistern und sich
weiterhin erfolgreich für
die Gesundheit der Versicherten
einsetzen und wichtige Beiträge
zum hohen Standard des betrieb-
lichen Gesundheitsmanagements
bei Bertelsmann leisten wird." Dr.
Franz Netta, Vorsitzender des Ver-
waltungsrates der BKK
Der Gesundheitsfonds verwaltet
die Beitragseinnahmen der Kassen
Vereinnahmt werden die Beiträge
durch den beim Bundesversicherungs-
amt angesiedelten Gesundheitsfonds.
Entsprechend der Risikostruktur erhält
jede Krankenkasse von dort ein Fi-
nanzbudget zur Deckung ihrer Kosten.
Wolfgang Diembeck: ,,Der Gesund-
heitsfonds verstärkt die Umverteilung
des Geldes hin zu einzelnen Kranken-
kassen."
Kommt eine Krankenkasse mit dem
Budget nicht aus, darf sie einen Zu-
schlag erheben. Dessen Höhe ist aber
begrenzt: Höchstens 1 % des Bruttoein-
kommens oder aber 8 ohne Einkom-
mensprüfung darf eine Krankenkasse
von ihren Mitgliedern zusätzlich verlan-
gen. In diesem Falle können die Betrof-
fenen sofort die Kasse wechseln.
,,Wir stehen auf einem soliden
Fundament. Einen Zusatzbeitrag,
wie manch andere Kasse, die mit
dem neuen Einheitsbeitrag nicht hin-
kommt, werden wir nicht brauchen."
Wolfgang Diembeck, Vorstandsvor-
sitzender Bertelsmann BKK
Selbstständige 2009 Beitragssatz
und Wahltarif Krankengeld
Auch Selbstständige zahlen in 2009
einen kasseneinheitlichen Beitragssatz.
Beitragsbemessungsgrenzen/Beitragssätze 2009
West
Ost
jährlich
monatlich
jährlich
monatlich
Krankenversicherung (15,5 %)
44.100
3.675
s. West
s. West
Pflegeversicherung (1,95 %*)
44.100
3.675
s. West
s. West
Rentenversicherung (19,9 %)
64.800
5.400
54.600
4.550
Arbeitslosenversicherung (2,8 %)
64.800
5.400
54.600
4.550
*2,2 % für ,,kinderlose" Mitglieder ab 23 Jahren
Es gilt der ermäßigte Satz in Höhe von
14,0 %. Von 2009 an führt die Bertels-
mann BKK zudem für Selbstständige
einen Wahltarif Krankengeld ein. Eine
Gesundheitsprüfung, wie in der priva-
ten Krankenversicherung üblich, gibt
es bei der Bertelsmann BKK natürlich
nicht.
,,Die BKK richtet
sich an den Bedürf-
nissen ihrer Kunden
aus: Das ist gut und
das bleibt gut. So
wird bei Verträgen
mit Lieferanten nicht
nur auf den Preis,
sondern auch auf Qualität geachtet.
Dies spürt der Versicherte, jeder Ein-
zelne und damit die Gemeinschaft."
Erich Ruppik, Stellvertretender
Vorsitzender des Verwaltungsrates
der BKK
Beiträge für Studierende und Praktikanten
Der Beitragssatz für Studierende beträgt in der Krankenversicherung 70 %
des bundeseinheitlichen allgemeinen Beitragssatzes, der ab 1. Januar 2009 auf
15,5 % festgelegt wurde. Somit steigt der Beitrag zur Krankenversicherung für
versicherungspflichtige Studierende einheitlich bei allen gesetzlichen Kranken-
kassen auf folgende Werte:
Beiträge ab 1. Januar 2009:
gesetzliche Krankenversicherung:
55,55 /Monat
gesetzliche Pflegeversicherung:
9,98 /Monat
Gesamt:
65,53 /Monat
Für kinderlose Studierende und Praktikanten ab 23 Jahren:
gesetzliche Krankenversicherung:
55,55 /Monat
gesetzliche Pflegeversicherung:
11,26 /Monat
Gesamt:
66,81 /Monat
Der studentische Beitrag muss nur entrichtet werden, wenn kein Anspruch auf
Familienversicherung besteht. Dieser gilt in der Regel für Studierende bis zur Voll-
endung des 30. Lebensjahres und bis zum 14. Fachsemester des Studiums.
Krankenversicherung
06
Noch Fragen?
Haben Sie Fragen? Haben Sie Wün-
sche oder Anregungen für 2009?
Wir freuen uns auf Ihr Feedback.
Sie erreichen uns unter:
0 52 41/80-74 000 oder
2009@bertelsmann-bkk.de
Das Besondere am Service der
Bertelsmann BKK ist die Kundennä-
he. Sei es durch Geschäftsstellen
dort, wo viele Mitarbeiter arbeiten
(Gütersloh, Pößneck, Köln) oder durch
die Anbindung an die firmeninternen
Kommunikationswege (Hauspost und
-Telefon, E-Mail), mit Ihren Anliegen
erreichen Sie uns einfach, schnell und
kostengünstig.
Kundenorientierung leben wir, indem
wir auf individuelle Bedürfnisse weitest-
möglich eingehen, in Einzelfällen durch
kurze Entscheidungswege Lösungen
finden sowie zügig arbeiten und kom-
petent beraten. Thomas Johannwille:
,,Anders als bei Großkassen, wo die
telefonische Kundenberatung schon
mal in Call-Center ausgelagert wird,
die Ansprechpartner ständig wechseln
oder in überregionalen Zentren sitzen,
kennen unsere Kundenberater ihre
Kunden und unsere Kunden kennen ih-
ren Berater, und das oft über Jahre oder
Jahrzehnte. So entsteht Vertrauen. Für
aktive und ehemalige Mitarbeiter von
Bertelsmann heißt das, es kümmern
sich die Kollegen der BKK und nicht
anonyme Sachbearbeiter."
Die Leistungen der BKK sind attrak-
tiv, innovativ und hochwertig
Auch unsere Zusatzleistungen und
über die Regelversorgung hinausge-
henden Versorgungsverträge bleiben
unverändert bestehen. Manch andere
Krankenkasse hingegen hat angesichts
einer unsicheren Perspektive Versor-
gungsverträge gekündigt, um einen
Zusatzbeitrag in 2009 zu vermeiden.
Über die üblichen Leistungen hin-
aus bieten wir bereits heute viele
Mehrwerte für verschiedene Ziel-
gruppen.
u
Gesundheitsbewusste profitieren
von unserem Gesundheitspro-
gramm fit for life, mit Aktivwochen,
Gesundheitskursen, betrieblichen
Gesundheitstagen sowie Impfun-
gen (Reise, HPV, Grippe), Krebsfrüh-
erkennungsuntersuchungen (Haut,
Darm), Preisvorteilen in Fitness-Stu-
dios und neuerdings einem Bonus
von bis zu 150 in zwei Jahren
(mehr ab Seite 14)
u
Gesundheitsbewusste profitieren
zudem von unserer elektronischen
Gesundheitsakte für ihr persönli-
ches Gesundheitsmanagement mit
Erinnerungen an Vorsorge und Früh-
erkennung, einer Patientenquittung,
einem Medikamentenrisiko-Check
und Preisvergleich
u
Schwangere erhalten mit ,,Hallo Ba-
by" und ,,BabyCare" ein erweitertes
Vorsorgeprogramm, mit dem das
Risiko einer Frühgeburt verringert
wird
u
Alternativmedizinisch Interessierte
können sich bei Ärzten homöopa-
thisch behandeln lassen
u
Versicherte mit einer chronischen
Krankheit erhalten in unseren
Behandlungsprogrammen BKK
MedPlus leitliniengerechte Medizin,
z.B. bei Diabetes, Bluthochdruck,
Asthma oder Brustkrebs
u
Versicherte mit Rückenschmerzen,
Tinnitus, Knie- und Hüftprothesen
oder psychischen Erkrankungen
profitieren durch integrierte Versor-
gungsverträge von der Qualität und
Vernetzung ausgewählter Behand-
ler
u
Menschen in besonders herausfor-
dernden oder kritischen Lebens-
situationen erhalten bei unserem
Betriebssozialdienst Rat und Hilfe.
Für 2009 planen wir weitere
Mehrwerte:
u
Die medizinische Versorgung wollen
wir durch Absprachen mit Ärzten
weiter verbessern.
u
Mit dem Medizin-Kompass bauen
wir ein Auskunftssystem zur Quali-
tät und Patientenzufriedenheit von
Ärzten und Krankenhäusern auf, in
dem unsere Versicherten bewerten
und sich informieren können.
u
Für Versicherte mit gesundheitlichen
Risikofaktoren wollen wir spezielle
Beratungsmöglichkeiten und Thera-
piebegleitungen schaffen.
Fazit: Sie sind auch in 2009 bestens
versichert. Als kerngesunde Kran-
kenkasse mit einem hochwertigen
Anspruch an Leistung und Service sind
wir für Sie da und sehen optimistisch in
die Zukunft. Ihr BKK-Team.
Bestens versichert ins neue Jahr
Leistung und Service 2009
In 2009 unverändert attraktiv bleiben der kundennahe individuelle Service und der hochwertige Leistungsumfang
bei der Bertelsmann BKK. Beides hat dazu geführt, dass in der aktuellen Kundenbefragung der Bertelsmann BKK
über 90 % der Teilnehmer angegeben haben, zufrieden oder sehr zufrieden zu sein. In gleichem Maße gaben die
Teilnehmer an die BKK weiterzuempfehlen.
07
Krankenversicherung
1.307 von 4.500 angeschriebenen
Kunden haben teilgenommen. Allein
die hohe Teilnahmequote von 29 %
zeigt, wie stark unsere Kunden sich mit
ihrer BKK identifizieren. In der letzten
Ausgabe der GESUNDHEIT haben wir
bereits über die ersten Erkenntnisse
informiert. Nach Vorliegen einer detail-
lierten Analyse durch unseren Befra-
gungspartner können wir Ihnen nun
weitere Ergebnisse mitteilen.
