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Gesundheit
Das Magazin der Bertelsmann BKK



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Gesundheitsfonds 2009
Jetzt gegen Grippe impfen
Elektronische Patientenquittung
bringt Transparenz
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02
Medikamentenabhängigkeit
Nasensprays können ,,abhängig"
machen
Nasensprays oder -tropfen gegen
Schnupfen sollten nicht länger als eine
Woche ohne Unterbrechung angewen-
det werden. Sie enthalten Wirkstoffe,
die die Blutgefäße in der Nasenschleim-
haut zusammenziehen. Dadurch schwillt
die Schleimhaut ab, der Patient kann
wieder freier atmen. Werden die Mittel
länger eingesetzt, kann die Schleimhaut
dagegen noch stärker anschwellen. Die
abschwellende Wirkung lässt nach, die
Nase ist dauerhaft verstopft. Die Folge:
Patienten müssen die Nasensprays im-
mer wieder in immer höheren Dosierun-
gen anwenden, um noch eine Wirkung
zu erzielen ­ sie können ,,abhängig"
werden. Verbraucher sollten hierzu den
Apotheker fragen. Die missbräuchliche
Verwendung von Nasensprays war
ein Thema des Symposiums ,,Medika-
mente: Abhängigkeit und Missbrauch"
der Bundesapothekerkammer im Juni
2008 in Berlin. Mehr zum Thema unter
www.abda.de
Wettbewerb
Alle Kids sind VIPS
Die Bertelsmann Stiftung hat eine
bundesweite Schulaktion unter dem
Motto ,,Alle Kids sind VIPs" gestartet.
Mit dem Wettbewerb lädt die Stiftung
Schülerinnen und Schüler der Klassen
5 bis 12 ein, Projekte und Ideen für
eine bessere Integration an ihren
Schulen zu entwickeln. Der Wettbe-
werb soll Lehrer und Schüler ermuti-
gen, die Problematik der mangelnden
Chancengleichheit im deutschen
Bildungssystem selbst aktiv anzu-
gehen. Klassen oder Projektgruppen
können sich ab sofort über die Website
www.allekidssindvips.de für den Wett-
bewerb anmelden.
Prävention
IN FORM ­
damit Deutschland gesund bleibt
,,IN FORM ­ Deutschlands Initiati-
ve für gesunde Ernährung und mehr
Bewegung" wurde gemeinsam vom
Bundesernährungsministerium und
Bundesgesundheitsministerium ent-
wickelt. Ziel ist die Prävention von
Übergewicht und damit zusammen-
hängenden Krankheiten
Menschen sollen Hilfestellungen
erhalten und nicht bevormundet wer-
den. Dafür werden die Menschen dort
angesprochen, wo sie leben, arbeiten,
lernen und spielen. Konkret stellen die
Bundesministerien Mittel bereit, um
die Bedeutung einer gesunden Ernäh-
rung und ausreichender Bewegung für
die eigene Gesundheit zu vermitteln
und Menschen mit Freude und Genuss
zu einem gesunden Lebensstil zu moti-
vieren. Mehr dazu unter www.bmelv.de
Elternratgeber
schülerVZ, MySpace & Co.
schülerVZ, MySpace und Facebook
sind soziale Netzwerke im Internet, die
vor allem bei Kindern und Jugendlichen
beliebt sind. Aber wie gut kennen sich
Eltern mit diesen sogenannten ,,Social
Communities" aus? Worauf müssen
Sie achten, wenn Ihre Kinder in sol-
chen Netzwerken unterwegs sind?
Die EU-Initiative Klicksafe hat einen
neuen Ratgeber zum Thema ,,Sicherer
in Social Communities" veröffentlicht,
der sich gezielt an Eltern richtet. Die
Broschüre klärt über die Risiken von
sozialen Netzwerken im Internet auf
und gibt Tipps und Hinweise zum si-
cheren Umgang. Der Ratgeber steht
auf der Internetseite www.klicksafe.de
als PDF zum Download bereit.
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03
Inhalt
Versorgung
Bertelsmann BKK schließt
Rabattverträge für Arzneimittel
04
Serie eGK
Höchste Sicherheit für Ihre
Gesundheitsdaten
06
Innovation
Arztkosten werden transparent
07
Vorsorge
Kommen Sie der Grippe zuvor!
08
Kundenbefragung
Leistung und Service ­
attraktiv und empfehlenswert
10
Leistungen
Hautkrebsfrüherkennung
11
Region Hamburg: Bessere
Versorgung für BKK-Versicherte
11
Region NRW: Neue Vorteile bei
ambulanten Operationen
11
Balneophototherapie bei Schuppenflechte
12
Versicherung
Entscheidung für die PKV birgt Risiken
13
Kurzmeldungen
Neue Gesichter in der BKK
14
Beiträge für Studierende und Praktikanten
14
Bertelsmann
Aktiv bleiben mit BeFit
15
Aktuell
Gesundheitsfonds startet mit
höheren Beiträgen
16
Unternehmensnachrichten
Nachrichten aus dem Verwaltungsrat
18
Erziehung
,,Lesestart" ­ Lust auf Lesen wecken
19
Blickpunkt
Voller Beitragssatz für Betriebs- und
Zusatzrenten ist verfassungsgemäß
20
Essen & Trinken
Lust auf Käse
21
Ratgeber
22
Gewinn-Rätsel
23
Liebe Leserinnen und Leser,
im letzten Jahr haben wir unser 50-jähriges
Jubiläum gefeiert. Viele unter Ihnen vertrauen
uns vom ersten Tag an. Unsere Stärke in all den
Jahren: die klare Ausrichtung auf die gesundheitlichen Bedürfnisse und
Interessen aktiver und ehemaliger Bertelsmann-Mitarbeiter mit ihren
Familienangehörigen. So sind wir seit jeher bestrebt, zum gesundheit-
lichen Wohl unserer Kunden immer etwas mehr zu leisten als es der
Gesetzgeber als Standard vorsieht. Auch in Sachen Service fühlen wir
uns Ihnen, die Sie oft Kollegen oder Kolleginnen sind, seit jeher beson-
ders verpflichtet und sind erst zufrieden, wenn Sie es sind.
Neben besseren Leistungen und dem kundennahen Service war der
Beitragsvorteil in all den Jahren eine weitere Konstante, auf die Sie
sich verlassen konnten und die Sie an uns schätzen. Gegenüber den
meisten anderweitig Versicherten, haben unsere Kunden in der Regel
deutlich geringere Beiträge gezahlt ­ im laufenden Jahr, je nach Ein-
kommen, bis zu 300 . Mit dem neuen gesetzlichen Einheitsbeitrag
ab 2009 ­ der für alle Krankenkassen gilt ­ entfällt nun dieser Beitrags-
vorteil. So ärgerlich und unverständlich das auch ist, das was Sie an
uns schätzen, die Verlässlichkeit, die Kundennähe und das offene Ohr
Ihres persönlichen Kundenberaters, auf all das können Sie sich auch in
Zukunft verlassen.
Wir gehen als kerngesundes Unternehmen in das Jahr 2009 und
sind auch in Zukunft Ihr innovativer Partner in Sachen Gesundheit. So
machen wir, als eine der ersten Krankenkassen, jetzt die Daten der
ärztlichen Abrechnung transparent. Klicken Sie doch mal rein in unsere
Gesundheitsakte mit elektronischer Patientenquittung.
Bleiben Sie gesund, bleiben Sie in Bewegung
Ihr
Wolfgang Diembeck
Vorstand Bertelsmann BKK
PS: Nutzen Sie die Chance zur Grippeimpfung, in diesem Jahr steht
ausreichend Impfstoff zur Verfügung! Erwiesenermaßen geht von der
Impfung selber keinerlei Ansteckungsgefahr aus. Im Gegenteil, ein
kleiner Pieks schützt vor der keinesfalls harmlosen Grippe. Informieren
Sie sich daher rechtzeitig bei Ihrem Arzt.
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04 Versorgung
Was ändert sich für Sie?
Wenn Sie vom 1. September an mit
einem Rezept in die Apotheke gehen,
prüft diese automatisch, ob es für den
verordneten Wirkstoff ein Arzneimittel
gibt, für das die Bertelsmann BKK ei-
nen Rabattvertrag abgeschlossen hat.
Ist dem so, darf die Apotheke nur das
rabattierte Arzneimittel herausgeben.
Ausnahmen gibt es nur, wenn der Arzt
aus therapeutischen Gründen, zum Bei-
spiel im Falle einer nachgewiesenen Un-
verträglichkeit anderer Arzneimittel, den
Austausch ausdrücklich verneint hat.
,,Das heißt aber nun nicht, dass Sie
auf jeden Fall ein anderes Präparat als
bisher erhalten. Wir haben Verträge
mit den meisten Generikaherstellern
abgeschlossen, sodass Sie mit hoher
Wahrscheinlichkeit Ihr gewohntes Prä-
parat weiter erhalten. Wenn es aber
nun zum Austausch kommt, können
Sie sich trotzdem
darauf verlassen,
ein hochwertiges
Produkt zu er-
halten, das den-
selben Wirkstoff
enthält und die
gleiche therapeutische Wirkung hat",
so Stefan Döding, verantwortlich für
das Vertragsmanagement bei der

Bertelsmann BKK.
Apotheken sind informiert
,,Aufgrund vielfältiger Startschwierig-
keiten anderer Krankenkassen bei der
Umsetzung von Rabattverträgen haben
wir auf diese bisher verzichtet. Mittler-
weile jedoch hat sich das Verfahren bei
Ärzten, Apotheken und Arzneimittelher-
stellern etabliert ­ sodass wir dieses
Instrument nun für eine effiziente Kos-
tensteuerung im Arzneimittelbereich
einsetzen können, ohne die Versorgung
unserer Versicherten zu beeinträchti-
gen", erläutert Stefan Döding.
Die Apotheken werden automatisch
über die abgeschlossenen Rabattver-
Bertelsmann BKK schließt
Rabattverträge für Arzneimittel
Hochwertige Versorgung gesichert ­ Kosten gesenkt
Um die Versichertengemeinschaft vor stetig steigenden Arzneimittelkosten zu schützen, hat die Bertelsmann BKK
zum 1. September Rabattverträge mit namhaften Arzneimittelherstellern abgeschlossen. Die Verträge gewährleis-
ten eine weiterhin hochwertige Arzneimittelversorgung zu deutlich günstigeren Preisen, die bis zu 30 % unter den
bisherigen regulären Preisen liegen.
träge der Krankenkassen informiert.
Hierzu wird die Apothekensoftware
monatlich aktualisiert. Zu jedem Arz-
neimittel kann der Apotheker sehen,
ob es entsprechende Rabattverträge
gibt. Ist das vergünstigte Arzneimittel
nicht vorrätig, wird der Apotheker es
schnellstmöglich ­ im allgemeinen noch
am gleichen Tag ­ besorgen.
Link-Tipp
Über den Link www.bertelsmann-
bkk.de/rabatt gelangen Sie zu einer
Suchmaschine, die Ihnen anzeigt,
welche Arzneimittel und Wirkstoffe die
Rabattverträge der Bertelsmann BKK
einschließen.
Information
Wünschen Sie weitere Informati-
onen? Wir beraten Sie gern. Tel.:
0 52 41/80-74 000 oder -74 015,
info@bertelsmann-bkk.de
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05
Versorgung
Glossar
Stichwort: Rabattvertrag
Bereits seit April 2007 können Kran-
kenkassen Rabattverträge mit Phar-
maunternehmen abschließen. In
der Märzausgabe der GESUNDHEIT
haben wir darüber bereits aus-
führlich informiert. Aufgrund der
überproportionalen Steigerungen
bei den Arzneimittelausgaben in
den letzten Jahren ­ es steigen
sowohl die Kosten pro Rezept als
auch die Anzahl der Rezepte ­ ist es
erforderlich, dass die Krankenkassen
die gesetzlichen Möglichkeiten zur
Kostendämpfung nutzen.
