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Arzneimittel ­
So sparen Sie
die Zuzahlung
Mehr Orientierung ­
Arzt-Bewertungen in
Gütersloh und Pößneck
Schon geimpft?
Die neuen Empfeh-
lungen der STIKO
Gesundheit
DAS MAGAZIN DER BERTELSMANN BKK
6
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N
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3

Oktober 20
09
E 430
1
6 · 28
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Inhalt
02
Inhalt
Gewinnen
Gewinnen Sie einen iPod ............................................ 13
Arzneimittel
So sparen Sie die Zuzahlung .......................... ........... 14
Ernährung
Frisch und knackig:
Wie sich Obst und Gemüse länger halten ................. 16
Aktuell
Ärztehonorare gestiegen ........................................... 18
Generation 50+
Rentenberatung 2009 ................................................ 19
fifty ­ das neue Magazin: kostenlos für Sie ............... 19
Freizeit
Wandern im Urlaub .................................................... 20
Ratgeber
............................................................ 22
Gewinn-Rätsel
................................................ 23
Studie
Gesundheitsförderung ................................................ 04
Aktuell
Wer sich zu sehr auf digitale Geräte verlässt,
schwächt sein Gehirn .................................................. 05
Service
BKK-Medizinkompass
veröffentlicht Arzt-Bewertungen ................................. 06
Vorsorge
Neue Impfempfehlungen der STIKO .......................... 08
Grippeschutzimpfung 2009 ........................................ 09
Perspektive
Wie sich die Bertelsmann BKK für die
kommenden Jahre rüstet ............................................ 10
Kurzmeldungen
Hoffentlich nicht privatversichert ................................. 12
Unternehmensnachrichten & Satzungsnachtrag ......... 12
Neue Gesichter in der BKK .......................................... 12
Gesundheit bedeutet nicht nur körperliche Fitness, sondern
auch, dass sich Körper und Seele im Einklang befinden. Wie
Sie die Balance halten können, mit seelischen Problemen
umgehen und diese vermeiden, erfahren Sie in unserem
Gesundheitsportal im vierten Quartal:
www.bertelsmann-bkk.portal-gesundheitonline.de
Seelische Gesundheit
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Apropos Kosten, wir haben ein gutes Signal für Sie.
Die Bertelsmann BKK ist fit. Wir können uns zwar nicht
abkoppeln von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung,
stehen aber auf einem gesunden Fundament und fühlen
uns gut gewappnet für 2010. Nun zahlt sich aus, dass
wir von jeher auf schlanke Strukturen setzen und uns
als betriebsnaher, regional starker service- und quali-
tätsorientierter Anbieter klar positioniert haben. Mehr zu
unserer Strategie erfahren Sie im Innenteil.
Wolfgang Diembeck
Thomas Johannwille
Vorstand Bertelsmann BKK
PS: Bleiben Sie in Bewegung, bleiben Sie fit. Gerade
der Herbst lädt zu wunderschönen Spaziergängen und
Wanderungen ein.
Liebe Leserinnen
und Leser,
kurz nach der Wahl wissen wir, wer die Gewinner und
wer die Verlierer sind. Hinsichtlich der zukünftigen Aus-
richtung der Gesundheitspolitik ist nun vieles wieder
offen und man darf gespannt sein auf den Koalitionsver-
trag, der die Eckpunkte der Politik für die nächsten vier
Jahre festlegen wird.
Mit der neuen Bundesregierung verbinden wir die
begründete Hoffnung auf mehr Gestaltungsspielraum
in der Versorgung und ein klares Bekenntnis zu einem
pluralen und wettbewerblich ausgerichteten Gesund-
heitswesen. Denn nur eine gesunde, von Vielfalt und
Wettbewerb geprägte gesetzliche Krankenversicherung
sichert Kundenorientierung und Fortschritt im Gesund-
heitswesen und wird so ihrer Verantwortung als eine
der wichtigsten Säulen in unserem Lande gerecht.
Ihre Bedeutung für das Wohl und die Zufriedenheit
der Menschen kann gar nicht hoch genug geschätzt
werden. Daher ist es auch zu kurz gedacht, in erster
Linie immer nur die Kosten des Gesundheitswesens
zu diskutieren.
03
Editorial
Neue Regierung
muss Vielfalt und
Wettbewerb im
Gesundheitswesen
stärken
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Studie
04
Alkohol sowie Vorsorgeuntersuchungen. Für Unternehmen
bedeutet dies, dass Gesundheitsförderung ein unverzicht-
bares Personalinstrument werden muss. Außerdem stellen
die Autoren der Studie fest, dass zur Gesundheit noch ganz
andere Faktoren beitragen: gesellschaftliche Bedingungen
und die Einstellung dem Älterwerden gegenüber. Negative
Emotionen wie Feindseligkeit, Angst und Stress tragen zur
Entstehung von Krankheiten bei. Ältere Arbeitnehmer, die
in einer dem Alter gegenüber negativ eingestellten Umge-
bung arbeiten müssen, werden eher krank als andere. Es
gilt also umzudenken und in Unternehmen Älteren gegen-
über eine wertschätzende Kultur aufzubauen. Eine positive
Sicht auf das Älterwerden erweist sich nämlich als günstig
für die Gesundheit von älteren Personen.
Mehr zu dieser Studie unter www.iwkoeln.de
Alternsprozesse sind beeinflussbar ­ das ist die gute Nach-
richt. Das bestätigt auch die aktuelle Studie ,,Gesundheit
und Krankheit im Alter", veröffentlicht vom Statistischen
Bundesamt gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für
Altersfragen und dem Robert Koch-Institut. Beispielsweise
durch Gesundheitsförderung und Prävention, aber auch
durch Schaffung einer alternsfreundlichen Atmosphäre
­ wesentlich auch für Unternehmen, die ihre Wettbe-
werbsfähigkeit erhalten wollen und ihre Belegschaften
bis zum gesetzlichen Rentenalter fit und motiviert halten
möchten.
Die aktuelle Studie zeigt, wie wichtig es ist, diese älteren
Menschen zu motivieren und gesundheitsbewusst zu le-
ben. Dazu gehören gesunde Ernährung und Sport, eine kri-
tische Auseinandersetzung mit den Themen Rauchen und
Lohnende Investition für Betriebe und Beschäftigte
Gesundheitsförderung
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05
Aktuell
In Südkorea beobachteten Forscher in 2007 ein neues
Phänomen: Immer mehr junge Berufstätige zwischen 20
und 30 Jahren meldeten sich in Arztpraxen oder Kranken-
häusern und beklagten Gedächtnisschwäche. Sie konnten
sich kaum noch Telefonnummern oder Passwörter merken
und ließen ständig etwas liegen. Auch in Deutschland
registrieren Neurologen ein starkes Nachlassen traditio-
neller Merkfähigkeiten: ,,Durch die zunehmende Digita-
lisierung können Menschen nicht mehr so gut Daten im
Kopf behalten", erklärt Hirnforscher Hans Markowitsch im
stern Gesund leben (3/2009). Anstatt sich Nummern oder
Passwörter zu merken, speichern die jungen Menschen
die Nummern lieber in ihrem Mobiltelefon ab. Sogar die
einfachsten Rechenaufgaben werden mit dem Handy ge-
Forscher warnen:
Wer sich zu sehr auf digitale Geräte
verlässt, schwächt sein Gehirn
Der vollständige Artikel findet sich im stern Gesund leben
3/2009. Das Magazin ist im Zeitschriftenhandel oder
unter www.stern.de erhältlich.
rechnet. Die Folgen seien vor allem bei jüngeren Menschen
gravierend: ,,In Tests fällt uns immer wieder auf, dass diese
Telefonnummern oder zum Beispiel das Einmaleins nicht
mehr so gut aus dem Gedächtnis wiederholen können wie
frühere Generationen", so Markowitsch. Verantwortlich für
die ,,digitale Demenz" ist auch die Schulerziehung, bei der
,,kaum noch ein Gedicht auswendig gelernt und selbst für
Grundrechenarten der Taschenrechner benutzt würde", so
der Hirnforscher weiter.
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Service
06
Die Entscheidung für einen Haus- oder Facharzt ist oft
weitreichend. In der Regel wird sie nach Wohnortnähe
oder durch private Empfehlungen getroffen. Ist der Patient
zufrieden, entsteht eine Bindung, die in der Regel erst
endet, wenn die Praxis schließt oder ein Wohnortwechsel
eine Neuorientierung nötig macht. Ist der Patient hingegen
unzufrieden, steht er vor der Frage, wie er eine Arztpraxis
findet, in der er sich besser aufgehoben fühlt.
Wer wünscht sich in einem solchen Falle nicht fundier-
te Empfehlungen von Experten, die hinter die Kulissen
schauen können. Die Bertelsmann BKK hat auf dieses
Informationsbedürfnis reagiert und bietet ihren Kunden in
den Regionen Gütersloh und Pößneck nun mit der Arzt-
Bewertung im BKK-Medizinkompass eine einzigartige
Transparenz hinsichtlich der Patientenzufriedenheit, die es
bundesweit bisher nicht gab.
Mit dem BKK-Medizinkompass erhalten Kunden der
Bertelsmann BKK einen innovativen und exklusiven
Service ­ von Kunden für Kunden ­ nahezu einmalig.
Thomas Johannwille, Vorstandsmitglied der Bertelsmann
BKK: ,,Unsere Versicherten sammeln bei jedem Arzt-
kontakt Erfahrungen, die für andere Mitglieder unserer
Versichertengemeinschaft bei der Wahl eines Arztes oder
einer Arztpraxis eine gute Orientierung sein können. Sei
es mit den Wartezeiten in der Praxis oder hinsichtlich der
Verständlichkeit der ärztlichen Beratung. Diese Erfahrungen
blieben bislang ungenutzt ­ wurden aber in den letzten
Jahren im Zuge aufkommender Bewertungsportale im In-
ternet immer stärker nachgefragt. Wir haben uns daher im
Frühjahr entschieden ­ als seinerzeit erste Krankenkasse in
Deutschland ­ mit einer Patientenbefragung die Erfahrun-
gen unserer Versicherten strukturiert zu sammeln und sie
anderen Versicherten zur Verfügung zu stellen. Herzlichen
Dank daher noch mal an alle Kundinnen und Kunden, die
diesen besonderen Service mit ihrer Bewertung ermöglicht
haben."