Zufriedenheit
Wesentliche Einflussfaktoren auf die ho-
he Gesamtzufriedenheit von 94 % sind:
(jeweils mit Note, maximal erreichbar 1,0)
u
Besserer Service als bei anderen
Kassen:
·
zügige Bearbeitung 1,5
·
kompetente und freundliche Bera-
tung, jeweils 1,5
·
gute zeitliche Erreichbarkeit 1,7
u
Mehr Leistungen
·
bei Vorsorge (Impfungen, Früher-
kennung etc.) 1,6
·
Krankheit (besser versorgt im
Krankheitsfall) 1,7
Keinen Einfluss auf die Gesamtzufrie-
denheit haben die etwas abfallenden
Zufriedenheitswerte für die Medien
(Kundenmagazin und Homepage) nur
63 % geben hier die Note 1 oder 2. Auf
die Gesamtzufriedenheit wirkt sich das
allerdings nicht gravierend aus, da diese
Bereiche von den Kunden auch eine
Service und Leistung auf hohem Niveau
Bertelsmann BKK erreicht Spitzenwerte. 94 % der Kunden sind zufrieden oder sehr zufrieden. 93 % würden sich
wieder für die Bertelsmann BKK entscheiden. Diese hervorragenden Ergebnisse zeigt unsere Kundenbefragung,
für die wir im August bundesweit 15 % unserer Mitglieder angeschrieben haben. Ziel war es herauszufinden, wie
zufrieden Sie mit unseren Leistungen und unserem Service sind, und zu erkennen, wo wir Ihre Erwartungen derzeit
noch nicht voll erfüllen.
Kundenbefragung
2008 die Ergebnisse
geringere Priorität zugemessen be-
kommen. Vorrang haben ganz klar der
Service und die Leistungen. Faktoren
mit einem negativen Einfluss auf die
Gesamtzufriedenheit gibt es nicht.
Wiederwahl
93 % der Teilnehmer gaben an, sie
würden sich auch heute wieder für
die BKK entscheiden. Wesentlichen
Einfluss auf diese hohe Wiederwahl-
Quote hat zum einen die Zufriedenheit
mit dem Service, der als besser als bei
anderen Krankenkassen empfunden
wird. Zum anderen werden die Mehr-
leistungen bei Krankheit und Vorsorge
als Wiederwahlargument genannt.
Und natürlich übt in 2008 auch der
günstige Beitragssatz noch eine starke
Anziehungskraft aus. Diejenigen, die
sich heute nicht erneut für uns ent-
scheiden würden, begründen dies mit
der fehlenden örtlichen Erreichbarkeit.
Fazit: Thomas Johannwille, für den
Kundenservice zuständiges Vorstands-
mitglied: ,,Wir sind gut vorbereitet für
2009. Unseren Kunden ist ein zügiger
und kompetenter Service sehr wich-
tig. Genauso hohe Bedeutung hat
der Leistungsumfang. Hier hat die
Gesundheitsvorsorge sogar einen hö-
heren Stellenwert als die Versorgung
im Krankheitsfall. Diese Erwartungen
erfüllen wir, so die Auswertung, in vol-
lem Maße. Somit liegen wir mit unserer
strategischen Ausrichtung auf ein Pre-
mium-Angebot bei Leistungen und Ser-
vice genau richtig. Der Ende des Jahres
auslaufende günstige Beitragssatz war
im Moment der Krankenkassenwahl
wichtig hat sich jedoch im weiteren
Verlauf der Mitgliedschaft nicht als
relevanter Faktor der Zufriedenheit he-
rausgestellt. Somit werden wir bei der
Neukundenansprache unsere Vorteile
hinsichtlich Service und Leistung, und
hier insbesondere bei der Gesundheits-
förderung, noch stärker herausstellen.
Und auch unsere Präsenz in den Be-
trieben werden wir im Rahmen der
BeFit-Gesundheitsinitiative bundesweit
erhöhen. Für die Regionen München
und Nürnberg ist darüber hinaus die
Errichtung einer Geschäftsstelle denk-
bar. Um eine solche Investition fundiert
entscheiden zu können, werden wir in
2009 die Kundenzahlen dieser Regio-
nen aufmerksam im Blick behalten.
Hinsichtlich der Internetseite haben wir
bereits eine Studie mit Branchenver-
gleich in Auftrag gegeben, die derzeit
ausgewertet wird. Die Beratungsatmo-
sphäre werden wir im ersten Quartal
bei unseren Besuchern erfragen, um
auch hier das hohe Zufriedenheits-
niveau der anderen Service-Parameter
zu erreichen".
Lob & Kritik
Ihre Anregungen und Ihre Kritik
sind uns immer willkommen. Rufen
Sie uns an: 0 52 41/80-74 000 oder
senden Sie uns eine E-Mail an:
bessermachen@bertelsmann-bkk.de
Krankenversicherung
08
Freiwillig gesetzlich oder privat?
Wer mit seinem Brutto-Jahresgehalt
auch im Jahr 2009 über die Jahres-
arbeitsentgeltgrenze kommt (2009:
48.600 , 4.050 monatlich) und mit
seinem regelmäßigen Jahresarbeits-
entgelt in drei aufeinanderfolgenden
Kalenderjahren (2006, 2007, 2008) die
entsprechende Jahresarbeitsentgelt-
grenze überstiegen hat, kann wählen,
als freiwilliges Mitglied in der gesetzli-
chen Krankenkasse zu bleiben oder sich
privat zu versichern. Ob Letzteres tat-
sächlich eine Option ist, sollte anhand
der individuellen Lebenssituation sehr
genau geprüft werden.
Nach Angaben des Bundes der Ver-
sicherten e. V. liegt der Höchstbeitrag
der privaten Krankenversicherung im
Durchschnitt bei ca. 500 im Monat
ohne Pflegeversicherung. Es sollte
auch bedacht werden, dass unterhalts-
berechtigte Familienmitglieder (nicht
berufstätiger Ehepartner und Kinder)
dann separat privat bzw. freiwillig in der
gesetzlichen Krankenversicherung ver-
sichert werden müssen. Im Gegensatz
zur gesetzlichen Krankenkasse gilt hier
nicht das Prinzip der Familienversiche-
rung. Wer in eine Privatversicherung
wechselt, kommt auch in die private
Pflegepflichtversicherung, die ihre
Beiträge nicht, wie die gesetzlichen
Krankenkassen, in Abhängigkeit vom
Einkommen erhebt.
Wenn am 1. Januar der Gesundheitsfonds an den Start geht, sind die meisten
der BKK-Versicherten die Leidtragenden. Während ihre Betriebskrankenkasse
bislang einen günstigen Beitragssatz anbieten konnte, gilt nun für alle Kran-
kenkassen der Einheitsbeitrag von 15,5 %. Zudem verunsichern Spekulationen
über einen Zusatzbeitrag. Wer wechseln darf, spielt möglicherweise mit dem
Gedanken, eine private Krankenversicherung zu wählen. Doch dieser Schritt
sollte gut überlegt sein.
Bei der privaten Krankenversicherung
sollten sich die Versicherten auf stark
steigende Prämien bis ins hohe Alter
einstellen, warnt der Bund der Versi-
cherten. Gerade im Alter fangen die
PKV-Beiträge an zu steigen, während
die Beiträge der gesetzlichen Kranken-
kassen in der Regel fallen, weil sie als
Prozentsatz von den im Alter niedrige-
ren Einkünften berechnet werden. Die
PKV-Unternehmen berücksichtigten in
ihrer Kalkulation zwar die sogenannte
Morbidität (ein alter Mensch verursacht
bis zu fünfmal höhere Krankheitskosten
als ein junger), nicht aber die Inflation
und die Mehrausgaben für den medizi-
nischen Fortschritt, heißt es weiter.
Ob gerade ,,Neueinsteiger" ein
günstiges Angebot finden, ist fraglich.
Wie der Berliner Tagesspiegel kürzlich
berichtete, sollen private Krankenver-
sicherungen im nächsten Jahr durch-
schnittlich um 15 % teurer werden.
Hintergrund sei, dass Kunden, die im
neuen Jahr eine Versicherung abschlie-
ßen, bei einem späteren Wechsel des
Versicherers einen Teil ihrer angesparten
Alterungsrückstellungen mitnehmen
dürfen. Das ist bislang nicht möglich.
Kritik an dem durch die Gesundheits-
reform eingeführten Basistarif kommt
selbst aus den ,,eigenen" Reihen. Die
Leistungen sollen im Wesentlichen den
Angeboten der gesetzlichen Kranken-
kassen entsprechen. Die Prämie darf
Drum prüfe, wer
sich neu bindet ...
den Höchstsatz (2009: 569,63 ) in der
gesetzlichen Krankenversicherung nicht
überschreiten. Dieser Basistarif sei eine
Fehlkonstruktion, bestätigt Debeka-Vor-
standsmitglied Roland Weber. ,,Für die,
die einen privaten Versicherungsschutz
wollen, bietet er zu wenig. Für das, was
er bietet, ist er zu teuer."
Wer sich einmal für eine private
Krankenkasse entschieden hat, kann
nur unter bestimmten Umständen
wieder zurück. Eine Rückkehr in die
gesetzliche Krankenkasse ist z. B. dann
möglich, wenn die Versicherungspflicht
neu entsteht, weil das Gesamt-Brut-
tojahresgehalt (Jahresarbeitsentgelt)
unter die Jahresarbeitsentgeltgrenze
(2009: 48.600 ) fällt. Ein Ausscheiden
aus der Krankenversicherungspflicht ist
in solchen Fällen dann wieder möglich,
wenn das regelmäßige Jahresarbeits-
entgelt in drei aufeinanderfolgenden
Kalenderjahren die entsprechenden
Jahresarbeitsentgeltgrenzen überstie-
gen hat. Erst danach besteht für den
Beschäftigten die Möglichkeit, sich
freiwillig in der Krankenkasse weiter
zu versichern. Arbeitnehmer, die nach
Vollendung des 55. Lebensjahres in den
letzten fünf Jahren privat krankenversi-
chert waren, werden im Übrigen nicht
krankenversicherungspflichtig, selbst
dann, wenn das Jahresarbeitsentgelt
wieder unter die aktuelle Jahresar-
beitsentgeltgrenze fällt. Das Gleiche
gilt auch für deren Ehepartner, die
nach Vollendung des 55. Lebensjahres
eine Beschäftigung aufnehmen. Für sie
bleibt die gesetzliche Krankenversiche-
rung kraft Gesetzes verschlossen.
Bei Fragen hilft Ihnen unser Service-
Team Mitgliedschaft gerne weiter
0 52 41/80-74 000.
09
Intern
Eine erfolgreiche Empfehlung im
Bertelsmann-Kollegenkreis oder für
Bertelsmann-Mitarbeiter im Kreis der
Familienangehörigen belohnen wir mit
einer Prämie aus der Bertelsmann-
Medienwelt, einem Sitzball oder 15
in bar. Zudem wird es auch im ersten
Halbjahr 2009 wieder einen attraktiven
Sonderpreis geben.