Stichwort: Generika
Rabattverträge werden in der Regel
für Generika abgeschlossen. Als Ge-
nerikum (Plural Generika) bezeichnet
man ein Arzneimittel, das eine
wirkstoffgleiche Kopie eines bereits
unter einem Markennamen auf dem
Markt befindlichen Medikaments ­
bei dem der Patentschutz abgelau-
fen ist ­ darstellt. Von diesem Origi-
nalpräparat kann sich das Generikum
bezüglich enthaltener Hilfsstoffe und
der Herstellungstechnologie unter-
scheiden. Qualität und Sicherheit
müssen jedoch ebenso wie bei den
Originalpräparaten gegenüber der
Zulassungsbehörde nachgewiesen
werden.
Tipps
Wechselwirkungs-Check und
Preisvergleich
In der Online-Gesundheitsakte der
Bertelsmann BKK können Sie bei
gleichzeitiger Einnahme mehrerer
Arzneimittel etwaige Wechselwir-
kungen prüfen. Zudem können Sie
einen Preisvergleich für wirkstoff-
gleiche Arzneimittel durchführen.
Besonders interessant ist dies
für freiverkäufliche Arzneimittel,
die Sie selbst bezahlen müssen:
www.bertelsmann-bkk.de/akte
Arzneimittel interaktiv
In der Internetdatenbank der deut-
schen Apothekerschaft erhalten
Nichtmediziner multimedial auf-
bereitete Informationen zu allen
Medikamenten und Wirkstoffen,
die in Deutschland zugelassen sind:
www.aponet.de
Mit folgenden Anbietern hat die
Bertelsmann BKK einen Rabattver-
trag abgeschlossen:
· 1 A Pharma GmbH
· AAA-Pharma
· AbZ-Pharma GmbH
· ACIS
· Actavis
· ALIUD
· ALMUS Deutschland GmbH
· Axicorp Pharma GmbH
· Basics GmbH
· Betapharm Arzneimittel GmbH
· Biokanol Pharma GmbH
· biomo pharma
· corax pharma
· CT Arzneimittel GmbH
· DERMAPHARM
· Dolorgiet GmbH & Co. KG
· Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH
· esparma GmbH
· Galenpharma GmbH
· Hennig Arzneimittel GmbH
· Heumann Pharma GmbH
· HEXAL AG
· Holsten Pharma GmbH
· Hormosan Pharma GmbH
· Jenapharm GmbH & Co. KG
· Juta Pharma
· Krewel Meuselbach GmbH
· LEO Pharma
· Lindopharm GmbH
· MEDICE
· medphano Arzneimittel GmbH
· Merck Pharma GmbH
· MIBE
· MIBE VERTRIEB
· Mylan dura GmbH
· neuraxpharm Arzneimittel GmbH
· OmniVision
· Pharma Stulln GmbH
· Pharma Wernigerode GmbH
· Quisisana
· ratiopharm GmbH
· Sandoz
· Sanofi-Aventis
· STADApharm GmbH
· TAD Pharma GmbH
· Winthrop Arzneimittel GmbH
· Wörwag Pharma GmbH & Co KG
· Wyeth Pharma
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Serie eGK
06
Die elektronische Gesundheitskarte (eGK)
Die eGK wird mit ihrer Einführung,
die voraussichtlich ab 2009 in vier
regionalen Staffeln erfolgt, zunächst
ausschließlich die Funktionen der
heutigen Krankenversichertenkarte
besitzen, nämlich das Übermitteln der
Stammdaten des Versicherten (Name,
Adresse, Geburtsdatum, Krankenver-
sichertennummer, Krankenkasse).
Nicole Ackemann, Projektleiterin eGK
im Hause der Bertelsmann BKK: ,,Erst
nachdem alle Teststufen abgeschlossen
sind, wird die eGK in der Lage sein,
Pflichtanwendungen (Verwaltungs-
daten und das elektronische Rezept)
sowie freiwillige Anwendungen (z. B.
Notfalldaten, Arzneimitteldokumen-
tationen, elektronischer Arztbrief) zu
speichern. Der Zugriff auf diese sen-
siblen Daten, wie etwa die freiwilligen
Anwendungen, ist bereits heute durch
ein strenges Sicherheitssystem, das
Zwei-Schlüssel-Prinzip, geschützt."
Im Jahr 2009 wird die eGK schrittweise die bisherige Krankenversichertenkarte ablösen. Sie soll die Effizienz und
Qualität im Gesundheitswesen verbessern. Hierzu ist sie mit einem Mikroprozessorchip ausgestattet, der erstmals
das Abspeichern und Abrufen von Gesundheitsdaten ermöglicht. ,,Da es sich bei den Gesundheitsdaten um hoch-
sensible, vertrauliche Informationen handelt, hat der Datenschutz bereits heute die höchste Priorität", so Andreas
Titlbach, Datenschutzbeauftragter der Bertelsmann BKK.
Andreas Titlbach: ,,Ohne Einwilli-
gung der Versicherten kann niemand
auf die freiwilligen Anwendungen
ihrer Gesundheitskarte zugreifen. Sie
entscheiden, wer wann welche Daten
lesen darf. Ihre Einwilligung für den
Datenzugriff geben sie mit der Gesund-
heitskarte und einer Geheimnummer
(PIN) ­ sie macht die Karte zu ihrem
persönlichen Schlüssel. So können sie
veranlassen, dass z. B. der Augenarzt
nur das Auge betreffende Daten sieht,
oder der Hautarzt nur dermatologische
Befunde lesen darf."
Ärzte, Zahnärzte und Apotheker
müssen sich ebenfalls gegenüber dem
Sicherheitssystem identifizieren. Dies
geschieht mit deren elektronischen
Heilberufsausweisen (HBA). Personen
ohne einen HBA haben keine Möglich-
keit, auf Patientendaten zuzugreifen.
Nur wenn der Patient seine eGK und
der Arzt oder Apotheker seinen HBA
Höchste Sicherheit für
Ihre Gesundheitsdaten
Weitere Informationen
rund um die eGK erhalten Sie
auf unserer Homepage unter
www.bertelsmann-bkk.de/egk
gleichzeitig in das Kartenlesegerät ein-
stecken und jeder sich über die Eingabe
seiner PIN autorisiert, können die sen-
siblen Gesundheitsdaten eingesehen
oder verändert werden.
Niemand sonst, selbst die BKK nicht,
kann diese Daten einsehen, so haben
auch unberechtigte Dritte bei Verlust der
Karte keinen Zugriff. Für den Schutz Ih-
rer Daten, die nicht auf der eGK selbst,
sondern auf einem Server, einem ex-
ternen Netzwerk oder Rechenzentrum
gespeichert werden, gelten entspre-
chende Sicherheitsmaßnahmen wie
z. B. Verschlüsselungen der Daten und
Transportverschlüsselungen.
Nicole Ackemann, Projekt -
leitung eGK, Bertelsmann BKK
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07
Innovation
Der Verwaltungsrat begrüßt es sehr,
dass die BKK den Versicherten nun
eine weitgehende Transparenz über die
abgerechneten Gesundheitsleistungen
bietet. Schließlich ist dies die Basis für
Kostenbewusstsein, so Dr. Franz Netta,
Vorsitzender des Verwaltungsrats.
Schon bisher ermöglichte die BKK
über die Patientenquittung in der
elektronischen Gesundheitsakte ent-
sprechende Einblicke in die Abrech-
nung von Versicherungsleistungen.
Sie enthielt die der BKK in Rechnung
gestellten Kosten für Krankenhausauf-
enthalte, Heil- und Hilfsmittel sowie
Medikamente. Thomas Loose, Team-
leiter Leistungen: ,,Die immer wieder
gewünschten Abrechnungsdaten zur
ärztlichen Behandlung wurden uns
jedoch leider von ärztlicher Seite nicht
zur Verfügung gestellt. Das hat sich
nun geändert, sodass jetzt auch diese
Daten automatisiert in die Patienten-
quittung übertragen werden. Allerdings
stehen diese erst 6­8 Monate nach der
Behandlung zur Verfügung."
Klicken Sie doch mal rein:
www.bertelsmann-bkk.de/
gesundheitsakte
Gesundheitsakte mit erweiterter Patientenquittung
Als eine der ersten Krankenkassen in Deutschland ermöglicht die Bertelsmann BKK ihren Versicherten einen nahezu
vollständigen Zugriff auf die bei ihr vorliegenden Abrechnungsdaten. Unsere Versicherten können mit der neuen
elektronischen Patientenquittung nun erstmals sehen, welche Leistungen über ihre Krankenversichertenkarte ab-
gerechnet werden und was diese Leistungen kosten.
Arztkosten werden transparent
Die Online-Gesundheitsakte der
Bertelsmann BKK
Rund 500 Kunden der BKK nutzen sie
bereits: die Online-Gesundheitsakte.
Sie verpassen dank der Erinnerungs-
funktion keine Vorsorgetermine und
Auffrischimpfungen mehr. Und nicht
nur das: Seit dem 1. August ermöglicht
die integrierte ,,elektronische Patienten-
quittung" erstmals auch einen Einblick
in die für eine ärztliche Behandlung der
BKK in Rechnung gestellten Beträge.
Einzige Voraussetzung für die Nutzung
einer kostenlosen Gesundheitsakte ist
ein Internetzugang. Angelegt wird die
Gesundheitsakte ausschließlich vom
Versicherten selbst. Weitere Personen
und auch die BKK haben keinen Zugriff
auf die gespeicherten Daten.
Tipp
Erinnerung an zahnärztliche Vor-
sorgeuntersuchung
Als Nutzer der Online-Gesundheits-
akte erhalten Sie automatisch eine
Erinnerung an die jährliche zahn-
ärztliche Vorsorgeuntersuchung. So
geht Ihnen im Falle eines anstehen-
den Zahnersatzes der Bonus nicht
verloren.
Folgende Service-Funktionen bietet
die elektronische Gesundheitsakte:
Impfpass: Erfassen Sie Impfungen
und Nachimpftermine.
Termin- und Vorsorgeassistent:
Lassen Sie sich per E-Mail an Arzt-
und Vorsorgetermine erinnern.
Medikamenten-Pass: Erfassen Sie
regelmäßig einzunehmende Medi-
kamente.
Medikamenten-Risikocheck: Prüfen
Sie Medikamente auf ihre Wechsel-
wirkungen oder auf Nebenwirkun-
gen, die bei vorhandenen Vorerkran-
kungen auftreten können.
Medikamenten-Shop: Über die Ge-
sundheitsakte gelangen Sie in ein von
der Versandapotheke Sanicare (Bad
Laer) betriebenes Medikamenten-On-
lineportal. Nutzer der Gesundheitsak-
te profitieren von Sonderkonditionen.
Patientenquittung: Auflistung der
Kosten von Arztbehandlungen (NEU),
Krankenhausaufenthalten, Heil- und
Hilfsmitteln und Medikamenten.
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Vorsorge
08
Rechtzeitig vor der ,,Grippe-Saison"
bieten daher der Betriebsärztliche
Dienst der Bertelsmann AG und die
Bertelsmann BKK an einer Reihe von
Standorten Bertelsmann-Mitarbeitern
wieder eine Grippeschutzimpfung
an ­ selbstverständlich kostenlos. In
diesem Jahr startet die Impfaktion
Ende September. Die teilnehmenden
Unternehmen werden ihre Mitarbeiter
per Mail bzw. Aushang über die Aktion
informieren.