Folgende Kriterien haben wir abgefragt:
u
Mit der Terminvergabe war ich zufrieden.
u
Ich fühlte mich durch das Praxispersonal gut behandelt
(Bsp.: Freundlichkeit, respektvoller Umgang, Eingehen
auf Ängste, Ansprechbarkeit).
u
Auf einen vertraulichen Umgang mit meinen Daten
und Unterlagen wurde geachtet.
u
Mein Arzt hatte genügend Zeit für mich.
u
Ich fühlte mich von meinem Arzt ernst genommen.
u
Mein Arzt hat es mir leicht gemacht, über meine
Probleme zu sprechen.
u
Mein Arzt hat mich verständlich beraten.
u
Mit der Untersuchung durch meinen Arzt bin ich zu-
frieden (Bsp.: Gründlichkeit der Untersuchung, Art der
Untersuchung sinnvoll).
u
Die Wahl der Behandlungsmethoden durch meinen
Arzt schätze ich als gut ein (Bsp.: medizinisch sinnvolle
Behandlung, Erfolg).
u
Mein Arzt hat mich in Entscheidungen über meine
medizinische Behandlung mit einbezogen.
u
Mein Arzt hat mich über Vorsorgemöglichkeiten gut
informiert (Bsp.: gesundheitsbewusstes Verhalten,
Kursangebote, Vorsorgeuntersuchungen).
u
Ich würde meinen Arzt meiner besten Freundin/mei-
nem besten Freund empfehlen.
u
Ich hatte in der Praxis folgende Wartezeit:
Mehr als 4.200 Versicherte haben wir im April ange-
schrieben und zu rund 350 Ärzten die Patientenzu-
friedenheit abgefragt. Dabei haben wir nur Ärzte, die
mindestens 20 unserer Versicherten im letzten Jahr
behandelt haben, berücksichtigt.
Thomas Loose, Teamleiter Leistungen bei der Bertelsmann
BKK: ,,Da die 20er-Schwelle fast nur von Ärzten aus unseren
Kernregionen Gütersloh und Pößneck erreicht wird, können
wir leider keine bundesweiten Bewertungen abbilden. Das
wäre bei vergleichsweise geringen Patientenzahlen unver-
hältnismäßig und auch den jeweiligen Ärzten gegenüber
Bewertung ­ Orientierung ­ Transparenz
BKK-Medizinkompass
veröffentlicht Arzt-Bewertungen
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07
Service
nicht fair bzw. als Orientierung kaum hilfreich. Aufgrund der
Beschränkung hingegen erfahren interessierte Kunden nun
sehr präzise, wie ein Arzt von seinen Patienten beurteilt
wird. Wir wollen die Arzt-Bewertung zudem weiter aus-
bauen. Wir werden Sie hierzu in den nächsten Ausgaben
informieren."
Dank der hervorragenden Resonanz ­ 40 % der Angeschrie-
benen haben geantwortet ­ konnten wir für 228 Arztpraxen
aus Gütersloh und Pößneck aussagefähige Daten in unse-
ren BKK-Medizinkompass einfließen lassen und für unsere
Kunden transparent machen. Mit der fünften Bewertung
für einen Arzt wird das Ergebnis in der Arzt-Bewertung
abgebildet. Ausgesprochen negative oder positive Bewer-
tungen fallen so nur ins Gewicht, wenn andere Patienten
gleichermaßen bewerten. Unsere Arztbewertung versteht
sich also nicht als ,,Ärzte-TÜV", sondern vielmehr als beson-
derer Service, von Kunden für Kunden ­ exklusiv in einem
geschützten Bereich unserer Homepage.
Weitere bundesweite Angebote im BKK-Medizinkom-
pass: die Arzt-, Krankenhaus- und Pflegedienstsuche
Über die Arztbewertung hinaus ermöglicht der BKK-Me-
dizinkompass der Bertelsmann BKK zudem eine bundes-
weite detaillierte Suche nach Ärzten, Psychotherapeuten,
Logopäden etc. sowie nach Krankenhäusern und Pflege-
einrichtungen.
Ärzte und sonstige Behandler finden ­ mit der Arzt-
Auskunft der Stiftung Gesundheit
Wer einen Arzt, Zahnarzt, Psychotherapeuten, Logopäden
oder sonstigen Behandler sucht, findet diesen im BKK-Me-
dizinkompass anhand der renommierten Arzt-Auskunft der
Stiftung Gesundheit. Das Verzeichnis umfasst rund 390.000
Ansprechpartner aus dem gesamten Bundesgebiet in-
klusive des größten Verzeichnisses von gesundheitlichen
Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen.
Ein Krankenhaus nach Qualitätsgesichtspunkten finden
­ mit der Weissen Liste der Bertelsmann Stiftung
Sie stehen vor einer Krankenhausbehandlung und möch-
ten nun eine Recherche nach Qualitätsgesichtspunkten
starten? Hierzu haben wir die mehrfach ausgezeichnete
Weisse Liste eingebunden. Diese greift unter anderem
auf die Qualitätsberichte der Krankenhäuser zurück, die
alle zwei Jahre vorgelegt werden müssen. Darin legen
die rund 2.000 deutschen Kliniken Zahlen und Fakten, wie
Anzahl der Betten und Operationen, offen. Zudem geben
sie Auskunft über die Qualifizierung ihres medizinischen
Personals, zum Erfolg ihrer Behandlungen und zu Initiativen
zum Qualitätsmanagement, wie z. B. zur Verbesserung der
Hygiene. Hinter der Weissen Liste stehen die Bertelsmann
Stiftung und die Dachverbände der größten Patienten- und
Verbraucherorganisationen.
Pflegeeinrichtungen finden ­ mit Paula, der BKK-Pfle-
gedatenbank
Mit Paula finden Sie Pflegeheime, ambulante Pflegediens-
te, spezielle Betreuungsangebote für Demenzkranke und
Behinderte, Blinden- oder Pflegeeinrichtungen für Kinder
und Jugendliche sowie Hospize. Hierzu liefert Paula eine
Übersicht über 35.000 Leistungsangebote mit Preisverglei-
chen und Preisliste für jeden Pflegedienst. Im Bereich der
stationären Pflege erhalten Sie eine Preisauskunft über das
monatliche Heimentgelt, über den Anteil der Pflegekassen
und den Anteil des Versicherten.
Zum BKK-Medizinkompass: www.bertelsmann-bkk.de
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Vorsorge
08
Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut,
STIKO, hat ihre Impfempfehlungen aktualisiert. Neu ist die
Empfehlung einer generellen Keuchhusten-Schutzimpfung
für Erwachsene. Weitere Änderungen betreffen die Pneu-
mokokken-Impfung bei Erwachsenen, die Windpocken-
Impfempfehlung im Kindesalter und die Empfehlungen zur
Impfung gegen Kinderlähmung (Poliomyelitis).
Pertussis ­ auch Keuchhusten genannt ­ ist vor allem für
Säuglinge lebensgefährlich. Daher gibt es schon seit Jah-
ren eine Impfempfehlung für alle Personen mit Kontakt zu
Säuglingen. Mehr als 70 % aller Erkrankungen treten aber
bei Erwachsenen auf und führen häufig zu wiederholten
Arztbesuchen und starken Beeinträchtigungen über meh-
rere Wochen. Da kein Einzelimpfstoff gegen Pertussis
erhältlich ist, kann diese Impfung nur in Kombination mit
anderen anstehenden Impfungen erfolgen. Die STIKO
empfiehlt daher, bei der nächsten fälligen Impfung gegen
Tetanus und Diphtherie, die alle zehn Jahre zur Auffrischung
oder im Rahmen der Tetanusvorbeugung nach Verletzungen
empfohlen ist, einmalig auch gegen Pertussis zu impfen.
Die Impfung gegen Pneumokokken bei Personen über 60
Jahren wird seit Jahren als Standard-Impfung empfohlen.
Bezüglich einer Wiederholungsimpfung im Abstand von
fünf Jahren hat die STIKO entschieden, dass sie nur bei
bestimmten Indikationen erfolgen sollte, beispielsweise
bei Patienten mit angeborenen oder erworbenen Immun-
defekten.
Die Windpocken- oder Varizellen-Impfung wird bereits
seit 2004 empfohlen. Nun hat die STIKO eine generelle
zweite Impfung im Alter von 15 bis 23 Lebensmonaten
empfohlen. Die zweite Impfung ist wichtig, um Ausbrüche
und Erkrankungen trotz Impfung (Durchbruchserkran-
kungen) zu verringern und die Übertragung des Virus auf
empfängliche Personen weiter einzudämmen.
Zur Polio-Impfung gegen Kinderlähmung hat die STIKO
klargestellt, dass ,,alle Personen ohne einmalige Auffri-
schungsimpfung" eine Polio-Auffrischungsimpfung erhal-
ten sollten.