PS: Für 2009 garantieren wir nicht
nur einen umfassenden Versicherungs-
schutz ohne Zusatzbeitrag, sondern
bieten weiterhin viele hochwertige
Zusatzleistungen, wie zum Beispiel
Reiseimpfungen oder die erweiterte
Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs.
Beide Leistungen haben einen Gegen-
wert von jeweils mehreren hundert
Euro. Daher gibt es diese Zusatzleis-
tungen längst nicht überall.
Mitglieder werben
Gehören Sie zu den über 90 % zufriedenen oder sehr
zufriedenen Kunden? Dann empfehlen Sie uns doch
einfach weiter.
Die glückliche Gewinnerin des Sonderpreises 2008, eines
iPod nano 4 GB im Wert von rund 130 , lautet: Karin Mölt-
gen, RTL Creation, Köln. ,,Ich habe die Bertelsmann BKK
empfohlen, weil ich mit den Leistungen, dem Service und
der Beratung sehr zufrieden bin."
Für Bertelsmann-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter
Neben der Prämie
sprechen natürlich auc
h eine Reihe
von Vorteilen für einen
Wechsel in die Bertelsmann
BKK:
_ viele Mehrleist
ungen, von der Aktivw
oche bis zur
Zusatzversicherung
_ schneller Service,
Bearbeitungszeit maximal
48 Stunden
_ günstiger Beitragssatz,
nur 12,9 %
Eine ausführliche Übersic
ht aller Pluspunkte
finden Sie auf
unserer Internetseite.
Dort können Sie die Anmeldung
auch
einfach und unkompliziert
online durchführen
und gleich die
jeweilige Prämie für Ihren
Werber auswählen:
www.bertels-
mann-bkk.de/plus
Diese Aktion läuft bis
zum 30.9.2008. Aussc
hlaggebend
ist der Eingang des Anmeldef
ormulars bei der BKK.
Bertelsmann
BKK | Carl-Miele-Str
. 214 | 33311 Gütersloh
per Hauspost bitte das
Abteilungskennzeichen
,,BKK" verwenden
Jamie Oliver
Besser kochen
mit Jamie Oliver
Haben Sie Fragen?
Rufen Sie uns an, wir
beraten Sie gern:
08 00 / 80 - 74 000 (gebührenfrei)
oder per E-Mail: wechsel@bertelsmann-bkk.de
Gymnastikball,
65 cm, gelb, für eine
Körpergröße
ab 165 bis 175 cm
Gymnastikball,
75 cm, gelb, für eine
Körpergröße
ab 175 cm
Kursbuch
Gesundheit
Die Haus-
apotheke
Name | Vorname
| Anschrift
Angekreuzte
Prämie bitte schicken
an:
Name | Vorname
| Firma/Abteilung
des von mir geworbenen
Neukunden
Geldprämie
15 Euro
Sind Sie zufrieden?
Empfehlen Sie uns weiter!
Für jede Empfehlung
, die zu einer Mitgliedsc
haft eines Bertelsmann-Mit
arbeiters, Ehepartners
oder Kindes
eines Bertelsmann-Mit
arbeiters führt, bedank
en wir uns mit einer
der hier abgebildeten
Prämien.
Mitglieder werben
Mitglieder
Wir verlosen
einen iPod nano!
4 GB, silber
_ im Wert von 139,
Euro
BKK_Werbeblatt_up_3_2008_rz.qxd 05.08.
2008 15:41 Uhr Seite 1
Info
Info zu den Prämien und Teilnahme-
formulare unter: www.bertelsmann-
bkk.de/werben oder 0 52 41/80-
74 000 (mit Telefon-Flatrate) bzw.
08 00/80-74 000 (gebührenfrei)
Im Rahmen der Früherkennungsmaßnahmen
für Kinder wird es künftig auch eine Früherken-
nungsuntersuchung auf Hörstörungen bei Neu-
geborenen als Leistung der gesetzlichen Kran-
kenversicherung (GKV) geben. Das beschloss
der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am
19. Juni 2008 in Berlin.
Weitere Früherkennungsuntersuchung für Kinder ab 1.1.2009
Hörscreening für Neu-
geborene wird GKV-
Leistung
In Deutschland wird etwa eines von
tausend Kindern mit einer beidseiti-
gen Hörstörung geboren. Bleibt diese
Schädigung unentdeckt und wird des-
halb nicht frühzeitig behandelt, kommt
es neben Entwicklungsstörungen in
unterschiedlichen Bereichen vor allem
zu Störungen der Sprachentwicklung.
Je früher die Erkrankung festgestellt
und behandelt wird, desto besser
kann den Kindern geholfen werden.
Das Kinderfrüherkennungsprogramm
gehört seit 1971 zum Pflichtleistungs-
katalog der GKV. Derzeit werden die
Kinder-Richtlinien, die dem Kinder-
früherkennungsprogramm zugrunde
liegen, überarbeitet und dem neuesten
Stand der medizinischen Erkenntnisse
angepasst. Betroffen sind sowohl die
Untersuchungsinhalte als auch die
Abstände zwischen den jeweiligen Un-
tersuchungen. Erst im Mai 2008 hatte
der G-BA mit der Einführung der U7a
das Kinderfrüherkennungsprogramm
auf jetzt insgesamt zehn ärztliche Un-
tersuchungen erweitert.
Der Beschluss des G-BA wurde dem
Bundesministerium für Gesundheit
(BMG) zur Prüfung vorgelegt und tritt
nach der im August erfolgten Nichtbe-
anstandung und der ebenfalls bereits
erfolgten Bekanntmachung im Bun-
desanzeiger am 1. Januar 2009 in Kraft.
Der Beschlusstext und eine Beschluss-
erläuterung zu diesem Thema sind im
Internet veröffentlicht:
www.g-ba.de/informationen/be-
schluesse/681/
10 Vorsorge
Verlosung
Hörspiel-Tipp ,,Upsi findet den
schönsten Klang der Welt"
Das Hörspiel ,,Upsi findet den
schönsten Klang der Welt" von der
Unfallkasse Berlin sensibilisiert Kin-
der im Alter von 4 bis 6 Jahren für
Klänge und schult die auditive Wahr-
nehmung. Entwickelt wurde Upsi
von der Regisseurin Stini Arn im
Rahmen ihres Masterstudiengangs
Sound Studies und dem Berliner
Kindermusiker Robert Metcalf.
In dem Hörspiel begeben sich Upsi
und seine Freunde mit ihrem Schiff
,,Sturmtüte" auf die Suche nach
dem schönsten Klang der Welt. Sie
entdecken neue Geräusche wie die
Unterwasserwelt oder lernen ein
Insektenkonzert kennen. Gezielte
Fragen wie ,,Lauscht, was Upsi hört"
regen die Kinder zum bewussten
Hören und Assoziieren an. Am Ende
beschreiben die Zuhörer in einem
Brief an Upsi ihren eigenen Lieb-
lingsklang.
Die Ideengeber von Buch und CD
verstehen ihr akustisches Angebot
als Gesundheitsprävention nach
dem Motto: ,,Wer gelernt hat, Hör-
erlebnisse wahrzunehmen und zu
unterscheiden, achtet auch in Zu-
kunft darauf, seine Ohren nicht mit
zu viel Lärm zu überfordern". Für Kin-
dergartenkinder empfiehlt es sich,
nur einzelne Tracks zu hören.
Für die ersten 20 Interessenten hat
uns die Unfallkasse Berlin 20 Gratis-
CDs zur Verfügung gestellt. Mailen
Sie an: gesundheit@bertelsmann-
bkk.de oder rufen Sie an unter 0 52
41/80-74 016.
11
Betriebliche Gesundheitsförderung
Über alle Grenzen hinweg beteiligen
sich an der Kampagne Move Europe
Unternehmen aus 23 europäischen
Ländern, allein rund 600 aus Deutsch-
land. Zusammen mit der Europäischen
Kommission verlieh der BKK Bun-
desverband Anfang Dezember zum
zweiten Mal den ,,Deutschen Unter-
nehmenspreis Gesundheit". Unter den
Preisträgern ist zum wiederholten Male
die Bertelsmann AG.
Elf vorbildlich gesunde Unternehmen
erhielten am 2. Dezember im Rahmen
des BKK-Kongresses ,,Wettbewerbs-
vorteil Gesundheit" eine Auszeich-
nung. Prof. Dr. Karl Kuhn, Direktor der
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und
Arbeitsmedizin, Horst Kloppenburg,
Generaldirektion Gesundheit bei der
Europäischen Kommission, Prof. Dr.
Elisabeth Pott, Direktorin der Bundes-
zentrale für gesundheitliche Aufklärung,
und Dr. Hildegard Demmer, Stellver-
treterin des Vorstandes des BKK Bun-
desverbandes, verliehen die Urkunden
für ,,Gesunde Mitarbeiter in gesunden
Unternehmen". Die Jury richtete ihr
Augenmerk insbesondere auf die The-
menfelder Raucherprävention, gesunde
Ernährung, körperliche Aktivitäten und
psychische Gesundheit.
In der Kategorie Großunternehmen
zeichnete die Jury die Unternehmen
BASF, Bertelsmann, Daimler, Deutsche
Post World Net, Gothaer Versicherun-
gen, Metro Group, SAP und die Stadt-
werke München für ihr vorbildliches
Gesundheitsmanagement aus.
Gero Hesse, Vice-President Human
Resources im Hause Bertelsmann:
,,Bertelsmann befindet sich nach 2007
Bertelsmann AG für herausragendes Engagement im
betrieblichen Gesundheitsmanagement ausgezeichnet
Verleihung Deutscher
Unternehmenspreis Gesundheit
Europäische Kommission und BKK Bundesverband zeichnen Unternehmen
für herausragende betriebliche Gesundheitsförderung aus.
erneut unter den Preisträgern, da wir
das umfassende Gesundheitsmanage-
ment im Konzernarbeitskreis ,Mensch &
Gesundheit' koordinieren. Unter der
Prämisse einer partnerschaftlichen
Unternehmenskultur vernetzt der
Arbeitskreis verschiedene Aktivitäten
durch die Bertelsmann BKK über das
Gesundheits- und Sportprogramm bis
zum Betriebssozialdienst."
Move Europe ist eine Initiative des
Europäischen Netzwerks zur Betriebli-
chen Gesundheitsförderung (ENWHP).
Der BKK Bundesverband koordiniert die
bis 2009 angesetzte Kampagne sowohl
in Deutschland als auch europaweit. In-
teressierte Unternehmen können ihre
Gesundheitsförderungsmaßnahmen
unter www.move-europe.de überprü-
fen und Move-Europe-Partner werden.