Alle, die die Grippeimpfung nicht
im Rahmen unserer betrieblichen Ge-
sundheitsaktion erhalten, können sich
an ihren Hausarzt wenden. Dort ist die
Impfung für Personen mit einem erhöh-
ten Erkrankungsrisiko kostenfrei, auch
die Praxisgebühr fällt nicht an.
Kommen Sie der
Grippe zuvor!
Die Symptome sind bekannt: Fieber, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen sowie meist Halsweh. Obwohl es einen
schützenden Impfstoff gibt, erkranken jedes Jahr Millionen Menschen weltweit an der Grippe. Speziell für Menschen
ab 60 Jahren und für chronisch Kranke ist das Risiko einer daraus resultierenden, schwerwiegenden Erkrankung,
wie zum Beispiel einer Lungenentzündung, groß.
Die Impfung dauert Sekunden ­ die Grippe Wochen
Erhöhtes Risiko ...
Hierzu zählen:
Kinder, Jugendliche und Erwachse-
ne mit erhöhter gesundheitlicher
Gefährdung, infolge z. B. chroni-
scher Krankheiten der Atmungs-
organe (Asthma o. Ä.), chroni-
scher Herz-, Kreislauf-, Leber- und
Nierenkrankheiten, Diabetes und
anderer Stoffwechselkrankheiten
sowie einer HIV-Infektion,
Personen über 60 Jahre,
Bewohner von Alters- oder Pflege-
heimen,
Personen mit erhöhter Gefähr-
dung, wie z. B. medizinisches
Personal, Personen in Einrichtun-
gen mit umfangreichem Publi-
kumsverkehr sowie Personen, die
als mögliche Infektionsquelle für
von ihnen betreute ungeimpfte
Risikopersonen fungieren können
(Großmutter wird von Enkeln oder
Kindern angesteckt).
Die Grippeschutzimpfung bei
Bertelsmann ­ ein Angebot der
BeFit-Gesundheitsinitiative
Die alljährliche Grippeschutzimpfung
ist ein wichtiges Element der BeFit-
Gesundheitsinitiative im Hause Bertels-
mann. Auf Seite 15 stellen wir Ihnen
diese Initiative, an der wir maßgeblich
beteiligt sind, ausführlich vor. Rund
3.500 Mitarbeiter in ganz Deutschland
nahmen im letzten Jahr an der von
der BKK geförderten Impfaktion teil
und brauchten sich so bei anrollenden
Grippewellen keine Sorgen mehr zu
machen.
Demnächst hier:
Grippeschutzimpfung
Eine Aktion von:
,,Falls Sie sich bei Ihrem Hausarzt
impfen lassen und eine Privatrechnung
erhalten, können Sie uns diese gern
zur Erstattung einreichen. Die üblichen
Kosten werden von der BKK getragen.
Je nach Abrechnung des Arztes kann
ein Eigenanteil verbleiben", so Melanie
Seidel, Kundenberaterin im Team Leis-
tungen bei der Bertelsmann BKK.
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09
Vorsorge
Was steckt hinter der Grippe?
Warum ist es so wichtig, sich
dagegen impfen zu lassen? Und
wer gehört zur Risikogruppe, die
sich auf jeden Fall schützen sollte?
Bertelsmann-
Betriebsarzt Dr.
med. Sebastian
Köhne erläutert
die medizini-
schen Hinter-
gründe.
Die Ansteckung
Während der jährlichen Grippewellen
werden schätzungsweise 10­20 % der
Bevölkerung infiziert ­ ,,aber nicht alle
erkranken daran", sagt Dr. Köhne. ,,Die
Infizierten können aber, ohne es zu wis-
sen, das Influenza-Virus weitergeben."
Die Übertragung von Influenzaviren
erfolgt vermutlich überwiegend durch
größere Tröpfchen, die beim Sprechen,
insbesondere aber beim Husten oder
Niesen entstehen und über eine gerin-
ge Distanz auf die Schleimhäute von
Kontaktpersonen gelangen können.
Darüber hinaus kann die Übertragung
auch durch direkten Kontakt ­ zum Bei-
spiel durch Händeschütteln ­ erfolgen.
Die Ansteckungszeit (Inkubationszeit)
beträgt in der Regel einen Tag bis drei
Tage. Doch die angesteckte Person
kann ihrerseits sogar schon kurz vor
Auftreten der klinischen Symptomatik
andere Menschen anstecken; dieser
Zustand hält gewöhnlich drei bis fünf Ta-
ge an. ,,Also gibt jemand das Virus wei-
ter, obwohl er sich zu diesem Zeitpunkt
eigentlich noch völlig gesund fühlt,"
erklärt Dr. Köhne weiter. Kleine Kinder
können Viren früher und über längere
Zeit als Erwachsene ausscheiden.
Die Symptome
Nach Aussage Dr. Köhnes sind die
Symptome einer Grippe klar:
plötzlicher Erkrankungsbeginn mit
Fieber (38,5 Grad und mehr),
trockener Reizhusten sowie
Muskel- und/oder Kopfschmerzen.
Weitere Symptome können allge-
meine Schwäche, Schweißausbrüche
und Halsschmerzen sein. Schwere
Verlaufsformen mit Auftreten einer
Influenza-Lungenentzündung, einer
Hirnhaut- oder Herzmuskelentzündung
und Todesfällen kommen auch vor ­
zum Glück aber sehr selten.
Die Behandlung
Nach Auskunft des Betriebsarztes,
bestehe die medizinische Behandlung
von Nicht-Risikopersonen darin, ,,typi-
sche" Erkältungsmittel zu verabreichen
und Maßnahmen durchzuführen, die
von den Erkältungen her bekannt seien.
Häufig käme wegen der sekundären
Beteiligung von Bakterien die Einnah-
me von Antibiotika hinzu. Für Personen,
die zu einer Risikogruppe gehörten, sei
eine spezielle Behandlung angezeigt.
Die entsprechenden Tabletten müss-
ten dann aber vom Arzt verordnet und
spätestens binnen 48 Stunden nach
Beginn der Symptome eingenommen
werden.
Die Vorsorge
,,Zu den wirksamsten Maßnahmen
gegen die Grippe gehört die Schutz-
impfung, die jährlich, vorzugsweise in
den Monaten Oktober und November,
durchgeführt werden sollte", so Dr.
Köhne. ,,Im Falle einer drohenden
Grippewelle, ist eine Impfung aber
auch noch später möglich und sinnvoll."
Die geimpften Personen sollten dann
darauf hingewiesen werden, dass die
volle Ausbildung eines Impfschutzes
etwa zwei Wochen benötigt. Die Er-
folgsquote einer Impfung ist nach Dr.
Köhnes Angaben hoch: Rund 90 % aller
gesunden Menschen seien durch die
Impfung in der Regel vor einer Erkran-
kung durch Influenza geschützt ­ eine
Garantie für einen Schutz gebe es aber
nicht. Als Impfreaktion könne laut Dr.
Köhne vorübergehend eine leichte
Rötung oder ein Druckschmerz an der
Impfstelle auftreten, auch Müdigkeit
träte gelegentlich auf, selten seien Fie-
ber oder allgemeines Unwohlsein.
,,Nicht oft genug kann gesagt
werden, dass durch die Impfung
selbst keine Erkältung oder gar eine
Influenza ausgelöst werden kann, da
kein lebensfähiges Material geimpft
wird", erläutert Dr. Köhne.
Impfung gegen Vogelgrippe?
Eine Impfung gegen die Vogelgrippe
sei nach Angaben von Dr. Köhne, zurzeit
noch nicht möglich. Durch eine Grip-
peschutzimpfung sei zwar kein Schutz
vor einer H5N1-Infektion möglich, falls
sich das Virus so verändere, dass es
von Mensch zu Mensch übertragen
werden könne. Dennoch könne eine
Grippeschutzimpfung genau diesen
Schritt vermeiden helfen. Dr. Köhne:
,,Wer dank einer Impfung nicht an einer
normalen Grippe erkrankt, kann damit
gegebenenfalls verhindern, dass sich
in seinem Körper das Vogelgrippevirus
A/H5N1 in einen für den Menschen
gefährlichen Virus verwandelt."
Internet-Tipps
www.bertelsmann-bkk.de/impfen
(Informationen zu den von der BKK
getragenen Impfungen)
www.befit.bertelsmann.de (neues
Portal mit Bertelsmann internen Ge-
sundheitsangeboten)
www.rki.de (Robert-Koch-Institut)
www.wikipedia.de (Internetlexikon)
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Aber, nichts ist so gut, als dass es
nicht noch besser gemacht werden
könnte, vor allem vor dem Hintergrund
der für 2009 neu geschaffenen Rah-
menbedingungen mit einheitlichen
Beitragssätzen in der Gesetzlichen
Krankenversicherung. Wir haben daher
im Juni eine Kundenbefragung bei
15 % unserer Mitglieder durchgeführt.
Ziel war es, herauszufinden, wie zufrie-
den Sie mit verschiedenen Leistungen
und Services sind und wo wir etwas
verbessern können.
1.307 von 4.500 angeschriebenen
Kunden haben teilgenommen. Allein
die vergleichsweise hohe Teilnahme-
quote von 29 % zeigt schon, wie stark
unsere Kunden sich mit ihrer BKK
identifizieren.
Insgesamt zufrieden oder sogar
sehr zufrieden mit der BKK haben
sich 94 % der Teilnehmer geäußert.
Das entspricht der Note 1,7.
Thomas Johannwille: ,,Die vielen
positiven Beurteilungen haben uns sehr
gefreut. Wir haben aber auch Hinweise
erhalten, wo wir uns verbessern kön-
nen. Diese analysieren wir derzeit. Die
Einzelheiten werden wir Ihnen in der
Leistung und Service ­
attraktiv und empfehlenswert
kommenden Ausgabe des Kundenma-
gazins ausführlich vorstellen. An dieser
Stelle aber schon einmal ein herzliches
Dankeschön vom ganzen BKK-Team.
Die ersten Ergebnisse zeigen, dass
wir mit unserer Ausrichtung richtig
liegen."
Vorab lässt sich bereits sagen, dass
wir unsere Vorsorgeangebote noch
weiter ausbauen werden. Wie die
Erste Ergebnisse zeigen eine hohe allgemeine Zufriedenheit. Mehr als 90 % empfehlen uns weiter. Allein in den
ersten neun Monaten des Jahres haben sich wieder über 1.000 Neukunden für uns entschieden. Abgänge haben
wir hingegen kaum zu verzeichnen. Die Attraktivität der Bertelsmann BKK ist somit ungebrochen.
Kundenbefragung 2008
10 Kundenbefragung
Herzlichen Glückwunsch
Unter allen Einsendern haben wir einen iPod nano
verlost. Glückliche Gewinnerin ist Bettina Steyer,
Mitarbeiterin der Verlagsgruppe Random House
in München. ,,Ich bin Bertelsmann BKK-Mitglied,
weil man da nicht nur sehr gut
versichert ist, sondern auch
von netten Kolleginnen und
Kollegen beraten wird!"
Das Bertelsmann BKK-Team
sagt an dieser Stelle herzlichen
Glückwunsch und wünscht viel
Spaß mit dem Gewinn!
Umfrage gezeigt hat, liegt Ihnen viel
an unseren Zusatzangeboten, wie zum
Beispiel den Reiseimpfungen, der bis
26 Jahre erweiterten Impfung gegen
Gebärmutterhalskrebs oder auch den
Untersuchungen zur Krebsfrüherken-
nung (Darmkrebs, Haut). Hier werden
wir auch zukünftig für Sie aktiv sein und
Mehrwerte schaffen. Getreu unserem
Motto ,,Bertelsmann BKK ­ mehr Ge-
sundheit".