Die aktuellen Empfehlungen sind ab-
rufbar unter www.rki.de/impfen
Tipp:
Für einen vollständigen Impfstatus
erhalten Sie einen Bonus in unse-
rem BKK-Bonusprogramm. Info
unter: www.bertelsmann-bkk.
de/bonus
Keuchhusten-Impfung jetzt auch für Erwachsene
Neue Impfempfehlungen der STIKO
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09
Vorsorge
Bertelsmann und BKK starten betriebliche Impfaktion
Grippeschutzimpfung 2009
Ende September ist die von der BKK unterstützte diesjäh-
rige Grippeimpfaktion des Betriebsärztlichen Dienstes der
Bertelsmann AG gestartet. Laut Betriebsarzt Dr. Sebastian
Köhne sollten sich neben den Risikogruppen all diejenigen
impfen lassen, die viele Kontakte zu Mitmenschen oder
regelmäßige Auslandsaufenthalte haben. ,,Aber natürlich ist
diese Impfung auch für alle anderen sinnvoll, die sich und ihr
Umfeld vor den unangenehmen Folgen einer Grippe schützen
wollen", ergänzt Dr. Köhne. Die Grippeschutzimpfung ist in
der Regel gut verträglich. Da es sich um einen sogenannten
Todimpfstoff handelt, kann durch die Impfung selbst keine
Grippe ausgelöst werden.
Und auch die Impfung über den Hausarzt ist bereits jetzt
möglich. Für Personen mit einem erhöhten Erkrankungs-
risiko ist sie kostenfrei. Betroffen sind Personen:
u
mit chronischen Krankheiten der Atmungsorgane
(Asthma o. Ä.), chronischen Herz-, Kreislauf-, Leber-
und Nierenkrankheiten, Diabetes und anderen Stoff-
wechselkrankheiten sowie einer HIV-Infektion,
u
die von ihnen betreute ungeimpfte Risikopersonen
anstecken können (immungeschwächte Großmutter
wird von Enkeln oder Kindern angesteckt),
u
über 60 Jahren, Bewohner von Alters- oder Pflege-
heimen,
u
medizinisches Personal, Personen in Einrichtungen mit
umfangreichem Publikumsverkehr.
Achtung: Falls Sie den Impfstoff nur auf Privatrezept er-
halten, erstatten wir die Kosten des Impfstoffes (abzgl.
der Apothekenpauschale von 2,30 , des Pharmarabatts
von 6 % und der gesetzlichen Zuzahlung von 10 %, mind.
5 , max. 10 ) und 12 für das Arzthonorar.
Tipp: Lassen Sie bei der Impfung auch Ihren Impfpass
prüfen. Nicht selten ist eine Auffrischimpfung für Teta-
nus oder Diphtherie notwendig. Für einen vollständigen
Impfstatus belohnen wir Sie in unserem BKK-Bonuspro-
gramm! Info: www.bertelsmann-bkk.de/bonus
Darüber hinaus komme der diesjährigen saisonalen Grippe-
impfung in Zeiten der sogenannten Schweinegrippe noch
eine ganz besondere Bedeutung zu. Wenn es nämlich zu der
aktuell kursierenden Schweinegrippe noch zu einer saisonalen
Influenzaepidemie kommen sollte, bestehe die Gefahr, dass
sich ein völlig neues, schlimmstenfalls deutlich gefährlicheres
Influenzavirus entwickle. Köhne: ,,Wer sich gegen die saisonale
Grippe impfen lässt, kann diese Gefahr deutlich verringern."
Für den Herbst bereiten die Gesundheitsämter derzeit eine
deutschlandweite Impfung besonders gefährdeter Perso-
nengruppen gegen den A/H1N1-Erreger der Schweinegrippe
vor. Hierzu gehören neben Mitarbeitern im Gesundheitswe-
sen, Polizisten und Feuerwehrleuten vor allem Schwangere,
chronisch Kranke und immungeschwächte sowie fettleibige
Personen mit einem BMI von über 30. In einer zweiten
Etappe können sich alle übrigen Personen freiwillig impfen
lassen ­ bei Kindern, die nicht zu den Risikogruppen gehören,
sollen allerdings derzeit noch die Ergebnisse der Impfstoff-
Erprobung abgewartet werden. Die Kosten der zweiteiligen
Impfung trägt die Bertelsmann BKK.
Die Symptome der Schweinegrippe ähneln denen einer
normalen Grippe: plötzliches Fieber, Husten/Atemwegs-
beschwerden, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Glieder-
schmerzen. Darüber hinaus können Symptome wie Übel-
keit/Erbrechen, Durchfall, Halsschmerzen und Schnupfen
auftreten. Wenn Sie diese Symptome bemerken, rufen Sie
bitte sofort Ihre Hausarztpraxis an.
Hygiene schützt ­ nicht nur gegen die Grippe
u
Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig mit Wasser und
Seife, besonders vor dem Zubereiten von Speisen,
vor dem Essen, nach dem Toilettengang und wenn Sie
nach Hause kommen.
u
Halten Sie Ihre Hände vom Gesicht fern, um die Erre-
ger nicht auf die Schleimhäute von Augen, Nase und
Mund zu übertragen.
u
Nutzen Sie nur Ihr eigenes Besteck und Geschirr,
lecken Sie auf keinen Fall z. B. den Löffel eines Klein-
kindes ab.
u
Steigern Sie Ihre Abwehrkräfte durch eine vitaminrei-
che gesunde Ernährung.
u
Trainieren Sie Ihr Immunsystem mit Spaziergängen,
Sport und Saunabesuchen.
u
Lüften Sie täglich 3- bis 4-mal für etwa 10 Minuten, um
die Erregerdichte im Raum zu verringern.
u
Husten bzw. niesen Sie bitte in Ihren Ärmel. So bleiben
Ihre Hände sauber, und Sie verbreiten nicht versehentlich
die Viren weiter. Halten Sie außerdem beim Husten/Nie-
sen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen.
Weitere Informationen unter: www.bertelsmann-bkk.de/
impfen
und in unserer neuen Broschüre ,,Fit for Life ­ das
Gesundheitsprogramm". Bestellung unter 0 5241 / 80-74000
oder per E-Mail: bestellung@bertelsmann-bkk.de
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Perspektive
10
Mit Jahresbeginn endete die Beitragshoheit der gesetz-
lichen Krankenkassen. Als Folge dieser Änderung hat die
Bertelsmann BKK einen klaren Wettbewerbsvorteil verlo-
ren, ihren äußerst attraktiven Beitragssatz, der zuletzt bei
12,9 % lag. Wie hat die BKK auf die neuen Rahmenbedin-
gungen reagiert? Wie erfolgreich ist sie in den ersten drei
Quartalen der neuen Zeitrechnung? GESUNDHEIT fragte
den Vorstand der Bertelsmann BKK.
GESUNDHEIT:
Die Bertelsmann BKK gehörte von jeher
zu den Krankenkassen mit einem äußerst attraktiven
Preis-Leistungs-Verhältnis. Nun haben alle Krankenkassen
den gleichen Beitragssatz. Kassen, die allein auf einen
günstigen Beitragssatz gesetzt haben, mussten sich neu
positionieren. Wie hat die Bertelsmann BKK reagiert?
Wolfgang Diembeck: Unser attraktiver Beitragssatz war
von jeher zum einen das Ergebnis eines soliden und vor-
ausschauenden Wirtschaftens. Zum anderen aber auch
eine Folge erfolgreicher Gesundheitsförderung, vor allem
Das höchste Gut verdient die beste Leistung
Wie sich die Bertelsmann BKK
für die kommenden Jahre rüstet
bei Bertelsmann. Durch gemeinsame Anstrengungen der
Unternehmen, zum Beispiel bezüglich gesunder Arbeits-
bedingungen, als auch der BKK durch vielfältige Angebote,
wie Untersuchungen, Kurse und Informationen, haben wir
erreicht, dass unsere Versicherten weniger krank sind als
andere. Mit anderen Worten: Wir haben den Preisvorteil
nicht mit einem abgespeckten Leistungskatalog erkauft wie
andere, die allein auf den Beitrag gesetzt haben. Daher sind
die anderen Säulen, die unseren Erfolg tragen und unser
Image prägen, geblieben. An erster Stelle sind das natürlich
die Mitarbeiter. Sie stehen für den persönlichen Service
und eine kompetente Beratung. Unser Team besteht aus
festangestellten, langjährig im eigenen Hause ausgebilde-
ten Fachangestellten. Aber auch hier im Service haben wir
Möglichkeiten zur Verbesserung gesehen und umgesetzt.
So haben wir die Beratungsatmosphäre im Service-Team
Rehabilitation verbessert, indem wir offene Bürozonen
in Einzelbüros umgewandelt haben. Als nächsten Schritt
werden wir die schriftliche Kommunikation mit unseren
Kunden optimieren. Mit anderen Worten, unsere Briefe
sollen verständlicher werden.
GESUNDHEIT:
Wo kann sich die BKK mit ihrem Produkt,
dem Versicherungsschutz, vom Wettbewerb abheben. Denn
rund 90 % der Leistungen sind ja gesetzlich festgelegt.
Thomas Johannwille: Hier in der GESUNDHEIT stellen
wir in jeder Ausgabe Leistungen vor, die verdeutlichen,
dass es durchaus Unterschiede von Kasse zu Kasse gibt.
Nehmen wir den Bereich Vorsorge und Prävention, auf den
unsere Versicherten sehr viel Wert legen, wie die Kunden-
befragung 2008 gezeigt hat. Da haben wir beispielsweise
für unsere Versicherten in Bayern die Altersbeschränkung
bei der Hautkrebsvorsorge aufgehoben. Regulär beginnt
der Anspruch erst mit 35 Jahren. Gleiche Mehrleistungen
haben wir bereits für Baden-Württemberg und ­ leicht ab-
weichend ­ für NRW, wo wir die Grenze auf 20 Jahre sen-
ken konnten. Auch unser Angebot zur Darmkrebsvorsorge
beginnt mit einem kostenlosen Test zur Früherkennung ab
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11
Perspektive
30 Jahren. Versicherte anderer Kassen erhalten im Rahmen
der Darmkrebsfrüherkennungsrichtlinie erst ab 50 Jahren
ein solches Angebot. Darüber hinaus haben wir die gesetzli-
chen Impfleistungen deutlich ausgeweitet, zum Beispiel für
private Auslandsreisen und gegen Gebärmutterhalskrebs.