Neben der Bertelsmann AG wurden die folgenden Unternehmen ausgezeichnet:
Daimler AG, StiftungsKlinikum Mittelrhein GmbH, Kreisverwaltung Recklinghausen,
ConSol* Software GmbH, BASF SE, METRO Group, Stadtwerke München GmbH,
Deutsche Post World Net, SAP AG, Gothaer Versicherungen.
Eine Kampagne
des Europäischen Netzwerks
zur betrieblichen Gesundheitsförderung
(ENWHP)
Horst Kloppenburg
Europäische
Kommission
Move Europe-Partner
Excellence
Bertelsmann AG
wird ausgezeichnet für herausragendes
Engagement im betrieblichen Gesundheitsmanagement
Köln, den 2. Dezember 2008
Dr. Hildegard Demmer
Stellvertreterin des Vorstandes des
BKK Bundesverbandes
Deutscher
Unternehmenspreis Gesundheit 2008
12 Serie eGK
Grundsätzlich gilt: Jeder der 70
Mio. gesetzlich versicherten Bürger in
Deutschland erhält im Laufe der Zeit die
neue elektronische Gesundheitskarte
mit Foto. Lediglich Kinder und Jugend-
liche unter 15 Jahren sowie Versicherte,
denen die Erstellung des Fotos nicht
möglich ist (z. B. weil sie pflegebe-
dürftig und nicht mobil sind) erhalten
eine elektronische Gesundheitskarte
ohne Foto.
Die Gesundheitskarte wird für jeden
Versicherten grundsätzlich kostenlos
sein. Nur die Kosten des Fotos, das
auf die Karte aufgebracht wird, sind
vom Versicherten zu tragen. Ihr Foto
werden wir rechtzeitig persönlich von
Ihnen anfordern.
Sie möchten nicht warten und Ihr Fo-
to nicht per Post einreichen? Kein Pro-
blem. Wir bieten Ihnen bereits heute
die Möglichkeit an, Ihr Foto online über
unsere Homepage www.bertelsmann-
bkk.de/egk abzugeben.
Anforderungen an das Foto:
Grundsätzlich gilt: Wie beim Passfoto
muss das Lichtbild des Karteninhabers
diesen zweifelsfrei erkennen lassen.
Damit Sie sicher sein können, dass
Ihr Foto für die neue Karte problemlos
eingesetzt werden kann, sollte es da-
her analog zu Passbildern folgende
Kriterien erfüllen:
Die elektronische Gesundheitskarte (eGK)
Die eGK wird die bisherige Krankenversichertenkarte ablösen und bereits beim ersten Blick wird ein wich-
tiger Unterschied sichtbar: das Foto. Es weist Sie in Zukunft schnell und zuverlässig als Karteninhaber aus
und beugt beim Verlust der Karte einem eventuellen Missbrauch durch unberechtigte Dritte vor.
Die eGK bekommt ein Gesicht!
Format:
35 x 45 mm (Hochformat,
ohne Rand und abgerundete
Ecken). Gesichtshöhe: 32 bis
36 mm (entspricht ca. 70 bis
80 % des Fotos)
Gesicht zentral platziert.
Bei Online-Abgabe wird Ihr
Foto automatisch durch unser
Internetmodul formatiert.
Farbe:
schwarz-weiß oder farbig
Qualität:
scharf, klar und kontrastreich. Foto-
abzug frei von Knicken und Verunrei-
nigungen
Hintergrund:
neutral, einfarbig und mit deutlichem
Kontrast zu Gesicht und Haaren
Ausleuchtung:
gleichmäßig ohne Reflexionen,
Schatten oder rote Augen
Kopfposition:
frontal (nicht im Profil)
Gesichtsausdruck:
neutral mit geschlossenem Mund
und Blick in die Kamera
Augen:
geöffnet und vollständig sichtbar,
Blick gerade in die Kamera
Brillenträger:
Gläserrand oder Gestell dürfen Au-
gen nicht verdecken
Augen müssen klar und deutlich
erkennbar sein (keine Reflexionen
auf den Gläsern, getönte Gläser oder
Sonnenbrillen)
Tipp
Reichen Sie Ihr Foto online bei
uns ein!
Sie benötigen keinen Fotografen
und sparen Kosten. Wir bieten Ihnen
bereits heute die Möglichkeit, Ihr
Foto online über unsere Home page,
www.bertelsmann-bkk.de/egk, ab-
zugeben.
Kopfbedeckung:
grundsätzlich nicht erlaubt
Ausnahmen sind zulässig, z. B. aus
religiösen Gründen, in diesem Fall
muss das Gesicht von Kinn bis Stirn
erkennbar sein und es dürfen keine
Schatten auf dem Gesicht entstehen
(eindeutige Identifizierung darf also
durch Kopfbedeckung nicht beein-
trächtigt sein).
13
Kurzmeldungen
Rentenberatung 2009
Termine
An den folgenden Terminen haben
Sie wieder die Möglichkeit, Ihre Ren-
tenversicherungsunterlagen von einer
Expertin der Deutschen Rentenver-
sicherung auf Vollständigkeit prüfen
zu lassen. Die persönliche Beratung
findet an den folgenden Tagen bei der
Bertelsmann BKK in der Carl-Miele-
Str. 214 in Gütersloh statt: 17. März
(Di) und 25. März (Mi).
Einen Termin können Sie im Sekreta-
riat der BKK vereinbaren: 0 52 41 / 80-74
012, marion.froehning@bertelsmann-
bkk.de
Wichtig: Aus Gründen des Daten-
schutzes bringen Sie bitte zur Beratung
neben Ihren Versicherungsunterlagen
auch Ihren Personalausweis mit.
Tipp
Die Deutsche Rentenversicherung
informiert auch per Servicetelefon-
Nummer: 0 30/70 01 83 80 98 und
im Internet: www.deutsche-renten-
versicherung.de
Neue Gesichter
in der BKK
Neu im Service-Team Arbeitgeber sind Daniela Schneide-
reit und Sandra Weiss. Sie folgen auf zwei in Erziehungs-
zeit gegangene Mitarbeiterinnen. Zu den Aufgaben des
siebenköpfigen Teams gehört neben der Überwachung
des Meldewesens für die An-, Ab- und Ummeldung von
Beschäftigungsverhältnissen die Sicherstellung eines rei-
bungslosen Einzugs der Sozialversicherungsbeiträge für rund
7.600 Arbeitgeber.
Sandra Weiss: ,,Insgesamt führt dies zu einem Zahlungs-
eingang von rund 22 Mio. Monat für Monat. Deutlich
höhere Zahlungseingänge verzeichnen wir in den Monaten
mit Einmalzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld." Die
im Auftrag der Renten- und Arbeitslosenversicherung einge-
nommenen Beiträge werden den gesetzlichen Vorgaben ent-
sprechend direkt an die Deutsche Rentenversicherung bzw.
die Bundesagentur für Arbeit weitergeleitet. Dies gilt von
2009 an auch für die Krankenversicherungsbeiträge. Diese
verbleiben nicht mehr bei der Krankenkasse, sondern gehen
zukünftig direkt an den beim Bundesversicherungsamt an-
gesiedelten Gesundheitsfonds, der die Gelder entsprechend
der Risikostruktur unter den Kassen verteilt.
Von A wie Abnehmen bis Z wie Zu-
satzstoffe: In unserem Online-Modul
GesundheitOnline dreht sich im ersten
Quartal alles um das Thema Ernährung.
Lesen Sie, wie Sie mit Genuss abneh-
men und mit vollwertiger Ernährung Ihr
Gewicht halten und Ihrem Körper und
Ihrem Wohlbefinden etwas Gutes tun
können. Außerdem haben wir für Sie
ein paar Ernährungsmythen ,,entzau-
bert" und den ,,Bio-Boom" im Hinblick
auf seinen gesundheitlichen Aspekt
unter die Lupe genommen.
Tipp
Zusammenfassungen der vorherigen
Chats finden Sie ebenfalls unter dem
genannten Link, so zu den Chats
der Themenwelt Stress: ,,Stress im
Alltag und wie man ihn verhindern
kann." und ,,Stressprävention Wel-
che Methoden sind erfolgreich?"
Gesundheit Online
Die Ernährungsthemen im Experten-
chat lauten:
13.1. ,,Freude am Essen trotz Diabetes"
17.3. ,,Ernährung kinderleicht Wie Sie Ihre
Kinder an gesundes Essen gewöhnen."
Jeweils von 20 bis 21.30 Uhr
www.bertelsmann-bkk.de/chat
14 fit for life
Neu: ,,fit for life"-Bonus
Als besonderes Highlight können
Sie vom 1. Januar an für Ihre Teilnahme
an den hier aufgeführten ,,fit for life"-
Gesundheitsangeboten einen Bonus
erhalten. Zusammen mit weiteren
bonifizierten Vorsorge- und Früherken-
nungsleistungen sowie allgemeinen
sportlichen Aktivitäten, wie dem Sport-
abzeichen, winkt Ihnen ein Bonus von
bis zu 150 in zwei Jahren. Für Kinder
und Jugendliche gibt es altersgemäße
Kriterien und ebenfalls einen Bonus.
Bestellen Sie Ihr Bonusheft unter
www.bertelsmann-bkk.de/bonus. Dort
finden Sie auch detaillierte Informatio-
nen. Oder rufen Sie uns an. Wir beraten
Sie gern: 0 52 41/80 74 000.
Mitmachen fit machen
Die BKK-Aktivwoche
2009 das exklusive
Präventionsprogramm
für BKK-Versicherte
Die BKK-Aktivwoche verbindet Ur-
laub mit aktiver Gesundheitsvorsorge.
Dabei wird in 52 renommierten Kur-
orten in ganz Deutschland eine breite
Palette von Möglichkeiten geboten
für jeden ist etwas dabei. Die Aktiv-
wochen werden von qualifizierten und
erfahrenen Fachleuten durchgeführt.
Ziel ist es, in fröhlicher Gemeinschaft
Krankheitsrisiken und Belastungen
einzudämmen bzw. ihre Entstehung
zu verhindern sowie die Gesundheit
zu fördern.