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Unseren Versicherten in der Region
Hamburg bieten wir ab sofort eine
fachärztliche Versorgung aus einem
Guss und unter einem Dach an. Unter
dem Motto ,,Gesundheit im Zentrum"
werden im Lokstedter Gesundheitszen-
trum ,,ForumVitalis" BKK-Patientinnen
und -Patienten von Fachärzten verschie-
dener Gruppen interdisziplinär, in enger
Kooperation und Abstimmung sowie
für die Versicherten ohne lange War-
tezeiten behandelt. Folgende Vorteile
bietet ,,Gesundheit im Zentrum":
Hautkrebsfrüherkennung
Lange Wartezeiten und manchmal
langwierige Telefonate, um einen
Facharzttermin zu bekommen, sind
passé: Im Gesundheitszentrum erhal-
ten Sie binnen drei Werktagen einen
Arzttermin. Länger als eine halbe
Stunde soll im Wartezimmer in der
Regel niemand sitzen müssen. Wei-
tere Service-Vorteile sind eine Abend-
und eine Samstagssprechstunde.
Durch die Bündelung medizinischer
Kompetenz unter einem Dach, sind
die Wege zwischen den verschiede-
Seit dem 1. Juli 2008 können bun-
desweit alle Versicherten ab 35 Jahren
alle zwei Jahre eine ärztliche Haut-
krebsvorsorge-Untersuchung nutzen.
,,Wir freuen uns, dass diese wichtige
Mehrleistungen teilweise verlängert
nen Fachärzten und eine abgestimm-
te Terminkoordination kurz.
,,Wir halten die Vernetzung verschie-
dener medizinischer und therapeu-
tischer Fachkompetenzen in Versor-
gungszentren für ein interessantes
Modell, weil dadurch der Service ver-
bessert und die Kosten begrenzt wer-
den können", so Wolfgang Diembeck,
Vorstandsvorsitzender der BKK.
11
Leistungen
Vorsorgeuntersuchung nun generell zur
Verfügung steht", so Stefan Döding vom
Vertragsmanagement der BKK. Wir hat-
ten dies zuvor in vielen Bundesländern
durch regionale Verträge organisiert, die
Durch die Anwendung von medizi-
nischer Hochleistungstechnologie und
moderner Anästhesieverfahren können
bislang im Krankenhaus durchgeführte
Operationen häufig auch unter am-
bulanten Bedingungen hochwertig
erbracht werden. Die sonst üblichen
langen Verweildauern im Krankenhaus
im Anschluss an eine Operation können
entfallen und die Heilungsphase kann
beschleunigt werden.
Die Bertelsmann BKK ist daher
einem BKK-exklusiven Versorgungs-
vertrag bezüglich ambulanten bzw.
kurzzeitstationären Operationen bei-
getreten. Angeschlossen ist auch die
Region Hamburg
Grönemeyer Clinic für MikroMedizin
in Bochum. Zurzeit nehmen 85 Ärzte
(68 aus Nordrhein, 17 aus Westfalen-
Lippe) teil. Dabei sind u. a. die medizi-
nischen Fachrichtungen wie Chirurgie,
Hals-Nasen-Ohrenkunde, Urologie und
viele weitere vertreten. Professor Dr.
Dietrich Grönemeyer: ,,Jeder Mensch
möchte so selten wie möglich ins
Krankenhaus. Insofern stehe ich schon
lange für ambulante Operationsverfah-
ren und freue mich sehr, dass dieser
Vertrag wieder ein wichtiger Schritt
nach vorne auf diesem Weg ist."
Im europäischen Vergleich spielten
ambulante Operationen in Deutschland
bisher eine untergeordnete Rolle. Der
Anteil der ambulant durchgeführten
Eingriffe beträgt in Deutschland 10 %.
Im Vergleich dazu werden in den USA
ca. 80 % aller möglichen Eingriffe am-
bulant erbracht.
,,Gesundheit im Zentrum" ­
bessere Versorgung für BKK-Versicherte
Region NRW
Medizinische Hochleistungstechnologie
bringt neue Vorteile für Patienten
Mehr Informationen
Nähere Informationen zu den Leistun-
gen auf dieser Seite erhalten Sie in
unserer Leistungsübersicht im Inter-
net unter www.bertelsmann-bkk.de
oder im Service-Team Leistungen
unter 0 52 41/80-74 000.
nun abgelöst werden. Übergangsweise
gelten einzelne regionale Regelungen
noch bis zum 31.12. weiter. So in NRW
für alle ab 20 Jahren und in Thüringen
ab 14 Jahren.
background image
12 Leistungen
Die Balneophototherapie ­ auch
als Sole-Photo-Therapie bekannt ­ ist
eine Kombination aus medizinischem
Bad und UV-Strahlung. Sie simuliert
die klimatischen Bedingungen am
Toten Meer. Sowohl mineralische als
auch pflanzliche Zusätze wie Kohlen-
säure, Schwefel oder Sole erzielen
die gewünschte Therapiewirkung.
Hinzu kommt eine UV-Lichttherapie,
die gleichzeitig oder anschließend zur
Anwendung kommt.
Nachdem wissenschaftliche Studien
den Nachweis der Wirksamkeit dieser
Therapie geliefert haben, kann sie nun
seit dem 1. Juli bei schwerer Form von
Schuppenflechte von zugelassenen
Fachärzten für Haut- und Geschlechts-
krankheiten und Hausärzten mit ent-
sprechender Qualifikation verordnet
und durchgeführt werden.
Leistungen bei Schuppenflechte
Neu im Leistungskatalog der Bertelsmann BKK ist seit dem 1. Juli die Kostenübernahme der
Balneophototherapie bei einer mittelschweren bis schweren Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris).
Balneophototherapie
Da derzeit noch keine Abrechnungs-
position für die Balneophototherapie
vorliegt, kann der Vertragsarzt seine
Leistung zunächst nur über eine Pri-
vatrechnung abrechnen. Die Kosten
belaufen sich auf ca. 50 . Sofern Sie
eine Privatrechnung erhalten, reichen
Sie diese bitte im Original und mit Ihrer
Bankverbindung zur Erstattung ein.
Stichwort Schuppenflechte
Die Schuppenflechte ­ auch Psoriasis genannt ­ ist eine Hautkrankheit, die sich
nach außen hin im Wesentlichen durch einige stark schuppende, punktförmige
bis handtellergroße Hautstellen (häufig an den Knien, Ellenbogen und der Kopf-
haut) zeigt. Sie ist eine nicht ansteckende Autoimmunkrankheit und kann neben
der Haut auch Gelenke (5­20 %) und Finger-/Zehennägel befallen. Die Schup-
penflechte ist zu einem erheblichen Anteil erblich bedingt. Man geht davon
aus, dass sie durch das Zusammenwirken von Varianten verschiedener Gene
und Umwelteinflüssen ausgelöst wird. Die bisherigen Behandlungsmethoden
versprechen nur eine Linderung, aber keineswegs eine Heilung. Selbst in den
erscheinungsfreien Zeiten ist eine kontinuierliche und intensive Pflege der
Haut mit rückfettenden Produkten (Cremeseifen, Bade-, Duschöle) notwendig,
wobei im Sommer bevorzugt feuchtigkeitsspendende Produkte zum Einsatz
kommen. Da es sich um eine chronische Entzündung handelt, sind Mittel mit
entzündungshemmender Tendenz von Vorteil, manchmal helfen schon simple
Feuchtigkeitscremes oder -lotionen mit z. B. Aloe Vera oder Kamille. Da häufig
auf Duftstoffe eine negative Reaktion erfolgt, ist bei der Suche nach den rich-
tigen Produkten Geduld und persönliche Erfahrung gefordert. Prinzipiell lässt
sich jedoch sagen, dass es aufgrund der bisherigen Forschungsergebnisse kein
universell anwendbares Heilmittel gibt. Die Schwere und Hartnäckigkeit der
Psoriasis ist bei jedem Menschen sehr unterschiedlich ausgeprägt, manche
Betroffene reagieren sehr gut auf bestimmte Pflege- oder Arzneimittel, andere
wiederum können ihr Krankheitsbild bereits durch eine Ernährungsumstellung
oder durch eine aktive Stressbewältigung deutlich beeinflussen.
Kontakt
Ihre Ansprechpartner zum Thema:
Service-Team Leistungen,
Tel.: 0 52 41/80-74 000
background image
13
Versicherung
Zum Beispiel gibt es kaum die Mög-
lichkeit einer Rückkehr in die gesetzli-
che Krankenversicherung, wenn sich
die persönliche Situation im Laufe der
Jahre ändert, sei es durch zunehmen-
des Alter oder aber durch die Gründung
einer Familie, die dann in der PKV in
der Regel deutlich teurer versichert
werden muss. Klaudia Kroll, Teamlei-
terin im Service-Team Mitgliedschaft:
,,Auch unvollständige Angaben bei der
Beantwortung der Fragen zur Gesund-
heitsprüfung beim Vertragsabschluss
führen immer wieder zu einer einsei-
tigen Kündigung des Vertrags durch
das PKV-Unternehmen. Wir wurden in
diesen Fällen schon häufig um Wieder-
aufnahme gebeten, was in der Regel
nicht möglich ist. Somit erlischt von
einem Tag auf den anderen der Kran-
kenversicherungsschutz. Wir beraten
unsere Kunden daher sehr ausführlich,
wenn sie sich über einen Wechsel in die
private Krankenversicherung Gedanken
machen. Die Risiken sind oft nicht
transparent oder werden angesichts
der anfangs niedrigeren Prämien aus-
geblendet."
Unsichere Perspektive der privaten
Krankenversicherung
Wie der Branchenverband der pri-
vaten Krankenversicherung im Juni
mitteilte, habe sich das Wachstum im
Jahr 2007 auf nur noch 60.000 neue
Versicherte halbiert. Es habe 2007
kaum noch neue Kunden gegeben, die
eine Krankenvollversicherung hätten
Gesetzlich oder privat versichert
Entscheidung für
die PKV birgt Risiken
abschließen wollen, berichtete ,,Die
Welt" im gleichen Zeitraum. Als Grund
für den Einbruch nannte der Verband
der privaten Krankenversicherung die
hohen Hürden, die der Gesetzgeber
für den Wechsel von der gesetzlichen
Krankenversicherung zur PKV aufge-
baut habe. So müssen Arbeitnehmer
inzwischen drei Jahre lang mehr als
4.000 pro Monat verdienen, ehe sie in
die PKV wechseln können. 2006 konnte
die PKV nach eigenen Angaben noch
116.000 neue Kunden gewinnen.
,,Bleiben die Zugänge auf dem jetzi-
gen Niveau, können in Zukunft die Ab-
gänge nicht mehr vollständig kompen-
siert werden", mahnt Axel Großpietsch,
Versicherungsanalyst bei Fitch Ratings,
laut einem aktuellen Beitrag auf Welt
online. Das wiederum wird zu einer
Überalterung und zu massiv steigenden
Beiträgen führen.
Die BKK ­ immer eine gute Wahl
In der gesamten mehr als 50-jäh-
rigen Tradition der Bertelsmann BKK
profitierten unsere Versicherten vom
niedrigen Beitragssatz. Dieser blieb seit
1996 mehr als 12 Jahre kaum verändert
günstig. Private Versicherungen haben
in dieser Zeit nicht selten ihre Beiträge
mehrfach und deutlich erhöht, sodass
anfängliche Verlockungen verpufften.
,,Wir werden, trotz der von der Bun-
desregierung beschlossenen Einführung
eines Einheitsbeitragssatzes, weiterhin
attraktiv für unsere Kunden sein. Dafür
setzen wir auf den Ausbau unseres um-
fassenden Leistungspakets mit Zusatz-
leistungen in der Gesundheitsvorsorge
und -förderung oder der Möglichkeit,
sich auch homöopathisch behandeln las-
sen zu können", so Thomas Johannwille,
Vorstandsmitglied der BKK.
Noch Fragen?