Ferner bieten wir mit der BKK-Aktivwoche ein hinsichtlich
der Qualität und Vielfältigkeit des Angebotes unübertroffe-
nes Präventionsprogramm. Also auch hier ein klarer Vorteil
gegenüber AOK, Ersatz- und Innungskrankenkassen.
GESUNDHEIT:
Wie sehen die Vorteile im Bereich Versor-
gung aus? Ist man als Versicherter der Bertelsmann BKK
besser versorgt und schneller wieder gesund?
Thomas Johannwille: In der Tat ist das unser Ziel und unser
Anspruch. Das sagen wir ja mit unserem Claim, das höchste
Gut ­ also die Gesundheit ­ verdient die beste Leistung. Daher
versuchen wir die Spielräume zu nutzen, die der Gesetzgeber
uns gibt. Im Bereich der Versorgung mit künstlichen Knie- und
Hüftgelenken füllen wir diesen Anspruch bereits mit Leben.
BKK-Versicherte in Ostwestfalen-Lippe profitieren hier von
einem in unserem Hause entwickelten innovativen Versor-
gungskonzept, das eine deutlich bessere und qualitätsgesi-
cherte Versorgung garantiert. So werden unsere Versicherten
in der Tat schneller wieder fit sein und müssen auch die Risiken
einer großen Operation weniger fürchten. Und auch für unsere
Kunden im Bundesgebiet tun wir im Bedarfsfall alles, um eine
Versorgung zu optimieren oder eine Genesung zu beschleu-
nigen. Beispielsweise schließen wir uns örtlich geschaffenen
Zusatzangeboten an, wenn unsere Kunden danach fragen.
GESUNDHEIT:
Wie sieht die BKK das Risiko von Zusatz-
beiträgen? Denn Kassen, die mit den Einnahmen aus dem
Gesundheitsfonds ihre Ausgaben nicht decken können,
werden über kurz oder lang Zusatzbeiträge von ihren Ver-
sicherten einfordern müssen?
Wolfgang Diembeck: Die Wirtschaftskrise wird in 2010
auch auf die Finanzierung der Krankenkassen und der an-
deren Sozialversicherungszweige durchschlagen, vor allem
durch sinkende Einkommen bei den Arbeitnehmern und
einen zu befürchtenden Anstieg der Arbeitslosigkeit. Kas-
sen, die keine Reserven haben, laufen am ehesten Gefahr,
Zusatzbeiträge von ihren Versicherten erheben zu müssen.
Die Bertelsmann BKK ist gut gewappnet und rechnet auf
absehbare Zeit nicht damit, einen Zusatzbeitrag von ihren
Kunden erheben zu müssen.
GESUNDHEIT:
Ist die BKK groß genug, die künftigen Her-
ausforderungen zu meistern?
Thomas Johannwille: Auch im neuen Zeitalter konnten wir
bereits über 800 neue Kunden begrüßen. Ein Beleg dafür,
dass wir weiterhin ein attraktives Angebot haben. Eine
Wachstumsstrategie werden wir dennoch nicht starten.
Gerade unsere vergleichsweise familiäre Größe und unsere
enge Anbindung an Bertelsmann ist unsere Stärke. Unsere
Ausgaben für die Verwaltung, also Büromiete, Ausstattung,
Gehälter etc., sind durch die effiziente Organisation nach
wie vor deutlich geringer als bei anderen Kassen. Und von
unseren gemeinsamen Aktivitäten zur betrieblichen Ge-
sundheitsförderung bei Bertelsmann profitieren BKK und
Unternehmen ebenfalls gleichermaßen. Und wo wir mehr
Nachfragemacht benötigen, bündeln wir diese in Koopera-
tionen oder Einkaufsgemeinschaften. Bei Medikamenten
und Hilfsmitteln setzen wir das bereits erfolgreich um. Hier
erhalten unsere Kunden, die auf Inkontinenzartikel ange-
wiesen sind, eine im Vergleich zu manchen Großkassen
deutlich höhere Produktqualität. Denn wir sparen nicht an
den Leistungen, jedoch an den Kosten. So erhalten unsere
Kunden in allen Lebensphasen die bestmögliche Leistung.
GESUNDHEIT:
Wie ist der Strategieprozess in der BKK
gelaufen?
Wolfgang Diembeck: Die zentrale Frage für uns war: Was
erwarten unsere Kunden? Informationen dazu haben wir aus
der Kundenbefragung und unseren Erfahrungen gewonnen.
Vor allem aber war der sehr intensive Dialog mit dem Verwal-
tungsrat wichtig. Dort nehmen schließlich die Betriebsrats-
vorsitzenden der großen Konzernfirmen die Interessen der
Versicherten und die Manager der Firmen die Interessen von
Bertelsmann wahr. Darüber hinaus haben wir geprüft, was
in der Vergangenheit erfolgreich war und welche Herausfor-
derungen in der Zukunft auf uns warten. Unser Ziel war es,
die Bertelsmann BKK zukunftsfähig zu machen.
GESUNDHEIT:
Wie lautet denn nun die Strategie der
BKK?
Thomas Johannwille: Die BKK bleibt auf ihrem bisherigen
Weg einer auf Bertelsmann und regional konzentrierten
Krankenkasse mit einem Premium-Anspruch an Services
und Versicherungsleistungen für alle unsere Kunden. Oder
kurz gesagt: Das höchste Gut verdient die beste Leistung.
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Kurzmeldungen
12
Den Privatversicherten gehört unser Dank, schrieb kürzlich
Werner Bartens, Leitender Redakteur im Wissenschafts-
ressort der Süddeutschen Zeitung (SZ). Warum? Weil sie
regelrechte Märtyrer sind, fragwürdige Therapien über sich
ergehen lassen, noch nicht lange erprobte Medikamente
schlucken und sich somit für uns alle aufopfern, so Bartens.
Im Gegenzug werden sie zuvorkommender behandelt,
warten weniger lang auf unnötige Operationen und Un-
tersuchungen, konsultieren innerhalb kürzester Zeit die
unterschiedlichsten Fachärzte und hören staunend von den
seltensten Krankheiten, die es bei ihnen auszuschließen
gilt. Das rechtfertige selbstverständlich überflüssige und
nicht immer ungefährliche Doppeluntersuchungen.
,,Die ausufernde Anwendung von gefährlicher Diagnostik
und Therapie des Geldes wegen ist längst eine Gefahr für
Privatversicherte", sagt Ellis Huber, Ex-Präsident der Berliner
Ärztekammer.
Bildgebende Verfahren z. B. ermöglichen das frühe Er-
kennen von Veränderungen im Körper, die ansonsten nie
bemerkt worden wären. Zudem besteht nicht selten die
Meinung Privatversicherter, dass es für höhere Beiträge
auch mehr Leistung geben müsse. Aber mehr ist nicht
immer besser. ,,Privatversicherte warten kürzer auf unnö-
tige Operationen und überflüssige Röntgenaufnahmen",
so Peter Sawicki, Leiter des Instituts für Qualität und Wirt-
schaftlichkeit im Gesundheitswesen.
Ein gutes Beispiel für gefährliche, übereifrige Diagnostik
und Therapie ist laut Bartens auch der PSA-Test auf Pro-
statakrebs. Er ist ungenau, zudem wachsen die Tumore so
langsam, dass die Männer sie nie bemerken würden. Daher
gilt die Hälfte der Prostatakrebse als überdiagnostiziert und
übertherapiert. Mehr als 20 % der Männer werden aber
durch die Operation impotent und inkontinent.
Mehr zu Werner Bartens auf www.werner-bartens.de.
Überdiagnostik: Schäden vermeiden
Hoffentlich nicht privatversichert
Am 1. August haben Annalena Färber und Natalie Lehrmann
ihre Ausbildung bei der Bertelsmann BKK begonnen. Die
BKK ermöglicht somit, wie auch in den Vorjahren, wieder
zwei jungen Menschen den Start ins Berufsleben. Beide
werden im Laufe der dreijährigen Ausbildung alle Bereiche
der betrieblichen Krankenversicherung, von der Kunden-
beratung rund um Leistungen, Mitgliedschaft und Versi-
cherung bei der BKK bis hin zur Beratung der Arbeitgeber
in Beitragsfragen, kennenlernen. Ihre Ausbildung beendet
haben hingegen Heike Kroschewski und Nadine Popanda.
Sie konnten von der BKK übernommen werden und verstär-
Wir bilden aus
Neue Gesichter in der BKK
Neu im BKK-
Team: Natalie
Lehrmann und
Annalena Färber
Der Verwaltungsrat der Bertelsmann BKK hat auf seiner
Sitzung am 27. August in Gütersloh die Jahresrechnung
2008 abgenommen und den Vorstand entlastet. Vorweg-
gegangen war die Prüfung der Jahresrechnung durch das
Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW.
Satzungsnachtrag
Der Verwaltungsrat hat zudem die Änderung der Satzung
der BKK (Nachtrag Nr. 4) und die Neufassung der Satzung
der Pflegekasse beschlossen. Diese sind vom Bundesver-
Unternehmensnachrichten
sicherungsamt (BVA) inzwischen genehmigt worden. Die
Änderungen sind weitgehend nur redaktioneller Art, zum
Beispiel durch geänderte Gesetze. Neu ist aber, dass der
Unterkunftzuschuss für ambulante Kuren statt 13 täglich
nun pauschal 100 für eine Kur beträgt. Bei chronisch
kranken Kleinkindern bleibt es bei 21 täglich. Außerdem
musste im BKK-Bonus für gesundheitsbewusstes Verhal-
ten der Bonus für die Teilnahme an Chronikerprogrammen
entfernt werden, weil dies gesetzlich unzulässig ist.
Im Wortlaut können Sie die Änderungen auf unserer Inter-
netseite nachlesen: www.bertelsmann-bkk.de/satzung
ken nun das Ser-
vice-Team Mit-
gliedschaft. Auch
in 2010 wird die Bertelsmann BKK ausbilden. Informationen
zum Auswahlverfahren erhalten Sie unter 05241 / 80-74013
oder www.bertelsmann-bkk.de/ausbildung
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13
Gewinnen
Empfehlen Sie uns weiter:
Gewinnen Sie einen iPod!