Die Basisprogramme sind geprägt
durch die Schwerpunkte Bewegung,
Ernährung und Entspannung. Zudem
gibt es folgende Spezialprogramme:
Aktiv Plus für Fortgeschrittene
Ernährung
Stressbewältigung
Rücken und Körperhaltung
junge Leute bis 35 Jahre
Familien
Frauen
Venen
Junggebliebene ab 60
Geprüfte Qualität
Alle Aktivwochen-Veranstalter sind
in ein Qualitätssicherungsmanage-
ment integriert, das die Einhaltung
unserer hohen Qualitätsstandards
gewährleistet. Als einziger Anbieter
von Aktiv- oder Gesundheitswochen
kontrolliert der Gesundheitsservice
dabei die Effektivität der Programme
durch eine ,,Effektmessung". Rund 3/4
der Teilnehmer im Jahre 2007 setzen
demnach auch nach sechs Monaten
noch Kursinhalte (z. B. Bewegungs-
und Entspannungsübungen) im Alltag
um. Bei 69 % der Befragten wirkt sich
die Teilnahme positiv auf den Gesamt-
Gesundheitszustand aus. Sie bewegen
sich mehr und fühlen sich körperlich
besser in Form als vor der Kursteilnah-
me. Etwa 40 % der Teilnehmer geben
positive Auswirkungen auf die Arbeits-
situation an.
Deutliche Veränderungen des Ge-
sundheitsverhaltens sind auch in den
Bereichen Bewegung und Ernährung si-
gnifikant. 92 % der Teilnehmer glauben
nach der Seminarteilnahme viel bzw.
sehr viel für ihre eigene Gesundheit
tun zu können.
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Wir unterstützen Ihre Teilnahme an
der BKK-Aktivwoche mit einem Zu-
schuss in Höhe von 160 für Erwach-
sene bzw. 110 für Kinder ab 4 Jahren
im Familienprogramm.
Den aktuellen Aktiv-
wochen-Kat alog 20 09
b e s t e l l e n S i e u n t e r
0 52 41/80 74 000. Oder
n u t ze n S i e u n s e r e n
Online-Ser vice unter:
www.bertelsmann-bkk.de/
aktivwoche
Gesundheitskurse
mit BKK-Zuschuss
easy! die Präven-
tionskursdatenbank
sagt, wo
Sie suchen einen qualitätsgeprüften
Gesundheitskurs in Ihrer Region? Kli-
cken Sie doch einmal in unsere Präven-
tionskursdatenbank easy!. easy! nennt
für nahezu jeden Ort qualitätsgeprüfte
und damit zuschussfähige Gesund-
Jetzt mit Bonus
,,fit for life" das Gesund-
heitsprogramm 2009
Von der Aktivwoche über Gesundheitskurse und Kooperationen mit Fit-
nessstudios bis zu Beratungsangeboten per Telefon und Internet wir
unterstützen Sie auf vielfältige Weise, fit und aktiv zu werden. Natürlich
bundesweit.
15
fit for life
heitskurse wie Nichtrauchertrainings,
Rückenschulen, Ernährungs- und
Stressbewältigungskurse. Bei allen ge-
listeten Kursen erstatten wir einmal pro
Jahr 85 % der Kosten bis maximal 80 .
www.bertelsmann-bkk.de/easy
Bertelsmann intern
Fit und aktiv mit dem
Sport- und Gesund-
heitsprogramm
Das von uns geförderte Bertelsmann
Sport- und Gesundheitsprogramm
bietet im Raum Gütersloh wöchentlich
über 100 gesundheitsorientierte ar-
beitsplatznahe Sport- und Bewegungs-
angebote in Kursform. Als Bertels-
mann-Mitarbeiter finden Sie ein weit
gefächertes Themenangebot: Aquafit-
ness, Rückentraining, Nordic Walking,
Taiji Quan, Autogenes Training, Yoga
u. v. m. Das Kursangebot für das erste
Halbjahr 2009 ist soeben erschienen.
Sie erhalten es in den bekannten Aus-
legestellen in den Gütersloher Firmen
oder online im Bertelsmann-Intranet
(Benet).
Gesundheitsinitiative BeFit
Mittelfristig sollen alle Bertelsmann-
Mitarbeiter von arbeitsplatznahen
Bewegungsangeboten profitieren
können. Hierzu haben wir mit dem
Bertelsmann Sport- und Gesundheits-
programm die Gesundheitsinitiative
BeFit gestartet. Informationen unter:
www.befit.bertelsmann.de
Kooperationen mit
Fitnessstudios
Als Kunde der Bertelsmann BKK
profitieren Sie von günstigeren Konditio-
nen bei folgenden Fitnessstudios: Fit-
ness-First/Fitness Company (über 100
Studios, u. a. in Berlin, Bielefeld, Köln,
Wilhelmshaven), Ampano (Gütersloh)
und Fitness World Club (Pößneck).
Nähere Informationen erhalten Sie bei
unseren Kooperationspartnern.
BKK Quitline
Rauchfrei 2009 wir
unterstützen Sie gern
Die qualifizierten Berater der BKK
Quitline geben Ihnen ausführliche
Antworten auf alle Fragen zum Thema
(Nicht-)Rauchen und gehen je nach
Ihrem persönlichen Bedarf auf die
unterschiedlichen Möglichkeiten der
Raucherentwöhnung ein. Ferner wer-
den Kontakte zu regionalen Angeboten
vermittelt.
Die kostenlose BKK Quitline errei-
chen Sie montags bis freitags von 8 bis
20 Uhr unter der Rufnummer: 0 18 01/
40 55 41 01 210 (zum Ortstarif)
Von der BKK Quitline können Sie auf
Wunsch direkt in die telefonische Rau-
cherentwöhnung durchstarten. Der Vor-
teil dieses persönlichen Coachings liegt
in der örtlichen Unabhängigkeit und in
der freien Termingestaltung. Kern der
Beratung ist der Umgang mit kritischen
Rauchsituationen und das gemeinsame
Erarbeiten von Bewältigungsstrategien.
Es sind sechs Gespräche à 30 Minuten
vorgesehen.
Information/Anmeldung:
01 80/15 00-3 46 (Mo.Fr. von 8 bis 20 Uhr)
Gebühr: 150 (Der Bertelsmann BKK-
Zuschuss beträgt 80 .)
Wir leisten mehr!
,,Rund 96 % der Krankenkassenleis-
tungen sind gleich", so die Stiftung
Warentest. Unser Gesundheitspro-
gramm ,,fit for life" ist ein Beispiel,
welche Mehrleistungen eine Kran-
kenkasse über den gesetzlichen
Leistungskatalog hinaus bieten
kann. Alle Mehrleistungen, die die
Bertelsmann BKK bietet, ersehen
Sie im Internet unter www.bertels-
mann-bkk.de/plus
Mehr Infos
Ausführliche Informationen zu allen
,,fit for life"-Angeboten erhalten
Sie im Internet unter www.bertels-
mann-bkk.de/fitforlife oder bei Ihrem
Kundenberater im Service-Team
Leistungen: 0 52 41/80 74 000.
16 Essen & Trinken
An jedem Silvester beschließt so
mancher, im nächsten Jahr mehr Sport
zu treiben, sich gesünder zu ernähren
und dabei am besten noch etwas abzu-
nehmen. Und meistens bleibt es beim
guten Vorsatz. Doch warum nicht gleich
die Chance beim Schopfe fassen und
schon bei der Silvesterparty den Vorsät-
zen frisches Leben einhauchen? Spaß
und gute Laune sind die perfekte Würze
für Veränderungen und motivieren, das
einmal Probierte im neuen Jahr kon-
sequent weiterzumachen. Hier einige
Tipps für eine knackige und fruchtige
Partynacht mit viel Obst und Gemüse
zum Ins-Neue-Jahr-Schlemmen. Bei ei-
nem so bunten und vielseitigen Anblick
greifen auch eingefleischte Gemüse-
muffel gerne zu und kommen so auf
den Geschmack von ,,5 am Tag", dem
gesunden Genusstrend: 5 Portionen,
also 5 Handvoll Obst und Gemüse am
Tag, wirklich ganz einfach!
Raclette mit viel Gemüsepower
Am schönsten ist es, Zubereitung und
Schlemmen an einen Tisch zu bringen.
Mit einem Raclette-Grill können nicht
nur Käsescheibchen geschmolzen wer-
den. Er eignet sich auch zum schnellen
Garen von Gemüse wie Karotten,
Zucchini, Tomaten, Brokkoli und Champi-
gnons. Natürlich kann man das Gemüse
ganz klassisch mit Käse überbacken.
Lecker sind aber auch Kombinationen
mit Fisch, Meeresfrüchten oder zartem
Fleisch. Dazu ein paar leckere Salate
und um das Warten zu verkürzen Ge-
müse- und Obstspießchen oder Gemü-
sesticks mit verschiedenen Dips.
Jahreswechsel: Statt
guter Vorsätze gleich
was ändern
F
ot
o
s: www
.1000r
ez
ept
e.
de
Die besten Tipps für einen obst- und gemüsereichen
Start ins neue Jahr
Gefüllte Avocado mit
Lachs
(für 4 Personen)
2 Avocados, Saft 1 Zitrone, 1 Knob-
lauchzehe, 250 g Saure Sahne, Salz,
weißer Pfeffer, 50 g Graved Lachs,
zerstoßener schwarzer Pfeffer, Dill
Die Avocados waschen, halbieren und
jeweils die Kerne entfernen. Mit einem
Löffel das Fruchtfleisch herauslösen
und sofort mit Zitronensaft beträufeln.
Knoblauchzehe schälen und auspres-
sen. Das Fruchtfleisch fein pürieren
und mit Knoblauch und Saurer Sahne
verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zitro-
nensaft abschmecken. Den Lachs in
feine Würfel schneiden und vorsichtig
unterheben. Die Avocadomasse in
einen Spritzbeutel mit großer Stern-
tülle geben und in die Avocadohälften
spritzen. Mit zerstoßenem Pfeffer
bestreuen und mit Dill und einigen
Lachswürfelchen garnieren.
Pro Person: 314 kcal (1314 kJ), 7,3 g Eiweiß,
29,2 g Fett, 3,6 g Kohlenhydrate (0,3 BE)
Fitness-Teller mit Dip
(für 4 Personen)
12 Bund Radieschen, 1 Staude Bleich-
sellerie, 1 Bund Möhren, 400 g Paprika-
quark, 200 g Joghurt
Gemüse waschen und putzen und auf
einem Teller anrichten. Paprikaquark
mit Joghurt verrühren und mit dem
Gemüse anrichten.
Pro Person: 225 kcal (941 kJ), 10,8 g Eiweiß,
12,9 g Fett, 15,2 g Kohlenhydrate (1,3 BE)
Vitamin-Becher
(für 1 Person)
1 frische Feige, 100 g Beerenfrüchte (z. B.