Wir beraten Sie gern! Klaudia
Kroll, Tel.: 0 52 41/80-74 078 oder
-74 079 (Annika Warschitzka),
info@bertelsmann-bkk.de
Angesichts des 2009 kommenden Gesundheitsfonds verstärken die privaten Krankenversicherer ihre
Werbeaktivitäten und locken insbesondere junge Gesunde mit preisgünstigen Tarifen. Der Wechsel von
der gesetzlichen in die private Krankenversicherung birgt jedoch einige Risiken.
background image
14 Kurzmeldungen
Zum 1. August haben Franziska
Havelt und Alexander Rohlmann ihre
Ausbildung bei der Bertelsmann BKK
begonnen. Die BKK ermöglicht daher,
wie auch in den Vorjahren, wieder
zwei jungen Menschen den Start ins
Berufsleben. Beide werden im Laufe
der Ausbildung alle Bereiche der be-
trieblichen Krankenversicherung, von
der Kundenberatung zu Leistungen
und Versicherung bis hin zum Beitrag-
seinzug im Service-Team Arbeitgeber,
Wir bilden aus
Neue Gesichter in der BKK
Florian Herold, Kathrin Sojka,
Larissa Berkow, Alexander Rohlmann,
Franziska Havelt (von links)
Versicherung
Zum 1.7.2008 wurde der Beitragssatz zur Pflegeversicherung
um 0,25 Beitragssatzpunkte angehoben. Diese Erhöhung
verursachte bereits im Laufe des Sommersemesters 2008
die Anpassung des Pflegeversicherungsbeitrages für versi-
cherungspflichtige Studierende und Praktikanten.
Beiträge seit dem 1. Juli 2008:
gesetzliche Krankenversicherung:
49,40 /Monat
gesetzliche Pflegeversicherung:
9,09 /Monat
Gesamt:
58,49 /Monat
Für kinderlose Studierende ab 23 Jahren:
gesetzliche Krankenversicherung:
49,40 /Monat
gesetzliche Pflegeversicherung:
10,25 /Monat
Gesamt:
59,65 /Monat
Änderungen ab dem Wintersemester 2008/2009
Mit Beginn des Wintersemesters 2008/2009 steigt der Bei-
trag zur Krankenversicherung für versicherungspflichtige Stu-
dierende einheitlich bei allen gesetzlichen Krankenkassen.
Beiträge ab dem 1. Oktober 2008 (Fachhochschulen:
1. September) bis 31.12.2008:
gesetzliche Krankenversicherung:
54,78 /Monat
gesetzliche Pflegeversicherung:
9,98 /Monat
Gesamt:
64,76 /Monat
Für kinderlose Studierende ab 23 Jahren:
gesetzliche Krankenversicherung:
54,78 /Monat
gesetzliche Pflegeversicherung:
11,26 /Monat
Gesamt:
66,04 /Monat
Die Vorschrift über eine fiktive Geltungsdauer des Beitrags-
satzes für versicherungspflichtige Studierende und Prakti-
kanten jeweils vom Beginn eines Wintersemesters bis zum
Beginn des darauffolgenden Wintersemesters wurde zum
1.1.2009 aufgehoben. Aus diesem Grund gilt der Beitrags-
satz für alle betroffenen Personenkreise lediglich bis zum
31. Dezember 2008.
Beiträge für Studierende
und Praktikanten
kennen lernen. Neu in der Kundenbe-
ratung der BKK sind zudem Kathrin
Sojka (in Kürze: Klaß), Larissa Berkow
und Florian Herold. Kathrin Sojka hat
im Service-Team Leistungen den Be-
reich von Thorsten Hagmann (ehemals:
Wieber) übernommen, der in das Ser-
vice-Team Rehabilitation gewechselt
ist. Larissa Berkow und Florian Herold
verstärken angesichts des anhaltenden
Wachstums das Service-Team Mitglied-
schaft.
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15
Bertelsmann
Doch auch Bertelsmann hat ein star-
kes Interesse an gesunden, motivierten
und kreativen Mitarbeitern. Damit das
Unternehmen langfristig wirtschaftlich
erfolgreich und wettbewerbsfähig
bleibt, haben der Konzernbetriebsrat
und der Bertelsmann-Vorstand schon
im Herbstgespräch 2006 erste Maß-
nahmen ergriffen, um Mitarbeiter und
Geschäftsleitungen für das Thema zu
sensibilisieren. Eine Folge dieser Ge-
spräche ist die Bertelsmann-Gesund-
heitskampagne BeFit. Sie wird getragen
von dem Bertelsmann-Sport-und-Ge-
sundheitsprogramm, dem Betriebsärzt-
lichen Dienst, dem Betriebssozialdienst
und der Bertelsmann BKK. Diese Berei-
che arbeiten Hand in Hand und bündeln
ihre Kompetenzen jetzt noch intensiver.
Das gemeinsame Ziel lautet: gesunde
Mitarbeiter ­ gesundes Unternehmen.
Thomas Johannwille: ,,Mit BeFit sollen
Mitarbeitern an verschiedenen Stand-
orten in ganz Deutschland vielfältige
Möglichkeiten gegeben werden, sich
fit zu halten. An allen größeren Firmen-
standorten in Deutschland sollen inter-
ne Gesundheitskurse, aktive Pausen
oder gemeinsames Sporttreiben initiiert
werden. An Aktionstagen wollen wir mit
Gesundheits-Checks und Informationen
auf die Angebote aufmerksam machen.
Mitarbeiter und Firmen profitieren von
der Erfahrung und der Unterstützung der
Gesundheitsexperten aus Gütersloh.
Jährlich im Herbst gibt es außerdem
in vielen Betrieben für alle Mitarbeiter
kostenlos die Möglichkeit, sich gegen
Grippe impfen zu lassen. Dazu stellen
wir den Impfstoff bereit."
,,Am Bertelsmann-Stammsitz machen
mehr als 3.600 Mitarbeiter jährlich beim
Sport- und Gesundheitsprogramm mit.
Viele nehmen sogar an mehreren der
insgesamt 150 wöchentlichen Kurse teil,
Tendenz steigend", stellt Gero Hesse,
Koordinator des Themas ,,Betriebliche
Gesundheitsförderung" bei Bertels-
mann fest. ,,Das zeigt, wie wichtig
unseren Mitarbeitern ihre Fitness und
ihre Gesundheit sind. Aus diesem Grund
sind wir sehr daran interessiert, das
Sport- und Gesundheitsprogramm auch
auf Standorte außerhalb Güterslohs
auszudehnen." Gern habe zum Beispiel
der Leiter des Bertelsmann-Sport-und-
Gesundheitsprogramms, Reinhard
Dobschall, die Initiative der Sony-BMG
Betriebsrätin Andrea Golish unterstützt,
in München verschiedene Sport- und Be-
wegungskurse einzurichten ­ zunächst
für Sony-BMG-Mitarbeiter, später auch
für die Kolleginnen und Kollegen von
Random House und weiteren Bertels-
mann-Unternehmen. Mit Erfolg: Rund
100 Münchner Mitarbeiter nutzen das
Angebot inzwischen regelmäßig.
Angebote an mehreren Standorten
Ob ,,Rückenfit"-Kurs am Abend oder
Mittagsgymnastik am Arbeitsplatz: Auch
an anderen Standorten kümmern sich
verschiedene Firmen aktiv um die Ge-
sundheit ihrer Mitarbeiter. Ihnen zur Sei-
te steht dabei Birte Wittenstein, die beim
Bertelsmann-Sport-und-Gesundheits-
programm seit Beginn dieses Jahres als
Sportexpertin tätig ist. Arvato Infoscore
in Baden-Baden ist so ein Beispiel. Für
die rund 800 Mitarbeiter vor Ort hat
das Unternehmen zusammen mit dem
Sport- und Gesundheitsprogramm und
der Bertelsmann BKK ,,Gesundheitsta-
ge" in Baden-Baden als Auftakt für ein
Sportprogramm organisiert.
Zentrale Informationsplattform für das
Gesundheitsmanagement bei Bertels-
mann ist in Kürze das Internetportal BeFit.
Unter www.bertelsmann-bkk.de/befit
können sich alle interessierten Mitarbei-
ter Angebote, Tipps und Hinweise rund
um Sport, Medizin und Prävention, Ernäh-
rung und andere Themen abrufen.
Mehr Bewegung, gesündere Ernährung, Gesundheitsvorsorge und Verzicht aufs Rauchen: (Wieder) fit zu werden
oder aktiv zu bleiben, hat nicht zuletzt vor dem Hintergrund einer längeren Lebensarbeitszeit für jeden Berufstä-
tigen an Bedeutung gewonnen.
Aktiv bleiben mit
Mit der Kampagne BeFit wollen Bertelsmann und die Bertelsmann BKK die Gesund-
heit der Mitarbeiter fördern ­ und das Unternehmen wettbewerbsfähig erhalten
fit for life
Natürlich denken wir auch an unsere
gesundheitsbewussten Kunden, die
keinen Zugang zu den betrieblichen
Angeboten bei Bertelsmann haben.
So haben wir in unserem Gesund-
heitsprogramm fit for life von der Ak-
tivwoche bis zum Kurszuschuss über
besondere Impfleistungen und Krebs-
früherkennungsuntersuchungen viele
Angebote für alle Altersklassen:
www.bertelsmann-bkk.de/fitforlife
background image
16 Aktuell
,,Wir bedauern diesen
Eingriff in die Eigenver-
antwortung der BKK sehr",
so Dr. Franz Netta, Vorsit-
zender des BKK-Verwal-
tungsrates. Schließlich
werden die Beitragszahler
­ Versicherte und Arbeit-
geber ­ um die Früchte
ihres kostenbewussten
Verhaltens gebracht. Die Auswirkungen
treffen über die Bertelsmann BKK hin-
aus die gesamte Region Ostwestfalen
mit ihren preisgünstigen Betriebskran-
kenkassen. Durch die Anhebung der
individuellen BKK-Beitragssätze auf
den deutlich höheren Einheitsbeitrag
entstehen Mehrkosten von über 100
Mio. im Jahr. Geld, das den Men-
schen und auch den Unternehmen in
der Region fehlen wird.
Für die Versicherten der Bertelsmann
BKK führt der Einheitsbeitragssatz
zu höheren Krankenversicherungs-
beiträgen. Wolfgang Diembeck, Vor-
standsvorsitzender der Bertelsmann
BKK: ,,Wir werden deshalb aber nicht
gleichermaßen mehr Geld für die Ver-
sorgung unserer Kunden zur Verfügung
haben ­ im Gegenteil. Der Risikostruk-
turausgleich, der die unterschiedlichen
Risiken der Versichertengemeinschaf-
ten ausgleicht, wird ab 2009 erstmals
am Gesundheitszustand (Morbidität)
der Versicherten bemessen. Aufgrund
unserer vergleichsweise gesunden
Kundenstruktur, wird dies vermutlich
eine noch höhere Belastung mit sich
bringen. Heute bereits reichen wir 45,6
Mio. an Beitragsgeldern direkt weiter
in den Risikostrukturausgleich. Im Jahr
2007 waren dies 42 % unserer Einnah-
men." Krankenkassen mit überwiegend
älteren und krankheitsanfälligeren
Versicherten werden vermutlich von
der Neuausrichtung des Risikostruk-
turausgleichs profitieren und höhere
Zahlungen aus dem Gesundheitsfonds
erhalten.