Die glückliche Gewinnerin des im ersten Halbjahr verlosten
iPod MP3-Players ist Ines Maurer von der Arvato Media
GmbH. Durch ihre Empfehlung gegenüber einem Kollegen
aus dem Hause Arvato Infoscore erhielt sie nicht nur die
Geldprämie von 15 , sondern nun auch einen iPod mit
8 GB Speicherplatz. Wir gratulieren und wünschen viel
Hörvergnügen!
,,Warum ich die Bertelsmann BKK empfohlen habe? Ganz
einfach, weil ich von den Leistungen und dem Service der
Bertelsmann BKK überzeugt bin."
Auch allen Kunden, die im zweiten Halbjahr einen Neu-
kunden im Bertelsmann-Kollegenkreis oder in ihrer Familie
werben, nehmen wieder an der Verlosung eines iPod teil.
Und die jetzt 20 betragende Geld- oder wahlweise Jamie-
Oliver-Buchprämie gibt es ja ohnehin.
Also, überlegen Sie doch mal, wer im Kollegenkreis noch
nicht von den Vorteilen der BKK profitiert. Wie zum Beispiel
dem persönlichen Service durch Bertelsmann-Kollegen,
dem hochwertigen und innovativen Leistungsangebot, den
betrieblichen Gesundheitsangeboten oder dem attraktiven
Bonusprogramm.
,,Oft ist es ja nur der ungeliebte Schreibkram, der von
einem Wechsel zur BKK abhält. Dabei ist der Wechsel so
einfach. Nutzen Sie unseren Online-Service. Dort dauert die
Anmeldung nur wenige Minuten. Auch zur Kündigung der
alten Kasse stehen Vordrucke zum Download auf unserer
Homepage. Einfacher geht es nicht", erläutert Christian
Radtke von der BKK.
Anmeldung und Prämieninfo unter www.bertelsmann-
bkk.de/werben
oder 05241 / 80-74016. Wir freuen uns
auf Ihre Teilnahme! Stärken Sie die Versichertengemein-
schaft. Empfehlen Sie uns weiter!
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Arzneimittel
14
Für Laien kaum noch zu durchschauen ist die Zuzah-
lungspflicht im Arzneimittelbereich. Ist ein Arzneimittel
verordnungsfähig? Wenn ja: Fällt eine Zuzahlung an?
Wie hoch ist diese? Kann die Zuzahlung durch Wahl
eines anderen Mittels vermieden werden? Wie wirken
sich Rabattverträge aus? Wir zeigen Ihnen auf, ob und
wie Sie in vielen Fällen eine Zuzahlung vermeiden
können.
Um die Ausgaben für Arzneimittel in der gesetzlichen
Krankenversicherung (GKV) nicht ungebremst ansteigen zu
lassen, hat die Politik Mitte der neunziger Jahre Festbeträge
eingeführt, die die maximale Erstattung der Krankenkas-
sen für ein Medikament festschreiben. Heute decken die
Festbeträge 73 % der Verordnungen und 43 % des Um-
satzes des Arzneimittelmarktes in der GKV ab. Dringend
notwendig war dies, da Deutschland damals wie heute
das einzige Land in der Europäischen Union ist, in dem die
Arzneimittelhersteller ihre Preise ohne jegliche staatliche
Regulierung frei festlegen können.
Festbeträge kommen zum Tragen, sobald es mehrere
gleichwertige Medikamente zur Behandlung eines Krank-
heitsbildes gibt. Der Festpreis wird dann durch den Spitzen-
verband der gesetzlichen Krankenversicherung im unteren
Preisdrittel dieser Medikamente gebildet.
Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker konsequent nach
einem günstigen Arzneimittel
Thomas Loose, Teamleiter Leistungen: ,,Am teuersten wird
es, wenn für ein Medikament ein Festbetrag existiert, der
Arzt jedoch ein Medikament verordnet, dessen Apotheken-
preis über dem Festbetrag liegt. Sie zahlen dann nicht nur
die gesetzliche Zuzahlung von mindestens 5, höchstens
10 , sondern auch die Differenz zwischen Abgabepreis und
Festbetrag. Der verschreibende Arzt ist daher verpflichtet,
Sie auf kostengünstigere Arzneimittel aufmerksam zu ma-
chen. So können Sie eventuell die Zuzahlung vollständig
vermeiden." Jedoch kann aufgrund therapeutischer Erwä-
gungen des Arztes oder im Falle von Rabattverträgen die
Auswahl der Arzneimittel eingeschränkt sein.
Arzneimittel, die den Festbetrag um mindestens 30 %
unterschreiten, sind von der gesetzlichen Zuzahlung
befreit. Heute gilt das bereits für mehr als ein Drittel
aller Festbetragsarzneimittel.
Um die Versichertengemeinschaft vor stetig steigenden
Arzneimittelkosten zu schützen, die sich direkt auf die
Beiträge auswirken können, hat die Politik den Kassen die
Möglichkeit gegeben, Rabattverträge mit den Pharmaher-
stellern zu schließen. Ein Rabattvertrag hat auf die Frage, ob
Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker
So sparen Sie die Zuzahlung
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15
Arzneimittel
eine Zuzahlung anfällt, keinen Einfluss. Auch die Höhe der
Zuzahlung ändert sich nicht. Die Versichertengemeinschaft
profitiert aber, wie bei den Festbeträgen, von niedrigeren
Ausgaben.
,,Um eine hohe Versorgungsqualität zu gewährleisten, ha-
ben wir, im Gegensatz zu der ein oder anderen Großkasse,
ganz bewusst mit einer Reihe von Herstellern Rabattverträ-
ge geschlossen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit erhalten Sie
daher Ihr gewohntes Arzneimittel auch weiterhin. Falls es
aber doch zum Austausch durch die Apotheke kommt, kön-
nen Sie sich trotzdem darauf verlassen, ein hochwertiges
Arzneimittel zu erhalten, das denselben Wirkstoff enthält
und die gleiche therapeutische Wirkung hat", so Stefan
Döding, Ansprechpartner für das Vertragsmanagement der
Bertelsmann BKK. Im Falle einer nachgewiesenen Unver-
träglichkeit anderer Arzneimittel kann der verordnende Arzt
den Austausch jedoch ausschließen.
Auch manche rezeptfreie Antihistaminika ­ das sind spezi-
elle Arzneimittel gegen Allergien ­ bezahlt die BKK, wenn
der Arzt Sie Ihnen verordnet. Und zwar dann, wenn Sie
unter einer schwerwiegenden Form eines allergischen
Schnupfens leiden, die nicht allein mit kortisonhaltigen
Nasensprays behandelt werden kann.
Wünschen Sie weitere Informationen? Wir beraten Sie gern.
Ihr Service-Team Leistungen, 05241 / 80740-31, -32, -33, -34
Tipp: Nicht zu Lasten der gesetzlichen Krankenversiche-
rung verordnungsfähige Arzneimittel erhalten Sie im Me-
dikamentenShop in unserer Gesundheitsakte mit min-
destens 10 % Preisvorteil. Rezeptpflichtige Arzneimittel
erhalten Sie dort versandkostenfrei innerhalb von zwei
Werktagen. www.bertelsmann-bkk.de/arzneimittel
ohne Festbetrag Apothekenver-
Apothekenver-
Apothekenverkaufs-
Die BKK erstattet
kaufspreis liegt
kaufspreis liegt
preis liegt mind. 30 % Ihnen die
über dem
weniger als
unter dem Festbetrag Kosten, wenn
Festbetrag
30 % unter
(in der Regel patentfreie
dem Festbetrag
Arzneimittel ­ Generika)
Versicherte unter
zuzahlungsfrei
Differenz
zuzahlungsfrei
zuzahlungsfrei
das Medikament
18 Jahren
zwischen Fest-
für Kinder unter
betrag und
12 Jahren oder
Apothekenver-
Jugendliche mit Ent-
kaufspreis
wicklungsstörungen
ist zu zahlen
unter 18 Jahren ist
Frauen, die Medikamente zuzahlungsfrei
zuzahlungsfrei
zuzahlungsfrei
zuzahlungsfrei
das Medikament bei
gegen Schwanger-
schweren Erkrankungen
schaftsbeschwerden
zum Therapiestandard
oder im Zusammenhang
der jeweiligen Therapie-
mit der Entbindung
richtung gehört. Dann
erhalten
kann der Arzt für be-
stimmte Indikationen
Versicherte über 18 Jahren, Von der Über-
Differenz
Von der Über-
zuzahlungsfrei
auch Arzneimittel der
die teilweise befreit sind
schreitung an
zwischen
schreitung an
Anthroposophie und
(Zuzahlungen im Kalender- zuzahlungsfrei
Festbetrag
zuzahlungsfrei
Homöopathie verordnen.
jahr überschreiten 2 %
und Apotheken-
Beispiele*
des Familienbruttoein-
verkaufspreis
kommens abzüglich
ist zu zahlen
Kürzungsbeträge für
Familienangehörige)
Alle anderen
10 % des
Differenz zwischen 10 % des Preises, zuzahlungsfrei
Preises,
Festbetrag und Apo-
mindestens 5,
mindestens 5,
thekenverkaufspreis höchstens 10
höchstens 10
ist zu zahlen sowie
10 % des Preises,
mindestens 5,
höchstens 10
Verschreibungs- und
Rezeptfreie
verordnungsfähige Arzneimittel
Arzneimittel
Die Arzneimittelzuzahlungen im Überblick
*Mistelpräparate in der schmerzlindernden ­ palliativen ­ Therapie von bösartigen Tumoren, Johanniskraut bei mittelschwerer Depression,
Ginkgo zur Behandlung von Demenz, der Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS) in der Nachsorge von Herzinfarkt und Schlaganfall und nach
Eingriffen an den Arterien.