Himbeeren, Heidelbeeren, frisch oder TK),
3 EL Haferflocken, 1 EL Kleie, 1 TL Vanille-
zucker, 100 g fettarmer Joghurt
Die Feige in Scheiben schneiden, die
Beeren waschen, putzen bzw. auftau-
en. Mit Haferflocken und Kleie in ein
großes Glas geben. Joghurt mit Vanil-
lezucker verquirlen und darüber geben.
Kurz durchziehen lassen.
255 kcal (1067 kJ), 10,5 g Eiweiß, 4,6 g Fett,
41,2 g Kohlenhydrate (3,4 BE)
17
Medizin
Die Weltgesundheitsorganisation
WHO hat für Frauen einen Blutdruck
von weniger als 100/60 mmHg und
für Männer von unter 110/70 mmHg
als niedrigen Blutdruck (medizinisch:
Hypotonie) festgelegt. Demnach sind
zwischen 3 und 5 % unserer Bevölke-
rung hiervon betroffen.
In den meisten Fällen ist ein niedriger
Blutdruck Veranlagung, die man vor
allem bei jüngeren, schlanken Frauen
antrifft. In seltenen Fällen sind Mittel
gegen Bluthochdruck, Entwässerungs-
mittel, Psychopharmaka oder Parkin-
sonarzneien die Ursache. Auch wenn
keine gesundheitliche Gefahr besteht,
ist ein niedriger Blutdruck für die Betrof-
fenen oft recht unangenehm:
Mögliche Symptome bei Hypotonie
Müdigkeit und Antriebsschwäche
Lustlosigkeit
Konzentrationsstörungen
Schwindel, Schwarzwerden vor den
Augen
Frösteln, Kältegefühl in Händen und
Füßen
Kopfschmerzen und Wetterfühligkeit
Schlaflosigkeit
Schweißausbrüche
Herzklopfen, schneller Puls (Tachycar-
die), Ohrensausen
kurze Ohnmachtsanfälle
Bluthochdruck ist ein Hauptrisikofaktor für gefährliche Herz-Kreislauf-Erkran-
kungen und muss daher häufig mit blutdrucksenkenden Mitteln behandelt
werden. Bei einem niedrigen Blutdruck reagieren die Ärzte weniger prompt,
denn er stellt meistens kein Risiko für die Gesundheit dar. Im Gegenteil: Er
ist gesund für das Herz und hält die Gefäße jung.
Niedriger Blutdruck
Verstärkende Situationen meiden
längeres bewegungsloses Stehen
(durch sogenannte Zehenstand-Übun-
gen unterbrechen)
pralle Sonne und überhitzte Räume
große Mahlzeiten (durch mehrere
kleine Mahlzeiten ersetzen, um den
Kreislauf nicht unnötig zu belasten)
Wärmestau (zu enge und luftundurch-
lässige Kleidung)
zu viel Alkohol
starkes Rauchen
Zur Therapie sind allerdings wenn
keine organische Ursache vorliegt nur
selten blutdrucksteigernde Medi-
kamente nötig. Die hier genannten
Maßnahmen dürften den Beschwerden
ausreichend entgegenwirken. Allenfalls
können zusätzlich noch herz- und kreis-
laufanregende pflanzliche Arzneimittel,
z. B. Weißdorn, hilfreich sein.
Niedriger Blutdruck kann jedoch auch
durch andere Krankheiten entstehen.
Dazu gehören Erkrankungen des Hor-
monsystems (z. B. eine Unterfunktion
der Schilddrüse oder Nebennieren-
rinde), Blutarmut (z. B. bei starken
Blutverlusten oder inneren Blutungen),
Erkrankungen des Nervensystems,
aber auch Erkrankungen des Herzens
wie z. B. ein Herzklappenfehler oder
eine gefährliche Herzschwäche. In-
fektionskrankheiten können ebenso
hinter den niedrigen Werten stecken.
Deshalb ist es wichtig, dass der Arzt
eine organische Ursache ausschließt
bzw. behandelt.
Die Deutsche Herzstiftung informiert
*Hypotonie, die bei Wechsel in die aufrechte
Körperlage (Sitzen oder Stehen) auftritt
Was wirkt niedrigem Blutdruck
entgegen?
ausreichender Schlaf
nach dem Aufwachen erst dehnen
und strecken, dann an der Bettkante
langsam zum Sitzen kommen, um
zusätzlich der sogenannten orthosta-
tischen Hypotonie* vorzubeugen
Beine so oft wie möglich hochlagern
etwas mehr Kochsalz verwenden
gesunde, ausgewogene Ernährung
(Hühnersuppe und Fleischbrühe
eignen sich gut wegen des Salzge-
haltes)
zwei bis 2,5 Liter Wasser pro Tag
trinken
Kaffee oder andere koffeinhaltige
Getränke steigern kurzfristig den
Blutdruck
Gefäße trainieren durch
täglich etwas Sport, nicht nur an den
Wochenenden
Ausdauertraining (Walking, Jogging,
Schwimmen, Radfahren)
Kraftsport/Kraftgymnastik
Wechselduschen
Kneipp'sche Anwendungen
Bürstenmassage der Beine, Trocken-
bürsten (herzwärts mit kreisenden
Bewegungen)
Sauna
Urlaub an der See oder im Gebirge
F
ot
o
s: Ar
c
hiv
Das Krankheitsbild der Multiplen
Sklerose, kurz MS genannt, ist das
facettenreichste in der Neurologie und
wahrscheinlich sogar im gesamten
medizinischen Bereich. MS wird nicht
ohne Grund die ,,Krankheit mit den
tausend Gesichtern" genannt, denn
ihre Symptome sind vielfältig sie rei-
chen von Sehstörungen, Sensibilitäts-
störungen wie Kribbeln oder Taubheit,
Schwäche und Gleichgewichtsstörun-
gen bis zu chronischer Müdigkeit und
Erschöpfung. Bei Maren Valenti waren
es vor allem die unerklärlichen Stürze,
verpasste Torchancen, eine zeitweise
Unkontrollierbarkeit ihrer Bewegungen,
die sie ohne die Diagnose zu kennen
dazu veranlassten, sich endgültig vom
Leistungssport zu verabschieden.
Angriff auf das Zentrale
Nervensystem
MS ist eine chronisch-entzündliche
Erkrankung des Zentralen Nerven-
systems, also des Gehirns und des
Mit 21 Jahren war die professionelle Eishockey-Nationalspielerin Maren Valenti Stürmerin der Eisbären Berlin
und die erste Frau im deutschen Eishockey, die in einer reinen Männerliga auflief. Damit und mit ihren weiteren
Erfolgen im Eissport schrieb die gebürtige Freiburgerin ein Stück Eishockey-Geschichte: vier Europameisterschafts-
teilnahmen, fünf Weltmeisterschaftsteilnahmen, viermal ,,Deutscher Meister", Olympionikin 2002 in Salt Lake City.
Als im April 2006 bei der damals knapp Dreißigjährigen Multiple Sklerose (MS) diagnostiziert wurde, stellten sich
viele Fragen: Wie sollte es weitergehen? Konnte sie weiter Eishockey spielen? Darf man mit MS überhaupt noch
trainieren und Sport treiben?
Maren Valenti
Rückenmarks. Sie beginnt meist im
jungen Erwachsenenalter zwischen 20
und 40 Jahren. Allein in Deutschland
sind etwa 130.000 Menschen betrof-
fen, Frauen zwei- bis dreimal so häufig
wie Männer. Jährlich kommen rund
3.000 Neuerkrankungen hinzu. Fehl-
gesteuerte körpereigene Immunzellen
greifen die Schutzhülle der Nervenfa-
sern irrtümlich an. Sie zerstören die
Markscheide, deren wichtige Aufgabe
es ist, dafür zu sorgen, dass die Funkti-
onsbefehle, die das Gehirn dem Körper
Ein aktives Leben mit MS
18 Fokus
F
ot
o: Biog
en Idec
Buch -Tipp
Das neue Trainings-
handbuch ,,Bewegung
und Sport mit Multipler
Sklerose" bietet eine
Auswahl an Übungen
zum Training von Kraft,
Ausdauer und Koordina-
tion, die auf die Symptome der MS
zugeschnitten sind. Das Gratis-
Trainingshandbuch kann beim MS
Service-Center unter der kosten-
freien Servicenummer 0 80 00/
30 77 30 angefordert werden.
Weitere Informationen zum Thema
finden Patienten auf der Website
www.ms-life.de
erteilt, im Körper auch ankommen: Bei-
ne anheben, Arme anwinkeln, Finger
krümmen oder greifen. Normalerweise
schützt die Blut-Hirn-Schranke die na-
türliche Barriere zwischen dem Gewe-
be des Zentralen Nervensystems und
dem Blut die empfindlichen Nerven
im Gehirn vor schädlichen Einflüssen
wie z. B. Viren oder Bakterien. Bei MS
wird diese natürliche Schutzbarriere
durchlässiger: Die fehlgesteuerten
körpereigenen Immunzellen können in
das Zentrale Nervensystem eindringen.
Dort greifen sie die Nervenzellen an,
was zu Entzündungen sowie letzt-
endlich irreparablen Schäden führt.
Zurück bleiben Vernarbungen, die in
der Fachsprache als Plaques oder Lä-
sionen bezeichnet werden. Die Folge:
Erkrankungsbedingte Reaktionen des
Körpers die MS-typischen Sympto-
me treten auf.
Die Krankheit mit den
tausend Gesichtern
MS zählt zu den sogenannten Au-
toimmunkrankheiten, bei denen sich
der Körper selbst bekämpft. Das Im-
munsystem, das eigentlich die Aufgabe
hat, den gesunden Organismus vor
krankmachenden Bakterien oder Viren
zu schützen, bildet bei MS-kranken
Menschen Antikörper und Abwehrzel-
len gegen körpereigene Strukturen.
Bei manchen Autoimmunerkrankungen
wie z. B. Diabetes Typ 1 ist ein Or-
gan, hier die Bauchspeicheldrüse,
betroffen, das seine Funktion eines
bestimmten Bereichs nicht mehr oder
nur unzureichend erfüllen kann und
durch Medikamente gezielt unterstützt
werden muss. Da MS jedoch eine neu-
rologische Erkrankung ist, sind Art und
Intensität der Symptome hingegen viel-
fältig und stets davon abhängig, welche
Bereiche des Zentralen Nervensystems
attackiert werden:
Ataxie
Sind Kleinhirn und Rücken-
mark von MS betroffen, kommt es zu
Störungen des Gleichgewichtssinns
sowie der Koordination. Ein Zittern der
Gliedmaßen, der sogenannte Tremor,
ist häufig eine weitere Folge.