Ärzte und Krankenhäuser erhalten
mehr Geld von den Kassen
Auch die Ausgaben für die medi-
zinische Versorgung werden in 2009
ansteigen. Auf Druck des Gesundheits-
Am 1. November wird die Bundesregierung erstmals einen einheitlichen Beitragssatz für die Gesetzliche Kranken-
versicherung (GKV) im Jahr 2009 festlegen. Im Gespräch sind derzeit rund 15,5 % (inkl. des Zusatzbeitrages für
Versicherte von 0,9 %). Die Beitragshoheit der einzelnen Krankenkassen ist damit Geschichte. Neu ist auch der
,,Gesundheitsfonds", in den die Beitragseinnahmen aller Krankenkassen fließen. Nach bestimmten Kriterien hin-
sichtlich der Risikostruktur werden sie von dort wieder an die Kassen verteilt.
ministeriums erhalten die Ärzte jährlich
2,5 Mrd. mehr Honorar. Das sind 10 %
mehr als bisher. Auch wenn man die
Honorarforderungen der Ärzte zum
Teil nachvollziehen kann, so Thomas
Johannwille, Vorstandsmitglied der
BKK, so muss man auch erkennen,
dass der schleichende Honorarverfall
bei den Ärzteeinkommen in den letzten
Jahren wesentlich darauf zurückzu-
führen ist, dass es immer mehr Ärzte
in Deutschland gibt. Allein von 1990
bis 2006 stieg die Anzahl der Ärzte je
10.000 Einwohner von 29,8 auf 37,7 ­
also um mehr als ein viertel. Auch
im internationalen Vergleich belegt
Deutschland einen Spitzenplatz, was
die Verfügbarkeit von Ärzten angeht.
Die Krankenhäuser sollen nach dem
Gesundheitsfonds startet
mit höheren Beiträgen
Mehr Geld für Ärzte und Krankenhäuser
Der Gesundheitsfonds
Gesetzliche Krankenkassen
mehr Wettbewerb untereinander
Versicherte
mehr Wahlfreiheit durch Wettbewerb
Gesundheitsfonds
Arbeitgeber / -innen
Beitragszahler / -innen
Staat
















Dr. Franz Netta
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17
Aktuell
aktuellen Gesetzentwurf ebenso mehr
Geld erhalten. Hintergrund sind Tarif-
steigerungen und auch Investitionen,
die eigentlich Ländersache sind. Die
Auswirkungen werden ebenfalls bei
mehr als 2 Mrd. liegen.
Beides zusammen macht etwa 0,5
Beitragssatzpunkte aus. Sodass der
aktuelle durchschnittliche Beitragssatz
in der GKV von 14,1 % allein hierdurch
auf mindestens 14,6 % steigen wird.
Hinzu kommt der seit 2004 geltende
Zusatzbeitrag von 0,9 %, der allein von
den Versicherten zu finanzieren ist.
Somit ergäbe sich 2009 ein Einheits-
beitrag von 15,5 %.
Wie wirkt sich der Einheitsbeitrag
ab 2009 konkret aus?
Heute beträgt der allgemeine Bei-
tragssatz der Bertelsmann BKK 12,9 %.
Andere Kassen verlangen zwischen
12,5 % und 16,0 %. Der sich erge-
bende Durchschnitt von 14,1 % ist
quasi der künftige Einheitsbeitragssatz.
Hinzu kommen die Kostensteigerun-
gen für Ärzte und Krankenhäuser von
mindestens 0,5 Beitragssatzpunkten.
Also steigt die Beitragsbelastung schät-
zungsweise um 1,7 Beitragssatzpunkte.
Diese sind je zur Hälfte von Versicherten
und Arbeitgebern zu finanzieren, was
einem Anteil von je 0,85 % entspricht.
Das bedeutet für einen Versicherten,
der ein Monatseinkommen von 1.500
bezieht, einen um 12,70 höheren
Beitrag. Bei 2.500 sind es 21,20 und
bei 3.600 erhöht er sich um 30,60 .
Ein Rentner mit 1.200 Rente zahlt
10,20 mehr. Bezieht dieser noch eine
Betriebsrente von 500 , so steigt der
Beitrag hierfür um 8,50 .
In den Medien ist oft von einem künf-
tigen Einheits-Beitragssatz von 15,5 %
die Rede. Hier ist dann bereits der seit
2004 von den Versicherten zu zahlen-
de Zusatzbeitrag in Höhe von 0,9 %
enthalten. Eine Entlastung könnte sich
ergeben, wenn die Bundesregierung
im Gegenzug den Beitragssatz zur
Arbeitslosenversicherung senkt. In der
Diskussion ist eine Senkung von 3,3 auf
knapp unter 3 %.
BKK setzt auf starke
Leistungen und umfas-
senden Service
Ein wesentliches Merkmal der Ber-
telsmann BKK war es schon immer,
ihren Kunden bei Versicherungsleistun-
gen und Service mehr zu bieten, als
üblich ist. Vorstand und Verwaltungsrat
stehen daher derzeit zur Weiterent-
wicklung der Angebote in einem
intensiven Dialog. Ein Schwerpunkt
wird auch zukünftig die betriebliche
Gesundheitsförderung sein. So betont
Dr. Franz Netta, dass die betriebliche
Ausrichtung der BKK ein wesentlicher
Faktor für ihren Erfolg ist und insofern
unverändert daran festgehalten wird.
In der betrieblichen Gesundheitsför-
derung erreicht die BKK einen Großteil
ihrer Kunden und kann mit ihren attrak-
tiven Vorsorgeangeboten erfolgreich
für einen gesundheitsbewussten
Lebensstil werben. Ein Beispiel ist die
auf Seite 15 vorgestellte Gesundheits-
initiative BeFit.
Thomas Johannwille: ,,Unsere Versi-
cherten erwarten ein umfassendes und
qualitativ hochwertiges Leistungspa-
ket. Eine besonders hohe Zustimmung
finden, laut unserer aktuellen Kunden-
befragung, die Zusatzleistungen der
Gesundheitsförderung, bei Impfungen
und zur Krebsfrüherkennung, aber auch
die Homöopathie. Somit hat es für uns
Priorität, weitere Vorsorgeangebote für
unsere Kunden zu schaffen."
Verschaffen Sie sich einen Über-
blick über alle unsere Mehr-
leistungen. Informieren Sie
sich auf unserer Homepage:
www.bertelsmann-bkk.de/plus
Bertelsmann BKK ­
mehr Gesundheit
Diskutiert wird im Verwaltungsrat
aber auch, die Versichertengemein-
schaft an eventuellen Überschüssen zu
beteiligen. Hierüber würde der Verwal-
tungsrat als Aufsichtsgremium der BKK
entscheiden. Schließlich sollten sich
ein gesundheitsbewusstes Verhalten
sowie ein verantwortungsvoller Um-
gang mit den Leistungen und dadurch
eingesparte Kosten auch finanziell
lohnen.
Überschüsse und somit Beitrags-
rückzahlungen wären möglich,
wenn die Leistungsausgaben und
Verwaltungskosten geringer wären
als die Einnahmen aus dem Ge-
sundheitsfonds.
Derzeit haben wir, wie die anderen
Kassen auch, jedoch noch keine kon-
kreten Zahlen, sodass verlässliche
Prognosen für 2009 nicht möglich sind.
Insofern sind in Aussicht gestellte Bei-
tragsrückzahlungen, wie man sie schon
vereinzelt von Kassen liest, nicht seriös
und vor allem nur auf sehr kurze Sicht
kalkuliert. Höchste Priorität hat für die
BKK aber nach wie vor die langfristi-
ge Stabilität der Finanzen. Denn ist
diese nicht gegeben und reichen die
Einnahmen aus dem Fonds nicht aus,
die Ausgaben zu decken, droht die Not-
wendigkeit, einen Zusatzbeitrag allein
von den Versicherten einzufordern.
Und hier herrscht Einigkeit in Vorstand
und Verwaltungsrat der BKK, dass
das so lange wie möglich vermieden
werden soll.
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18 Unternehmensnachrichten
Das Geschäftsjahr 2007 wurde, wie
bereits in der GESUNDHEIT im Juni
2008 berichtet, erfreulicherweise mit
einem Überschuss der Einnahmen
von 1,2 Mio. abgeschlossen. Mit der
obligatorischen Prüfung des Jahres-
abschlusses hat der Verwaltungsrat
das Gesundheitsministerium NRW
beauftragt. Dieses bestätigte die ord-
nungsgemäße Erstellung der Jahres-
rechnung. Der Verwaltungsrat hat die
Jahresrechnung folglich abgenommen
und dem Vorstand Entlastung erteilt.
Am 21. August haben die Mitglieder des Verwaltungsrats der Bertelsmann BKK
turnusmäßig in Gütersloh getagt. Das wichtigste Thema war die Beratung über
die Auswirkungen von Einheitsbeitrag und Gesundheitsfonds. Darüber hinaus
standen der Abschluss des Geschäftsjahres 2007, personelle Veränderungen im
Verwaltungsrat und ein Satzungsnachtrag auf der Tagesordnung.
Nachrichten aus dem Verwaltungsrat
Nach dem Ableben des stellvertre-
tenden Verwaltungsratsvorsitzenden
Oswald Lexer hat der Verwaltungsrat
auf Vorschlag der Versichertenver-
treter Erich Ruppik einstimmig als
neuen stellvertretenden Vorsitzenden
gewählt. Erich Ruppik ist Vorsitzender
des Betriebsrats des Corporate Center
der Bertelsmann
AG, Vorsitzender
des Konzernbe-
triebsrats und als
Arbeitnehmerver-
treter Mitglied im
Aufsichtsrat der
Bertelsmann AG.
Das Bundesversicherungsamt hat
die vom Verwaltungsrat beschlosse-
nen Satzungsnachträge Nr. 1 vom
28. Mai und Nr. 2 vom 21. August
zwischenzeitlich genehmigt. Nähere
Informationen zu den im Wesentlichen
redaktionellen Änderungen erhalten
Sie auf unserer Internetseite unter:
www.bertelsmann-bkk.de/satzung
Schon 1993 wurde Oswald Lexer als
Vertreter der Versicherten in das Selbst-
verwaltungsgremium der BKK gewählt.
Seit 1999 führte er den stellvertre-
tenden Vorsitz des Verwaltungsrates.
Darüber hinaus vertrat er die Interessen
der Betriebskrankenkassen aus Ost-
westfalen im Verwaltungsrat des BKK
Landesverbandes
NRW. In den mehr
als 15 Jahren seines Wirkens für die
BKK setzte er sich mit großem Engage-
ment und Einfühlungsvermögen für die
Belange der Versicherten und das Wohl
der BKK ein. Wir werden Oswald Lexer
in dankbarer Erinnerung behalten.
Im Juni 2008 verstarb
Oswald Lexer nach
schwerer Krankheit
Überschuss im
Geschäfts jahr 2007
­ Jahresrechnung
abgenommen
Satzung
Christa Gomez wurde vom Lis-
tenträger der Versichertenseite zur
Nachfolgerin von Oswald Lexer als or-
dentliches Mitglied im Verwaltungsrat
benannt und durch den Verwaltungsrat
bestätigt. Sie ist stellvertretende Kon-
zernbetriebsrats-
vorsitzende so-
wie Betriebsrats-
vorsitzende von
Arvato Services
und war bisher
stellvertretendes
Mitglied.
Christa Gomez rückt in den Verwal-
tungsrat auf ­ Erich Ruppik wird zum
stellvertretenden Vorsitzenden gewählt
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19
Erziehung
Vorbild für die Aktion ist das britische
,,Bookstart"-Modell, das erstmalig 1992
gestartet wurde. Die Übertragung von
,,Bookstart" auf Deutschland ist mit dem
dreijährigen Modellprojekt ,,Lesestart
­ Mit Büchern wachsen" im November
2006 im Freistaat Sachsen erstmalig
landesweit angelaufen. Erste Ergebnis-
se der sächsischen Begleitforschung
beweisen den Erfolg von ,,Lesestart":
Neben den Bestnoten, die das Projekt
von Kinderärzten erhielt (Durchschnitts-
note 1,7 bzw. 1,8), fällt besonders das
positive Echo der Eltern ins Auge: 10 %
der beteiligten Eltern geben an, mit ihren
Kindern verstärkt Bücher anzuschauen,
und 30 % wurden angeregt, ihr Vorlese-
pensum zu erhöhen.