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Ernährung
16
Je nach Saison werden regionale Obst- und Gemüse-
sorten auf den Wochenmärkten erntefrisch angeboten,
während in den Geschäften das ganze Jahr über eine
bunte Palette von Salaten bis zu exotischen Südfrüch-
ten zur Auswahl steht. Lesen Sie, was zu beachten ist,
damit Aroma und Genusswert der vitaminreichen Le-
ckerbissen bis zum Verzehr optimal erhalten bleiben.
Wussten Sie, dass Obst- und Gemüsepflanzen auch nach
der Ernte noch leben? Sie ,,atmen", sind stoffwechselaktiv
und reagieren äußerst empfindlich auf Temperatur, Luft-
feuchte und Luftbewegung. Die Pflanze, die von der Versor-
gung aus dem Boden abgeschnitten ist, ,,transpiriert", das
heißt, sie gibt das enthaltene Wasser je nach Frucht- bzw.
Gemüseart mehr oder weniger schnell an ihre Umgebung
ab. Bissfestigkeit und Knackigkeit leiden hierdurch entspre-
chend. Eine fachgerechte Lagerung und kurze Transportwe-
ge bis zum Verkauf auf den Wochenmärkten bzw. im Handel
sind zum Erhalt des vollen Aromas, des Geschmacks und
der Qualität unerlässlich. Ob vom Verbraucher schonend ,,zu
Mus gekocht" (Gemüse) oder als Obstfrucht in der Regel
zum Rohverzehr bestimmt ­ an erster Stelle stehen stets
Frische und maximaler Genusswert. In seiner Broschüre
,,Obst und Gemüse nach der Ernte" rät der aid-Infodienst
in Bonn u. a. folgende Punkte zu beachten:
1. Das A und O ist die Frische
Achten Sie beim Einkauf auf die Merkmale von Frische:
Farbe, Festigkeit und Aroma sind hilfreiche Indikatoren.
Prüfen Sie in einer Verpackung mehrerer Früchte, zum
Beispiel in einer Plastikschale oder in einem Netz, ob sich
ein schlechtes Exemplar darunter befindet. Entsorgen Sie
matschiges bzw. faules Obst und Gemüse sofort.
Außerdem: Blattgrün von Bundmöhren, Radieschen und
Kohlrabi können schon beim Einkauf ­ spätestens aber zu
Hause ­ entfernt werden, damit den essbaren Teilen der
Pflanze durch sie kein Wasser entzogen wird.
Wie sich Obst und Gemüse länger halten
Frisch und knackig
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Infos
Wissenswerte Infos zu zahlreichen Themen rund um
die gesunde Ernährung sind im Internet zu finden unter:
www.was-wir-essen.de
17
Ernährung
2. Sofort richtig lagern
Das Einräumen der Einkäufe zu Hause ist besonders an hei-
ßen Tagen nicht lange aufzuschieben. Frisches Blattgemüse
wie Spinat und Kopfsalat sowie frische Küchenkräuter (Pe-
tersilie, Schnittlauch) machen bei hohen Temperaturen viel
schneller schlapp als kompaktere Arten wie z. B. Äpfel, die
vor allem durch ihre dickere Schale einen größeren Schutz
vor raschem Verderb genießen.
3. Bei Zimmertemperatur gut aufgehoben
In einer Obst- bzw. Gemüseschale in Küche oder Wohn-
raum lassen sich kälteempfindliche Früchte oder Gemüse
tropischer und subtropischer Herkunft appetitlich und
angemessen aufbewahren. Ananas, Bananen, Grapefruits,
Mangos, Mandarinen, Orangen, Papayas, Zitrusfrüchte
und Melonen nehmen Schaden, wenn die Temperaturen
unter 10 bis 13 Grad Celsius sinken. Auch Gurken, Paprika
und Tomaten verlieren an Aroma, wenn es kälter wird.
Südfrüchte sind höhere Temperaturen gewohnt, dennoch
sollte bei der Aufbewahrung darauf geachtet werden, dass
sie nicht direkt von der Sonne bestrahlt werden, sondern
eher lichtgeschützt lagern, sie sollten weder zu warm noch
zu zugig stehen.
4. Was in den Kühlschrank gehört
Gewürzkräuter (kein Basilikum) sowie fast alle heimischen
Sorten im ausgereiften Zustand halten sich optimal im
Gemüsefach des Kühlschranks bei durchschnittlich vier
bis acht Grad Celsius. Äpfel, Aprikosen, Brombeeren, Erd-
beeren, Trauben, Kirschen, Heidelbeeren und Himbeeren
bleiben bei niedrigen Temperaturen oberhalb des Gefrier-
punktes länger frisch. Artischocken, Blatt- und Kohlgemüse,
Karotten, Pilze, Radieschen, Rettich, rote Beete, Sellerie,
Lauchzwiebeln und Lauch sowie Spinat, Sprossen und
Süßmais gehören ins Gemüsefach. Grundsätzlich empfiehlt
es sich, das im Kühlschrank gelagerte Obst und Gemüse
in perforierten Plastikbeuteln in den Schubfächern aufzube-
wahren, immer getrennt nach Obst und Gemüse. Die Perfo-
ration kann man übrigens mit einem scharfen Gegenstand
auch selbst erzeugen, ca. 20 Löcher je Beutel.
5. Dunkel und kühl lagern
Falls vorhanden, kann auch ein dunkler, kühler, aber frost-
freier Kellerraum eine gute Lagermöglichkeit zum Beispiel
für Knoblauch, Zwiebeln und Kartoffeln bieten. Für Kar-
toffeln muss der Raum trocken und gut durchlüftet sein.
Sinkt die Temperatur unter vier Grad Celsius, bekommen
Kartoffeln einen süßlichen Beigeschmack, über acht Grad
Celsius beginnen sie zu keimen. Achtung: Licht führt zur
Bildung des giftigen Solanins, das sich in den Keimen
und den grünen Stellen befindet und unbedingt entfernt
werden muss.
Was den Reifeprozess antreibt
Viele Früchte bzw. Fruchtgemüse verströmen das Pflan-
zenhormon Ethylen, welches die Pflanze reifen bzw. altern
lässt. Hierzu zählen Äpfel, Aprikosen, Bananen, Birnen,
Mangos, Melonen, Tomaten, Avocados und viele andere.
Das unsichtbare Gas der Pflanze ist auch nach der Ernte,
die die Frucht bzw. das Gemüse von jeglicher Versorgung
durch den Boden ausschließt, wirksam, sodass die nach-
reifenden (klimakterischen) Obst- und Gemüsesorten bei
richtiger Lagerung auch einige Zeit später noch ihr volles
Aroma und einen guten Geschmack erhalten. Doch das
ist nicht bei allen Pflanzen der Fall: Erdbeeren, Kirschen,
Ananas, Brombeeren, Himbeeren, Weintrauben und Zi-
trusfrüchte sowie die meisten Gemüsearten müssen auf
der Höhe ihrer Genussreife geerntet werden. Sie gehören
zu den Sorten, die nicht nachreifen und meist nicht lange
aufbewahrt werden können.
Ethylen fördert aber auch bei nichtklimakterischen Früchten
den Reife- und Alterungsprozess. So können beispielswei-
se reife Bananen, die neben einer Schlangengurke liegen,
Ursache dafür sein, dass diese sich schneller gelb verfärbt
als üblich. Auch Äpfel produzieren das Reifehormon, das
von Ethylen produzierenden Pflanzen gegen Ende des Rei-
feprozesses sogar verstärkt abgegeben wird. Äpfel sollten
daher separat aufbewahrt werden, um einen vorschnellen
Verderb anderer Früchte zu vermeiden.
Andererseits kann man sich die Wirkung des Ethylens
auch zunutze machen: Legt man beispielsweise eine har-
te, unreife Kiwi oder Avocado bei Raumtemperatur neben
einen reifen Apfel und bedeckt die Früchte locker mit einer
Plastiktüte, wird der Reifeprozess beschleunigt und Kiwi
bzw. Avocado sind in kurzer Zeit genießbar.
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Aktuell
18
Verhandlungen zu Hausarztverträgen dauern an
Ärztehonorare gestiegen
In der März-Ausgabe der GESUNDHEIT haben wir ausführ-
lich zur Honorardiskussion rund um die ärztliche Vergütung
informiert. Tenor: Auch wenn nicht alle Ärzte gleicherma-
ßen vom Honorarplus im Zuge der 3 Mrd. Erhöhung der
ärztlichen Honorare profitieren, so war doch insgesamt
von einer Verbesserung der Honorarsituation auszugehen.
Die damals verbreiteten Wehklagen der Standesvertreter
haben wir daher als unbegründet zurückgewiesen.
Medienberichte bestätigen nun unsere Argumentation.
So hat es laut eines Berichts in der Süddeutschen Zeitung
(SZ vom 13.8.2009) in den vergangenen Jahren keine Ho-
norareinbußen bei den niedergelassenen Ärzten gegeben.
Die SZ bezieht sich auf eine Erhebung des Statistischen
Bundesamtes. Demnach seien die Honorare der Mediziner
jedoch auch sehr unterschiedlich. Wer in einem wohlha-
benden Teil des Landes praktiziert, erhält mehr als sein
Kollege in einer ärmeren Region. Spitzenverdiener unter
den Ärzten sind die Radiologen, die 2007 im Durchschnitt
264.000 Reinertrag erzielten. Unterdurchschnittlich ver-
dienen Allgemeinmediziner, deren Ertrag bei 116.000 lag.
Auch Kinderärzte liegen mit 124.000 unter dem Schnitt,
wohingegen Orthopäden und Augenärzte mit 186.000
beziehungsweise 170.000 darüberlagen.