Empfindungsstörungen
Etwa
drei Viertel der MS-Patienten sind von
Problemen bei der Wahrnehmung be-
troffen, die sich durch Sehstörungen
und Taubheitsgefühle, Kribbeln, Ste-
chen oder Brennen äußern können. Die
Ursache: Entzündungen im Zentralen
Nervensystem.
Fatigue
Etwa ebenso viele MS-
Patienten leiden unter dem Fatigue-
Syndrom, einer andauernden, geistig-
körperlichen Müdigkeit sowie einer
schnell eintretenden Erschöpfung nach
kurzer Anstrengung.
Spastizität
Sind die Schädigun-
gen des Zentralen Nervensystems so
weit fortgeschritten, dass bestimmte
Muskelgruppen ausfallen, sind Bewe-
gungen nicht mehr gezielt zu steuern.
Schwächegefühl und Lähmungen, vor
allem in den Beinen, können auftreten,
Sprache und Gang können sich auffällig
verändern. Auch die Blasen- oder Darm-
kontrolle kann beeinträchtigt werden.
Schübe vermeiden
Auch wenn die Heilung der MS bisher
nicht in Sicht ist dank großer Fort-
schritte in der medizinischen Forschung
ermöglichen heutzutage moderne
Therapien wie die Antikörpertherapie
als Infusion eine Behandlung, die den
unvorhersehbaren Krankheitsverlauf
verlangsamen kann und damit die
Lebensqualität der Patienten deutlich
verbessert. Denn die MS schläft nicht:
Laufend entwickeln sich Entzündungs-
herde im Gehirn, die unvorhergesehen
Schübe auslösen können. Zu Beginn
der MS bilden sich die Symptome eines
Schubs Sehstörungen, Lähmungen
oder Taubheit meist vollständig zu-
rück. Doch jeder Krankheitsschub birgt
die Gefahr, dass eine Behinderung
zurückbleibt. ,,Der Erfolg der Therapie
lässt sich an der Anzahl der Schübe
ablesen je weniger Schübe, desto
besser die Therapie", so Professor
Bernd Kieseier aus Düsseldorf.
MS was nun?
Der MS kann ganz unterschiedlich
begegnet werden. Neben ausgewo-
gener Ernährung, Reduktion von Ge-
nussmitteln (Nikotin, Alkohol), frischer
Luft, Erfahrungsaustausch mit anderen
Menschen und vor allem Bewegung,
und zwar in dem Maße, in dem sie
möglich ist, haben sich verschiedene
Entspannungsmethoden wie autoge-
nes Training und Qigong bewährt. Trotz
vieler Höhen und Tiefen hat Maren Va-
lenti mit der tückischen Krankheit leben
gelernt. Einige Stunden arbeitet sie im
Fitnessstudio und widmet sich darüber
hinaus ihrer großen Leidenschaft, dem
Malen, das sie schon als Kind für sich
entdeckt hatte. Ihre farbenfrohen Pop-
Art-Bilder sind auf ihrer Homepage
www.marenvalenti.com ausgestellt
,,Art by Maren Valenti". Nicht die Krank-
heit, sondern sie selbst soll ihr Leben
bestimmen, und das will die Wahl-
Mannheimerin aktiv gestalten: ,,Heute
weiß ich, dass MS und Sport sich nicht
ausschließen. Ich treibe weiterhin re-
gelmäßig Sport. Das Training hält mich
fit und hilft mir, die Symptome der MS
besser zu bewältigen. Dadurch geht
es mir viel besser. Ich empfehle jedem
MS-Betroffenen regelmäßiges körper-
liches Training."
19
Fokus
20 Medizin
Reine Luft für reine Lungen
Wer seine Lunge pflegen will, muss
zuerst darauf achten, ihr möglichst
wenig zu schaden. Alle abwendbaren
Schadstoffe sollten vermieden werden.
An erster Stelle steht hier: Nicht rau-
chen! Tabakrauch (auch Passivrauchen)
ist mit großem Abstand der stärkste
Schädigungsfaktor.
Schadstoffe werden einfach
abtransportiert
Abwehrkräfte der Lungen sind ihre
Selbstreinigungskräfte. Beim gesunden
Menschen ist die Bronchialschleimhaut
in der Lage, einen Großteil der Schad-
stoffangriffe wirksam zu bekämpfen: Die
Schadstoffpartikel werden im Bronchial-
schleim gebunden, zum Verdauungstrakt
transportiert und dort ,,entsorgt". Die Im-
munabwehrzellen der Bronchialschleim-
haut bekämpfen Viren und Bakterien
wirksam. Impfungen sind geeignet, die-
se Immunabwehr zu unterstützen.
Allergie falscher Alarm des
Immunsystems
Wer allergisch reagiert, leidet an
einer überschießenden Entzündungs-
bereitschaft. Die Bronchialschleim-
haut schwillt an und verursacht eine
übertriebene Abwehrreaktion, wenn
Allergieauslöser wie z. B. Hausstaub-
milben-Partikel oder Birkenpollen einge-
atmet werden. Die Vermeidung solcher
Allergieauslöser kann Erleichterung
schaffen, ist aber häufig schwierig. Die
spezifische ,,Impfung" gegen sie (eine
sogenannte Hyposensibilisierung oder
spezifische Immuntherapie) kann die
hohe Entzündungsbereitschaft herab-
setzen. Segensreich wirkt die Inhalation
schonender kortisonartiger Substanzen
in Minimaldosis, die den Entzündungs-
prozess wirksam in Schach halten.
Keine Luft mehr
Wichtigster Folgeschaden dieser dau-
erhaften Bronchialentzündung ist die Ver-
engung der Atemwege. Jeder Atemzug
kostet dann mehr Kraft und Anstrengung,
da die Luft gegen zu hohen Widerstand
durch die verästelten Luftwege gepresst
werden muss. Hier können wirksame Er-
weiterungsmedikamente für Entlastung
sorgen, die dauerhaft eingenommen
werden müssen (sogenannte Beta-
mimetika und Vagolytika).
Lungenfacharzt Dr. Andreas Hell-
mann (A. H.) und Dr. Thomas Hering
(T. H.), ebenfalls Pneumologe und
stellvertretender Vorsitzender des
Bundesverbandes der Pneumolo-
gen, schildern uns das drängende
Problem der chronischen Bronchitis
oder COPD und geben weitere Ant-
worten auf die häufigsten Fragen:
Wie erklärt sich der Begriff COPD?
A. H.: COPD (chronic obstructive pul-
monary disease) ist der Sammelbegriff
für die chronisch obstruktive Bronchitis
und das Lungenemphysem.
Was passiert bei einer COPD im
Körper?
Würden Sie gerne im gebrauchten Badewasser Ihrer Nachbarn baden?
Vermutlich nicht. Bei der Luft, die wir atmen, haben wir nicht die Wahl: Wir
müssen sie atmen, wie sie ist. 10.000 Liter Luft pro Tag ziehen wir in unsere
Lungen und atmen sie wieder aus. Erwünscht dabei: 21 % Sauerstoffgehalt.
Unerwünscht: Staub, Rauch, Giftstoffe, Viren, Bakterien.
Damit die Lunge
nicht schlappmacht
A. H.: Die chronische Entzündung
der Schleimhaut zerstört die kleinen
Bronchien und Lungenbläschen. Die
Lunge verliert ihre Elastizität, sie wird
,,schlapp". Dadurch wird der Luftstrom
vor allem beim Ausatmen behindert
und es entwickelt sich im Laufe der
Jahre neben der Atemnot ein Gefühl
der ,,Überblähung".
Ist COPD weit verbreitet?
T. H.: COPD ist weltweit auf dem
Vormarsch und wird im Jahr 2020
(WHO-Schätzung) die dritthäufigste To-
desursache sein. In Deutschland leiden
etwa 5 Millionen Patienten an COPD.
Insbesondere bei Frauen nimmt die Er-
krankung aufgrund des zunehmenden
Zigarettenkonsums zu.
Wie entsteht die Krankheit und gibt
es da Risikogruppen?
T. H.: Neben dem Tabakrauchen spielt
als Ursache eine genetische Veranla-
gung eine nachrangige Rolle. Berufs-
bilder mit starker Rauch- und Staubbe-
lastung (z. B. Schweißer) zeigen eine
etwas erhöhte Gefährdung.
Wie erfolgt die Diagnose?
A. H.: Die wichtigste Untersuchung
ist die Lungenfunktionsanalyse. Dabei
stellt sich heraus, dass 5060 % der
Atemfähigkeit im Vergleich zu gesun-
den Lungen verloren gegangen sind.
Was raten Sie Menschen mit
COPD?
A. H./T. H.: 1. Gebot: Aufhören zu rau-
chen. Eine weitere Möglichkeit, seiner
Lunge etwas Gutes zu tun, ist Sport: Ein
trainierter Organismus benötigt weniger
Sauerstoff pro Atemleistung und dem-
zufolge muss weniger geatmet werden.
Training für den Körper ist also zugleich
Training für die Lunge. Sport und Bewe-
gung im Alltag wirken vorbeugend.
Was können wir tun, um unsere Lunge zu pflegen?
21
Medizin
Asthma oder COPD?
Wie unterscheiden
sich die beiden Krank-
heiten?
Atemnot, Husten und Auswurf sind
typische Anzeichen einer COPD und
auch von Asthma! Beide dieser weit
verbreiteten Lungenleiden zeigen
solche Symptome. Doch Ursachen,
Beginn der Erkrankung, Alter der Er-
krankten und Untersuchungsergebnis-
se zeigen Experten schnell, um welche
Lungenerkrankung es sich handelt. Und
das ist sehr wichtig, da beide Krank-
heiten ganz unterschiedlich behandelt
werden müssen.
Krankheitsgeschichte
Asthma beginnt oft schon im Kindes-
alter. COPD betrifft dagegen vor allem
Menschen ab dem 40. Lebensjahr. In
den meisten Fällen ist Rauchen die
Ursache für die Erkrankung. Eine COPD
entsteht schleichend über die Jahre
hinweg, denn der Husten wird zunächst
nicht ernst genommen. Asthma dage-
gen beginnt oft plötzlich und geht meist
mit Allergien wie Heuschnupfen und
Neurodermitis einher.