Mit ,,Lesestart" werden Eltern über
die Bedeutung des Vorlesens für die
gesamte Entwicklung ihres Kindes auf-
merksam gemacht. Die Bildungschan-
cen von Kleinkindern werden aktiv ver-
bessert. Je früher Kinder den Umgang
mit dem Medium Buch lernen, desto
selbstverständlicher wird ihr späterer
Umgang mit Büchern.
Das meinen die Ärzte dazu:
,,Wir freuen uns sehr, dass wir diese
groß angelegte Lese- und Sprachför-
derungsmaßnahme aktiv unterstützen
können. Gerne empfehlen wir unseren
Mitgliedern, Eltern im Rahmen der
kinderärztlichen U6-Untersuchung das
kostenlose Material zu übergeben.
,,Lesestart" ­
Lust auf Lesen wecken
Wir Kinder- und Jugendärzte richten
heutzutage unser Augenmerk neben
der medizinischen Versorgung stets
auch auf die individuelle Förderung der
Kinder. Da gehört die Lese- und Sprach-
förderung dazu", erklärt Dr. Wolfram
Hartmann, Präsident des Berufsverban-
des der Kinder- und Jugendärzte.
Lehrer und Erzieher sind überzeugt:
Um Kindern ein fundiertes Bildungs-
system zu garantieren, bedarf es einer
lebendigen Vorlesekultur in Deutsch-
land. Kindern, denen nicht regelmäßig
vorgelesen wird, werden Bildungschan-
cen vorenthalten, denn Vorlesen fördert
das Vorstellungsvermögen und trainiert
kognitive Fähigkeiten. Dabei sind gerade
Vorleserituale für Kleinkinder besonders
wichtig: der Spracherwerb, das Begrei-
fen der Welt und die emotionale Ent-
wicklung hängen maßgeblich davon ab.
Lesen ist ein ,,Universalmittel"
Wenn einem kleinen Kind vorgelesen
wird und es später lesen lernt, erwirbt
es wichtige Schlüsselqualifikationen
für sein ganzes Leben! Denn Lesen
fördert ...
... das Einfühlungsvermögen: Beim Vor-
lesen ist man sich ganz nah und nimmt
sich viel Zeit füreinander.
... die Sprachentwicklung: Jeder Text,
jedes neue Bild vermittelt neue Wörter
und erweitert den Sprachschatz.
... das Gedächtnis: Beim Betrachten
merkt sich das Kind die neuen Dinge.
... das abstrakte Denken: Es regt zum
Nachdenken und Verallgemeinern an.
... die Fantasie: Beim Vorlesen taucht
man in unbekannte andere Welten
ein.Gedichte, Märchen, Geschichten,
Bücher jeder Art geben Kindern An-
regungen zum Miterleben, Mitfühlen,
Nachdenken, Träumen und Weiterspin-
nen, aber auch zum Handeln und zu
neuen Verhaltensweisen.
All das ist Nahrung für die Seele und
das Vorstellungsvermögen. Außerdem
lernen die Kinder dadurch eine reich-
haltige Sprache kennen und selbst
anzuwenden. Sie lernen das Leben in
seiner Vielfalt und seinem Reichtum ken-
nen über das hinaus, was sie selbst in
ihrer Umwelt und mit anderen erleben.
Dadurch lernen sie auch andere besser
verstehen, bekommen viele notwendige
Informationen und Ausdrucksmöglich-
keiten für Erlebnisse, für die sie noch
keine Sprache haben (z. B. ihre Träume,
Ängste, Fantasievorstellungen u. a.), au-
ßerdem Verarbeitungshilfen für Situatio-
nen, mit denen sie ohne diese Hilfe nicht
oder nur schlecht fertig werden könnten
(z. B. Geschwisterkind wird geboren,
Scheidung der Eltern, Kind muss ins
Krankenhaus, Großvater stirbt o. Ä.).
Weitere Informationen zum The-
ma, darunter auch eine Liste der
teilnehmenden Kinderärzte, fin-
den Sie unter www.lesestart.de
Bundesweite Aktion
Allererste
Bücher
für Ihr
Kind
Die schönsten
Titel zum
Vorlesen
und Schlauwerden
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Am 29. Mai 2008 fiel der Startschuss für die bundesweite Kampagne ,,Lese-
start ­ Die Lese-Initiative für Deutschland". Bis Mai 2010 bekommen 500.000
Eltern und ihre einjährigen Kinder bei der kinderärztlichen Vorsorgeuntersu-
chung U6 ein kostenloses ,,Lesestart"-Set, bestehend u. a. aus einem Bilder-
buch, einem Vorleseratgeber und einer Buchempfehlungsbroschüre. Partner
der Initiative sind unter anderem die Bertelsmann AG und Gruner + Jahr.
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20 Blickpunkt
Voller Beitragssatz für Betriebs- und
Zusatzrenten ist verfassungsgemäß
Rentner zahlen ihre Krankenkassen-
beiträge nicht nur aus der gesetzlichen
Rente, sondern es werden auch den
Renten vergleichbare Einnahmen
berücksichtigt. Dazu zählen u. a. die
Betriebsrenten. Während für die ge-
setzliche Rente der halbe Beitragssatz
zur Krankenversicherung anfällt ­ die
andere Hälfte zahlt der Rentenversiche-
rungsträger ­, sind seit dem 1. Januar
2004 Renten aus betrieblicher Alters-
versorgung in voller Höhe beitrags-
pflichtig. Zuvor galt bei betrieblichen
Renten wie bei der gesetzlichen Rente
der halbe Beitragssatz.
Das Bundesverfassungsgericht hat
die hiergegen gerichteten Verfassungs-
beschwerden nicht zur Entscheidung
Auf Betriebs- und Zusatzrenten müssen Rentner auch weiterhin den vol-
len Beitragssatz zur Krankenversicherung zahlen. Dies entschied am 28.
Februar 2008 das Bundesverfassungsgericht. Die seit 2004 bestehende
Verdoppelung der Beitragslast verstoße weder gegen das Gebot der
Gleichbehandlung noch gegen die Grundsätze der Verhältnismäßigkeit
oder des Vertrauensschutzes, befanden die Richter. Sechs Rentner hatten
Verfassungsbeschwerde eingelegt.
angenommen. Als Teil eines Maßnah-
menkatalogs zur Erhaltung der Stabili-
tät des Systems der gesetzlichen Kran-
kenversicherung sei die Verdoppelung
der Beitragslast verfassungsrechtlich
nicht zu beanstanden, erklärten die
Richter.
Der allgemeine Gleichheitsgrundsatz
sei nicht verletzt, heißt es in der Be-
gründung. Vielmehr werde eine beste-
hende Ungleichbehandlung beseitigt,
die die Empfänger von Versorgungs-
bezügen im Vergleich zu Empfängern
einer Rente aus der gesetzlichen
Rentenversicherung begünstigte. Der
Anspruch des Rentners, vom Renten-
versicherungsträger zur Krankenversi-
cherung einen Zuschuss zu erhalten,
sei gerechtfertigt, weil er letztlich auf
Eigenleistungen des Versicherten in
Form von Rentenversicherungsbeiträ-
gen beruhe, mit denen er nicht nur den
Rentenanspruch, sondern auch den
Krankenversicherungsschutz mitfinan-
ziere. Demgegenüber widerspräche es
diesem Verantwortungsprinzip, andere
Versorgungsträger für die Finanzierung
der gesetzlichen Krankenversicherung
der Rentner in die Pflicht zu nehmen.
Zudem betonte das Gericht, dass die
Verdoppelung der Beitragslast auf Ver-
sorgungsbezüge nicht unverhältnismä-
ßig sei. Die Maßnahme sei zur Deckung
einer zunehmenden Finanzierungs-
lücke, deren Ursache der medizinische
Fortschritt und die zunehmende Zahl
älterer Menschen ist, erforderlich
gewesen. Die Beitragszahlungen der
Rentner hätten im Jahr 1973 noch zu
rund 70 % deren Leistungsaufwen-
dungen gedeckt, inzwischen liege die
Quote nur noch bei 43 %. Der Gesetz-
geber habe aus der zusätzlichen Be-
lastung der Versorgungsbezüge Mehr-
einnahmen in Höhe von 1,6 Mrd.
erwartet. Die damit verbundene Mehr-
belastung sei für die betroffenen Rent-
ner ,,zumutbar".
Als drittes Argument führten die
Richter den Vertrauensschutz an, gegen
den die Verdoppelung der Beitragslast
ebenfalls nicht verstoße. Angesichts
der Anstrengungen des Gesetzgebers
in den vergangenen Jahren, die Fi-
nanzierung des Gesundheitssystems
trotz steigender Kosten in den Griff zu
bekommen, konnten die Versicherten
auf den Fortbestand privilegierender
Regelungen nicht uneingeschränkt
vertrauen, heißt es weiter. Zudem
müsse das mit der Regelung verfolgte
Gemeinwohlziel der Erhaltung der Sta-
bilität des Systems der gesetzlichen
Krankenversicherung als gewichtiger
angesehen werden.
Das Bundesverfassungsgericht entschied
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21
Essen & Trinken
Zu gewinnen
Wir verlosen 10 x ein
Buch für Käse-Fans und
alle, die sich abwechs-
lungsreich und gesund
ernähren wollen:
Lust auf Käse
von Herbert Wirths
und Markus Worringer, 96 S.,
19,5 x 19,5 cm, Hardcover, mit
vielen farbigen Abbildungen, IS-
BN 978-3-00-024724-8. Erhält-
lich auch übers Internet unter
www.zott.de
Rufen Sie an unter der Nummer
0 13 78/4 05 04-2 (50 ct pro Anruf
aus dem Festnetz der Dt. Telekom/
Mobilfunk ggf. abweichend) und
geben Sie das Kennwort ,,Lust
auf Käse" sowie Ihre Anschrift
an. Die Hotline ist bis 8.10.2008
geschaltet.
Käsesuppe
(für 4 Personen)
2 Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe, 70 g But-
ter, 30 g Mehl, 1 l heiße Fleischbrühe,
200 g Hartkäse, Salz, Pfeffer, etwas
gemahlener Kümmel, 1 EL gehackte
Kräuter (Petersilie, Schnittlauch), 3
Scheiben Toastbrot, 80 g Lauch
1. Zwiebeln und Knoblauch schälen
und sehr fein hacken. 50 g Butter in
einem Topf zerlassen, Zwiebeln und
Knoblauch darin unter Rühren glasig
dünsten, Mehl darüber stäuben und
unter Rühren hell anschwitzen. Brühe
zugießen und aufkochen. Dann die
Hitze reduzieren und 15 bis 20 Minu-
ten köcheln lassen.
2. Den Käse reiben. 150 g Käse in die
Suppe geben und darin unter Rühren
schmelzen lassen, mit Salz, Pfeffer
und Kümmel abschmecken.
3. Restlichen Käse mit den Kräutern
vermischen. Die Toastbrotscheiben
damit bestreuen und unter dem
vorgeheizten Grill gratinieren. Dann
in Croutons von etwa 1 cm Kanten-
länge schneiden.
4. Lauch putzen, waschen, in dünne
Ringe schneiden. Restliche Butter
zerlassen und Lauchringe darin 3 bis
4 Minuten anschwitzen, salzen, pfef-
fern. Die Suppe mit den Croutons
und dem Lauch anrichten.