Der Reinertrag einer Arztpraxis ist in etwa mit dem Bruttogehalt
zu vergleichen. Die Mediziner müssen noch Steuern zahlen, die
Altersvorsorge und Krankenversicherung sowie die Kosten für
die Praxisübernahme. Bereits abgezogen von den Einnahmen
sind die Ausgaben für Personal, Mieten, Versicherungen, Hei-
zung, Gas, Strom sowie die Zinsen, die zum Beispiel für die
Finanzierung der Praxis-Einrichtung fällig sind. Insgesamt sind
die Kosten nach Darstellung des Statistikamtes in den ver-
gangenen Jahren deutlich gesunken. 2002 betrugen sie noch
53,6 % der Einnahmen, 2007 waren es 51,7 %.
Dass Anfang 2009 die Beschwerden der Ärzte hohe Wellen
schlugen, ist umso unverständlicher, als sie von der Bun-
desregierung eine Zusage über 3 Mrd. mehr an Honorar
bekommen haben ­ finanziert durch die Krankenkassen. Im
August mussten Ärztefunktionäre daher einräumen, dass
sich ihre Einkommen in 2009 deutlich verbessert hätten.
,,Wir sind auf einem sehr guten Weg, was das Ziel einer
angemessenen Vergütung betrifft. Aber wir sind noch nicht
am Ende. Wir haben noch immer eine Kostenunterde-
ckung", zitiert die Ärzte-Zeitung den Vorstandsvorsitzenden
der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Dr. Andreas Köh-
ler, zu den vorläufigen Ergebnissen der Honorarreform.
Die Bertelsmann BKK befürchtet daher weiter steigende
Kosten, auch weil in der letzten Gesundheitsreform die Kran-
kenkassen verpflichtet wurden, mit Hausärzten zusätzliche
Verträge zu schließen. Diese sogenannte Hausarzt-Versor-
gung soll Kosten sparen. Die Vorstellungen der Hausarztver-
bände lassen sich allerdings auf die Formel bringen: Mehr
Geld für die gleiche Leistung. Entsprechend kritisch äußerte
sich daher auch der Präsident des Bundesversicherungs-
amtes und womöglich neue Gesundheitsminister Josef
Hecken. Folglich wehren sich die Krankenkassen, denn ihre
Versichertengemeinschaften müssen schließlich die Zeche
zahlen. Dazu Thomas Johannwille, Vorstand der Bertelsmann
BKK: ,,Wir verhandeln derzeit in einer Gemeinschaft mit 12
Betriebskrankenkassen über einen bundesweiten Vertrag
mit Hausärzten. Dabei kommt es uns auf eine verbesserte
Versorgung für unsere Kunden an. Zusätzliches Geld kann
es nur dann geben, wenn Kosten gesenkt werden, zum
Beispiel bei unnötigen oder überteuerten Medikamenten
oder vermeidbarer Einweisung ins Krankenhaus."
Weitere Informationen: www.gbe-bund.de (Rubrik:
Ausgaben, Kosten, Finanzierung)
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19
Generation 50+
An den folgenden Terminen haben Sie wieder die Mög-
lichkeit, Ihre Rentenversicherungsunterlagen von einer
Expertin der Deutschen Rentenversicherung auf Vollstän-
digkeit prüfen zu lassen. Die persönliche Beratung findet
an den folgenden Tagen bei der Bertelsmann BKK in der
Carl-Miele-Str. 214 in Gütersloh statt: Dienstag, 10., und
Mittwoch, 11. November.
Einen Termin können Sie im Sekretariat der BKK vereinbaren:
05241 / 80-74012, marion.froehning@bertelsmann-bkk.de
Tipp:
Die Deutsche Rentenversicherung informiert auch per Ser-
vicetelefon-Nummer: 0800 / 10004800 und im Internet:
www.deutsche-rentenversicherung.de
Internet-Tipp ,,Fit bleiben 50plus"
Freude an der Bewegung, sich entspannen können sowie
selbstsicher durchs Leben gehen ­ all das sind wichtige
,,Zutaten" für ein gesundes Leben und Wohlbefinden.
Unser GesundheitOnline-Angebot ,,Fit bleiben 50plus ­
Mach mit!" möchte Sie auf diesem Weg begleiten.
Gehen Sie auf eine spannende sechswöchige Entde-
ckungstour. Diese enthält einen Austausch mit anderen
Teilnehmern, nahezu täglich neue Informationen und zahl-
reiche praktische Anregungen. Info und Registrierung auf
www.bertelsmann-bkk.de/50
Neue Termine
Rentenberatung
2009
Im Rahmen der Kampagne ,,Gesund älter werden" hat der
BKK Bundesverband eine Kooperation mit dem Verlagshaus
Gruner + Jahr geschlossen. Kunden der Betriebskranken-
kassen können ab sofort das G+J-Magazin ,,fifty" kostenlos
bei ihrer BKK erhalten. ,,fifty" zeigt, dass in späteren Le-
bensjahren Genussfähigkeit, Unternehmenslust, Kontakt-
freude und Wissbegierde so wichtig sind wie Gesundheits-
vorsorge und so erfrischend wie Anti-Aging-Strategien.
Das aktuelle Magazin widmet sich
folgenden Themenbereichen:
u
Lebens(t)räume & Genuss
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Medizin & Anti-Aging
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Kochen & Essen
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Beruf, Finanzen & Technik
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Exemplar ­ ohne jegliche Verpflichtung ­
unter bestellung@bertelsmann-bkk.de
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fifty ­ das neue Magazin
für die späteren Lebensjahre
Kostenlos für Sie
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Freizeit
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Freizeit
Der moderne Mensch hat das Wandern wieder neu
entdeckt. Keine Region, die nicht ausgewiesene Wan-
derwege und Mehrtagestouren mit Unterkünften und,
falls gewünscht, Gepäcktransport anbietet. Auch zahl-
reiche Fernziele im Ausland sind als Wanderregionen
erschlossen.
Das Thema Wandern ist inzwischen auch von mehr oder
weniger Prominenten entdeckt worden: Humorist und
Komiker Hape Kerkeling z. B. hat Wandererfahrungen in sei-
nem erfolgreichen Jakobsweg-Reisetagebuch ,,Ich bin dann
mal weg" beschrieben, Harald-Schmidt-Partner Manuel
Andrack berichtet in seinem Buch ,,Du musst wandern"
über seine langjährige Wanderleidenschaft durch heimische
Gefilde wie die Eifel. Ob allein auf Fernwanderwegen oder
weniger spektakulären Wochenendtouren mit der Familie,
eines ist den Berichten gemeinsam: die Begeisterung dar-
über, wie Wandern den Kopf frei macht. Das Wandern ist
also auch heute wieder ein Weg, zu sich selbst zu finden.
Die Verbindung von gesunder Bewegung und der Befreiung
des Geistes von den Zwängen des Alltags lässt den Men-
schen seinen Rhythmus und das Gefühl für sich und die
Welt wiederfinden. Diese Dimension macht das Wandern
so einzigartig.
Wandervereine bieten Abendtrainings für den Feierabend
an. Hier findet man Anregungen und Anschluss für die Pla-
nung der ersten Wochenendausflüge bis hin zu größeren
Touren. Denn diese erfordern doch einige Vorbereitung,
was Ausrüstung und Vorsorge betrifft. So brauchen hier die
Füße, die täglich einer höheren Belastung ausgesetzt sind,
geeignete und bequeme Schuhe, die den Fuß in seiner
Bewegung unterstützen und vor frühzeitiger Ermüdung be-
wahren. Auch muss der Wanderer mit seiner Kleidung auf
unterschiedlichste Wetterverhältnisse eingestellt sein, sei-
ne Proviantbedürfnisse abschätzen können, Medikamente
und Verbandszeug mit einpacken und vieles mehr.
Noch mehr abenteuerliches Flair als in der Heimat verspre-
chen Wanderungen im Ausland. So lockt z. B. die spanische
Costa Brava, eine Region, deren Landschaften nicht viel-
seitiger und schöner sein könnten, immer mehr Wanderer,
Nordic Walker und Radfahrer, aber auch Kulturbegeisterte
auf die Pfade abseits des Touristentrubels. Und sie werden
reich belohnt: mit faszinierenden Ausblicken, Wanderungen
direkt am Meer, ursprünglichen Siedlungen im Landesin-
nern, der Gastfreundschaft der Einwohner und einzigartigen
Gebirgsketten. Idyllischer kann Wandern nicht sein.
Immer in Bewegung
Wandern im Urlaub
Zu gewinnen
Wir verlosen 7 bzw. 8 Übernach-
tungen in einem Appartement
im Götten Freizeit Zentrum in
Playa de Aro an der Costa Brava
mit Halbpension inklusive Tisch-
wein und Wasser sowie vier geführter Wanderungen
für 2 Personen im Wert von ca. 1.000 . An- und Ab-
reise per Zug oder Bus sind mit inbegriffen.
Außerdem verlosen wir 5 x 1
Paar Aktivschuhe von Ortho-
tech im Wert von je ca. 150
Füße, die täglich einer hohen Be-
lastung ausgesetzt sind, sollten
vor allem eins sein: bequem. Die
in enger Zusammenarbeit mit Orthopäden, Biomecha-
nikern und Orthopädie-Schuhtechnikern entwickelten
Halbschuhe der Marke aktiv control sind genau auf diese
täglichen Bedürfnisse und sogar auf Prophylaxe und
Therapie zugeschnitten. Die Dämpfung der Schuhe an
Rückfuß und Ferse (Pufferabsatz) sowie die Sohlen- und
Absatzrolle sorgen für eine kontrollierte Abrollbewegung
und garantieren gesunden Tragekomfort.
Einfach anrufen unter der Nummer 01378 / 40504-4
(50 ct pro Anruf aus dem dt. Festnetz/Mobilfunk ggf. abweichend)
und das Stichwort ,,Wandern" unter deutlicher Nennung
Ihres Namens, Ihrer Anschrift und Ihrer Telefonnummer
durchgeben bis zum 11.10.2009.
Viel Glück!