Atemnot
Bei Asthma besteht die Atemnot bei
einem akuten Asthmaanfall. Dieser
wird meist durch Belastung ausgelöst.
Auch bei der COPD ist die Atemnot
zunächst nur bei Belastung vorhanden,
im weiteren Verlauf der Krankheit aber
auch in Ruhe. Schließlich, in fortge-
schrittenem Stadium, verspüren COPD-
Patienten die Atemnot ständig.
Husten ist nicht gleich Husten
COPD-Patienten husten vor allem
morgens der typische Raucherhus-
ten. Der Auswurf ist klar bis gelblich
und flüssig. Asthmatiker müssen hus-
ten, wenn ein Asthmaanfall bevorsteht.
Der Husten ist dann trocken.
Die Ursachen
Ursache für die COPD ist die Schädi-
gung der Lunge. Die Flimmerhärchen
sterben ab und können die Lunge nicht
mehr reinigen. Sie verschmutzt und ent-
zündet sich. Rauchen ist der häufigste
Grund, in seltenen Fällen auch allgemei-
ne Luftverschmutzung. Bei Asthma be-
steht meist eine Überempfindlichkeit der
Lunge auf bestimmte Stoffe, wie Pollen,
Tierhaare oder Hausstaubmilben.
Gezielte Untersuchungen
Durch spezielle Untersuchungen,
etwa einen Lungenfunktionstest oder
eine sogenannte Peak-Flow-Messung,
kann der Lungenfacharzt weitere Un-
terschiede erkennen und die richtige
Diagnose stellen. So lässt sich z. B. bei
Asthma der Widerstand der Atemwe-
ge durch ein Bronchien erweiterndes
Spray senken, bei COPD kaum.
Frühe Behandlung wichtig
Trotz der Unterschiede der Erkran-
kungen haben beide noch etwas
gemeinsam: Sie werden häufig zu
spät erkannt oder falsch behandelt.
Lungenfachärzte schlagen daher Alarm.
Denn immer öfter kommen die Pa-
tienten erst in die Praxis, wenn sich
die Krankheit bereits manifestiert hat.
Durch eine rechtzeitige, qualifizierte
Diagnose können Asthma und COPD
aber gut behandelt werden.
Mit Sport und einer optimalen
Therapie kann der Alltag frei
und unbeschwert bleiben.
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Die Unterschiede auf einen Blick
Asthma
COPD
Atemnot
während des Anfalls
erst bei Belastung, später immer
Husten
unproduktiver Reizhusten, auch nachts
produktiv, meist morgens
Auswurf
wenig, glasklar und zäh
viel, gelblich und flüssig
Alter bei Beginn
Kinder, Jugendliche, Erwachsene bis 40 Jahre
Erwachsene ab dem 40. Lebensjahr
Beginn der Krankheit plötzlich, oftmals nach Heuschnupfen oder einem Infekt langsam und schleichend
Rauchen
kein Einfluss auf die Krankheit
Raucher sind besonders häufig betroffen
Weitere Informationen finden Sie unter: www.pneumologenverband.de
Anschriften
Ratgeber
22 Ratgeber
Ratgeber
Anschriften
GESUNDHEIT erscheint viermal im Jahr im
Rahmen der gesetzlichen Verpflichtung der
BKK zur Aufklärung über Rechte und Pflich-
ten aus der Sozialversicherung.
Herausgeber: AGIS Verlag GmbH, Baden-
Baden, in Zusammenarbeit mit dem BKK
Bundesverband, Essen. Dieser
ist ausschließlich für die gekenn-
zeichneten Artikel ver ant wort lich
im Sinne des Presserechtes. Für
indivi duel le Seiten einzelner Betriebs kran-
ken kas sen und Verbände zeichnen diese
verantwortlich.
Redaktion: Karin Grochowiak (Chefredak teu-
rin), Priska Sellung-Sylla
Artdirector: Martin Grochowiak
Layout: Joachim Faudt, Tania Stuchl
Bildnachweis Titel: Archiv
Verlag und Vertrieb: AGIS Verlag GmbH,
Geschäftsleitung: Karin Grochowiak, Beda
Sellung
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Preisrätsel: Alle Gewinner werden schriftlich
benachrichtigt. Ein Umtausch der Gewinne
ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist aus-
geschlossen. Mitarbeiter des Verlages und
deren Angehörige dürfen nicht teilnehmen.
Auf Wunsch wird das jeweilige Gewinner-
verzeichnis gegen Erstattung des Briefpor-
tos zugesandt. Alle Gewinne wurden von
Sponsoren gestiftet und belasten nicht die
BKK-Versichertengemeinschaft.
I M P R E S S U M
Hier finden Sie Anschriften
von Organisationen und
Selbsthilfe-Bundesverbän-
den, bei denen Betroffene
Adressen regionaler Selbsthil-
fegruppen erfragen können:
XP* Freu(n)de
Mondscheinkinder
Überlingerweg 2
81243 München
Tel.: 0 89/89 66 93 33
E-Mail: xeropig@aol.com
Internet:
www.xerodermapigmentosum.de
*Xeroderma pigmentosum = erblich
bedingte Hautkrankheit, bei der
UV-Licht die Erbsubstanz in den
Hautzellen schädigt. Das führt zur
Ausbildung meist bösartiger Haut-
tumore an den sonnenexponierten
Körperstellen.
Deutsche Morbus Crohn/
Colitis ulcerosa* Vereini-
gung (DCCV e. V.)
Reinhardtstr. 18
10117 Berlin
Tel.: 0 30/20 00 39 20
Fax: 0 30/2 00 03 92 87
E-Mail: info@dccv.de
Internet: www.dccv.de
*chronisch entzündliche Darm-
erkrankung
Deutscher Neurodermitis
Bund e. V.
Baumkamp 18
22299 Hamburg
Tel.: 0 40/23 08 10
Fax: 0 40/23 10 08
E-Mail: info@dnb-ev.de
Internet: www.dnb-ev.de
Themenübergreifende Informatio-
nen zu Selbsthilfegruppen erhalten
Sie bei der Nationalen Kontakt- und
Informationsstelle zur Anregung und
Unter stüt zung von Selbsthilfegrup-
pen (NAKOS), Wilmersdorfer Str. 39,
10627 Berlin, Internet: www.nakos.de
Ernährung
Wissen was stimmt
von Ulrike Gonder, Herder
Verlag, Freiburg; 128 S.,
kartoniert, ISBN 978-3-451-
06001-4; 7,95
Macht Fett fett? Sind
unsere Kinder zu dick?
Ist Vollkorn gesund? Wie
Willkommen auf
der Baby-Station!
Jede Geburt ist ein
neues Abenteuer
von Volker Ragosch und
Birgit Zebothsen, Südwest
Verlag, München; 224 Seiten,
gebunden, Pappband, 225
farb. Abb., ISBN 978-3-517-
08445-9; 16,95
Rund 3.000 Kinder er-
blicken in der Asklepios-
Klinik in Hamburg-Altona
jedes Jahr das Licht
der Welt und doch ist
jede Geburt ein neues
Abenteuer. Werfen Sie
einen Blick hinter die
Kulissen der Klinikarbeit,
mit diesem Buch voller
Geschichten und mensch-
licher Wärme.
Grönemeyers neues
Hausbuch der Gesundheit
von Dietrich H. W. Grönemey-
er, Rowohlt Verlag; 608 S.,
gebunden, zahlr. farb. Abb.,
ISBN 978-3-498-02503-8;
19,90
Rat in allen Medizinfra-
gen des Alltags zu den
wichtigsten Volkskrank-
heiten bietet dieses neue
Buch des bekannten und
innovativen Arztes als
Nachschlagewerk über
sein Konzept der Medizin
der Zukunft, die Mög-
lichkeiten des High-Tech-
Zeitalters und zugleich
das Wissen der Völker
und die Erfahrungen der
Naturheilkunde nutzen
will. Die zentrale Maxime:
Im Mittelpunkt steht der
Mensch.
sieht es mit der Qualität
unserer Lebensmittel aus?
Kaum ein Thema ist so
umstritten wie unsere Er-
nährung. Die Ernährungs-
wissenschaftlerin Ulrike
Gonder geht das Thema
umfassend an und zeigt,
dass Ernährung mehr ist
als bloße Nahrungsauf-
nahme.
Auflösung unseres Gewinn-Rätsels
in der letzten GESUNDHEIT:
AZUBIS WILLKOMMEN IN DER BKK
M
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AZUBIS WILLKOMMEN IN DER BKK
Mit der Neufassung des
§ 20 SGB V wurde die För-
derung von Selbsthilfegrup-
pen, -organisatio nen und
-kontaktstellen verändert.
In den neuen ,,Grundsätzen
zur Förderung der Selbsthil-
fe" haben die Krankenkas-
sen/-verbände zusammen
mit den Vertretungen der
Selbsthilfe die Fördervo-
raussetzungen und das
Förderverfahren ausführlich
beschrieben. Den Leitfaden
erhalten Sie auf unserer In-
ternetseite unter www.ber-
telsmann-bkk.de/selbsthilfe
oder telefonisch unter
0 52 41/80-7 40 12.
23
Gewinn-Rätsel
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eben-
erdig
Gebühr
Yak
Gär-
stoff
Fremd-
wortteil:
rück-
wärts
gallert-
artige
Substanz
Vieh-
unter-
künfte
Zimmer-
winkel
(Mz.)
über-
dachte
Terrasse
Signal-
einrich-
tung am
Auto
Tier-
pflege
Zu-
spruch
im Leid
tiefer
Berg-
ein-
schnitt
nord-
amerika-
nisches
Wildrind
Ver-
größe-
rungs-
glas
Verzicht
ergän-
zend,
plus
Unfug,
Spaß
engl.
Schau-
spieler
(Cary)
Dauer
Auto-
teil
Schau-
der
handeln
Halbton
unter G
südam.
Volks-
tanz
be-
wiesen
Oper
von
Verdi
Orts-
bestim-
mung
Flechte,
Hautaus-
schlag
ein
Weißwal
Lasttier
kräftiger
Schubs
Turn-
gerät
in der
Nähe
Stelle,
wo
etwas
aufhört
Teil
eines
Dramas
spitzer
Pflan-
zen-
teil
Helden-
gedicht
subark-
tisches
Herden-
tier
Nach-
speise
Kerbtier
deutsche
Vorsilbe
Schul-
leiter
Vorname
der
Derek
Umlaut
heftig,
nach-
drück-
lich
ergrif-
fen
Wein-
berg-
schäd-
ling
im
Jahre
(latein.)
franz.
Mehr-
zahl-
artikel
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