Pro Person: 431 kcal (1.804 kJ), 18,0 g
Eiweiß, 31,2 g Fett, 18,9 g Kohlenhydrate
(1,6 BE)
Caprese mit Basilikum-Tomaten
(für 4 Personen)
700 g Tomaten, 40 g schwarze, ent-
steinte Oliven, einige Basilikumblätt-
chen, Meersalz, grob gemahlener,
schwarzer Pfeffer, 5 EL Olivenöl, 2 EL
Aceto Balsamico, 250 g Mozzarella
1. Tomaten waschen, Stielansatz entfer-
nen und in ca. 0,5 cm dicke Scheiben
schneiden. Mozzarella gut abtropfen
lassen und ebenfalls in Scheiben
schneiden.
2. Mozzarella und Tomaten abwech-
selnd auf 4 Tellern anrichten. Mit Salz
und Pfeffer würzen.
3. Mit Olivenöl und Essig beträufeln.
4. Mit Basilikumblättchen und Oliven
garnieren.
Pro Person: 468 kcal (1.959 kJ), 23,7 g Eiweiß,
38,0 g Fett, 7,1 g Kohlenhydrate (0,6 BE)
Lust auf Käse
Aus der kalten und warmen Küche
Zu einem ausgiebigen Mahl gehörte früher auch Käse zum Abschluss. Noch
viel mehr lässt sich heutzutage mit Käse anfangen bei kleinen Speisen zwi-
schendurch und abends. Im Käse ist noch mehr Kalzium enthalten als in der
Milch, unserer Hauptkalziumquelle. Für das Wachstum und die Erhaltung
der Knochen und Zähne ist Kalzium unentbehrlich und daher nicht nur für
Kinder und ältere Menschen äußerst wichtig.
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Voller Beitragssatz für Betriebs- und
Zusatzrenten ist verfassungsgemäß
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Anschriften
Ratgeber
22 Ratgeber
Ratgeber
Anschriften
GESUNDHEIT erscheint viermal im Jahr im
Rahmen der gesetzlichen Verpflichtung der
BKK zur Aufklärung über Rechte und Pflich-
ten aus der Sozialversicherung.
Herausgeber: AGIS Verlag GmbH, Baden-
Baden, in Zusammenarbeit mit dem BKK
Bundesverband, Essen. Dieser
ist ausschließlich für die gekenn-
zeichneten Artikel ver ant wort lich
im Sinne des Presserechtes. Für
indivi duel le Seiten einzelner Betriebs kran-
ken kas sen und Verbände zeichnen diese
verantwortlich.
Redaktion: Karin Grochowiak (Chefredak teu-
rin), Wolfgang Jacob (stellv. Chefredakteur),
Priska Sellung-Sylla
Artdirector: Martin Grochowiak
Layout: Joachim Faudt, Tania Stuchl
Bildnachweis Titel: Archiv
Verlag und Vertrieb: AGIS Verlag GmbH,
Geschäftsleitung: Karin Grochowiak, Beda
Sellung
Anschrift: Ooser Luisenstr. 23, 76532 Baden-
Baden, Tel. 0 72 21/95 75-0, Fax 0 72 21/6 68 10,
E-Mail: info@agis-verlag.de; Geschäftsstelle
Berlin: Monika Schlösser, Galvanistr. 4,
10587 Berlin, Tel. 0 30/3 42 48 24
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BKK-Versicherte erhalten das Magazin im
Rahmen ihrer Beiträge durch ihre BKK.
Abonnementbestellungen beim Verlag.
Eine Kündigung des Abonnements ist zum
31. Dezember eines Jahres mit halbjährlicher
Kündigungsfrist möglich. Ist der Verlag
durch höhere Gewalt, Streik oder dgl., an
seiner Leistung verhindert, so besteht keine
Ersatz pflicht.
Preisrätsel: Alle Gewinner werden schriftlich
benachrichtigt. Ein Umtausch der Gewinne
ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist aus-
geschlossen. Mitarbeiter des Verlages und
deren Angehörige dürfen nicht teilnehmen.
Auf Wunsch wird das jeweilige Gewinner-
verzeichnis gegen Erstattung des Briefpor-
tos zugesandt. Alle Gewinne wurden von
Sponsoren gestiftet und belasten nicht die
BKK-Versichertengemeinschaft.
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Auflösung unseres Gewinn-Rätsels in
der letzten GESUNDHEIT:
FIT DURCH DEN SOMMER
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FIT DURCH DEN SOMMER
Hier finden Sie Anschriften
von Organisationen und
Selbsthilfe-Bundesverbän-
den, bei denen Betroffene
Adressen regionaler Selbsthil-
fegruppen erfragen können:
Bundesverband der Kehl-
kopflosen und Kehlkopf-
operierten e. V.
Haus der Krebsselbsthilfe
Thomas-Mann-Str. 40
53111 Bonn
Tel.: 02 28/3 38 89-3 00
Fax: 02 28/3 38 89-3 10
E-Mail: geschaeftsstelle@
kehlkopfoperiert-bv.de
Internet:
www.kehlkopfoperiert-bv.de
Amputierten-Initiative e. V.
Bundesverband für Am-
putierte und Gefäßkranke
­ seit 1991 ­
Spanische Allee 140
14129 Berlin
Tel.: 0 30/8 03 26 75
Fax: 0 30/80 49 16 35
E-Mail:
info@amputierten-initiative.de
Internet: www.amputierten-
initiative.de
Bundesverband Polio e. V. ­
Interessengemeinschaft
von Personen mit Kinder-
lähmungsfolgen
Beratungs- und Geschäftsstelle
Reha-Klinik Miriquidi
Freiberger Straße 33
09488 Thermalbad Wiesenbad
Tel.: 0 37 33/5 04 11 87
Fax: 0 37 33/5 04 11 88
E-Mail:
bundesverband@polio.sh
Internet: www.polio.sh
Bundesverband der Burn-
out* Initiativen Deutsch-
land e. V. (BBID)
Hammerstr. 34
40219 Düsseldorf
Tel.: 02 11/2 71 26 61
Sprechzeiten: Mo­Fr ab 18 Uhr
Fax: 02 11/2 71 26 61
E-Mail: copper7447@arcor.de
Internet: www.burnout-ev.de
*Erschöpfungsdepression
Deutscher Psoriasis* Bund e. V.
Seewartenstraße 10
20459 Hamburg
Tel.: 0 40/22 33 99-0
Fax: 0 40/22 33 99-22
E-Mail: info@psoriasis-bund.de
Internet:
www.psoriasis-bund.de
*Schuppenflechte
Themenübergreifende Informatio-
nen zu Selbsthilfegruppen erhalten
Sie bei der Nationalen Kontakt- und
Informationsstelle zur Anregung und
Unter stüt zung von Selbsthilfegrup-
pen (NAKOS), Wilmersdorfer Str.
39, 10627 Berlin, Internet: www.
nakos.de
Krebszellen mögen
keine Himbeeren
Das Kochbuch
von Prof. Dr. med. Richard
Béliveau und Dr. med. Denis
Gingras, Kösel Verlag; 272 S.,
Broschur, ISBN 978-3-466-
34522-9; 19,95
Ein Kochbuch, das Lust auf
gutes Essen macht und zu-
dem aufzeigt, wie wir unse-
re Gesundheit durch geeig-
nete Lebensmittel schützen
können. Es befasst sich mit
der Ernährung als Krebs-
prävention, aber auch für
Abenteuerurlaub in
Deutschland
Wild · Sportlich · Kreativ
von Gudrun Raether-Klünker
und Christine Rettenmeier,
Polyglott Verlag, München;
256 S., ISBN 978-3-493-
60115-2; 14,95
Abwechslungsreich und
aufregend, exotisch oder
kurios präsentiert sich
diese Fundgrube für alle,
die hierzulande mal etwas
anderes erleben wollen.
Mit gelungener themati-
scher Gliederung, Über-
sichtskarten und Infos zu
Anreise und Unterkunft.
in Deutschland
Special
Wild · Sportlich · Kreativ
Mit praktischen
Hinweisen & Tipps
und ungewöhnlichen
Unterkünften
Die Kalorienlüge
Über die unheimlichen Dick-
macher aus dem Supermarkt
von Hans-Ulrich Grimm,
Dr. Watson Books; 228 S., ISBN
978-3-9810915-4-0; 19,80
Neues zum Thema Ab-
nehmen: Zusatzstoffe und
Giftrückstände im Essen
sind bislang unbeachtete
Dickmacher. Das geht aus
einem jetzt erscheinenden
Buch des Nahrungskriti-
kers Hans-Ulrich Grimm
hervor, in dem er über
spektakuläre Erkenntnisse
aus der aktuellen Hirn-
forschung berichtet. Als
,,Störer im Gehirn" und
,,unheimliche Dickmacher"
sind seit neuestem Pesti-
zidrückstände und Kunst-
stoffe aus Verpackungen
(sogenannte ,,Weichma-
cher") im Verdacht, die im
Körper wie Hormone wir-
ken. Die neuen Erkenntnis-
se der Neurowissenschaf-
ten stellen, Grimm zufolge,
viele der bisherigen Diät-
Dogmen auf den Kopf.
bereits an Krebs Erkrankte
ist gesunde Ernährung
äußerst wichtig. U. a. wird
über die unschlagbare Rol-
le von Algen, Pilzen, Lein-
samen, Gewürzen u. v. m.
mehr berichtet. Ein Augen-
und Gaumenschmaus für
die Gesundheit!
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Gewinn-Rätsel
LÖSUNG:
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artikel
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gerät
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Kreuzworträtsel
Tragen Sie die Buchstaben der Käst-
chen 1­33 in die entsprechenden Qua-
drate des Lösungsfeldes ein. Schicken
Sie dann bis zum 31.10.2008 (Einsende-
schluss) eine Postkarte, ein Fax oder ei-
ne E-Mail mit dem Lösungsspruch an:
Bertelsmann BKK
Stichwort: GESUNDHEIT
33311 Gütersloh
Fax: 0 52 41/97 26 80-37
E-Mail: gesundheit@bertelsmann-bkk.de
Unter allen Einsendern mit der richti-
gen Lösung verlosen wir:
5 x
je ein Buch:
Yoga ­ Unterwegs
zu mir
von Ralf Bauer
Gestiftet vom
Südwest Verlag aus
der Verlagsgruppe
Random House
,,Yoga ­ Unterwegs zu mir" von Ralf Bauer
Ralf Bauer zählt zu den beliebtesten deutschen Schauspielern. Seine positive Lebenseinstellung verdankt der
ausgeprägte Individualist vor allem seiner jahrelangen, intensiven Beschäftigung mit Yoga. Seine Yoga-DVDs sind
Bestseller und haben ihm großes Renommee in der Yoga-Szene eingebracht. Für sein Buch hat er sich vier Wochen
lang nach Indien zurückgezogen, um mehr über tibetisches Yoga zu erfahren. Seine Tagebuchnotizen und Fotos aus
dieser Zeit sind in diesem Buch festgehalten. Zusammen mit den Yoga-Übungen, die ihm am wichtigsten sind,
ist ein einmaliges, ganz persönliches Werk entstanden. Mit einem außergewöhnlichen Protagonisten, der durch
seine ruhige und unkonventionelle Art beeindruckt.
Die Gewinner unseres letzten Rätsels: Über die von der Polar Deutschland GmbH gestiftete
Polar Aktivuhr AW200 im Wert von 199 (UVP) darf sich freuen: Jürgen Koch, Oelde (Westfalen)
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GOOD
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www.felix-burda-stiftung.de

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Fühlen Sie sich auch gut? Sie
könnten trotzdem Darmkrebs
haben. Weil man ihn erst spürt,
wenn es zu spät ist. Wird er aber
früh entdeckt, ist er zu hundert
Prozent heilbar. Gehen Sie zur
Darmkrebsvorsorge ­ wie ich.
Danach fühlt man sich besser.
Sandra Maischberger

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