Tipp: Mit der BKK-Aktivwoche in die Berge gehen
Ganzjährig bietet Ihnen die BKK im Rah-
men der Aktivwoche die Möglichkeit,
Bergluft zu schnuppern. Die BKK trägt das
einwöchige Gesundheitsprogramm mit
Vorträgen, Anleitung, Körperanalyse etc.
Sie tragen Unterkunft und Verpflegung. Info
unter www.bertelsmann-bkk.de/aktiv-
woche oder 05241 / 80-74000.
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Ratgeber
Anschriften
GESUNDHEIT erscheint viermal im Jahr
im Rahmen der gesetzlichen Verpflichtung
der / zur Aufklärung über Rechte und Pflich-
ten aus der Sozialversicherung.
Herausgeber: AGIS Verlag GmbH,
Baden-Baden. Für individuelle Seiten
einzelner Betriebskrankenkas-
sen und Verbände zeichnen
diese verantwortlich.
Redaktion: Karin Grochowiak
(Chefredakteurin), Priska Sellung-Sylla
Lektorat: Andreas Frasch
Sekretariat: Laura Frank
Artdirector: Martin Grochowiak
Layout: Elisabeth Langfort
Bildnachweis Titel: Archiv
Verlag und Vertrieb: AGIS Verlag GmbH,
Geschäftsleitung: Karin Grochowiak,
Beda Sellung
Anschrift: Ooser Luisenstr. 23, 76532 Ba
-
den-Baden, Tel. 07221 9575-0, Fax 07221
66810, E-Mail: info@agis-verlag.de
Druck: Weiss-Druck, Monschau
© AGIS Verlag GmbH
Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, Aufnah-
me in Online-Dienste, Internet, Vervielfältigung
auf CD-ROM, DVD etc. nur nach vorheriger
schriftlicher Zustimmung des Verlags.
BKK-Versicherte erhalten das Magazin im
Rahmen ihrer Beiträge durch ihre BKK.
Abonnementbestellungen beim Verlag.
Eine Kündigung des Abonnements ist zum
31. Dezember eines Jahres mit halbjährli-
cher Kündigungsfrist möglich. Ist der Verlag
durch höhere Gewalt, Streik oder dgl., an
seiner Leistung verhindert, so besteht keine
Ersatzpflicht.
Preisrätsel: Alle Gewinner werden schrift-
lich benachrichtigt. Ein Umtausch der
Gewinne ist nicht möglich. Der Rechtsweg
ist ausgeschlossen. Mitarbeiter des Ver-
lages und deren Angehörige dürfen nicht
teilnehmen. Auf Wunsch wird das jeweilige
Gewinnerverzeichnis gegen Erstattung des
Briefportos zugesandt. Alle Gewinne wur-
den von Sponsoren gestiftet und belasten
nicht die BKK-Versichertengemeinschaft.
I M P R E S S U M
Ratgeber
22
Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit
geistiger Behinderung e. V.
Raiffeisenstr. 18, 35043 Marburg
Tel.: 06421 / 4910, Fax: 06421 / 491167
E-Mail: bundesvereinigung@lebenshilfe.de
Internet: www.lebenshilfe.de
Schilddrüsen-Liga Deutschland e. V.
Waldstr. 73, 53177 Bonn
Tel.: 0228 / 3869060, Fax: 0228 / 3779287
E-Mail: info@schilddruesenliga.de
Internet: www.schilddruesenliga.de
Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e. V.
Maximilianstr. 14, 53111 Bonn
Tel.: 0228 / 766060, Fax: 0228 / 7660620
E-Mail: bv@rheuma-liga.de
Internet: www.rheuma-liga.de
Bundesverband der Organtransplantierten e. V.
Paul-Rücker-Str. 22, 47059 Duisburg
Tel.: 0203 / 442010, Fax: 0203 / 442127
E-Mail: geschaeftsstelle@bdo-ev.de
Internet: www.bdo-ev.de
Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V.
Alte Str. 4, 30989 Gehrden
Tel.: 05108 / 926646, Fax: 05108 / 926647
E-Mail: info@prostatakrebs-bps.de
Internet: www.prostatakrebs-bps.de
Themenübergreifende Informationen zu Selbsthilfegruppen erhalten Sie
bei der Nationalen Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und
Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS), Wilmersdorfer Str. 39,
10627 Berlin, Internet: www.nakos.de
Das Dolce Vita Prinzip
Die Leichtigkeit der italienischen Lebens-
kunst
von Nicole Aigner, Goldegg Verlag, Wien; 236
S., geb., ISBN 978-3-901880-26-1; 19,30
Italien ist ein Land für Genießer und steht für
Lebenslust und Leichtigkeit. Dieses Lebens-
gefühl und die Unbeschwertheit nicht nur im Urlaub, sondern auch
im Alltag zu erleben, verspricht dieses Buch. Es zeigt, wie man das
süße Leben auch bei uns genießen kann, und gibt praktische Tipps
zum Glücklichsein in allen Lebenslagen.
77 Dinge, die ein Läufer wissen muss
Typische Irrtümer und neueste Erkennt-
nisse
von Matthias Marquardt, Südwest-Verlag,
München; 176 S., geb., Klappenbroschur,
ISBN 978-3-517-08495-4; 14,95
16 Millionen Menschen in Deutschland joggen regelmäßig und
dennoch haben Läufer mit lästigen Vorurteilen zu kämpfen. Ebenso
halten sich in den Köpfen der Hobbysportler seit Jahren Mythen
und Irrtümer, die eigentlich längst widerlegt wurden. Dr. Matthias
Marquardt spricht diese typischen Fehler und Fehlinterpretationen
an und erzeugt beim Leser einen ,,Aha"-Effekt nach dem anderen.
Von der Trainingstechnik über die Laufschuhe bis hin zu Gesund-
heitsaspekten erläutert er die 77 wichtigsten Lauf-Facts und räumt
gleichzeitig auf mit den größten Irrtümern.
Auflösung unseres Gewinn-Rätsels
in der letzten GESUNDHEIT:
SICHER GESCHUETZT
DIE SONNE GENIESSEN
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SICHER GESCHUETZT DIE SONNE GENIESSEN
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23
Gewinn-Rätsel
Tragen Sie die Buchstaben der Kästchen
1­18 in die entsprechenden Quadrate des
Lösungsfeldes ein. Schicken Sie dann bis
zum 31.10.2009 (Einsende schluss) eine
Postkarte, ein Fax oder eine E-Mail mit
dem Lösungswort an:
Bertelsmann BKK
Stichwort: GESUNDHEIT
33311 Gütersloh
Fax: 05241 / 972680-37
E-Mail: gesundheit@bertelsmann-bkk.de
Die Gewinner unseres letzten Rätsels
Über ein Paar Nike-free-Sportschuhe darf sich
freuen: Solveig Bruns (Wilhelmshaven)
Über ,,Die schönsten Gipfel Bayerns", ein Buch
aus dem Südwest-Verlag, freuen sich: Diethelm
Böttcher (Pößneck), Walter Müller (Brakel) und
Angela Puce-Sondermann (Gütersloh)
Die Besonderheit des FT7 ist der Energy-
Pointer. Basierend auf der Messung der
Herzfrequenz-Variabilität zeigt dieser den
Übergang zwischen Fettverbrennungs- und Fit-
nesstraining an. Egal bei welcher Sportart und
unabhängig vom angestrebten Trainingsziel
­ ob Gewichtsreduzierung, Stressabbau oder
Steigerung der Fitness ­ der EnergyPointer
informiert während des gesamten Trainings
über den aktuellen Trainingseffekt.
LÖSUNG:
Einstellungen für Schrift,
Rahmen und Kästchen.
Bitte diese Objekte kopie-
ren und in der nächsten
Rätseldatei einfügen.
Absatzformat: Rätsel Text
Absatzformat: Rätsel Nummern
Grafikstil: Rätsel Kästchen
Grafikstil: Rätsel Rahmen
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Verwei-
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d. Gehor-
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Fürsten-
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Kipling
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Vorn. d.
264.
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südost-
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Insel-
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Greif-
vogel-
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roter
Farb-
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tier
Fremd-
wortteil:
Mann
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frei
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Bett-
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massiv,
plump
Kredit
Kerb-
tier-
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Rhein-
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nisch:
Götter
Schmier-
stoff-
abfall
Not-
unter-
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Mittel-
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DEIKE PRESS-1217-17
Grafikstil: Audi Rätsel Kästchen
Grafikstil: Audi Rätsel Rahmen
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Unter allen Einsendern mit der
richtigen Lösung verlosen wir:
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Polar-Trainings-
computer (FT7)
Fettverbrennungs- oder
Fitnesstraining? Der Energy -
Pointer bringt Klarheit.
Wir bedanken uns bei Polar
für die kostenlos zur Verfügung
gestellten Gewinne.
gesponsert vom Südwest-
Verlag, München
Sport macht nicht nur
schlank und gute Laune,
sondern fördert zudem
unsere geistige Fitness.
Fit-For-Fun-Redakteur Christo Förs-
ter zeigt uns, wie wir die Wunderwaffe Sport
gezielt einsetzen können, nennt zahlreich
Kraft-Koordinationsübungen und die besten
Ausdauersportarten. Zudem führt er die
besten Nahrungsmittel und Rezepte für mehr
Brain-Power auf.
3 x
Schlau durch Sport
Wie Sie durch Bewegung
Ihr Gehirn trainieren
von Christo Förster
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Wir sind hier
.
Von Wackelzahn bis Zahnersatz. Eine gute Krankenversicherung ist da, wenn man
sie braucht. Mit einer umfassenden Versorgung und allen Leistungen, die Sie brau-
chen, um fit zu bleiben oder schnell wieder gesund zu werden. So wie die BKK, die
leistungsfähige Krankenversicherung für Jung und Alt. Was können wir für Sie tun?
Die Betriebskrankenkassen.
www.bkk.de
19836_BKK_Wackelzahn_A4.indd 1
20.11.2008 12:15:37 Uhr